Ich lebe mit einem Mann zusammen, mir vor ca. 5 Jahren, das Geld gab, um den Autokredit abzulösen.
Nun es stimmt schon lange nicht mehr in der Beziehung und ich beabsichtige zu gehen.
Er kommt damit, dass das Auto hier bleiben müsste, da es ja ihm gehören würde. Ich stehe im Brief.
Zu Anfang hatte ich ca. 2000 Euro an ihn abgezahlt.
Seit ich mit ihm zusammen in einem Haushalt lebe, zahle ich nicht nur Miete, nein ich bestreite auch den Lebensunterhalt für beide.
Daraufhin habe ich die Raten für das Fahrzeug eingestellt, denn ich bin der Meinung, wenn ihn quasi ernähre, habe ich monatlich genug abgezahlt und in fünf Jahren dürfte ich damit das Auto bezahlt haben, da ich auch für ca. 1500 Euro Heizmaterial gekauft habe.
Hallo - Du bist zwar moralisch im Recht, aber wie es so im Rechtsstaat ist - Recht haben und Recht bekommen sind zweierlei. Grundsätzlich stellt sich die Frage, was ist alles schriftlich festgehalten. Das Auto gehört Dir ja wohl, weil Du im Brief als Halter/Eigentümer genannt bist. Wer ist der Kreditnehmer bzw. evt. Bürge für den Autokredit ? Dann ist auch sehr wichtig, wer im Mietvertrag als Mieter eingetragen ist. Seid Ihr beide drin, hast Du Anspruch auf anteilige Kostenbeteiligung. Mit dem Lebensunterhalt ist es dann so eine schwammige Sache… Solltet Ihr beide im Mietvertrag stehen oder es Dir sonst ein schriftliches Zugeständnis gemacht haben, kannst Du Deine Ansprüche geltend machen. Zuerst musst Du aber mal alle Ansprüche genau auflisten (jede Zahlung, jeden Anteil,z.B. Tel. od Restaurant, Discounter, etc.) und dann mit den Autoschulden aufrechnen. Dann musst Du das amtlich zustellen oder mit „pers.erhalten“ quittieren lassen, also entweder eine schuldbefreiende anerkannte Aufrechnung oder eine Restforderung in Höhe von …
Weitere Fragen gerne, so einen ähnlichen Fall hatte erst letztes Jahr eine Bekannte von mir …
Viel Erfolg !
Das alte Haus in dem ich wohne, gehört ihm. Ich zahle Miete und bestreite zudem auch seinen Lebensunterhalt.
Damals wurde kein Vertrag zwischen uns gemacht.
Wenn ich jetzt aber zur Zulassungsstelle gehe und den Brief als Verlust melde und einen neuen beantrage, bevor ich den Umzug über die Bühne ziehe, ihn nicht hierher, sondern zu meinen Kindern nach Ludwigshafen schicken lasse, dann ist der alte Brief doch ungültig oder nicht?
Wenn ich 5Jahre à 150 E Lebensunterhalt für ihn rechnen, dann habe ich schon 2000 E mehr bezahlt als er. Außerdem habe ich Heizöllieferungen von ca. 2000 E auch bezahlt. Dann wäre es halbiert mit dem Lebensunterhalt schon 3000 E mehr als er mir gegeben hat bzw. an die Bank überwiesen hat.
Ich sehe nicht ein, dass mich rechtlich unterstützt auch noch finanziell und nicht nur menschlich ausnutzen darf.
Jeder der normal rechnen kann, muss doch darauf kommen, dass wenn ihm nur 420 E Rente netto bleibt, er nicht zwei Häuser (beide werden nie fertig) unterhalten kann und noch seinen Lebensunterhalt einschließlich rauchen, selbst bestreiten kann.
Das ganze hat mich bisher auch abgehalten, wirklich zu gehen. Aber menschlich gehe ich dabei kaputt, so muss ich mich denke ich, auch fürs Gehen entscheiden, selbst wenn ich das Auto nicht behalten kann. Aber ohne weiss ich nicht mal wie von hier wegkomme. Bis in meine Heimat sind es 150 km und zumindest bis ich eine Wohnung dort habe, muss ich einen großen Teil hier lassen und später abholen.
Möbel brauche ich nicht zu transportieren, da die durch viele Umzüge nicht mehr brauchbar sind.
Als den Versuch des Ausziehens schon mal startete, hatte ich mir den Brief genommen. Er meinte damals, er würde mich wegen Diebstahl anzeigen. Was ist das für eine Beziehung.
Nochmal, der Kredit für das Auto wurde noch während meiner Ehe aufgenommen und lief auf mich.
Aber wer hebt schon über fünf Jahre alle Belege die Einkäufe auf, wie z. B. letztens kaufte er Brennholz und ich habe ihm meinem Anteil bar gegeben.
Nochmals ein Hallo !
so sind die Männer - Du bist da absolut nicht allein, da gibts genug ähnliche Fälle, allein in meinem Bekanntenkreis so an die 3 - 4. Mein persönlicher Rat : Frauenpower !
Grundsätzlich mal die Frage, was ist das für ein Auto bzw. wäre wichtig, den momentanen Marktwert zu ermitteln. Dann ergäben sich da nämlich noch ein paar Möglichkeiten …
Wegen Möbel und Umzug schon mal drangedacht an Garagenflohmarkt, ebay oder Kleinanzeige. Viele Leute holen auch einfach nur ab. Du läufst nämlich Gefahr, wenn Du Möbel die aufgrund Alter vielleicht auch noch als Sperrmüll bezeichnet werden könnten in dem Haus, das dem Partner gehört, stehen lässt, er Dir als Hauseigentümer/Vermieter die Räumungskosten aufbrummt - und da kommt er durch. Mach einfach gute Miene zu bösem Spiel und schaff vorab soweit einfach alles weg zu Deinen Kindern. Bei der Gelegenheit radikal ausmisten und Du wirst staunen, was alles in einem PKW Platz hat. Spreche da persönlich aus Erfahrung (musste als Witwe aus einem 6,5 Zimmer Haus mit 3xKeller und 2x Garage in eine 3-Zi-Whg, währund Umzug ging dann auch noch mein PKW zu Schrott) Aber es tut unheimlich gut, nur das Notwendigste für einen Neuanfang mitzunehmen.
Je nachdem wie der Wert des PKW ist, kannst Du evt. noch ein Schnippchen schlagen. Du müsstest einfach nur soviel Geld haben, dass Du Dir für den Übergang ein Auto kaufen und anmelden kannst. Dann kannst Du nämlich Forderungen stellen. Kann mir Deine Situation richtig vorstellen - darf Dein Partner überhaupt zu seinen Bezügen dazuverdienen bzw. Einnahmen haben ? Gibt er die Mieteinnahmen an bzw. wie hat er das Geld für den PKW-Kauf aufgebracht ?
Weiss nicht, ob man aus diesem Forum auch direkt KOntakt aufnehmen darf ??? Gäbe da sicher einiges zu besprechen bzw. gemeinsame Überlegungen anstellen.
Danke für den Kontakt !
Mittlerweile darf er dazu verdienen. Ich habe eben zwischendurch mit der Zulassungsstelle telefoniert.
Die haben mir gesagt, dass ich ohne Brief das Auto nicht mal abmelden kann, also wenn ichs hier lassen müsste, könnte im schlimmsten Fall weiterhin die Kosten wie Versicherung tragen müssen.
Es bleibt mir keine Möglichkeit als einen neuen Brief zu beantragen, was ich in Ludwigshafen muss, denn blöd wie ich war, habe ich der hier in Crailsheim gesagt, dass es auch sein kann, dass er ihn hat.
Ich habe kaum übriges Geld, wenn ich nicht in meiner Heimatstadt 4x in Jahr Urlaubsvertretung in meiner alten Firma machen würde, hätte ich nie etwas übrig.
Den Teil des Möbels, welcher noch zu gebrauchen war, hat er mittlerweile im Haus so integriert, dass er für eine kl. Wohnung nicht passen würde. Vorher war der Schrank so groß, dass es auch nicht möglich gewesen wäre.
Ich bin gestern im Krach ins andere Haus gegangen, heute morgen am Telefon wurde ich von ihm abgewimmelt, ihm ist doch nur die Miete wichtig usw. Ich als Person doch wohl eher nicht.
Meine Mailadresse: [email protected]
Wer den Brief hat der kann es abmelden und umelden, daher besser wenn du auch den Farzugbrief hättes… Am besten RA fragen der sich in Autorecht auskennt…
Hallo! Habe mich vor 8 Jahren auch von meinem Lebensgefährten getrennt. Eine Gütertrennung in so einer Lebensgemeinschaft ist immer sehr schwer. Gesetzlich ist nur geregelt, daß das, was schriftlich nachgewiesen(Rechnungen, schriftliche Vereinbarungen)wird, demjenigen sicher zugesprochen wird. Um alles andere kann man sich streiten. Du kannst nur alles was du nachweislich bezahlt hast, zusammenstellen und aufrechnen und sehen, was er dagegenhalten kann. Sicher ist, daß du, obwohl du im KFZ-Brief stehst, leider nicht automatisch der Besitzer bist. Wenn natürlich nur du auf dem Kaufvertrag unterschrieben hast, nur du im Ratenvertrag stehst und dein Lebensgefährte seine Zahlung nicht nachweisen kann, (Betrag und Zahlungsgrund)dann kann er dir garnichts! Hoffe, das hilft dir ein bischen weiter. Viel Glück und die Ohren steif halten. Tschau
der Kaufvertrag für das Auto läuft auf mich, da es noch während meiner Ehezeit gekauft wurde und mein Exmann negativ in der Schufa stand. Danach gab es Auseinandersetzungen, er fuhr das Auto und ich bekam die Mahnungen von der Bank.
Als ich meinen Partner hier kennenlernte, überwies er von seinem Konto den offenstehenden Betrag.
Allerdings habe ich den Lebensuntrhalt, auch seinen in den letzten fünf Jahren bestritten und auch Miete bezahlt. Auch habe ich Heizöl über ca. 1500-2000 E bezahlt, was ja auch halbiert werden müsste.
Es gibt aber keinen gesonderten Vertrag zwischen ihm und mir.
Er sagt mittlerweile, dass er am liebsten das Haus hier verkaufen würde, ich bekäme dann einen gewissen Anteil, weil ich auch eine Spülmaschine, jetzt noch ene Waschmaschine (die mitnehme, da sie erst geliefert wird) gekauft habe.
Was solls dann, er soll mir den kfz-Brief geben und soll mit allem anderen glücklich werden.
Das Problem ist auch, wie komme ich ohne Auto hier weg. Mit dem Zug kann ich schlecht meiner Kleidung und Geschirr mitnehmen. Möbel habe ich keine mehr, da sie die vielen Umzüge nicht überlebt haben.
Na das klingt doch schonma gut. Versuch das Beste rauszuholen, halt was für dich am notwendigsten ist. Das Auto gehört in meinen Augen dir. Ganz klar. Viel Glück beim nächsten Versuch. Ich häng auch schon wieder in der nächsten Patsche. Gefühl und Rücksicht ist wohl allgemein Mangelware bei Männern. Wie alt bist du, wenn ich fragen darf?
ich sehe das genauso, denn im Brief stehe ich. Aber er hat den Kfz-Brief an sich genommen. Dass ich seit 5 Jahren auch seinen Lebensunterhalt finanziere und auch in den Ferien in RP Urlaubsvertretung mache, das Geld fliesst auch hier rein, das zählt bei ihm anscheinend nichts.
Ich bin 61 Jahre und habe wohl ein Händchen daneben zu greifen bei den Männern, zwei Scheidungen habe ich hinter mir und gerate anscheinend immer wieder an den gleichen Typ Mann.
Tja, irgendwo hat man wohl sein Schema, was die Männer angeht. Ich bin teilweise sehr froh, daß ich noch nie verheiratet war. Ich bin so eine Art Samaritertyp. Allen den es schlecht geht, bin ich der Meinung „ich muß helfen“. Hey, wenn es Dir hilft und du gern mit mir textest, dann schreib doch einfach mal deine Mailadresse. Hab zwar unter der Woche wenig Zeit für den Kasten, aber am WE geb ich mir immer Mühe allen zu antworten. Bin erst 41 aber kann in Beziehung Leben schon so einiges mitreden. Liegt wohl an meinem Elternhaus. Schon als Kind war es nicht leicht. Bis später! Antje