Wellenlänge von Laserstrahlung

Beim Vergleich der zwei wichtigen Industrielaser (CO2 und Nd:YAG) fällt auf, dass die Wellenlänge des Kohlendioxidlasers mit 10,6µm genau zehnmal so hoch liegt wie die des Neodymlasers mit 1,06µm.

Gibt es hierfür eine physikalische Erklärung, zum Beispiel durch Betrachten der Energieniveaus der laseraktiven Materialien, oder ist dies Zufall?

Danke für jede Hilfe.

Hallo,

Beim Vergleich der zwei wichtigen Industrielaser (CO2 und
Nd:YAG) fällt auf, dass die Wellenlänge des Kohlendioxidlasers
mit 10,6µm genau zehnmal so hoch liegt wie die des
Neodymlasers mit 1,06µm.

Soweit ich weiss ist das reiner Zufall. Die aktiven Materialien sind vollkommen verschieden, und ich glaube auch die Übergange sind ganz anders.

Bei unterschliedlichen Hauptquantenzahlen in den Übergängen würde man auch eher Quotienten erwarten die Quadratzahlen sind (also z.B. zwischen 3p -> 3s und 2p->2s würde man einen Faktor 4 erwarten (wobei das vereinfachte Beispiele sind, der Übergang in den Grundzustand lased im Allgemeinen nicht)).

Grüße,
Moritz

Beim Vergleich der zwei wichtigen Industrielaser (CO2 und
Nd:YAG) fällt auf, dass die Wellenlänge des Kohlendioxidlasers
mit 10,6µm genau zehnmal so hoch liegt wie die des
Neodymlasers mit 1,06µm.

Wenn Du genauer nachmißt, wirst Du feststellen, dass der exakte Faktor 10 sicher nicht exakt stimmt - und auch jeder Laser eine leicht verschiedenen Wellenlänge hat. Man kann mit der Kalibration viel Zeit verbringen und es hat schon seinen Sinn, dass Laser mit einem Meßprotokoll ausgeliefert werden.

Gruß,
Ingo