Hallo,
ich wohne in Leipzig und möchte auch hier studieren. An der hiesigen HTWK werden Maschinenbau, Energie-und Umwelttechnik und Wirtschaftsingenieur (Maschinenbau und Energietechnik) , allesamt Bachelor angeboten.
Ich hab nur noch bis zum 30.5. Zeit mich zu entscheiden und ich weiß überhaupt nicht, was ich das machen soll. Es kommen nur die 3 genannten in Frage.
Ich würde eigentlich gern was in richtung Umwelt und regenerative Energien machen. Und ich würde gerne irgend etwas erschaffen. Also irgendwas völlig neues im technischen Bereich entwickeln.
Nun sind die Studiengänge in den Modulen ja recht ähnlich und eigentlich klingen die bei allen drei Studiengängen recht interessant. Könnt ihr mir bitte sagen wie ich nun zu einer Entscheidung kommen soll?
Wie viel Umwelt ist denn bei E&U drin? Studieren in Deutschland eher wenig Leute E&U im Vergleich zu Maschinenbau? Wenn ich wirklich in der Planung und Entwicklung von etwas ganz neuem dabei sein will, sollte ich eher Maschinenbau studieren?
Was mich bei E&U ein wenig abschreckt ist, dass es da wohl eher ums Bauen geht. Also, was muss ich bei einem Haus beachten damit wenig Energie verschwendet wird etc… Beim Wirtschaftsingenieur sind halt viele Wirtschaftsmodule dabei - das kann vielleicht sehr langweilig sein, andereseits helfen die vielleicht später wenn man sich mal selbstständig machen will!? Ach ja und als Wirtschaftsingenieur ist man wohl nicht wirklich beim Aushecken von neuen Projekten beteiligt, eher beim Management und der Umsetzung, oder?
Ach ja und zum Schluss noch was ganz wichtiges, hat man als Student in einem dieser Fächer auch noch ein klein wenig Freizeit? Das war nämlich der Grund warum ich mein Physikstudium gleich zu Beginn abgebrochen habe - das war mir einfach zu krass von früh bis spät, von Montag bis Sonntag immer nur lernen, vor allem Mathe.
Viele Vermutungen und Fragen. Ich hoffe hier kann jemand ein wenig Licht ins Dunkel für mich bringen.
Ach ja und zum Schluss noch was ganz wichtiges, hat man als
Student in einem dieser Fächer auch noch ein klein wenig
Freizeit? Das war nämlich der Grund warum ich mein
Physikstudium gleich zu Beginn abgebrochen habe - das war mir
einfach zu krass von früh bis spät, von Montag bis Sonntag
immer nur lernen, vor allem Mathe.
ich befürchte, das wird bei den von dir genannten Studiengängen nicht anders sein.
Sonst sieh dir mal ne Vorlesung an und befrage die Studenten oder sogar Professoren, was genau im Studium behandelt wird und wie lernintensiv es wird (obwohl das natürlich von Student zu Student unterschiedlich ist *g*)
Ich habe bevor ich mit meiner Ausbildung angefangen habe auch fast 5 Semester Maschbau studiert. Deshalb folgende kleine Anmerkungen:
Sowohl beim Maschbau- als auch beim Wiingstudium wirst du dich sowohl im Grundstudium als auch später im Hauptstudium mit jeder Menge Mathematik, Physik, Technischer Mechanik, Thermodynamik etc. auseinandersetzen müssen. Wenn du nicht gerade ein Naturtalent und Genie im naturwissenschaftlichen Bereich bist, bedeutet das eine Menge Arbeit.
Hast du eine Möglichkeit mit deinem Studium event. ein Semester später anzufangen? Es scheint als ob du noch sehr wenig über die einzelnen Fachgebiete in Erfahrung gebracht hast. Das kann, ähnlich wie beim Physikversuch, ins Auge gehen, wenn du nach einiger Zeit feststellst, daß das Ganze schon wieder nix war. Versuch dir mehr als die verbleibenden 6 Tage zuverschaffen. Informier dich genau, mach sofern möglich Praktikas, setz dich in verschiedene Vorlesungen der einzelnen Fachbereiche und versuche mit Studenten der jeweiligen Uni/des jeweiligen Fachbereichs ins Gespräch zukommen. Die können dir oftmals noch die Augen öffnen und Dinge erzählen, die nicht auf der Homepage der Uni stehen.
Auch kann dir die gewonne Zeit helfen um mit verschiedenen Firmen „deines“ Fachgebietes und späteren Arbeitswelt in Kontakt zukommen. (bsp. über ein Praktikum). Gerade im Ing.bereich gibt es mittlerweile eine Menge Firmen die über Stipendien einiges an Förderung ermöglichen. Nur um das zu organisieren brauchst du Zeit…
Muss das Studium in Leipzig sein? In meinen Augen sollte das erste Augenmerk bei der Auswahl auf dem für dich passenden Fach liegen. Dann solltest du schauen welche Uni in diesem Gebiet am besten zu dir passt. Erst die Uni festlegen und dann schauen was man dort studieren kann ist wenig sinnvoll.
Zur Freizeit. Wenn ich mich bei meinen Freunden, ehemaligen Schulkameraden, Mitstudenten etc. umschaue sowie mich an meine eigene Studentenzeit erinnere gehören die Ingenieursstudiengänge bzw. die naturwissenschaftlichen Studiengänge allgemein nicht gerade zu den Studiengängen mit dem größten Freizeitanteil. Allerdings hängt auch viel von dir selbst ab. Wie du vielleicht schon bemerkt hast, ist neben der fachlichen Herausforderung, die eigene Motivation und Organisation das Wichtigste am Studium.
Hallo,
hast Du dir mal den aktuellen Stellenmarkt angesehen?
Die Gewichtung dürfte bei den offenen Stellen
in etwa so aussehen:
Maschbauing.: 80%
Wirtschaftsing.: 15%
Umwelting.: 5%
Sicherlich kann sich das bis zu deinem Abschluß verschieben,
das Verhältnis ist aber imho schon seit Jahren ähnlich.
Also, wenn dir Wirtschaft eh nicht so liegt und du unter
Umwelting. nur eine vage Vorstellung a la „irgendwas mit
Umwelt und so“ hast, mach Maschbau!
eigentlich ist es egal, was Du studierst.
Als Ing.-Student lernst Du die Grundlagen um selbstständig
techn. Lösungen zu erarbeiten.
Allerdings sind im Zweifelsfall die Aussichten für einen allg.
Maschinenbau-Ing. in der Tasche günstiger, weil man davon
ausgeht, daß so ein Mann alles kann (auch Umwelttechnik oder
Energietechnik. Diese spezialisierten Richtungen können bei
neutraler Betrachtung eher als artfremd aufgefasst werden.
Gruß Uwi
Entw. Ing. Umweltmeßtechnik
(Evtl. willst Du später mal ein Praktikum bei mir machen?)
Ich würde eigentlich gern was in richtung Umwelt und
regenerative Energien machen. Und ich würde gerne irgend etwas
erschaffen. Also irgendwas völlig neues im technischen Bereich
entwickeln.
Wie viel Umwelt ist denn bei E&U drin? Studieren in
Deutschland eher wenig Leute E&U im Vergleich zu Maschinenbau?
Wenn ich wirklich in der Planung und Entwicklung von etwas
ganz neuem dabei sein will, sollte ich eher Maschinenbau
studieren?
Was mich bei E&U ein wenig abschreckt ist, dass es da wohl
eher ums Bauen geht. Also, was muss ich bei einem Haus
beachten damit wenig Energie verschwendet wird etc… Beim
Wirtschaftsingenieur sind halt viele Wirtschaftsmodule dabei -
das kann vielleicht sehr langweilig sein, andereseits helfen
die vielleicht später wenn man sich mal selbstständig machen
will!? Ach ja und als Wirtschaftsingenieur ist man wohl nicht
wirklich beim Aushecken von neuen Projekten beteiligt, eher
beim Management und der Umsetzung, oder?
Ach ja und zum Schluss noch was ganz wichtiges, hat man als
Student in einem dieser Fächer auch noch ein klein wenig
Freizeit? Das war nämlich der Grund warum ich mein
Physikstudium gleich zu Beginn abgebrochen habe - das war mir
einfach zu krass von früh bis spät, von Montag bis Sonntag
immer nur lernen, vor allem Mathe.
Viele Vermutungen und Fragen. Ich hoffe hier kann jemand ein
wenig Licht ins Dunkel für mich bringen.
Also was du sagstest Felix ist absolut richtig, ich hätte mich besser erkundigen müssen, aber was Organisation angeht sieht’s bei mir schon immer absolut chaothisch aus
Ich hab übrigens nicht nur Leipzig im Auge, aber ich will mich erstmal pünktlich hier bewerben. Bei vielen anderen Hochschulen hierzulande wäre ja noch Zeit bis zum Bewerbungsschluss.
Im Moment tendiere ich mit 80% zum Maschinenbau und zwar, weil es meiner Meinung nach ein allgemein nützliches umfassendes und solides Studium ist, mit dem mir nach dem Bachelor mehrere Möglichkeiten offen stehen. Umwelttechnik ist m.A. nach etwas spezialisiert. Und genau diese speziellen Kentnisse könnte ein guter Maschinenbauer eben auch erwerben, wenn er sie braucht oder sich für sie interessiert. Wenn ich Maschinenbau studier habe ich später noch Zeit mir Spezialwissen anzueignen. Die Umwelttechniker haben das von Anfang an und haben dann vielleicht weniger Möglichekeiten.
Bleibt noch der WIng…
Dafür spricht, dass die WIngs nicht solche Fachidioten sind wie die Maschbauer. Da würde mir mein sehr gutes Allgemeinwissen und Können vielleicht auch etwas mehr nützen als beim Maschbau. Außerdem nützen mir die Wirtschaftskenntnisse doch überall, egal was ich nun mal beruflich machen werde. Ich glaube ohnehin nicht, dass ich mal genau das machen werde, mas ich studierte.
Fragt sich aber, ob mir die Wirtschaftskenntnisse, die da vermittelt werden im Leben wirklich was nützen, wenn ich mich z.B. selbstständig machen will.
Jedoch bin ich der Meinung, dass ich lieber ein guter Maschinenbauer werde und mir die Wirtschaftskenntnisse selber und u.a. durch das Wahlmodul aneigne, da ich mir das nicht so kompliziert vorstelle mit der Wirtschaft. Da geht doch viel im Selbststudium und man lernt auch im Job. Täusche ich mich da?
Ach ja und zum Schluss noch was ganz wichtiges, hat man als
Student in einem dieser Fächer auch noch ein klein wenig
Freizeit? Das war nämlich der Grund warum ich mein
Physikstudium gleich zu Beginn abgebrochen habe - das war mir
einfach zu krass von früh bis spät, von Montag bis Sonntag
immer nur lernen, vor allem Mathe.
das, was physik schwierig macht, ist mathe in der theorie. das, was ingenieur so schwierig macht, ist mathe kombiniert mit praxis(praktisches rechnen).rat mal, warum es so wenige ingenieure gibt.
ich bin aber nicht davon überzeugt, dass du weißt, wwas studium bedeutet. an der suche nach einem studium, bei dem man nicht büffeln muss, sind schon viele gescheitert.
Von „nicht büffeln“ war nicht die Rede. Aber ich fänds halt gut, wenn ich nur von Montag bis Freitag zu zu tun habe und am Wochenende nur sehr wenig machen muss. Aber ich werd dann schon sehen, wie viel ich zu hause nacharbeiten muss.
Von „nicht büffeln“ war nicht die Rede. Aber ich fänds halt
gut, wenn ich nur von Montag bis Freitag zu zu tun habe und am
Wochenende nur sehr wenig machen muss. Aber ich werd dann
schon sehen, wie viel ich zu hause nacharbeiten muss.
naja, wenn du die 60 stunden auf 5 tage verteilst, dann hättest du am wochenende frei.
ansonsten kann ich dir nur empfehlen, langzeit zu studieren.
als ingenieur wirst du sonst weder im studium, noch in der arbeit bestehen…vielleicht nicht mal das vorstellungsgespräch überleben.
ansonsten bleibt halt eine ausbildung…da hast du am wochenende frei…