Weltumseglung einer 13-jährigen

Moin,

Weil der derzeitige Altersrekordinhaber zum
Zeitpunkt der Rückkehr 14 Jahre alt war und
sie demnach den Altersrekord noch aufstellen
kann.

Na wenns nur um nen Rekord geht, dann soll sie doch 25 Hamburger in 2 Minuten in sich rein stopfen oder was Leute sonst so anstellen, um ins Guiness-Buch zu kommen.

Ich kenne
genug Leute mit 8-Klassen-Abschluß, die
heute gute Berufe haben

Ja, die kenn ich auch, Kassiererin bei Lidl, Handelsfachpacker oder Gabelstaplerfahrer.

Gruß
Marion

Hi Steffie,

Vorab: Mir ist es auch einen Schulabschluß ganz wichtig und ich werde mit Sicherheit dafür sorgen, daß mein Sohn mindestens das schafft.

Das gesagt noch einen Denkanstoß, von dem ich mir erhoffe, daß Du hinterher nicht sauer auf mich bist.

Also ich denke, wie gesagt, daß ein Schulabschluß sehr wichtig ist. ABER es gibt Erfahrungen, die man nur im bestimmter Alter machen kann. Auch ist das eigene Empfinden vom Alter abhängig. Die Schule bringt dir vieles bei, und alles ist wichtig. Aber so eine Erfahrung (eben mit 13 die Weltumsegeln) ist einmalig und nie wieder so zu erleben. Dabei wird das Mädchen Sachen lernen, von denen ihre Schulkameraden nicht einmal träumen können. Und ich wette, an Reife wird seinen Altersgenossen dermaßen voraus sein, daß ich mich frage, was mehr wiegt: Einen Schulabschluß jetzt (und nicht später) oder eben diese einmalige Erfahrung.

Ausserdem, meiner Ansicht nach, (vermutlich als nicht-Deutsche) ist der, daß Zeugnisse nur ein Stück Papier sind, die auch jederzeit ggbflls nachzuholen ist. Ich empfinde, das (von allen Deutschen die ich kenne) Gewicht, daß Ihr Zeugnisse, Titeln, etc…, viel zu übertrieben. Es kann mMn nicht sein, daß ihr dieses Mädchen dieser Erfahrung nur deshalb nicht gönnt, weil sie nach 2 Jahre irgendeinen Zeugnis in seiner Bewerbungsmappe fehlt. (Auf andere Begründungen gehe ich jetzt nicht ein).

Fazit: Ein Schulabschluß wäre für mich nie und niemals einen Grund meinem Sohn so eine enorme Erfahrung zu verweigern. NIE!

Schöne Grüße,
Helena
PS. Es ist mir durchaus klar, daß das Mädchen diese Weltumsegelung auch später machen kann. Aber wie ich schon sagte, ist ihre Empfindung und ihre „An-die-Sache-ran-zu-gehen“ ganz anders. Will heissen, bei mir würde so ein Vorhaben an ein Schulzeugnis ganz, ganz sicher nicht scheitern. Wenn überhaupt, dann an etwas anderes, worüber man sicher diskutieren kann. Aber nicht daran.

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mediale Sensations-Geilheit
Hallo,
da wird wieder mal die mediale Sau durch Dorf getrieben.
Es gibt natürlich immer Leute, die das brauchen - in dem Fall
offenbar ein Vater, der mal in die Medien will.

Dass Halbwüchsige auf einer Nußschale um die Welt schippern ist
ja inzwischen nix besonders mehr, also muß man schon ins
Kindesalter gehen, um genug Aufwerksamkeit der Sensationgeilen
Medien zu erhaschen. Was interessiert da schon das Wohl der Tochter?
Gruß Uwi

was haltet ihr von dem Plan der 13 jährigen Niederländerin,
allein die Welt zu umsegeln?
Also ich würde sowas meiner Tochter nicht erlauben und glaube
auch, es steht eine kranke Sucht nach Rekorden (bei der
Tochter, vielleicht auch bei den Eltern) dahinter. Sollten die
Eltern diese Idee unterstützen, fände ich es richtig, ihnen
das Sorgerecht, zumindest in diesem Bereich, zu entziehen.

Mit 13 ist man noch ein Kind und solchen psychischen
Belastungen, vor allem im Alleingang, nicht gewachsen. Kinder
sollen sich in sozialem Austausch entwickeln, und nicht schon
mit 13 zu Einzelkämpfern werden.

was mein ihr?
Gruß Anita

Hi,

Allerdings wäre prinzipiell Fernunterricht (via Internet/
Webcam) möglich

ja klar, auf dem Schiff oder wie? :wink:
Hat die da überhaupt Strom? Außerdem muss die doch die ganze Zeit segeln :wink: Ne also mal im ernst, ich glaube sie hat da kaum Zeit da ernsthaft was für die Schule zu tun. Und seien wir mal ehrlich: weit und breit keine Eltern, kein Druck, kein Lehrer, kein gar nix… wer wird da ernsthaft lernen?! Wir reden von einem Kind! Dass sie etwas fürs Leben lernt, bezweifle ich nicht. Aber dafür hat sie später auch noch Zeit. Jetzt wäre sie damit überfordert.

Gruß
Steffie

Hi,

Das gesagt noch einen Denkanstoß, von dem ich mir erhoffe, daß
Du hinterher nicht sauer auf mich bist.

nein, ich werde nicht sauer auf dich sein :wink: Jeder darf ja seine eigene Meinung haben.

Also ich denke, wie gesagt, daß ein Schulabschluß sehr wichtig
ist.

Richtig.

ABER es gibt Erfahrungen, die man nur im
bestimmter Alter machen kann. Auch ist das eigene Empfinden
vom Alter abhängig. Die Schule bringt dir vieles bei, und
alles ist wichtig.

Richtig.

Aber so eine Erfahrung (eben mit 13 die
Weltumsegeln) ist einmalig und nie wieder so zu erleben.

Nie wieder? Doch, das kann sie auch nach dem Abitur machen. Das wäre die perfekte Gelegenheit. Sie hat ihr Abitur in der Tasche, ist 18/19 Jahre alt, eventuell muss sie sowieso noch auf 1-2 Wartesemester warten, um ihr gewünschtes Studium zu beginnen. Außerdem spricht sie bis dahin mehrere Sprachen, niederländisch und englisch mindestens, eventuell auch noch französisch oder spanisch, was ihr auch noch weiterhelfen würde auf ihrer Weltreise. Mit 13 spricht sie doch nur höchstens ein paar Brocken englisch.

Dabei
wird das Mädchen Sachen lernen, von denen ihre Schulkameraden
nicht einmal träumen können.

Oder sie ist total überfordert, einsam, hilflos. Ich gebe dir recht, dass es eine tolle Erfahrung ist, aber erst wenn sie etwas älter ist… vorher ist sie damit doch total überfordert. Wenn alles gut geht, klar, dann ist es auch mit 13 ein Klacks! Aber es werden Probleme kommen. Sie muss total selbständig sein. Ein großes Selbstbewusstsein haben, einen starken Charakter. Ich glaube nicht, dass eine 13jährige (auch wenn sie schon weiter entwickelt ist) schon soweit ist.

Und ich wette, an Reife wird
seinen Altersgenossen dermaßen voraus sein

Wer weiß, vielleicht tut ihr das auch überhaupt nicht gut. Vielleicht kriegt sie auf dieser Reise einen richtigen Knacks weg… bekommt Angstzustände, Depressionen nach so langer Zeit allein auf der See.

daß ich mich
frage, was mehr wiegt: Einen Schulabschluß jetzt (und nicht
später) oder eben diese einmalige Erfahrung.

Wie gesagt, einmalig ist diese Erfahrung sicher nicht. Sie kann es noch mit 18 wiederholen. Oder mit 24, wenn sie ihr Studium hinter sich hat. Oder mit 30, wenn sie ein paar Jahre Berufserfahrung gesammelt hat… Dann hat sie immer noch mind. 40 Jahre zu leben und kann immer noch von den Erfahrungen profitieren (nicht dass jemand sagt, mit 30 wäre es „zu spät“ oder so ein Quatsch).

Ausserdem, meiner Ansicht nach, (vermutlich als
nicht-Deutsche) ist der, daß Zeugnisse nur ein Stück Papier
sind, die auch jederzeit ggbflls nachzuholen ist.

Das bezweifle ich. Wenn man ein Kind einfach 2 Jahre aus der Schule rausreißt, ist sie erst aus dem Lernen raus. Muss wahrscheinlich alten Stoff nochmal auffrischen (und braucht dafür bestimmt noch ein Jahr), außerdem hängt sie natürlich 2 Jahre sowieso schon hinterher. Sie macht ihr Abitur also erst mit 20/21, hängt also schon mal mind. 2 Jahre hinterher.

Ich
empfinde, das (von allen Deutschen die ich kenne) Gewicht, daß
Ihr Zeugnisse, Titeln, etc…, viel zu übertrieben. Es kann
mMn nicht sein, daß ihr dieses Mädchen dieser Erfahrung nur
deshalb nicht gönnt, weil sie nach 2 Jahre irgendeinen Zeugnis
in seiner Bewerbungsmappe fehlt. (Auf andere Begründungen gehe
ich jetzt nicht ein).

Da fehlt ja nicht nur einfach ein dummes Zeugnis. Sie wird ja von dem Zeitpunkt an immer mind. 2 Jahre hinterher hängen. Vielleicht erreicht sie mit dieser Weltumseglung ja soviel Berühmtheit, dass das beim Einstellungsgespräch dann egal ist. Aber wenn sie 2 (vielleicht sogar 3 Jahre) älter ist… find ich schon heftig. Ob sie einen Knacks kriegen wird, ist ja gar nicht abzusehen, das weiß niemand.

Fazit: Ein Schulabschluß wäre für mich nie und niemals
einen Grund meinem Sohn so eine enorme Erfahrung zu
verweigern. NIE!

Dann schick ihn doch auf Weltreise! Oder in den Weltall, ab zum Mond - wäre bestimmt eine tolle Erfahrung für ihn! Oder schick ihn in ein Dorf ohne Strom für 2-3 Jahre - auch eine tolle Erfahrung! Lass ihn jagen, wie damals in der Steinzeit.

Man muss nicht jeden Quatsch sofort machen, der einem so einfällt!

Gruß
Steffie

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Hallo,

Dass sie etwas fürs Leben lernt,
bezweifle ich nicht.

Kann mir mal einer erklären, was eine 13jährige „fürs Leben lernt“, wenn sie in einer Nussschale über die Meere schippert.
Wie lebe ich in Einsamkeit?
Ist das ein Lernziel für eine 13jährige?

Gruß
Elke

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Hallo,

so ähnlich sehe ich das auch:
Die Weltumseglung ist was Tolles (für den, der sowas mag).
Aber warum muss eine 13jährige das machen - was ist, außer dem Rekord, der Grund, dass sie das mit 13 macht statt mit 18 oder mit 21?

Gruß
Elke

es gibt Erfahrungen, die man nur im
bestimmter Alter machen kann.

Sehr richtig!

Dazu gehören für eine 13-15jährige ganz egal in welchem Reifegrad:

  • pubertäre Auseinandersetzungen mit den Eltern
  • pubertäre Entwicklung gemeinsam mit Freundinnen
  • vielleicht auch die ersten mehr oder weniger zarten Erfahrungen mit dem anderen Geschlecht

Und genau diese Erfahrungen werden dem Heranwachsenden hier geklaut. Unwiderbringlich!

Im Gegensatz dazu gibt es keine einzige Erfahrung die mir einfällt, die bei der Weltumseglung einer 13-jährigen im Vergleich zu der einer 18-jährigen (nach Abi) anfallen könnte, außer dieser Lächerlichkeit, die jüngste gewesen zu sein (Ein Titel, der eine geringe Halbwertzeit besitzen dürfte, da es genügend geile Eltern gibt)

So eine Weltumseglung ist ein Selbsterfahrungstripp, ein Egotripp. Egoptripp hier jetzt gar nicht unbedingt negativ gemeint. Hieraus kann sich durchaus etwas ableiten fürs Leben, was wertvoll sein kann. Das hat aber noch Zeit. Zumal ich der Meinung bin, dass solche Selbsterfahrungstripps erst dann was bringen, wenn man schon Erfahrungen hat - zumindest wenn ich mir die Tripps der Bekannten angucke, die so was schon mal gemacht haben bzw. machen…

Soziale Kompetenz dagegen ist etwas, was man in der Kindheit und Pubertät lernt, erleben muss. Dafür sind Menschen nötig. Das lernt man nicht am Computer, nicht mit Fischen und Wellen und Wind bringen das einem auch nicht bei…:

Und ich wette, an Reife wird
seinen Altersgenossen dermaßen voraus sein, daß ich mich
frage, was mehr wiegt: Einen Schulabschluß jetzt (und nicht
später) oder eben diese einmalige Erfahrung.

Was für ein verklärtes Bild von so einer Tour. Grundsätzlich bleibt die Frage, worin der Vorteil liegt, wenn man in Reife seinen Altersgenossen zu sehr voraus ist! Das ist für das soziale Miteinander u.U. von Nachteil. Vor allen Dingen, wenn es mit so einem Egodenken gepaart ist, was aus den Äußerungen zumindest des Vaters spricht. Von der nicht zu verachtenden Gefahr, dass auf dem Tripp Ereignisse eintreten, die eine 13-jährige nicht nur fordern, sondern überfordern nicht zu reden. Die können auch eintreten, wenn man älter ist. Aber dann ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass derjenige soweit gefestigt ist, dass er damit besser umgehen kann.

Das Risiko eines solchen Zerbrechens eingehen, nur weil sich vor die Kamera stellen kann und sagen kann: ich war die jüngste?

LG Petra

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Hi Petra,

Dazu gehören für eine 13-15jährige ganz egal in welchem
Reifegrad:

  • pubertäre Auseinandersetzungen mit den Eltern

Ich bin mir sicher, daß diese auf jeden Fall stattgefunden hat. Sonst wären die Eltern nicht vor Gericht gewesen. Ausserdem wir diskutieren (zumindest ich) auf die Basis, daß die Eltern das erlaubt haben. Oder habe ich etwas falsch verstanden? Und wenn ein Einverständnis der Eltern vorliegt, ist es für mich ebenfalls klar, daß diese Auseinandersetzung gegeben hat.

  • pubertäre Entwicklung gemeinsam mit Freundinnen

Das nimmt ihr keiner weg. Nicht nur daß die Pubertät mehr als 2 Jahre dauert, sondern sie wird mit absoluter Sicherheit andere Freunde dadurch gewinnen. Und ausserdem gehe ich jede Wette ein, daß mindestens ein 90% ihre Freundinnen ebenfalls segeln oder zumindest sich sehr stark dafür interessieren.

  • vielleicht auch die ersten mehr oder weniger zarten
    Erfahrungen mit dem anderen Geschlecht

Gibt es Männern nur in den Niederlande? ;o))

???

Und genau diese Erfahrungen werden dem Heranwachsenden
hier geklaut. Unwiderbringlich!

Der Meinung bin ich keineswegs. Diese Erfahrungen werden allerhöchstens verschoben. Und diese Erfahrung, mit den jetzigen Sichtweise wird ihr unwiederbringlich genommen. Ausserdem müssen wir stets vor Auge haben, daß diese Unternehmung von ihr selbst gewollt ist! Will heissen: Keiner zwingt sie dazu das zu machen und das ist in erster Linie wohl eine Erfahrung, die sie selbst machen möchte.

Im Gegensatz dazu gibt es keine einzige Erfahrung die mir
einfällt, die bei der Weltumseglung einer 13-jährigen im
Vergleich zu der einer 18-jährigen (nach Abi) anfallen könnte,

Das sagt aber nichts aus. Für sie ist das Segeln wohl ihr Leben und sie macht das sehr profesionell und ist seit kindesbeine damit konfrontiert.

Aber meine Aussage ist und war, daß ich NUR wegen ein Zeugnis das nicht unterbinden würde. Das heisst: Es können durchaus andere Gründe geben, die mir unmöglich machen, mein Kind dies nicht zu erlauben. Aber ein Zeugnis, ist es bei mir ganz, ganz sicher keins.

außer dieser Lächerlichkeit, die jüngste gewesen zu sein (Ein
Titel, der eine geringe Halbwertzeit besitzen dürfte, da es
genügend geile Eltern gibt)

Ich glaube kaum, daß es den Eltern darum geht im Guiness Buch der Rekorde zu stehen, sondern um die Erfahrung der Tochter.

So eine Weltumseglung ist ein Selbsterfahrungstripp, ein
Egotripp. Egoptripp hier jetzt gar nicht unbedingt negativ
gemeint.

Das ist mMn. nur eine vorgemerkte Ausrede, um dieses Erlebnis WEGEN EIN ZEUGNIS zu unterbinden.
Wie kann man bei einer 13-jährigen von einer „Egotripp“ reden? Weiß überhaupt ein pubertierendes Mädchen was das ist?

Hieraus kann sich durchaus etwas ableiten fürs Leben,
was wertvoll sein kann.

Genau. Und das WEGEN EIN ZEUGNIS zu verweigern finde ich verkehrt.

Das hat aber noch Zeit.

Finde ich nicht. Oder siehst Du die Welt jetzt genauso wie damals mit 13?

Zumal ich der
Meinung bin, dass solche Selbsterfahrungstripps erst dann was
bringen, wenn man schon Erfahrungen hat

Das sehe ich nicht so. Diese Umsegelung wäre DIE Erfahrung schlechthin. Und würde sie öffener und empfänglicher für andere Erlebnisse, die sonst anders angehen würde.

  • zumindest wenn ich
    mir die Tripps der Bekannten angucke, die so was schon mal
    gemacht haben bzw. machen…

Ich bin mir 100000% sicher, daß sie solche Menschen mweit mehr kennt als Du. Schließlich segelt sie seit ihrem 6. Lebensjahr.

Soziale Kompetenz dagegen ist etwas, was man in der Kindheit
und Pubertät lernt, erleben muss.

Und warum nicht bei so eine Umsegelung???

Dafür sind Menschen nötig.

Das hat sie 13 Jahre lang gehabt und nicht nur das, sondern das wird sie ja auch danach haben. Das nimmt ihr keiner weg. Sie geht ja nicht für 40 Jahre in die Wüste, sondern 2 Jahre um die Welt. Da wird sie vermutlich mehr Menschen kennenlernen, mit ganz verschiedene Meinungen, Weltanschauung und Sichtwiese, als Du oder ich in meinem ganzen bisherigen.

Das lernt man nicht am Computer, nicht mit Fischen und Wellen
und Wind bringen das einem auch nicht bei…:

Nein, aber das wird nur verschoben und nicht aufgehoben. Bei diesem Erlebnis kann sie weit mehr dazu lernen, als all niederländischen 13-jährigen zusammen.

Grundsätzlich
bleibt die Frage, worin der Vorteil liegt, wenn man in Reife
seinen Altersgenossen zu sehr voraus ist! Das ist für das
soziale Miteinander u.U. von Nachteil.

Ich wiederhole: Es geht darum, daß sie diese Erfahrung wegen ein Zeugnis nicht machen soll. Ausserdem, hat sie den Willen das zu tun. Sie selbst will das machen. Reif dazu scheint ja zu sein… Und zwar JETZT.

Vor allen Dingen, wenn
es mit so einem Egodenken gepaart ist, was aus den Äußerungen
zumindest des Vaters spricht.

Sie ist nicht ihr Vater.

Von der nicht zu verachtenden
Gefahr, dass auf dem Tripp Ereignisse eintreten, die eine
13-jährige nicht nur fordern, sondern überfordern nicht
zu reden.

Das und ncihts anders wäre die Überlegung bei mir. Nicht ein Schulzeugnis. Und darum ging es mir die ganze Zeit.

Die können auch eintreten, wenn man älter ist. Aber
dann ist die Wahrscheinlichkeit höher, dass derjenige soweit
gefestigt ist, dass er damit besser umgehen kann.

Ich glaube Du bist nicht am Wasser aufgewachsen.

Das Risiko eines solchen Zerbrechens eingehen, nur weil sich
vor die Kamera stellen kann und sagen kann: ich war die
jüngste?

Wie gesagt, ich glaube nicht, daß es darum geht und keiner in ihrem Umfeld es tut.

Schöne Grüße,
Helena

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Hi,

Kann mir mal einer erklären, was eine 13jährige „fürs Leben
lernt“, wenn sie in einer Nussschale über die Meere schippert.

naja ich meine damit, dass sie lernt, selbständig zu sein. Lernt was Verantwortung ist. Lernt, klarzukommen, wenn sie auf sich allein gestellt ist in fremden Ländern und Kulturen. Aber ich sagte ja auch, dass sie jetzt damit überfordert wäre. Das war allgemein gemeint… mit 13 kann sie ja nen Schüleraustausch machen. Das ist aufregend genug für ihr Alter.

Gruß
Steffie

Hi Steffie,

Also ich denke, wie gesagt, daß ein Schulabschluß sehr wichtig
ist.

Richtig.

Danke

ABER es gibt Erfahrungen, die man nur im
bestimmter Alter machen kann. Auch ist das eigene Empfinden
vom Alter abhängig. Die Schule bringt dir vieles bei, und
alles ist wichtig.

Richtig.

Danke

Aber so eine Erfahrung (eben mit 13 die
Weltumsegeln) ist einmalig und nie wieder so zu erleben.

Nie wieder? Doch, das kann sie auch nach dem Abitur machen.

Nein, eben nicht. Mit 13 sieht die Welt ganz anders aus, als mit 18.

Das wäre die perfekte Gelegenheit. Sie hat ihr Abitur in der
Tasche, ist 18/19 Jahre alt, eventuell muss sie sowieso noch
auf 1-2 Wartesemester warten, um ihr gewünschtes Studium zu
beginnen.

Warum alles auf das Studium hin arbeiten? Warum ist ein Zeugnis wichtiger als diese Erfahrung?

Außerdem spricht sie bis dahin mehrere Sprachen,
niederländisch und englisch mindestens,

Das tut sie jetzt schon.

eventuell auch noch
französisch oder spanisch, was ihr auch noch weiterhelfen
würde auf ihrer Weltreise.

Ich sage Dir: Wo ein Wille ist (sich zu verständigen, und zwar beidseitig), gibt es keine Sprachbarriere. Und wenn Du diese Erfahrung noch nicht gemacht hast, tut es mir für Dich sehr leid.

Mit 13 spricht sie doch nur
höchstens ein paar Brocken englisch.

Als Niederländin? Nein. Zu 10000% nicht. Sie spricht ganz sicher fließend englisch und zwar weit besser als Du und ich.

Oder sie ist total überfordert, einsam, hilflos.

Allein ihr Willen, das zu tun zeigt mir, daß sie nicht so ist, wie Du sie hier darstellst.

Ich gebe dir
recht, dass es eine tolle Erfahrung ist, aber erst wenn
sie etwas älter ist… vorher ist sie damit doch total
überfordert.

Das kann gut sein. Ist es aber nicht zwingend so.
Ausserdem (ich wiederhole mich) es geht mir nicht darum, das unbedingt meinem Sohn mit 13 zu erlauben, sondern darum daß dieses Mädchen es WEGEN EIN SCHULZEGNIS das nicht machen darf. Und, bei aller Respekt, finde ich das eine sehr deutsche Einstellung, die ich sicherlich in solchen Maßen nicht teile.

Wenn alles gut geht, klar, dann ist es auch mit 13 ein Klacks!

Das habe ich nirgends behauptet. Und ich stimme das nicht zu.

Aber es werden Probleme kommen.

Genau.

Sie muss total selbständig sein.

Yep.

Ein großes Selbstbewusstsein haben, einen
starken Charakter.

Aber nur um ihren Wunsch (und dem ihren Eltern, das wollen wir nicht vergessen) durchzusetzen. Wenn sie schon mal im Wasser ist, wird sie das mMn. kaum brauchen (Dafür etwas anderes).

Ich glaube nicht, dass eine 13jährige (auch
wenn sie schon weiter entwickelt ist) schon soweit ist.

Mir zeigt ihr Willen, Ihr Können und Ihr Profesionalität schon, daß sie durchaus sejr weit entwickelt ist. Vermutlich weit mehr als das was Du oder ich uns vorstellen.

Wer weiß, vielleicht tut ihr das auch überhaupt nicht gut.

Das sind Anmassungen, an denen wir uns nicht halten können, denn es ist nur ein Ratespiel.

Vielleicht kriegt sie auf dieser Reise einen richtigen Knacks
weg… bekommt Angstzustände, Depressionen nach so langer Zeit
allein auf der See.

Das glaube ich zwar nicht, aber ich möchte jetzt nicht „Rate mal“-Spielen. Nicht zuletzt hat sie schon mittlere Segeltouren allein geschafft. Also unerfahren ist sie keineswegs.

Wie gesagt, einmalig ist diese Erfahrung sicher nicht.

Doch. In diesem Alter schon.

Sie
kann es noch mit 18 wiederholen. Oder mit 24, wenn sie ihr
Studium hinter sich hat. Oder mit 30, wenn sie ein paar Jahre
Berufserfahrung gesammelt hat…

Eben nicht. Ganz und gar nicht. Ausserdem es geht darum, daß ihr sie das nur deshalb weigern wollt, wegen ein Zeugnis, das sie später auch nachmachen kann. Auf andere Begründungen bin ich nicht eingegangen.

Dann hat sie immer noch mind.
40 Jahre zu leben und kann immer noch von den Erfahrungen
profitieren (nicht dass jemand sagt, mit 30 wäre es „zu spät“
oder so ein Quatsch).

Ich frage mich welch eine Lebenseinstellung du hast. Woher weiß du, daß sie das mit 40 machen kann? Woher weiß Du ob sie dann noch in der Lage dazu ist? Lebt sie dann noch? Ist sie nicht nur ganz gesund, sonder auch fit genug dafür?

Das bezweifle ich. Wenn man ein Kind einfach 2 Jahre aus der
Schule rausreißt, ist sie erst aus dem Lernen raus.

Irgendwie lustig: Erst sagst du, daß sie diese Weltumsegelung 27 Jahre später machen kann, aber der Schulabschluß MUSS JETZT gemacht werden??? Das verstehe ich überhaupt nicht. Das ist für mich ein krassen Widerspruch.

Muss
wahrscheinlich alten Stoff nochmal auffrischen (und braucht
dafür bestimmt noch ein Jahr), außerdem hängt sie natürlich 2
Jahre sowieso schon hinterher. Sie macht ihr Abitur also erst
mit 20/21, hängt also schon mal mind. 2 Jahre hinterher.

Na und? Dazu wird sie von Sachen berichten können, die sie selbst erfahren hat und von dem Du nicht einmal ahnst, daß es sie gibt.

Da fehlt ja nicht nur einfach ein dummes Zeugnis. Sie wird ja
von dem Zeitpunkt an immer mind. 2 Jahre hinterher hängen.

Und das sagst Du in einem Land mit X Millionen Arbeitslosen?
Und das sagst Du in einem Land mit X Tausende von Studium- bzw. Schulabbrecher? *unglaublich*

Vielleicht erreicht sie mit dieser Weltumseglung ja soviel
Berühmtheit, dass das beim Einstellungsgespräch dann egal ist.

Darum geht es nicht. Ich bezweifle sehr, sehr stark, daß sie das auch nur ansatzweise in Betracht gezogen hat.

Aber wenn sie 2 (vielleicht sogar 3 Jahre) älter ist… find
ich schon heftig. Ob sie einen Knacks kriegen wird, ist ja gar
nicht abzusehen, das weiß niemand.

Eben! Du auch nicht. Aus diesem Grund ist das reine Spekulation. Zumal das nicht ihre ersten, alleinigen Segeltorn ist.

Dann schick ihn doch auf Weltreise!

Es gibt durchaus andere Aspekte zu berücksichtigen, um ein 13-jähriges allein durchsegeln zu lassen. Aber ein Zeugnis (und nur darum ging es mir die ganze Zeit) ist es ganz, ganz sicher keins.

Oder in den Weltall, ab
zum Mond - wäre bestimmt eine tolle Erfahrung für ihn! Oder
schick ihn in ein Dorf ohne Strom für 2-3 Jahre - auch eine
tolle Erfahrung! Lass ihn jagen, wie damals in der Steinzeit.

Das sind Stammtisch-Parolen, die absolut nichts mit dem Thema zu tun hat.

Man muss nicht jeden Quatsch sofort machen, der einem so
einfällt!

…was ja auch keiner tut!

Gruß
Helena

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…irgendwie ist mir das jetzt zu anstrengend mit dir zu diskutieren, weil du ständig etwas anders verstehst, als es gemeint ist. Man muss alles mehrmals erklären und am Ende war doch alles umsonst.

Kommunikation ist nicht das, was man sagt, sondern das, was beim Anderen ankommt. Leider kann ich kein spanisch, also kommt bei dir nichts an.

Gruß
Steffie

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Faule Ausrede
Hi,

…irgendwie ist mir das jetzt zu anstrengend mit dir zu
diskutieren, weil du ständig etwas anders verstehst, als es
gemeint ist.

Nein. Aber mir geht es nicht zu sagen, ob ich es unbedingt erlauben würde oder nicht, sondern daß ich wegen ein Zeugnis es nicht verweigern würde.

Man muss alles mehrmals erklären und am Ende war
doch alles umsonst.

Nein. Ich finde Deine Begründung auch in keinster Weise überzeugend.

Kommunikation ist nicht das, was man sagt, sondern das, was
beim Anderen ankommt.

Genau. Und wenn man bei mehrmaligen Wiederholung man das nicht versteht, ist es nicht eine Sache der Kommunikation, sondern schlich und ergreifend, des Willens. Des Verstehen Willens. Und mMn. ist es bei Dir eben nicht vorhanden.

Leider kann ich kein spanisch, also kommt bei dir nichts an.

Das ist m.E. der größte Unfug des ganzen Artikels. Warum willst Du mir auf Spanisch etwas sagen, wenn ich bewiesen habe, daß ich in der Lage bin Deutsch zu verstehen?
Wieder mal Stammtisch-Parolen.

Gruß
Helena

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Hi,

Warum
willst Du mir auf Spanisch etwas sagen, wenn ich bewiesen
habe, daß ich in der Lage bin Deutsch zu verstehen?

du hast höchstens mehrmals auf lustige Art und Weise bewiesen, dass du eben noch Probleme mit der deutschen Sprache hast.
Glaub’s mir einfach, du hast mich einige Male falsch verstanden. Aber das alles zu korrigieren, würde einige Zeit dauern, darauf hab ich keine Lust.

Gruß
Steffie

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Hallo

Ok, meine Kindheit fand in der DDR statt, aber das
Verkehrsaufkommen in dem Ort, in dem ich aufwuchs,
und in dem Ort, in dem ich wohne, sind durchaus vergleichbar.

Hmmm, das kannst Du imho nicht vergleichen. Die DDR
war einfach (imho) ganz anders „strukturiert“. Du
konntest als 10-jähriges Mädchen mit Sicherheit jede
Straße der „Republik“ auch „Überland“ befahren und
wurdest von nahezu allen Leuten äußerst rücksichtvoll
behandelt.

Die DDR war für Kinder ein Paradies in der Diktatur,
wenn man von gelegentlicher „Halstuchanlegepflicht“
und Vorsicht bei Nennung der empfangenen Fernsehsendungen
einmal absieht … :wink:

Im Grunde wurden die deutschen 50’er in der DDR bis
in die 80’er „konserviert“.

Grüße

CMБ

Das ist keine romantische Balearenkreuzfahrt
Dein Vorstellungen sind dermaßen romantisch verklärt, dass man / ich nicht mehr aus dem Kopfschütteln rauskomme…

Das ist keine romantische Balearenkreuzfahrt!

Dazu gehören für eine 13-15jährige ganz egal in welchem
Reifegrad:

  • pubertäre Auseinandersetzungen mit den Eltern

Ich bin mir sicher, daß diese auf jeden Fall stattgefunden
hat.

Ich rede nicht von einer einer einzelnen, gerne auch ein paar Tage andauernden, aber auf ein Thema bezogenen Auseinandersetzung. Hier ist die Rede von einem Lebensabschnitt von knapp 1 Jahr - und das eben in der Pubertät. Und diese Entwicklung findet isoliert statt.

Das nimmt ihr keiner weg. Nicht nur daß die Pubertät mehr als
2 Jahre dauert, sondern sie wird mit absoluter Sicherheit
andere Freunde dadurch gewinnen.

Wie denn? Sie wird über 9 Monate auf dem Wasser sein. Davon mehrere Etappen, wo sie wochenlang am Stück auf dem Wasser ist. Ohne Freunde, ohne Eltern!

Gibt es Männern nur in den Niederlande? ;o))

Nee watt lustig! Die challenge zählt aber nur, wenn sie alleine auf dem Boot ist.

Der Meinung bin ich keineswegs. Diese Erfahrungen werden
allerhöchstens verschoben.

Werden sie nicht. Weil gerade solche Erfahrungen Reife- / Entwicklungs- / Altersabhängig sind. Du sagst selbst, dass sie hierdurch einen Reifesprung machen wird. Das sehe ich durchaus auch so. Aber den Sprung macht sie nur an einer STelle, fährt sich dafür aber an anderer Stelle Defizite ein, die sie nachher wenn überhaupt wieder nur durch einen Sprung ausgleichen könnte. Der Prozess fehlt ihr also gleich mehrfach - und das ist nicht nachholbar.

Ausserdem müssen wir stets vor Auge haben, daß diese
Unternehmung von ihr selbst gewollt ist!

Und genau das wissen wir alle nicht! Es kann sein, dass das stimmt. Es kann aber auch sein, dass das alles nur die Vision der Eltern ist, die nix anderes gemacht haben, als ihr Kind erfolgreich über Jahre zu infizieren.

sie macht das sehr profesionell und ist seit
kindesbeine damit konfrontiert.

Sie kann das nicht professionell machen - sie ist noch ein Kind!

Wie kann man bei einer 13-jährigen von einer „Egotripp“ reden?
Weiß überhaupt ein pubertierendes Mädchen was das ist?

Wenn das pubertierende Mädchen nicht weiß, was ein Egotripp ist, dann ist sie sicher nicht reif genug, so eine Tour zu machen!

  • zumindest wenn ich
    mir die Tripps der Bekannten angucke, die so was schon mal
    gemacht haben bzw. machen…

Ich bin mir 100000% sicher, daß sie solche Menschen mweit mehr
kennt als Du. Schließlich segelt sie seit ihrem 6. Lebensjahr.

Es ging nicht ums Segeln. Es ging um Aussteigen, Selbsterfahrungstripps etc.

Soziale Kompetenz dagegen ist etwas, was man in der Kindheit
und Pubertät lernt, erleben muss.

Und warum nicht bei so eine Umsegelung???

Hast du überhaupt eine Ahnung, was soziale Kompetenz ist? Soziale Kompetenz kann man nicht erwerben, wenn man einsam auf dem Boot schippert und nur Wellen und Fische sieht! Soziale Kompetenz meint das Verhalten in einer Gruppe, die Auseinandersetzung mit selbiger. Wenn du ernsthaft glaubst, dass man so was lernt, wenn man wochenlang am Stück nichts anderes sieht als Wasser, dann …

LG Petra

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Hi,

du hast höchstens mehrmals auf lustige Art und Weise bewiesen,
dass du eben noch Probleme mit der deutschen Sprache hast.

Wen du sie nicht mal erwähnst wird es allerhöchstens Deine Einschätzung sein und sonst gar nicht. Es bleibt mir überlassen ob ich das glauben möchte oder nicht. Und das, mangels Beweise, tue ich nicht.

Glaub’s mir einfach, du hast mich einige Male falsch
verstanden.

Nein das glaube ich Dir nicht. Nicht solange Du sie mir nicht sagst.

Du lieferst mir den besten Beweis dafür, daß Verstehen eben nicht von der Sprache abhängig ist, sondern, wie ich schon sagte, von der Wille dazu. Und Du hast mir bewiesen (wie ich auch schon sagte), daß dieser bei Dir nicht vorhanden ist. Daher macht es keinen Sinn mit Dir diese Diskussion fortzusetzen.

Und auch aus diesem Grund nehme ich diese von Dir genannten Mißverständnisse nicht zur Kenntnis.

Aber das alles zu korrigieren, würde einige Zeit
dauern, darauf hab ich keine Lust.

Eben!

Abschließende Grüße,
Helena

Hallo,

ich meine man kann sich da gar kein Bild machen.
Die Medien berichten so reiserisch, dass ich das gar nicht neutral beurteilen kann.

Auch kennen wir das Mädchen nicht!!
Ich persönlich würde es meinen Kindern nicht erlauben.

Aber es gibt auch Eltern die lassen ihr Kind mit 10 Jahren nicht allein zum Bäcker laufen. Und Andere dürfen das schon mit 5, weil sie das aber auch könne. (nur so ein ganz einfaches Beispiel)

Ich würde das Mädchen gerne mal selber sprechen hören. Wenn sie zu einem Interview ihre Barbiepuppe mitbringt, wäre ich auch gegen diesen Segelausflug. Aber vielleicht ist sie ja wirklich schon ein sehr reifes Mädchen.

Darum nochmal, sehr schwer sich ein Bild zu machen, wenn man nicht alle Seiten kennt.

Gruß

Hi,

Nur ganz kurz:

An keiner Stelle habe ich gesagt, daß ich dafür bin, daß das Kind diese Erfahrung machen soll. Auch nirgends habe ich behauptet, daß, wäre es meinen Sohn, würde es erlauben. Du wirst nicht finden, daß ich sage das Kind muß das machen und es hat nur Vorteile.

Aus diesem Grund, und um das ganze abzuschließen, wiederhole ich:
Ich habe AUSSCHLIEßLICH behauptet, der Meinung zu sein, daß für mich allein ein (Schul-) Zeugnis kein Grund ist, diese Erfahrung zu verbieten. Es gibt durchaus andere Überlegungen und Gründe, die sehr wichtig sind und die man unbedingt berücksichtigen muß, um so ein Vorhaben zu erlauben oder eben zu verbieten.

Schöne, abschließende Grüße,
Helena

Hallo,

du hast höchstens mehrmals auf lustige Art und Weise bewiesen,
dass du eben noch Probleme mit der deutschen Sprache hast.

Wen du sie nicht mal erwähnst wird es allerhöchstens Deine
Einschätzung sein und sonst gar nicht.

Du kennst den Witz:
Radiomeldung: Bitte fahren Sie vorsichtig. Auf der A81 kommt Ihnen ein Geisterfahrer entgegen.
Autofahrer: Einer?! Hunderte!!!

Es bleibt mir
überlassen ob ich das glauben möchte oder nicht.

Vielleicht könnte es ein kleiner Wink sein, dass diese Beobachtungen sich von anderen Usern über inzwischen Jahre hinweg sich wiederholen?

Du lieferst mir den besten Beweis dafür, daß Verstehen eben
nicht von der Sprache abhängig ist, sondern, wie ich schon
sagte, von der Wille dazu.

Sprache spielt aber durchaus eine Rolle.

Und auch aus diesem Grund nehme ich diese von Dir genannten
Mißverständnisse nicht zur Kenntnis.

Déjà vu, nennt man das.

Gruß
Elke

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