Weller WHS40

Hallo Elektroniker.

Ich spiele mit dem Gedanken, mir ein temperaturregelbares Lötgerät zu
kaufen.
Da ich am Arbeitsplatz bisher nur gute Erfahrungen mit Weller-Geräten
gemacht habe will ich natürlich auch so ein Ding.

Leider sind die klassischen Weller-Lötstationen (die türisfarbenen) ziemlich
teuer, so 150 Euro aufwärts.

Jetzt gibts aber die Lötstation WHS40 mit Niederspannungslötkolben (40W),
regelbar von 200 bis 450 Grad für Preise zwischen ca 40 und 70 Euro.

Taugt das Ding was?

Ist es so gut wie der Name Weller suggeriert?

Kann jemand Abschreckendes oder Positives berichten?

Tausend Dank für Eure Antworten,

Christof

Hallo Elektroniker.

Ich spiele mit dem Gedanken, mir ein
temperaturregelbares Lötgerät zu kaufen.

ja, eine ordentliche Lötstation sollte es sein.
Da tust Du Dir einen Gefallen.

Da ich am Arbeitsplatz bisher nur gute Erfahrungen
mit Weller-Geräten gemacht habe will ich natürlich auch
so ein Ding.

Also ich finde Weller nicht so toll.
Klar, die teuren Lötstionen sind sicher auch ok, aber
das Preis-Leistungsverhältnis ist schlecht und
das Handling speziell der Austausch von Lötspitzen ist
sehr unpraktisch (bei ERSA geht’s viel bequemer).

Leider sind die klassischen Weller-Lötstationen (die
türisfarbenen) ziemlich teuer, so 150 Euro aufwärts.

ERSA finde ich besser und ist preiswerter.
Ich habe seit Jahren eine Analog60 in Benutzung.

Die gibt’s für ca.109€ bei Reichelt:smile:
Für privat immer noch recht teuer, aber eine
vergleichbare Weller kostet über 150€ :frowning:

Jetzt gibts aber die Lötstation WHS40 mit
Niederspannungslötkolben (40W), regelbar von
200 bis 450 Grad für Preise zwischen ca 40 und 70 Euro.
Taugt das Ding was?

Von den Daten für fast alles sicher ausreichend, aber
die Sache hat einen Haken. Die Lötspitzen sind keine
„Dauerlötspitzen“ (nur vernickelt !).
Sowas würde ich heute nicht mehr kaufen !!!

Wenn Du eine ordentliche Lötstation zum kleinen Preis
haben willst, dann nimm die LS50 (Voltcraft).
Die gibt’s auch bei Reichelt für 68€ !
Das Teil habe ich zu hause zum gelegentlichen Basteln.
Die tut auch gut ihren Dienst. Bloß der Kolbenständer
ist nicht so optimal.

Ist es so gut wie der Name Weller suggeriert?

Nein, weil eben billigste Löttechnik. Ein ordentlicher
Lötkolben sollte Dauerlötspitzen haben.
Gruß Uwi

Hallo Uwi

Nein, weil eben billigste Löttechnik. Ein ordentlicher
Lötkolben sollte Dauerlötspitzen haben.

Danke, zusammen mit anderen Antworten im Usenet hast Du mich vor einem wahrscheinlichen Fehlkauf bewahrt.

Ich werd wohl doch nach einer WECP20 und bei ERSA umschauen.

Gruss,

Christof

Hallo Uwi

Ich werd wohl doch nach einer WECP20 und bei ERSA umschauen.

was ist WECP20 ? Kenne ich nicht und habe ich auch
nirgens gefunden.

Oder geht’s um WTCP
-> mit Magnastatlötkolben? Die sind großer Mist.
Taugen nix. Im laufe von ein paar Jahren sind die
bei uns alle systematisch ausgefallen.
Gruß Uwi

was ist WECP20 ? Kenne ich nicht und habe ich auch
nirgens gefunden.

Oder geht’s um WTCP
-> mit Magnastatlötkolben? Die sind großer Mist.

Nö, seriöse Lötstation mit 20W-Kolben, regelbar.
Mit diesen Geräten habe ich bisher nur beste Erfahrungen gemacht, die von 4 Kollegen bestätigt wurden.

Dieses Ding ist der Auslöser für mich sowas haben zu wollen.

Gruss,

Christof

Hallo,

Nö, seriöse Lötstation mit 20W-Kolben, regelbar.
Mit diesen Geräten habe ich bisher nur beste Erfahrungen
gemacht, die von 4 Kollegen bestätigt wurden.
Dieses Ding ist der Auslöser für mich sowas haben zu wollen.

also ich würde mehr Leitung nehmen.
Klar, 20W sind für SMD reichlich und für normale bedrahtete
BE auch genug, aber wenn man doch mal paar richtig dicke
Drähte hat oder mal ein Stück Blech oder Leiterplatte
löten will, dann ist es zu wenig.
40-50W sollte eine Lötstation schon haben.
Demnächst wird auch bleifreies Lot eingeführt. Da werden
die Löttemp. ein ganzes Stück höher liegen. Da sollte
man dann auch genügend Leitung haben, sonst dauert das
Löten/Entlöten zu lange.

Ich kann nur nochmal auf die Analog60 (ERSA) oder die
LS50(Conrad), sogar mit richtig großem Digitaldisplay
(von Conrad) verweisen.

Übrigens, eine elektronische Anzeige muß nicht sein.
Wenn man den Temperaturregler auf einen Wert stellt,
dann stimmt das auch (zumindest bei der ERSA).

Ich habe da übrigens noch was interessantes gefunden.
Suche mal mit google nach „Lötstation LS450“
z.B. hier für knapp 50€ !
http://www.technik-per-versand.de
http://www.schreiben-und-basteln.de/p595.html
Gruß Uwi

Hallo,

also ich würde mehr Leitung nehmen.
Klar, 20W sind für SMD reichlich und für normale bedrahtete
BE auch genug, aber wenn man doch mal paar richtig dicke
Drähte hat oder mal ein Stück Blech oder Leiterplatte
löten will, dann ist es zu wenig.

Für grobes Zeug habe ich noch zwei normale 230V-Lötkolben mit ca 80-120W. Die 20W haben bisher auch für alles gut gereicht was ich damit löten wollte. Auch für grössere Flächen (allerdings keine Dachrinnen oder so).

40-50W sollte eine Lötstation schon haben.
Demnächst wird auch bleifreies Lot eingeführt. Da werden
die Löttemp. ein ganzes Stück höher liegen. Da sollte
man dann auch genügend Leitung haben, sonst dauert das
Löten/Entlöten zu lange.

Mit der bleifreien Löterei kenne ich mich ein Stück weit aus, das dürfte mit der Anlage kein Problem sein.

Übrigens, eine elektronische Anzeige muß nicht sein.
Wenn man den Temperaturregler auf einen Wert stellt,
dann stimmt das auch (zumindest bei der ERSA).

Bei der erwähnten Weller auch.
Deshalb habe ich ja Anbieter, die normalerweise nicht unbedingt im Ruf stehen ernsthaftes Profi-Equipement zu vertreiben wie beispielsweise Voltcraft ausgeschlossen.

Mal schauen für was ich mich entscheide.

Gruss,

Christof

hallo chris,
warum muß es ein temperaturgeregeltes sein?
ich arbeite seit 20 Jahren mit einer selbstgebauten und löte damit sogar SMD.
Übung ersetzt manche Technik.
gruß Richard

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hallo chris,
warum muß es ein temperaturgeregeltes sein?
ich arbeite seit 20 Jahren mit einer selbstgebauten und löte
damit sogar SMD.
Übung ersetzt manche Technik.
gruß Richard

Weil ich den Komfort einer Temperaturregelung nach ca 1.5 Jahren am Laborarbeitsplatz nicht mehr missen will.
Und mit einer konstanten Temperatur ist es einfach leichter gute Resultate zu erzielen. Ich finds einfach zeitgemäss für eine ordentliche Lötmöglichkeit.
Wenn ich schon Geld ausgeben will dann will ich als Perfektionist halt auch was ordentliches.

Zum Autofahren braucht man ja auch kein ABS, ich fahr seit Jahren ohne, auch im Winter und bei Glätte, aber das ist halt einfach nicht mehr zeitgemäss :smile:

Gruss,

Christof