Hallo!
Ich wohne in eimem großen WG- Haus mit 7 Anderen. Ich habe vor 3 Wochen einen Schäferhundmichlingswelpen bekommen (jetzt 4 Mo) alles in Absprache mit meinen Mitbewohnern. Eine meiner Mitbewohnerin hat ein Baby bekommen. Den Geruch kennt mein Hund jetzt schon (Windel). Die Zimmer meiner Mitbewohnerin sind tabu, dass weiß sie auch. Anfassen tue ich das Baby nicht im Beisein vom Hund. Meine Mitbewohnerin hat dennoch Angst, dass was passiert, nicht absichtlich, aber vielleich durch Spiel. Wie soll ich mich dem Kind, ihr und meinem Hund gegenüber verhalten?
Hallo,
die Situation ist nicht einfach. prinzipiell ist es kein Problem Hund und Kind zusammenzuführen. Das Problem könnte entstehen wenn deine Mitbewohnerin dem Hund nicht traut zu Ängstlich ist, vieleicht auch keine Erfahrung mit Hunden hat.
Am besten erzähle ich dir wie ich mich mit Hund und baby verhalten würde.
Zu erst einmal achte ich schon jetzt darauf das mein Hund sehr gut gehorcht. Also auf ein Aus oder nein, muss er sein verhalten sofort unterbrechen. das ist wichtig, falls der Hund einmal spielt und übermütig wird und sich dem Baby zu wild nähert. Dann hatt der Hund in jedem Raum in dem er sich mit dem Kind zusammen aufhält einen festen Platz. Er weiß wenn er sich in diesen Raum aufhält dann muss er sofort auf seinen Platz, das gilt jetzt schon für das Wohnzimmer (vieleicht hilft es vorübergehend den Hund an dieser Stelle festzubinden, wenn man gerade keine zeit hat auf Ihn zu achten und das baby sich im gleichen raum aufhält). Ebenso würde ich Ihm beibringen, sich sofort hinzulegen, wenn er mit dem Kind auf einer Höhe ist -da man ja auch mal bei freunden oder in der Wohnung das Baby auf den Boden legt oder im Maxicosi hat. Alle Spielsachen vom Baby ebenso die Babydecke die vieleicht auf dem Boden liegt sind absolut Tabu für den Hund. Aus diesem Grund sollte auch kein Spielzeug vom Hund auf dem Boden liegen.
Ihr solltet zwar vorsichtig sein aber nicht prinzipiell jeden Kontakt von Kind und Hund vermeiden oder sogar Panisch reagieren. Das macht das Baby nur noch Interessanter. Sollte der Hund von sich aus auf das Baby zugehen, wenn es nicht auf dem Arm von jemandem ist zb. auf dem Boden liegt, so würde ich den Hund ruhig zurückrufen und loben wenn er kommt. Babys machen unkontrollierte Bewegungen, die können gerade einen so jungen Hund zum Spielen animieren. Also gilt schon mal grundsätzlich, hat niemand Zeit den Hund richtig im Blick zu haben, sollte er mit dem Baby nicht in einem Raum sein. Wenn das Baby bei einem von Euch auf dem Arm ist und der Hund kommt langsam näher, schaut interessiert, so würde ich ihn kurz schnuppern lassen und dann wenn er nicht von alleine umdreht Ihn in ruhe zurückrufen. Aber nicht das Kind Panisch wegziehen und vieleicht noch schimpfen. So verbindet der Hund entweder etwas negatives mit dem Baby oder er denkt „Tolles spiel“. Dann geht er erst recht hin, sobald sich eine kleine Möglichkeit ergibt.
Eigentlich bin ich kein Freund davon das Hunde auf viele Menschen hören, aber in diesem Fall, das ihr alle zusammen lebt und noch das Baby da ist, ist es wichtig das der Hund bei jedem auf das Abbruchsignal hört und sich auf seinen Platz schicken lässt.
Es war für den Anfang vieleicht gut das du dich vom Baby distanziert hast, aber auf dauer würde ich dies nicht tut. Stell dir mal vor es gibt dann irgend wann einen Grund und du musst das Baby mal halten, dann reagiert der Hund vieleicht in dem Moment eifersüchtig. Ich würde Ihn daran gewöhnen das du das Baby auch mal hast -ist ja normal, gehört zum Alltag.
Ich weiß nicht ob ich an alles gedacht habe -habe ja noch kein Baby. Aber vieleicht kann ja der ein oder andere das was noch wichtig ist ergänzen.
Ach ja, je mehr du deinen Hund Beschäftigst mit Spielen und Spaziergängen, Lernübungen usw. desto ruhiger wird er sich im Haus verhalten. Junge Hunde sind ja noch sehr wild und auch wie Babys noch unkontrolliert in Ihren Bewegungen, bringe Ihm also direkt von Anfang an bei das im Haus nicht wild getobt wird. So wird die Gefahr das er das Baby einfach überrent geringer.
Magret
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Hallo Babsi
Wenn ich dich richtig verstehe,Ist dein Problem wie Du mit Der Angst
deiner Mitbewohnerin umgehen sollst.
Aus erfahrung kann ich Dir sagen nur die Zeit und das Vertrauen
kann die Angst mildern.
Angst zu haben wenn ein Baby im Haus ist ist richtig und normal.
Hierraus muß aber vorsicht entwachsen und der richtige umgang mit
Baby und Hund.
Ich glaube das es keine Richtlinie gibt, was mann darf und was nicht.
Aber ich kann Dir erzählen wie ich es gemacht habe.
Mein Hund ca. 7 Monate kamm 3 Wochen nach meinen Sohn ins Haus.
Joschi mein Hund war eine aufgedrehtes Nervenbündel.
Aber kaum an der Wiege meines Sohns ruhig und lieb.
Gut ich habe sie in meinem beisein immer zusammen spielen lassen.
Immer mit einem Auge drauf. Es ist nie etwas ernsteres passiert
als das Der Hund die Windel ausgezogen hat (meist mit Grund
)
Beide sind miteinander aufgewachsen und haben sich respecktiert.
Ich habe meinen Hund nie dazu gebracht bei Fuß zu gehen.
Mein Sohn konnte grad mal Auf die Füße kommen und hat den Hund
gehalten.Der hat sich nicht ein Millimeter bewegt um Florian nicht zu
fall zu bringen. Das ganze mag ein Einzelfall gewesen sein.
Nur ich denke Tiere (im besonderen Hunde) können besser und natürlicher mit Kindern umgehen als Menschen. Für Kinder
die auf dieser Art mit Tieren aufwachsen ,werden immer ein natürliches und gutes Verhältnis zu Tieren bekommen. Auf jeden
Fall werden sie nie unbegründete Angst vor diesen haben und Katastrophen auslösen.
Mein Rat versuche mit deiner Mitbewohnerin Eure Ängste ins Lot zu bringen. Für den Anfang Hund oder Baby nicht allein lassen.
Last sie mal für mal dichter zusammen und schaut wie sie miteinander umgehen.
lg Carsten
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Hallo Babsi
für die Angst deiner Mitwohnerin habe ich Verständnis.
Hier bist du gefragt.
Falsch finde ich dein Verhalten, das Kind im Beisein des Hundes nicht anzufassen - warum eigentlich?
Irgendwann wirst du es anfassen, auf den Arm nehmen…
damit dein Hund erst gar keine „Eifersucht“ entwickeln kann, solltest du das Kind so viel wie möglich anfassen, auf den Arm etc. nehmen, dann gewöhnt sich dein Hund daran und es ist etwas selbstverständliches für ihn.
Ein Hund, gerade ein Welpe, ist neugierig. Wenn er also gut gepflegt, entwurmt und geimpft ist, spricht nichts dagegen, dass man, am besten Du, ihm das Baby mal hin hälst, damit er schnuppern kann.
Hock dich dazu am besten hin, in einem Arm das Baby, den anderen hast du für den Hund frei.
Dass er schon weiß, das Zimmer deiner Mitbewohnerin ist tabu ist doch schon ok. Ein Baby ist auch nicht aus Zucker und kann auch mal einen Stups mit der Nase ab.
Je selbstverständlicher ihr alle mit Hund und Baby um geht, desto einfacher ist es für den Hund, das Kind zu akzeptieren.
Genau so wichtig ist es jedoch, dem Kleinkind (wenn es anfängt zu krabbeln) beizubringen, dass der Platz, Näpfe und Spielzeug des Hundes für es tabu ist, der Hund weder am Schwanz noch an den Ohren gezogen wird.
Mit ein bisschen gutem Willen und Verständnis für alle Beteiligten lässt sich das alles in die richtigen Bahnen bringen.
Dass Hund und Kind nie zusammen allein in einem Raum sind, sollte selbstverständlich sein.
Viel Glück…Kind und Hund werden es euch danken wenn ihr für ein verständnisvollen und vertrauensvolles Miteinander sorgt.