Es ist leicht zu sagen, dass jemand Quatsch redet, wenn man es
nicht besser weiß.Ich nehme das Wort „asozial“ nicht zurück, denn es ist keine
Beleidigung, sodass der Hund einem Leid tun muss, das ist
Quatsch. Ich erweitere meine Aussage aber:Wenn der Hund SPÄTER noch Kot frisst, ist er asozial, wenn er
es jetzt tut, hat er einen starken Mineralstoffmangel. Ihm
fehlt etwas im Futter.Habe mit unserer damaligen Verhaltensforscherin gesprochen, um
die Quelle anzugeben.
Hallo Bomba,
Ich kenne das Kotfressen von vielen Hunden und es ist wirklich nicht untypisch.Die Tiere haben meiner Meinung nach auch keinen !starken! Mineralstoffmangel sondern machen das höchstens vorsorglich wofür was auch immer- das könnte man jetzt auch ausdiskutieren… Fakt ist -sie machen das sehr gerne und egal wie gut Sie erzogen sind, kann man das nicht immer vermeiden. Ähnlich ist es wenn Hunde sich in Aas wälzen. Wenn man mal einen Moment nicht hinschaut…
Wenn Hunde älter sind verstehen sie einfach, dass das vom Mensch nicht erwünscht ist, was aber einem temperamentvollen Tier furz egal ist…
Was Deine Verhaltensforscherin so ausdrücken wollte ist wahrscheinlich:
Wenn ein Hund sich gut in die Partnerschaft mit dem Menschen einlebt, wird er die Wünsche des Menschen respektieren und den Kot liegen lassen. Wenn er trotzdem Kot frißt soll das wohl auf eine nicht perfekte !soziale! Bindung zwischen Tier und Mensch hindeuten.
Den Hund somit als asozial zu bezeichnen, halte ich aber auch sachlich für absolut unpassend! Die soziale Fähigkeit eines Hundes bezieht sich schließlich nicht nur darauf, an einem wunderbar riechenden Kötel vorbei zulaufen und so mancher Hund hat seine Obdachlosigkeit nur überlebt, weil er seinen eigenen Kot gefressen hat.
wenn das nicht irgendwie im Instinkt verankert wäre, würde der Hund das nicht unbedingt tun und würde sich nicht so lange wie möglich selbst erhalten!
Das Instinkte sich immer mal wieder bemerkbar machen obwohl es der feudale Lebenswandel eines Hundes es nicht verlangt, ist auch nicht sofort ein Zeichen für eine Verhaltensstörung!
Es bringt auch nichts stur den Wortlaut einer Verhaltensforscherin zu übernehmen-
man muß schon selber jahrelange Erfahrungen wahrnehmen und dann auch richtig deuten um so eine Aussage( wie Du sie hier äußerst)zu belegen.
Und Deine Aussage hast Du nicht wirklich belegt- meiner Meinung nach…
Wenn Du aber Deine Behauptungen jetzt noch mal sinnvoll belegen kannst, werde ich und sicher auch die anderen User aufmerksam lesen, was Du zu sagen hast!
Ich greife auf meine 27 Jahre Lebenserfahrung zurück, die ich fast keinen einzigen Tag ohne Hundeschnäuzchen verbracht habe! 
Liebe Grüße
Marah