Welches Öl ?

Hallo!

Ich hätte gerne mal gewußt, wie ich in Erfahrung bringe, welches Öl mein Auto braucht. Hab schon rumgegoogelt, aber nichts brauchbares gefunden. Könnte mir da jemand einen Tip geben?
Ich weiß nicht, ob es relevant für meine Frage ist, aber ich fahre einen Chevrolet (Daewoo) Nubira, tanke Super und Gas.

Danke.
MfG,
Katze

Hallo!

Ich hätte gerne mal gewußt, wie ich in Erfahrung bringe,
welches Öl mein Auto braucht. Hab schon rumgegoogelt, aber

erst mal die „Steckerfrage“ (frei nach „ist überhaupt der Stecker drin - am Computer“…): in Deiner Bedinungsanleitung steht das normalerweise…

und dein freundlicher Service-Mensch in der Werkstatt (ggf. auch am Telefon) kann/mag Dir das auch nicht verraten?
(hatte bei Opel neulich ne Auskunft zu nem 27 Jahre alten Auto bekommen, einfach so…)

ich selbst verwende 08/15 Oel vom Toom (15W40) in unseren Asconas…

cu
kai

Hallo,

Ich hätte gerne mal gewußt, wie ich in Erfahrung bringe,
welches Öl mein Auto braucht. Hab schon rumgegoogelt, aber
nichts brauchbares gefunden. Könnte mir da jemand einen Tip
geben?
Ich weiß nicht, ob es relevant für meine Frage ist, aber ich
fahre einen Chevrolet (Daewoo) Nubira, tanke Super und Gas.

liebe Katze,
das ist ganz bestimmt relevant.
Die einfachsten Wege: Zuerst das Handbuch (sollte im Auto sein…). Dort den Motortyp nachschlagen und das Öl müßte gleich dabei stehen.
Oder: Beim Händler bzw. Werkstatt anrufen, am besten mit dem Fahrzeugschein in der Hand, dabei auch auf die Gasumrüstung hinweisen.
Man kann auch einfach hinfahren, Tipp: die umgerubelten Reiskocher werden oft von OPelhändlern mitvertrieben.
Dritte Option: mal unter die Haube (des AUTOS !) schauen, oft hängt ein kleiner Anhänger oder Aufkleber irgendwo. Da steht dann auch die Viskositätsbezeichnung drauf, z.B. 15W40.

Gruß
BeLa

Hallo Katze,

interessant wäre auch zu wissen, ob das Auto neu ist oder ob du es schon länger fährst oder auch erst gebraucht gekauft hast.
Bei älteren Motoren sollte man die Ölsorte nicht mehr wechseln. D.h. wenn schon lange z.B. Öl der Viskosität 15W30 (Standard) drin ist, sollte man dabei bleiben. Wenn der Motor schon lange Zeit mit Synthetiköl, z.B. 5W30 oder 0W40 läuft, sollte man wiederum dabei bleiben.
Es gild: Je niedriger die Zahl vor dem „W“ desto dünnflüssiger ist das Öl. Das bedeutet geringeren Verschleiß und geringeren Kraftstoffverbrauch, vor allem bei Kälte. Dafür ist das Öl aber teurer.

Beste Grüße
Guido

Erstmal Danke für die schnellen Antworten.

Ja, das Auto ist neu.

@Kai
ich habe aus gutem Grund erst hier nachgefragt, weil es mir blöd vorkam beim Händler zu fragen.
Aber nun weiß ich ja wo es steht und werde in Zukunft keine dummen Fragen mehr stellen.

MfG,
Katze

Hallo!

Es gild: Je niedriger die Zahl vor dem „W“ desto dünnflüssiger
ist das Öl. Das bedeutet geringeren Verschleiß und geringeren
Kraftstoffverbrauch, vor allem bei Kälte. Dafür ist das Öl
aber teurer.

kann man da irgendwelche Werte für angeben?
wenn bei 15W40 sagen wir 7 Liter Sprit durchlaufen, wieviel waeren es dann bei einem 5er Oel so schaetzemativ?

klar, haengt das von zig Sachen ab…

aber ich meine, wenn es 0,1 Liter weniger sind, sind das um die 1,5 ct/km -> sind bei sagen wir 20.000km pro Ölfuellung 300 EUR, also durchaus interessant

bei 0,01 Liter Unterschied pro 100 km wird es sich kaum rechnen…
(und eher unter Werbespruechen der Oelmultis abzuhaken sein)

cu
kai

Da wurden einige unrichtige Stammtischweisheiten über Öl verbreitet, besonders: Was man bisher gefahren hat, sollte man weiter verwenden und nicht wechsel.

Für die Ölauswahl sind zwei Dinge wichtig:

1.) Die vom Motorhersteller vorgeschriebene Ölqualität (u.a. abhängig vom Motortyp). Dazu siehe das Betriebshandbuch des Wagenherstellers.

2.) Die Region, in der der Wagen gefahren wird. Also Mitteleuropa, Sibirien oder die Sahara … Danach wird das Öl mit der richtigen Viskosität ausgewählt, für Mitteleuropa ist 15W40 oder 10W40 und am Alpenrand 5W40 geeignet, natürlich auch 0W50, aber da freut sich der Ölhändler wegen des hohen Preises …

Und nahezu alle Ölhersteller haben auf ihren Seiten eine Beratung, z.B. www.shell-helix.de

Noch ein Wort zu den sogenannten Leichtlaufölen: Im normalen PKW ist der Ölmehrpreis für das LL-Öl wesentlich höher als die Treibstoffersparnis bis zum nächsten Ölwechsel, also aus finanzieller Sicht auch ein Minusgeschäft.

Dazu ist ein regelmäßiger Ölwechsel wichtiger als eine teure Ölmarke.

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

kann man da irgendwelche Werte für angeben?
wenn bei 15W40 sagen wir 7 Liter Sprit durchlaufen, wieviel
waeren es dann bei einem 5er Oel so schaetzemativ?

Sehr schwer zu schätzen.

klar, haengt das von zig Sachen ab…

Eben: Je kälter die Umgebungstemperatur desto größer ist die Ersparnis.
Hat der Motor (und damit das Öl) erst mal die Betriebstemp. erreicht, dann wirst du nicht mehr messbar Sprit sparen. D.h. wenn du im Urlaub mal eben am Stück den Tank leerfährst, hast du keine Ersparnis. Wenn du im Winter z.B. 3km zur Arbeit fährst, den Wagen bis abends abkühlen lässt und wieder nach Hause fährst, und das Woche für Woche, dann wirst du sicherlich mehr als 0,1l/100km sparen. Im Jahresschnitt fürchte ich, wird es aber höchstens so viel sein.

Beispiel: Falls du keine Garage hast, ist dir vielleicht im letzten Winter, als es so richtig kalt war, aufgefallen, dass direkt nach dem Starten der Motor sich etwas gequält hat. Nach etwa 1 min. lief er dann besser. Das liegt daran, dass das Öl bei Kälte ziemlich zähflüssig wird. In solchen Momenten hast du mit Leichtlauföl die größten Vorteile. Das Beste, was momentan auf dem Markt ist, nennt sich 0W40 (stimmt das noch?). Das ist fast so dünnflüssig wie Wasser - nur dass es nicht gefriert.

aber ich meine, wenn es 0,1 Liter weniger sind, sind das um
die 1,5 ct/km -> sind bei sagen wir 20.000km pro Ölfuellung
300 EUR, also durchaus interessant

Moment mal?! Einer von uns hat einen Kommafehler drin. Ich rechne: 0,1l auf 100km sparen sind bei einem Literpreis von 1,50Euro 15ct auf 100km oder 0,15ct/km. Also nach 20000km 30 Euronen. Und den Betrag wirst du etwa beim Ölwechsel als Aufpreis zahlen müssen.

Vielleicht irre ich mich, aber ich bin der Meinung, dass man den höheren Ölpreis nicht mit günstigeren Spritpreis wieder herausbekommt.
Und wer z.B. wie Katze hauptsächlich mit Gas fährt, bei dem ist die Ersparnis in Euro noch deutlich geringer.

Zwei weitere Vorteile von Leichtlauföl: Weniger Widerstand (Reibung) im Motor bedeutet mehr Leistung. Ob man die merkt, ist die nächste große Frage, da es wohl allerhöchstens 5% Mehrleistung sein wird. Wenn überhaupt.
Und: Weniger Reibung = weniger Verschleiß. Das kann auf lange Sicht eine Motorreparatur sparen. Dann lohnt es sich finanziell. Aber sonst?

Beste Grüße
Guido

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Da wurden einige unrichtige Stammtischweisheiten über Öl
verbreitet, besonders: Was man bisher gefahren hat, sollte man
weiter verwenden und nicht wechsel.

Die Weißheit habe ich nicht vom Stammtisch, sondern aus meiner Werkstattzeit.
Mag aber durchaus sein, dass es heutzutage bei den immer besseren Motoren und Schmierstoffen keine Rolle mehr spielt. Ausprobieren möchte ich das aber lieber nicht.

Für die Ölauswahl sind zwei Dinge wichtig:

1.) Die vom Motorhersteller vorgeschriebene Ölqualität (u.a.
abhängig vom Motortyp). Dazu siehe das Betriebshandbuch des
Wagenherstellers.

Richtig! Schlechter sollte es natürlich nicht sein, besser darf aber.

2.) Die Region, in der der Wagen gefahren wird. Also
Mitteleuropa, Sibirien oder die Sahara … Danach wird das Öl
mit der richtigen Viskosität ausgewählt, für Mitteleuropa ist
15W40 oder 10W40 und am Alpenrand 5W40 geeignet, natürlich
auch 0W50, aber da freut sich der Ölhändler wegen des hohen
Preises …

Von der Region bin ich jetzt einfach mal von Mitteleuropa ausgegangen.
Das Argument mit dem Alpenrand ist aber gut, da der Winter dort länger ist als z.B. bei uns in Niedersachsen.

Beste Grüße
Guido

Hi Katze,

@Kai
ich habe aus gutem Grund erst hier nachgefragt, weil es mir
blöd vorkam beim Händler zu fragen.
Aber nun weiß ich ja wo es steht und werde in Zukunft keine
dummen Fragen mehr stellen.

Ich glaube da hast Du Kai missverstanden. Nur wäre es sicherlich das naheliegendste erstmal in der Bedienungsanleitung nachzuschauen oder den Händler zu befragen.
Dumme Fragen gibts nicht :wink:
Für solche Fragen ist das Forum schliesslich da.

Gruss Sebastian

Nachtrag
Hi Katze,

ansonsten findest Du hier http://195.82.66.170/castrol/oilguide/index.php?id=1…
was Du suchst. Aber hat sich ja wohl schon erledigt.

Gruss Sebastian

Ölsorte wechseln

Bei älteren Motoren sollte man die Ölsorte nicht mehr
wechseln. D.h. wenn schon lange z.B. Öl der Viskosität 15W30
(Standard) drin ist, sollte man dabei bleiben.

Hallo!

So falsch ist das garnicht.
Den Fragesteller aber betrifft das nicht, er hat ja ein neues Auto.

Aber ein Motor, der 10 Jahre lang mit 10W-40 gelaufen ist,
den sollte man nicht umstellen auf so ein 0W- Öl.
Soweit mir bekannt ist, löst das Leichtlauföl den ganzen alten Dreck aus dem Motor heraus, der sich in den letzten Jahren abgesetzt hat.
Somit hat man erstmal eine ganze Menge alten Dreck im Ölfilter, so dass ein Ölwechsel nach 5000 km ratsam ist.
Weiterhin haben Erfahrungen gezeigt, dass der Motor oft stark ölundicht wird.

Grüße, Steffen!

siehe auch FAQ
Hi Steffen,

so stehts ja auch in den FAQ:1290.
Uff, manchmal Frage ich mich warum ich mir mit den FAQ soviel Mühe gebe wenns eh keiner liest :wink:

Gruss Sebastian

Ich will hier keinen „Öl-Streit“ vom zaun brechen, aber einem/er Anfänger/in einen kurzen Ratschlag in Sachen Öl geben:

Die Qualität schreibt der hersteller vor, diese ist abhängig vom Motortyp wie benziner, Diesel, Turbo etc. sowie anderen Faktoren wie verlängerte Ölwechselintervalle, Inhalt der Ölwanne und damit indirekt Öltemperatur usf.

Alle Öle kann man mischen und wechselweise fahren. Die Viskosität ist abhängig von den Aussentempoeraturen im Einsatzgebite. Ein 30er Öl ist schon in Mitteleuropa etwas knapp ausgelegt, man denke an die Temperaturen im letzten Juli. Nicht die Länge des Winters sondern die tatsächlichen Temperaturen sind für die Auslegung der Viskositätsklasse entscheidend.

Ein Öl besserer Qualität als vorgeschrieben hat im alltäglichen PKW-Einsatz keinerlei Vorteile hinsichtlich Verbrauch, Motorlebensdauer, Wechselintervall etc. Es macht nur den Ölmulti noch fetter - dies ist der grosse Nachteil.

Nochmals: Wichtig für die PKW-Betriebskosten und -Lebensdauer sind rechtzeitiger Ölwechsel, keine hohen Leistungsabrufe während der Warmfahrphase, Vermeidung von Vollgasfahrten …

Hier die von mir gesehenen täglichen Totsünden für einen Motor:

  1. Zündschlüssel rum und dann mit kaltem Motor und Vollgas vom Hof.
  2. Mit einem 75-PS-Wagen bei Tempo 180 km/h stundenlang auf der Autobahn.
  3. Die Ölwechsel- und Serviceintervalle werden mangels Masse (Kohle/Euronen) deutlich überschritten.

Die jetzigen PKW-Motore werden für Laufleistungen von 300.000 bis 400.000 km ausgelegt. Nun studiere man aber die Autoanzeigen in den Tageszeitungen und man stellt fest, daß eine Vielzahl der Fahrzeuge schon nach 40.000 bis 80.000 km einen Austauschmotor haben. Frage an Radio Erivan: Warum wohl?

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hallo! Danke fuer die Infos - Sternchen verdient hast :wink:

Hat der Motor (und damit das Öl) erst mal die Betriebstemp.
erreicht, dann wirst du nicht mehr messbar Sprit sparen…

ok 40-50 km zur Arbeit und abends wieder zurueck, da wird sich der Schiedunter vernachlaessigen lassen koennen, denke ich…

Im Winter habe ich schon einen höheren Verbrauch gemerkt, führe den aber eher auf den Kaltstart an sich und v.a. auf den zusätzlichen untertags, wenn wir hier am Parkplatz rangieren müssen, wenn einer vorher weg will (aber anderes Thema, wie nutze ich die Fläche optimal…) -> wenn’s da nen Liter extra braucht sind das bei mir gleich einer mehr auf 100 km im Schnit…
-> insgesamt bin ich aber bei 7,5 (Sommer) bis 8 (Winter) sehr zufrieden mit meinem Auto (s.u.)

aber ich meine, wenn es 0,1 Liter weniger sind, …

… 15ct auf 100km oder 0,15ct/km. Also nach 20000km 30
Euronen. Und den Betrag wirst du etwa beim Ölwechsel als
Aufpreis zahlen müssen.

klar, hast recht (mein Hirn hat zuwenig Öl… :wink:)

Zwei weitere Vorteile von Leichtlauföl: Weniger Widerstand
(Reibung) im Motor bedeutet mehr Leistung.

ok, fahre nen fast 20 Jahre alten 2-Liter-115-PSler, damit bin ich recht zufrieden und irgendwelche 5 PS mehr sind (mir) den Aufstand nicht wert…

cu
kai

Hallo

http://195.82.66.170/castrol/oilguide/

fuer meinen alten Ascona empfehlen die ernsthaft 0W40-5W40

-> wie gesagt: nie den Oelmulti fragen, ob er noch fetter werden will :wink:

cu
kai

Hallo Kai,

papperlapapp :wink:
Ich als alter Opelfahrer sage Dir, der fährt auch mit Salatöl oder Mayonaise noch 500.000km.
So´n Oppel kriegt man nicht klein :wink:
Aber das 0W40 nicht not tut ist schon klar.

Gruss Sebastian