Hallo,
welche Risiken geht man bei Finanztermingeschäften ein?
Das größte Risiko ist doch der Totalverlust des eingesetzen Geldbetrags, oder gibt es da noch mehr?
Speziell bei Hebelzertifikaten, gibt es dort etwas zu beachten?
Danke
Hallo,
welche Risiken geht man bei Finanztermingeschäften ein?
Das größte Risiko ist doch der Totalverlust des eingesetzen Geldbetrags, oder gibt es da noch mehr?
Speziell bei Hebelzertifikaten, gibt es dort etwas zu beachten?
Danke
Guten Morgen,
welche Risiken geht man bei Finanztermingeschäften ein?
Das größte Risiko ist doch der Totalverlust des eingesetzen
Geldbetrags, oder gibt es da noch mehr?
Das Risiko kann bei einzelnen Geschäftsarten (z.B. Futures, Forex oder Verkauf von Optionen) in diesem Bereich nahezu unbegrenzt sein. (Natürlich schließt die Bank die entsprechenden Positionen falls deine Sicherheiten verbraucht sind und du keine mehr nachreichen kannst oder willst.)
Beispiel gefällig?
Ungedeckte Shortpositionen:
Du verkaufst eine Option Aktie X zum Preis von [sagen wir 100] zu verkaufen ohne sie zu besitzen. Du müsstest dich also zum aktuellen Marktpreis eindecken, wenn du ausgeübt wirst.
Da ist das Risiko also nach oben offen.
Speziell bei Hebelzertifikaten, gibt es dort etwas zu
beachten?
Wenn du welche kaufst ist bei dieser speziellen Optionsscheinart ebenfalls maximal dein eingesetzes Kapital weg.
Das Problem am Hebelzertifikat sind aber die Knock-Out-Schwellen.
Diese werden oftmals schneller erreicht wie erwartet. Ich hatte mal einen Bekannten, der so was gekauft hatte. Ab Zertifikatsauflage hatte er das Ding = 2 Wochen später waren sowohl der Put als auch der Call ausgenockt.
Hier mal eine kleine Liste aktueller Knock-Outs:
http://www.euwax-broker.de/_daten/ac_knockout.php
Man beachte wie viele es an nur einem Tag sind.
Gruß Ivo
Hallo,
also ich bin erstmal sprachlos. Das war mir neu.
Vielleicht eine naive Frage, aber woran erkenne ich, ob ein Angebot maximal den Verlust des Einsatzes mit sich bringt, oder ob drüber hinaus noch solche Verbindlichkeiten entstehen?
Sind Hebelzertifikate nicht auch Futures? (Dachte jemand hätte die mal Turbofutures genannt).
Kann man z.b. mit WKN 781618 oder BNP299 mehr als seinen Einsatz verlieren? Das scheinen mir doch „harmlosere“ Zertifikate zu sein, die eben bei erreichen des KO einfach nichts mehr Wert sind, weitere Verbindlichkeiten kann ich nicht erkennen.
Schonmal danke für die Hilfe.
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Hallo Josef,
also ich bin erstmal sprachlos. Das war mir neu.
Vielleicht eine naive Frage, aber woran erkenne ich, ob ein
Angebot maximal den Verlust des Einsatzes mit sich bringt,
oder ob drüber hinaus noch solche Verbindlichkeiten entstehen?
i.d.R. wir eine Bank dem Kunden solche Geschäfte ablehen.
Es sei den er verfügt über so viel Bonität, dass er dafür in Frage käme. Dieser Typ Kunde ist sehr selten.
Bei ungedeckte Geschäften wirst du sehr selten Privatpersonen finden.
Sind Hebelzertifikate nicht auch Futures? (Dachte jemand hätte
die mal Turbofutures genannt).
Ich dachte immer die hießen Turbooptionsscheine oder auch „Waves“.
Es sind keine Futures. Futures und Optionen haben keine WKN.
Kann man z.b. mit WKN 781618 oder BNP299 mehr als seinen
Einsatz verlieren? Das scheinen mir doch „harmlosere“
Zertifikate zu sein, die eben bei erreichen des KO einfach
nichts mehr Wert sind, weitere Verbindlichkeiten kann ich
nicht erkennen.
Als Käufer eines Turbosoptionsscheins hat man i.d.R. nie mehr als seinen Einsatz verloren.
Ich möchte beim 2. Papier darauf hinweisen, dass es gerade mal noch 1,77% von seinem KO entfernt ist.
Ich hoffe du hast es nicht im Bestand und willst es auch nicht kaufen.
Gruß Ivo
Hallo,
i.d.R. wir eine Bank dem Kunden solche Geschäfte ablehen.
Es sei den er verfügt über so viel Bonität, dass er dafür in
Frage käme. Dieser Typ Kunde ist sehr selten.
D.h. also man braucht sich als durchschnittlicher Privatkunde keine Gedanken darüber machen?
Was mich wirklich wundert, ist die Tatsache, dass es zumindest mir nicht klar ersichtlich erscheint, woran man diese ultrariskanten Wertpapiere oder Verträge erkennt.
Ist der Hinweis, dass diese „gefährlichen“ Papiere keine WKN besitzen ausreichend?
Eine Future und ein Optionsschein sind doch recht ähnlich, bei einem geht man die Verpflichtung ein, bei dem anderen gibt es eben die Option, jedoch ändert dies nichts an der Gefahr, mehr zu verlieren, als eingesetzt wurde.
Ist ein beliebiges Hebelzertifikat harmlos in dem Sinne, dass man max. den eingestzten Betrag verliert?
Verwunderlich ist doch die Tatsache, dass diese Hebelzertifikate z.b. bei HSBC Turbo-Optionsscheine heißen, und damit wäre doch diese Gefahr wieder gegeben?
Jedenfalls steht in den PDF-Dateien dazu etwas über Risiken, die über den Einsatz hinaus gehen können. Ist das allgemein beschrieben, oder auf das Papier zutreffend?
Allgemein könnte es natürlich gemeint sein, denn schliesslich muss man um die Termingeschäftsfähigkeit zu erlangen, auch ein Formular mit dieser Angabe unterschreiben, auch wenn man lediglich ein KO-Hebelzertifikat kaufen möchte.
Ich dachte immer die hießen Turbooptionsscheine oder auch
„Waves“.
Es sind keine Futures. Futures und Optionen haben keine WKN.
Wie werden denn diese Dinge gehandelt?
Als Käufer eines Turbosoptionsscheins hat man i.d.R. nie mehr
als seinen Einsatz verloren.
Was meinst du mit in der Regel?? Kannst du mir eine Ausnahme nennen?
Ich möchte beim 2. Papier darauf hinweisen, dass es gerade mal
noch 1,77% von seinem KO entfernt ist.
Ich hoffe du hast es nicht im Bestand und willst es auch nicht
kaufen.
Danke für den Hinweis, ist das so wichtig, wenn das Zertifikat gekauft wird, und sagen wir mal 10 Minuten später wieder verkauft wird?
(Die Wahrscheinlichkeit in 10 Minuten 2% zu verlieren ist natürlich vorhanden, ggf. könnte man schon nach 5 Minuten einlenken, wenn die Grenze noch näher kommt?)
Danke schon vorab!
Nein, bei Optionsscheinen und derartigen Derivaten (die diversen Arten von Zertifikaten, die die Banken herausgeben) ist das meines Wissens nicht so. Die Papiere können höchstens wertlos werden.
Ich weiß nicht, ob die üblichen Discountbroker etwas anderes überhaupt zulassen würden, zumindest bei normalen Kleinanlegern (also echte Leerverkäufe oder Terminkontrakte).
Hallo nochmals,
du hattest in der Überschrift nach dem Risiko von Finanztermingeschäften gefragt, dazu gehören eben auch Optionen & Co…
Bei Optionen handelt es sich nicht um Wertpapiere wie Optionsscheine, sondern um den Verkauf von Rechten.
Es gibt keine WKN, sie werden nur an Terminbörsen (hier meist die Eurex) gehandelt, und haben Kontraktgrößen bei denen Optionsscheine einpacken können.
In der Wirkung sind sie tatsächlich ähnlich.
Unbegrenzes Risiko hast du aber nur als Stillhalter (Verkäufer)einer ungedeckten Option.
Dieser kannst du aber beim Kauf eines Optionschein niemals sein.
Ich glaube nicht, dass dich dieses Problem jemals betreffen wird.
Tut mir leid, falls ich dich damit erschreckt haben sollte.
Gruß Ivo
hallo josef,
was winter schreibt, ist richtig. bei zertifikaten und optionsscheinen besteht keine nachschusspflicht.
dennoch wenden sich derivate an den aufgeklärten, mündigen und erfahrenen anleger.
auch ich habe nur einen kleinen anteil im portfolio.
verwechseln kannst du das kaum, da du ja nicht irgendeine nummer eingibst und blind kaufst.
versuch es mal erst mit herkömmlichen zertifikaten. auch hier kannst du auf steigende, sinkende, seitwärtsbewegende und einschlafende märkte setzen.
man muss nicht als kleinanleger als erstes versuchen, einen straddle zu basteln.
versuche als erstes, mit deiner anlage den index zu schlagen, das reicht aufs erste.
falls das nicht klappt, such dir hinterher einen anderen index zum vergleich.
strubbel
§
)
Nein, nicht erschreckt, ich danke dir
Hi,
Ich glaube nicht, dass dich dieses Problem jemals betreffen
wird.
Das ist doch beruhigend. Wenn nur jemand sagen könnte, woran man das Risiko erkennt. Die Tatsache, dass die gefährlichen keine WKN haben ist nicht ausreichend?
Oder wenn nirgendwo etws von einem Marginkonto steht, sollte es dann ok sein?
Tut mir leid, falls ich dich damit erschreckt haben sollte.
Nein, ich danke dir! Erschreckt hast du mich nicht, sondern das Formular, welches zu unterschreiben ist, wenn man auch nur ein einfaches Zertifikat haben möchte.
Ein Formular, und so breit gestreute Risiken…
Gruß Ivo
Hallo Strubbel,
es war nie mein Ziel, einen Straddle zu basteln (ist das nicht nur etwas für Volatilitätsfans?)
Wenn man ein Zertifikat möchte, muss man das volle Formular des Termingeschäfts unterschreiben, dort stand auch drin, was einen doch erschreckt.
Ich habe überhaupt keine Lust, solche gefährlichen Dinge überhaupt einzugehen, ich schreibe hier, um zu erfahren, wie ich so etwas erkennen und vermeiden kann. Denn schließlich ist es in dem Formular ja gestattet, so einen „Kruscht“ zu kaufen.
Mich interessieren nur Zertifikate, auch die mit Hebeln, und die heißen auch Turbo-Call/Put-Optionsschein, manche nennen das Ding auch Call usw.
Da wird man schon stutzig, deshalb die Frage.
Short Calls habe ich gehört sind doch Dinge mit Nachschußpflicht?
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Hallo,
wie gesagt:
solange Du ein nur normales Depot führst, das für Finanztermingeschäfte freigeschaltet ist (das Formular, das man ausfüllen muß, umfaßt eben alles, es gibt keine Formulare für eine noch genauere Unterscheidung), gibt es sicher kein Risiko, daß Du mit weiterem Kapital haftest als das durch den Kaufpreis eingesetzte. Dafür würde die Bank auf jeden Fall Sicherheiten verlangen, die auf einem Margin-Konto hinterlegt sein müßten, sonst würde sie Dich gar nicht solche Geschäfte machen lassen (ist ja logisch). Das hast Du ja aber offenbar nicht, es geht nur um den gesetzlich vorgeschriebenen Aufklärungsbogen.
hallo josef,
hebelzertifikate sind schon mit mehr risiko behaftet. es geht schneller zum totalverlust, als mit aktien.
aber nicht mehr.
da gilt: beobachten, handeln, kontrollieren, ausstoppen, und disziplin hoch zehn.
dann wäre das für dich das richtige:
http://www.hebelzertifikate-trader.de/
ich hab das wieder gekündigt, weil ich zu langsam bin. kann am firmenrechner nicht traden.
aber die specials zu öl, gas und edelmetallen sind sehr gut.
mir reicht ein zertifikat mit hebel 1,4 auf asien, das ist das, weas ich mir mit 8 jahren börsenerfahrungen zutraue.
obwohl der reiz, bei depfa mit hebel long zu gehen, sehr groß ist.
(das ist keine kaufempfehlung oder ein anlagetip!)
strubbel
&
)