An den hatte ich auch gedacht
Moin!
So vom ganzen Erscheinungsbild nicht so schlecht getroffen. Das Gehörn in Originalgröße und -anmutung wäre wohl ziemlich schwer auf dem Kopf zu befestigen gewesen Außerdem gefährlich
das Gehörn ist wohl mit ziemlich viel dichterischer Freiheit
von dem eines Großen Kudus abgeleitet.
Ich hätte da auch als erstes drauf getippt, aber da ist schon sehr viel dichterische Freiheit dabei, denn die Hörner des Kudu sind ja nicht aufgerollt und kringeln sich nach unten, sondern winden sich spiralförmig nach oben, wie man hier: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Trag… sehen kann.
Allerdings hat meine Google-Suche nach den Charakteren im König der Löwen oder den dargestellten Tieren auch keine weitere Erhellung gebracht…
ja, das ist wohl aus transantlantischer Sicht einiges vermischt.
Es ist halt so, dass Schafböcke mit schneckenförmig in sich „aufgerollten“ Hörnern mehr in den Norden (vgl. Heidschnucke, Gotlandschaf) und in den Südosten (Mufflon, aber auch Hausschafrassen aus Kleinasien-Persien-Armenien) gehören.
so isoliert betrachtet ist das in der Tat ein skurriles Gebilde, auch wenn die Relation Konsonanten/Vokale noch ziemlich ausgewogen ist.
Ich überlege grade, ob es wohl deutsche Tiernamen gibt, die mit weniger als 1/5 Vokalen auskommen. Das kommt von der Roterübenernte, zu deren Feier ich vorgestern einen Borschtsch gekocht habe, der heute beim zweiten Aufwärmen seinen Idealzustand erreicht hat.
Am schönsten getarnt ist, finde ich, ein schon ziemlich magerer Vokalanteil von 1/5 im Namen Kressbronn - das kommt aber von den verdoppelten ss und nn, die eigentlich keine je zwei Konsonanten sind.