Welpen abgeben

Hey Ihrs,

ab welchem Alter kann man denn Welpenhunde abgeben??
Unser Hund hat vor 4 Wochen geworfen und die Kleinen sind schon seit 4-5 Tagen gierig auf Reis mit Hühnerbrühe…(Vielleicht muß ich anmerken das ich auf Bali wohne, um das Zufüttern mit Reis verständlich zu machen ) Ich habe schon Familien, welche die Hunde nehmen würden, doch ich bin mir sicher das es nach 1 Monat noch zu früh ist, doch ab wann ist es denn möglich??

Bitte sagt an!!!

Susanne

Hi Susanne
nach deutschem ermessen gilt ab der 8. Woche.
Jedoch… ich weiss daß in anderen Ländern ab der 6. Woche abgegeben wird. Hängt u.a. davon ab wie verwildert die Hunde sind und daher wieder im alten Entwicklungsrythmus drin sind. D.h. z.B. Wölfe werden mit der 5. Woche soweit sein wie ein Rassehundewelpe mit 8 Wochen.
Daher, ich denke wenn du nicht gerade Dingos hast, rechne mal sinniger weise ab der 7. Wochen
Gruß Steffen

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Hallo,

ab welchem Alter kann man denn Welpenhunde abgeben??

frühestens ab 12 Wochen, wenn die Welpen gut sozialisiert sein sollen. Ab 6-8 Wochen fängt die Mutter mit der Erziehung an und die Welpen lernen schon jetzt, was es bedeutet sich unterzuorden. das sieht manchmal rabiat aus, ist aber im Ernstfall „überlebenswichtig“.

Unser Hund hat vor 4 Wochen geworfen und die Kleinen sind
schon seit 4-5 Tagen gierig auf Reis mit
Hühnerbrühe…(Vielleicht muß ich anmerken das ich auf
Bali wohne, um das Zufüttern mit Reis verständlich zu machen )

Was kannst Du denn stattdessen füttern? Reis mit Hühnerbrühe ist keine artegrechte Welpennahrung und führt auf Dauer zu Entwicklungsschäden durch Mangelernährung. Wenn es kein Welpenfutter gibt wäre dann vielleicht BARF möglich für Dich?
http://de.wikipedia.org/wiki/Barf
http://www.barfers.de/

(Gegen ab und an Reis mit Hühnerbrühe ist nichts einzuwenden nur eben nicht dauerhaft und ausschliesslich)

Ich frag mal wegen Deinem Wohnort vorsichtig wie es mit Impfungen und Entwurmungen aussieht? Entwurmen macht auf jeden Fall Sinn, weil verwurmte Welpen nicht richtig wachsen können. Bei den Impfungen vermute ich mal, dass das bei Euch eher nicht so praktiziert wird, oder?
http://www.tierarzt-auf-raedern.de/tierarzt-leistung…
Irgendwo habe ich kürzlich gelesen, dass bei Parvovirose das Risiko zu erkranken besonders hoch in dem Zeitraum 10-12 Woche sein soll.

Nach Abgabe der Welpen wäre das ein guter Zeitpunkt die Hündin kastrieren zu lassen.

Gruß
Maja

Erst einmal:
Vielen Dank für die Antworten!!!

Ich weiß das Reis mit Hühnerbrühe nicht auf Dauer gut ist, doch in den Haushalten hier bekommen die Hunde - wenn überhaupt gefüttert wird - eben Reis mit …Huhn, Fisch, Knochen.
Die Mutter ist selbst zur Hälfte PitBull gemischt mit Balihund, der Vater der Welpen wiederum Balihund.
Die Kleinen selbst sind im Vergleich zu den Locals riesig!!!

Mein Tierarzt ist erstaunlicherweise gut bestückt, die Mutterhündin ist schon geimpft und entwurmt, die Kleinen werdens noch.
Sterilisiert wird sie in 1-2 Monaten, da sind sie hier auch schon mit Labroskopie ( so richtig?? ) vor Ort. Ist halt alles kostenfrage, für Einheimische undenkbar…weil zu teuer!

Die Deckung war auch eher ein Unfall, ich hatte die Hündin in der Hauptstadt entdeckt, gehalten in einem Stahlkäfig 1x1m, bis ich sie in ihrem 10. Lebensmonat rausgekauft habe. Vor lauter Aufregung hat sie dann gleich am ersten Tag nach dem Ankommen geblutet, und der Nachbar hat die Gelegenheit voll genutzt…

Dank für die Tipps, ich lese mich auf den Links noch ein!!!

Gruß aus der Sonne
Susanne

Hi Susanne
beruhig dich wegen Reis und Co…
komischerweise sind die Hunde bei euch und in anderen Gegenden der Welt trotz vermeintlich schlechterem Futter immer noch am Leben.
Hunde sind ganz gut anpassungsfähig und mal ehrlich… ob die Hunde in Deutschland alle so gesund sind nur weil wir vermeintlich gutes Futter anbieten… ich glaub nicht.
Ich bin erschrocken daß man hier so vermessen ist zu meinen nur was in Deutschland gut ist sei das Optimum.
Warum nur leben dann Windhunde in der Sahara von meschlichen Exkrementen und den Resten des Essens der Menschen wenn dies alles angeblich mist ist.
Auch bei den Inuit wird einseitig gefüttert. Robbe oder Fisch, und das Roh und gefroren.
Jeder in Deutschland würde bei der Fütterung durchdrehen nur komischer weise sind die Hunde in Afrika in der Lage über zig Meilen ausdauernd zu jagen und in Alaska und Co viele hundert Kilo problemlos zu ziehen.
Der Unterschied ist, ein Hund der nix mehr taugt wird entsorgt.
Hartes Leben aber das hat nix mit Futter zu tun.
Daher, nicht nachdenken, einfach füttern was da ist. Die Hunde werden trotzdem groß und stark.
Ob allerdings auch der Schwächste dann auf Dauer überleben kann weiss ich nicht, aber muss er das immer?

Gruß Steffen(dessen Hunde alles fressen was irgendwie essbar erscheint)

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