Welches Rad?

Hi,
ich will mir mal wieder ein Rad zulegen, und musste jetzt beim Surfen nach Infos, welches „das richtige“ ist feststellen, dass ich von den zig verschiedenen Typen und Bezeichnungen fast erschlagen werde. ATB (Mountainbikes) fully und hardtailed (?), Cross-Räder, City- und Trekkingräder, ich hab wohl was verpasst.
Und nun meine Fragen, erst mal, was ist nun der Unterschied zwischen Cross,- Mountain- und Trekkingrädern? Ok, Mountainbikes für schweres Gelände, aber sonst?

Welche Marken sind zu empfehlen, worauf muss man achten? Kauft man ein „fertiges“ Rad, also das Modell XYZ von UVW oder stellt man das Rad eher selbst zusammen, also Rahmen A, diese Schaltgrupe etc? Braucht man (ich) eine Federung

Meine Anforderungen, ich brauche ein Rad, mit dem ich hauptsächlich Radtouren unternehme und in die Stadt fahre. Hauptsächlich fahr ich also auf der Straße, Waldwege und Schotterwege, aber auch kurze Abstecher in leichtes Gelände sollten machbar sein. Tagesleistungen max 120 km.
Ein Bekannter meinte mal, ein Mountain-Bike wäre am besten, mit einer feinstolligen Bereifung, und wenns mich überkommt, montiert man andere Räder und kann ins Gelände. Was haltet ihr davon? Vernünftig?

Grüße Alex

Hallo,

Kauft man ein „fertiges“ Rad, also das Modell XYZ von UVW oder
stellt man das Rad eher selbst zusammen, also Rahmen A, diese
Schaltgrupe etc?

Ist i.d.R. ein paaer EUR teurer, aber halt passgenauer

Braucht man (ich) eine Federung

Ich habe ähnliche Anforderungen an mein Rad gestellt und habe mir
ein Trekkingrad
mit gedämpfter Vordergabel
mit gedämpfter Sattelstütze
und Nabendynamo
für ca. 800 EUR gekauft.
Für den Stadtverkehr ist m.M. nach diese Federung ausreichend, der fully- Aufpreis ist IMHO nicht nötig.
Nabendynamo ist ein sicheres Licht, man hat kein Problem mit Akkus laden etc. und mein System hat noch eine Nachleuchtphase für das Rücklicht (einfach per Kondensator), was v.a. an Ampeln gut kommt.
In den zwei Jahren meines Besitzes habe ich ca. 5000 km damit zurückgelegt, darunter 600 km bei einer Radtour.

Tschuess Marco.

Hallo Alex

Ich lach mir immer eins, wenn ich die Fully MTB Fahrer sehe, die wie ein Kartoffelsack auf ihrem Bike sitzen und die Häfte ihrer Energie in den gefederten Hinterbau und die Stollenreifen treten. Die überhole ich dann meistens hier in der Stadt aufrechtsitzend und ein Liedchen pfeidend auf einem Gazelle Hollandrad.

Was ich damit sagen will, für Stadtfarten und Touren auf halbwegs ordentlichen Wegen braucht kein Mensch ein Fully, und außerdem will man ja auch eine Rahmengeometrie auf der man auch 100 -150 Kilometer fahren kann ohne das einem das Kreuz abbricht. Ich finde dieser ganze Federungsplunder dient nur dazu, zu verstecken, das von den meisten modernen Rahmen die Geometrie einfach Mist ist.

Gruß Robert

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mein Traum
ist ein Liegerad und zwar die streetmachine:
http://www.fahrradstudio.at/streetmachine.htm

Die Tourentauglichkeit inkl. Fähigkeit ca. 70 kg. im Anhänger wegzuziehen kann ich nur bestätigen

Den Vorteil von Liegefahrrädern kann man sich hier berechnen lassen:
http://www.kreuzotter.de/deutsch/speed.htm
(in der Mitte)

Tschuess Marco.

Hallo!

Hab mir auch vor kurzem ein Rad gekauft. Ist echt schwer so was. Bin extra nach Berlin zu Fahrrad Stadler (größte Fachgeschäft Deutschlands ^^)
Da kannst dich richtig gut beraten lassen. Ich würde deswegen absolut vom Internet-Kauf abraten. Denn man muss das Fahrrad selber mal testfahren.

http://www.mitglied.lycos.de/mw14188/8000.jpg

mein Rad :smile:

mfg Chris

Hi,

Moin, mein letzter Kauf is zwar schon ein paar Jahre her, aber ich versuche mal, die Sache in bisschen einzugrenzen.

ich will mir mal wieder ein Rad zulegen, und musste jetzt beim
Surfen nach Infos, welches „das richtige“ ist feststellen,
dass ich von den zig verschiedenen Typen und Bezeichnungen
fast erschlagen werde. ATB (Mountainbikes) fully und
hardtailed (?), Cross-Räder, City- und Trekkingräder, ich hab
wohl was verpasst.

Vergiss die Bezeichnungen. Die sind nirgends abschließend definiert und dienen vor allem dem Marketing.

Und nun meine Fragen, erst mal, was ist nun der Unterschied
zwischen Cross,- Mountain- und Trekkingrädern? Ok,
Mountainbikes für schweres Gelände, aber sonst?

Wie gesagt, die Grenzen sind fließend. Trekkinräder beginnen bei ganz „normalen“ Stadträdern, die halt nen Gepäckträger haben *g* und enden im High-End-Bereich…

Vielleicht könnte man sagen, dass die MTBs 26" große Räder haben und Trekkingräder eher 28". Parallel dazu gehen die Rahmengeometrien eher in Richtung einer sportlichen, gestreckten bzw. einer entspannteren, aufrechtereren Körperhaltung auf dem Rad.

Welche Marken sind zu empfehlen, worauf muss man achten? Kauft
man ein „fertiges“ Rad, also das Modell XYZ von UVW oder
stellt man das Rad eher selbst zusammen, also Rahmen A, diese
Schaltgrupe etc? Braucht man (ich) eine Federung

Vom Zusammenstellen würde ich die Finger lassen, so lange Du Dich nicht wirklich auskennst. Du solltest merken, wenn Dir ein Händler an nicht so exponierten Stellen Billigware unterjubelt. Eine super Schaltung nützt auch nicht mehr viel, wenn Tretlager und Steuersatz unter aller Sau und nach den ersten Touren durch ein paar Pfützen hinüber sind.

Meine Anforderungen, ich brauche ein Rad, mit dem ich
hauptsächlich Radtouren unternehme und in die Stadt fahre.
Hauptsächlich fahr ich also auf der Straße, Waldwege und
Schotterwege, aber auch kurze Abstecher in leichtes Gelände
sollten machbar sein. Tagesleistungen max 120 km.

Den Rahmen steckt der Preis, den Du bereit bist, zu zahlen. Klingt sehr einfach, aber über den solltest Du Dir klar sein.

Ich würde nie ein Rad kaufen, auf dem ich beim Händler nicht mindestens zehn Minuten probegefahren bin. Meine Meinung: du solltest Dich sofort wohl darauf fühlen. Mit dem Satz „Naja, an die Geometrie/den Sattel/den Lenker gewöhne ich mich schon noch“ macht man sich schnell was vor. Ich saß vor meinem letzten Kauf auf circa 20 Rädern… *g*

Nie aus der aktuelle Serie kaufen. Ok, klingt sehr absolut, aber es war zumindest vor ein paar Jahren noch so, dass die Fachhändler im Frühjahr, kurz bevor die neuen Modelle rauskahmen, bei den „alten“ Modellen ein gutes Stück im Preis runter sind.

Meiner Meinung nach werden Stahlrahmen unterschätzt. Alle wollen auf einem Alu-Bike sitzen, dabei leistet ein gut verarbeiteter Stahlrahmen mindestens genau so treue Dienste, sieht halt filigraner aus.

Ich merke, dass mir das Wissen über die aktuellen Komponenten-Serien fehlt: Hör Dich hier im Brett mal um, was momentan die günstigste _solide_ Komponentengruppe von Shimano ist. Zur Zeit meines letzten MTB-Kaufs war es die LX. Wichtig ist nicht die Zahl der Gänge, sondern sind die verarbeiteten Materialien sowie die Verarbeitungsqualität. Da gibt es, noch mehr im Nebel formuliert, eine Schwelle, über die Du qualitativ drüber musst. Ebenfalls wichtig: Es sollten nicht nur der Umwerfer hinten oder vorne von dieser Gruppe sein, sondern im Idealfall auch die Lager, die Naben, eventuell die Bremsen…

Ansonsten sind es eben die vielen Details, die den Kauf so spannend machen: Für Touren ist ein Gepäckträger mit zwei oder drei Streben Pflicht, damit er die Satteltaschen gut hällt.

Zur Federung kann ich dir nur wenig sagen. eine Federgabel (vorne) bringt Fahrkomfort, aber auch Mehrgewicht. Mehr brauchst Du auf keinen Fall, außer Du hast Problemne mit dem Rücken, dann kann eine gefederte Sattelstütze Sinn machen.

Zu meiner aktiven Touren-Zeit waren geöste Felgen im Trend. (Dort, wo die Speiche aus der Felge kommt, sitzt jewelis eine Öse, so dass sich Speiche und Felge nicht direkt berühren.) Ist denke ich auch heute noch ein Qualitätsmerkmal, das auf Langlebigkeit der Laufräder hindeutet.

Von Scheibenbremsen würde ich persönlich die Finger lassen, da gute von schlechten so schwer zu unterscheiden sind. Vor Hydraulik-Bremsen hatte ich immer in so fern Respekt, als dass ich mir nie sicher war, ob ich sie auf Tour anständig reparieren kann. Eine ordentliche Cantilever-Bremse (also eine mit so einem Seildreieck) aus einer guten Shimano-Gruppe sollte passen. Den neuesten Stand der Technik kannst Du sicher auch noch mal hier im Brett recherchieren.

Die Lichtanlage sollte über das, was Du als normalen Dynamo kennst, hinausgehen. Entweder ein Nabendynamo (der also miten in einem Laufrad eingebaut ist) oder einen sehr leicht laufenden „normalen“ Dynamo mit einem dünnen Laufrad aus Gummie. Aber vielleicht gibt es auch da schon wieder Neuentwicklungen…

Ein toller Ledersattel, zum Beispiel von Brooks, is was Feines, wo meiner Meinung nach kein Gel-Sattel gegen ankommt. Den mußt Du allerdings dann auch immer mit anschließen… *g*

Kleinigkeiten: Den Preis für ein gutes Bügelschloss inklusive Erweiterungsschlinge solltest Du mit einkalkulieren. Eine gute Luftpumpe ist was tolles. Ich habe auch mal zwei zusätzliche Mäntel (Reifen) herausgehandelt. (Slicks, ohne Profil, für den Sommer in der Stadt.)

Ich hoffe, Dich bringen auch diese halbgaren Informationen etwas weiter…

Viel Spaß und Glück beim Kauf und schöne Toren! Gruss, Sven

Ein Bekannter meinte mal, ein Mountain-Bike wäre am besten,
mit einer feinstolligen Bereifung, und wenns mich überkommt,
montiert man andere Räder und kann ins Gelände. Was haltet ihr
davon? Vernünftig?

Grüße Alex

Hallo Alex

Schau mal rein bei www.aarios.ch Diese kleine Firma in CH produziert handgemachte Fahrräder, also beste CH-Qualität. In der Homepage gibts auch ineressante Reiseberichte. In diesen wird die Ausrüstung beschrieben. Die Firma bietet im Werk eine persönliche Beratung. Natürlich gibts Qualität nur für mind. 1500 Euro aufwärts.
Ich werde mir bald eines besorgen für einen 1000 km Trip.

Gruss Robert

Hallö,

das ist doch eine typische FAQ, bloß für Fahrräder gibt´s noch gar kein FAQ-Archiv. Also los, Superweiser aufgepaßt, hier kommt mein schmales Wissen:

- Mountainbikes

(Mantabikes, har har) sind mal in den USA aus ganz normalen 26"-Oparädern entwickelt worden und dienen dem alleinigen Zweck, damit sportlich im rumpeligsten Gelände rumzukacheln: dicke grobstollige Reifen, damit man auch in Matsch und Schnee nicht versinkt, sportlich gestreckte Sitzposition, dazu passender Rennsattel, in der Gangschaltung reichlich Übersetzungen zur Auswahl, möglichst stabil und dabei federleicht, was heißt, auf Firlefanz wie Schutzbleche, Licht, Gepäckträger wird verzichtet. Stattdessen ist seit etwa 10 Jahren eine Teleskopfedergabel wie am Motorrad obligatorisch, wenn auch filigraner konstruiert, zunehmend setzen sich Brachialbremsen wie hydraulisch betätigte Scheiben durch. Hinterradfederung („Fully“, vollgefedert zusätzlich zur Federgabel) gibt´s per Schwinge wie beim Moderrad oder eben nicht, denn der dazugehörige Schwingungsdämpfer hat einen Nachteil: er ist eigens dazu konstruiert, Bewegungsenergie zu verzehren, und, genau, die fehlt dann beim Fahren. Vorne stimmt´s so grundsätzlich auch, fällt aber nicht so auf, die Gabel ist weit genug weg vom Tretlager. Es läßt sich nicht genau klären, unter welchen Bedingungen man die Stöße energiesparender selbst ausbügelt (das kostet schließlich auch Kraft), aber viele Tifosi fahren mit „Hardtails“, hinten ungefedert, oder zumindest mit abgeschalteter abschaltbarer Hinterradfederung, wenn sie bergauf reichlich zu treten haben. Der Rahmen ist aus voluminösen, aber dünnwandigen meist Alurohren zusammengeschweißt und in teureren Fällen anschließend wärmebehandelt (=gehärtet). Die Geometrie hat sich vom klassischen Diamanten ziemlich entfernt, einiges kommt mir wie Blödsinn vor, auf jeden Fall ist der Rahmen klein, damit er beim Rumturnen nicht stört, das Tretlager eher unbequem hoch wegen der unabdingbar notwendigen Bodenfreiheit. Die Sattelstütze ist entsprechend lang und denn auch dick, damit sie bei der Länge nicht abbricht. Hab ich was vergessen? Der Lenker ist ein gerades Röhrchen, alle Bedienelemente sind an den Griffen versammelt. Gegebenfalls schraubt man noch Hörnchen an die Lenkerenden, um die Griffposition variieren zu können. Beim „Downhill“ legt man bezüglich Reifenbreite, Federweg, Bremsleistung und Stabilität noch einen drauf, warum, ist klar. So far.

Das Mountainbike ist, ich sag mal, hochspezialisiert und entsprechend kompromißlos. Außer seinem nackten Leben kann man nix drauf transportieren, man wird auch von unten naß und dreckig und steht
bei Dunkelheit im Dunkeln; Parallelen zum Rennsport sind nicht zufällig, sondern erwünscht. Auf Asphalt wirkt ein Mountainbike wie ein Schwan an Land: die grobstolligen Walzen fressen jede einzeln soviel Energie wie eine mäßige Dynamolichtanlage, die Federung zusätzlich, die Sitzposition mit dem winzigen Sattel muß man von klein auf (oder vom Rennrad) gewohnt sein, um sie nach einigen Stunden geradeaus noch lustig zu finden, es ist nicht mal ein Rennlenker da, auf dem man mal ein bißchen rumklettern kann, um den Händen und Handgelenken Abwechslung zu bieten. Aua.

Damit ist aber auch schon klar, wie man aus einem Mountainbike ein

#- ATB, ein All terrain bike,

konstruiert: halt straßentauglicher, als Kompromiß eben. Reifen nicht ganz so sperrig, Federung etwas abgespeckt, 28"-Räder laufen besser, alles in allem die Gegenrichtung zum Downhill. (Klingt dünn? Kein Wunder, damit kenn ich mich nicht so toll aus… Experten vervollständigen?)Jetzt kann man leicht weitergehen und das

#- Trekkingrad

entwickeln: Schutzbleche, Lichtanlage, Ständer und Gepäckträger dran, hoppla, letzteren ist die Federung sehr im Weg und könnte leicht ganz verschwinden. Die Sitzposition entschärfen je nach Temperament und Ausdauer, je aufrechter, desto breiter der Sattel. Brezellenker bietet variable Sitzpositionen, Reifen je nach Bedarf schmaler und feiner profiliert bis runter zu Slicks, vielleicht sogar (oder etwa obligatorisch? Experten helft!) 28"-Laufräder. Die Rahmengeometrie mit Feinheiten wie Seilzugverlegungen wächst mit: Tretlager tiefer, Oberrohr höher, Gewindeösen für die Gepäckträger und Schutzbleche. Schon haben wir das Rad zum Wandern abseits der Bundesstraße, gegebenfalls bis nach Timbuktu.

Wer nun ausschließlich in der Stadt unterwegs ist, kann theoretisch sein schönes Trekkingrad noch ein bißchen umrüsten und ein

#- Citybike

draus machen: statt Lowrider vorne mag ein Körbchen opportun sein, die Sitzposition ist aufrecht as can be, entsprechend breitärschig der Sattel, das Tretlager bequem tief. Auf ein paar hundert Gramm mehr oder weniger an den Komponenten kommt´s nicht so an bei den paar Kilometern, die am Stück gefahren werden, vielleicht reicht auch eine Nabenschaltung statt hundertzwanzig Gängen, oder was ist im Moment der Standard. Wichtiger wird jetzt ein solides Schloß nebst praktischer Halterung, Schnellspanner an Rädern oder Sattel sind pures Kassengift, eigentlich muß die ganze Qualität nicht übertrieben werden, denn es drohen Diebstahl und Vandalismus. Dicke Straßenreifen können Federungsfunktionen übernehmen. Spätestens hier müssen die Pedale endgültig straßenschuhkompatibel sein, der Kettentrieb und die Hosenbeine zuverlässig separiert. Beim Sport wird man eh dreckig, da macht das nix.

Leider hab ich keine Ahnung, was ein

#- Crossrad

ist, Cobra, übernehmen Sie.

Ob man selberbaut oder fertig kauft, ist Temperamentssache, natürlich kann man selber näher an sein Traumrad, wenn man denn so genau weiß, was man will und wie man da hinkommt und überhaupt soviel Energie reinstecken will. Fest steht alleweil: ein Spatz in der Hand ist besser als eine Taube im Bett, ogott, nein.

Wieviel man ausgibt, hängt auch vom Temperament ab. Außer Wahnsinnigen, die´s voll erwischt hat, würde ich immer sagen: haltet den Ball flach, keine zu großen Sprünge weg vom Gewohnten in den Klassen und Typen. Immer bedenken: die meisten Räder vergammeln sowieso im Keller, vom Rest wird die Hälfte weggeschmissen oder (fast) verschenkt, wenn der erste Satz Reifen, Kette, Bremsbeläge alle ist.
Von den verbleibenden verrecken die meisten an mangelnder fachkundiger Pflege: Speichenbrüche, abfallende Anbauteile, klapper, knirsch, quietsch.
Bist Du sicher, daß Du zu denen allen nicht gehören wirst? Dann gib Geld aus, vergiß aber auch hier nicht: je teurer, desto klau, und Vandalismus ist ziemlich tageszeitabhängig. Wenn Du eine billige Möhre an die Laterne vor der Haustür gebunden hast, fährst Du wahrscheinlich öfter auf dem Rad zum Bäcker/Briefkasten/Edeka, als wenn Du Dein sündteures Prachtstück erstmal kunstvoll aus dem Kohlenkeller winden mußt. Think!

Tip von mir für ernsthafte Radler: Der Trend geht zum Zweitrad. Eins an der Laterne, eins für den Sonntagsausflug im Keller.

Für Sparer: Seit einigen Jahren gibt es ein relativ regelmäßiges Angebot an preisreduzierten Vorjahresmodellen oder noch preisreduzierteren Vorvorjahresmodellen.
Baumarktqualität entspricht oft sehr genau den Einsteigermodellen im Fachhandel, ist aber deutlich billiger, die Inspektionen an den „fremden“ macht der Fachhandel natürlich nicht sooo gerne, besonders im Frühjahr, wenn´s brummt, macht´s aber trotzdem (Kundenbindung!) und kostet das gleiche. Bei Selberschraubern sowieso egal.

Ok?

Gruß,

Martin

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