Wem helfen?

Hallo,

wir brauchen uns nur umschauen und sehen jemanden, der dirket oder indirekt uns bittet ihm zu helfen.

Von morgens bis abends könnten wir, wenn wir den wollten und in der Lage wären, anderen Menschen helfen.

Dass wir anderen helfen sollten ist ein ethische Forderung, die von fast allen ethischen Richtungen vertreten wird.

Die Frage ist bloß, wo anfangen? Gibt es ethische Prioritäten. Sollte man sich lieber mit jungen Menschen beschäftigen und denen zur Seite stehen. Die Vorteile liegen auf der Hand.

Oder sollte man sich mit denen beschäftigen die nicht mehr viel Zeit haben im Leben?

Für viele stellt sich die Frage gar nicht, weil eben nur dem geholfen wird, der gerade direkt Hilfe einfordert. Ist das ethisch vertretbar, dass meistens dem geholfen wird, der am meisten „schreit“?

Wie seht Ihr das? Welche Reihenfolge beim Helfen sollte es geben? Zuerst die Familie?

Die Theorie, die Ihr vertretet mag ganz interessant sein, aber wie sieht es denn praktisch aus?

Besten Gruß
Mathias

BS"D

Hallo Mathias.

Die Frage ist bloß, wo anfangen?
Oder sollte man sich mit denen beschäftigen die nicht mehr
viel Zeit haben im Leben?
Wie seht Ihr das? Welche Reihenfolge beim Helfen sollte es
geben? Zuerst die Familie?
Die Theorie, die Ihr vertretet mag ganz interessant sein, aber
wie sieht es denn praktisch aus?

Ein grosses Thema im Judentum. Zuerst einmal herrscht hier auch der Anspruch das wir anderen helfen müssen, aber möglichst so, dass sie sich selber helfen können, ja das sie nicht einmal merken, dass andere sie dabei gestützt haben.

Hierzu eine Geschichte.

Es wuchs einmal ein Neffe bei seinem Onkel auf, der Onkel kümmerte sich um alles, um die Schuldbildung, einen Beruf zu finden und letztlich auch eine Frau. Der junge Mann zog weg und wurde geschäftlich erfolgreich. Der Onkel hingegen verarmte plötzlich. So ging der Onkel schweren Herzens zu seinem Neffen und fragte nach, ob dieser ihm helfen könnte, was der Neffe ablehnte, da es ihm gerade finanziell auch nicht so gut ginge. Der Onkel macht sich wieder auf den Heimweg. Unterwegs trifft er auf einen Bauer, welcher ihm einen Edelstein gefunden hat und diesen verkaufen will. Der Onkel untersucht den Stein und erkennt, dass er sehr wertvoll ist. Der Bauer muss aber den Stein dringend verkaufen und gibt ihm den Onkel für das weniger was dieser noch hat. Der Onkel geht weiter seines Weges und trifft wieder auf einen Händler. Dieser sucht dringend einen Edelstein und bietet dafür weit über den Wert und so verkauft der Onkel den Edelstein und macht dabei ein riesen Geschäft, von welchem er sein eigenes Geschäft wieder aufbauen kann. Der Bauer und der Händler gehen zum Neffen und richten ihm aus, dass sie alles so gemacht haben, wie er ihnen aufgetragen hat.

An der Geschichte siehst du auch, dass es wünschenswert ist, erst einmal sich selber, der eigenen Familie, dem Umfeld zu helfen. Hierzu gibt es verschiedene Ansichten von Gelehrten, welche hierzu auch begründete Prioritätenlisten aufszellen. Hinzu kommt dann noch, dass es besser ist vielen wenig zu helfen, als wenigen viel.

Praktisch bedeutet das, dass wir einen Teil unseres Einkommens (ideal wären 10%, bei uns ist es zur Zeit nicht ganz so viel) für andere aufwenden und bei diversen Gelegenheiten zur Seite legen und dann später verwenden. Auch Gastfreundschaft fällt mit darunter, da wir oft Freunde aber auch Arme zu uns einladen. Und auch jedem Bettler ein wenig Geld zu geben gehört dazu, selbst wenn wir wissen, dass die Gründe vielleicht nicht so ganz stimmen oder wir davon ausgehen können, dass das Geld in einer Art verwendet wird, welche wir selber nicht akzeptieren würde. Ein Punkt bei der Unterstützung ist es, dass der Betreffende selber entscheiden soll, wie er diese verwendet.

Kol tuw,
Eli

PS. Literatur zum Thema (auf englisch):

* Rabbi Avrohom Chaim Feuer: „The Tzedakah Treasury“
(http://www.artscroll.com/Books/tzth.html)
* Rabbi Shimon Taub: „The Laws of Tzedakah and Maaser“
(http://www.artscroll.com/Books/loth.html)
* Professor Cyril Domb: „Maaser Kesafim“
(http://snipurl.com/hzwx)
* Rebecca Bram Feldbaum: „If There’s Anything I Can Do?“
(http://snipurl.com/hzwz)
* Rabbi Mordechai Kanner: „A Matter of Interest“
(http://snipurl.com/hzx0)

Hi Mathias,

es gibt ja sehr unterschiedliche Arten von Hilfen.

Spontane - Meiner 84 Jahre alten Nachbarin ihre Einkaufstasche in den 2. Stock tragen. Claus zur Notapotheke fahren. Kinder meiner Nachbarn beaufsichtigen. Bei Aufräumarbeiten nach einem Sturm helfen.

Wiederkehrende - O.g. Nachbarin (fast) regelmäßig eine Kiste Wasser mitbringen, obwohl ich Einkaufen verabscheue. (In w-w-w posten *gg*)

Permanente- Z. B. ein Ehrenamt (was ich allerdings nicht ausübe)

Hilfe zur Selbsthilfe - Gerne benutzter Begriff in der Entwicklungshilfe.

Psychische - Indem ich einer früheren Nachbarin während ihrer Psychose beistehe. Meine Freundin und Nochehemann tröste, mir die Probleme der Teenies aus der Nachbarschaft anhöre.

Körperliche - Indem ich bei einem Umzug, Küchen aufbauen, Reifenwechsel helfe.

Finanzielle - Indem ich regelmäßig einen Betrag an Greenpeace spende.

Die oberen 2 Punkte sind natürlich kombinierbar mit den letzten 3.

Die Frage ist bloß, wo anfangen?

Kommt auf deine Prioritäten an :wink: Die kann aber niemand für dich erstellen.
Zunächst direkt am Menschen in deiner unmittelbaren Umgebung. Da bietet sich spontan immer etwas an. Dadurch entsteht Menschlichkeit, die die Chance hat, sich zu vermehren. Jemand, der von einem anderen geholfen bekommt, wird eher bereit sein und Freude daran haben selbst zu helfen, als jemand, der dies nicht erfahren hat.

Da dann ja noch einiges übrig bleibt, sucht man sich noch ein ‚allgemeineres‘ Thema aus. Seien es örtliche Organisationen in die du dich einbringst, oder finaziell unterstützt. Große Organisationen, im Inland, im Ausland, Global, ‚Randorganisationen‘, oder -themen (medizinischer, politischer oder sonstiger Art)

Gibt es ethische Prioritäten.

Keine Ahnung. Ich denke die höchste ist die, es zu tun!

Ansonsten sehe ich die Prioritäten als etwas sehr individuelles an.
‚Jeden‘ Menschen bewegt etwas anderes. Sei es durch unmittelbare Erfahrungen im sozialen Umfeld, oder vielleicht tiefergründigeren psychischen Befindlichkeiten.
Meist kann ich ja nicht überall dort helfen, wo es mir wichtig wäre. Darum muss ich (jeder) meine eigenen Prioritäten finden. Ich muss abwägen, was mir persönlich am wichtigsten ist. Die Prioritäten können auch wechseln. Durch einen Schicksalschlag z. B., oder weil ich eben abwechselnd jedes ‚meiner‘ Gebiete mal abdecken möchte.

Sollte man sich lieber mit jungen Menschen
beschäftigen und denen zur Seite stehen. Die Vorteile liegen
auf der Hand.

Hilfe unter dem Gesichtspunkt von eigenen Vorteilen stellt für mich keine wirkliche Hilfe im eigentlichen Sinne dar!
Hilfe verbinde ich mit Selbstlosigkeit.
(O.k. in meiner Steuerbescheinigung habe ich meine Spendenquittung auch eingereicht :wink:
Dies schließt jedoch nicht aus, dass es auch sinnvolle Hilfen geben kann, durch welche der Spender Vorteile hat, oder sich verspricht.
Gutes Beispiel hierzu wäre vielleicht das Social Sponsoring.

Für viele stellt sich die Frage gar nicht, weil eben nur dem
geholfen wird, der gerade direkt Hilfe einfordert. Ist das
ethisch vertretbar, dass meistens dem geholfen wird, der am
meisten „schreit“?

Ob das so ist, kann ich nicht beurteilen. Unklar ist mir auch, ob du Organisationen meinst, oder einzelne Personen.

Es gibt ja viele kleine Randgruppen, die auch ihre Spender finden und durch Initiative und Öffentlickeitsarbeit Betroffener erst bekannt werden.
Was die Soforthilfe (Tsunami etc.) betrifft, ist das sicher zutreffend, dass dort durch Aufschrei viel geholfen wird.

Wie seht Ihr das? Welche Reihenfolge beim Helfen sollte es
geben? Zuerst die Familie?

Zuerst dem Menschen!
Und wenn man im Notfall vor der Wahl steht, ist Blut meist dicker als Wasser. Andererseits hat auch nicht jeder eine tiefe Beziehung zu seiner Familie.
So mal ganz grundsätzlich: Nur weil ich (zufällig!) mit jemandem nahe verwandt bin (Vater, Mutter, Geschwister) muss ich sie noch lange nicht mögen, oder ihnen besonders nahe stehen.
Es gibt die moralisch veranlasste ‚Pflicht zur Hilfe‘. Hier setzt glaube ich, vor allem die Hilfe in der Familie an.

Die Theorie, die Ihr vertretet mag ganz interessant sein, aber

Danke, dass du meine Theorie unbesehen interessant findest *fotzel* :wink:

wie sieht es denn praktisch aus?

Ich kann leider nur ganz oben angeführtes bieten.

bye

Hi Maureen,

Die Frage ist bloß, wo anfangen?

Kommt auf deine Prioritäten an :wink: Die kann aber niemand für
dich erstellen.

Doch, doch, zumindestens sind davon fest überzeugt alle diejenigen, die einer Gemeinschaft angehören…siehe Elimelech.

Und es sich einfach machen, dass wollen wir doch alle!

Gibt es ethische Prioritäten.

Keine Ahnung. Ich denke die höchste ist die, es zu tun!

Also die Priorität habe ich auch :wink:.

Ansonsten sehe ich die Prioritäten als etwas sehr
individuelles an.

Das sagt der FEMA Chef auch.

Hilfe unter dem Gesichtspunkt von eigenen Vorteilen stellt für
mich keine wirkliche Hilfe im eigentlichen Sinne dar!
Hilfe verbinde ich mit Selbstlosigkeit.

Da kommen wir zur viel schwierigeren Frage, warum eigentlich ethisch richtig handeln?

Also Hilfe ist vielleicht unmittelbar gesehen immer selbstlos aber mittelbar sicherlich nicht.

Ein durch Steuern finanziertes Sozialsystem verhindert z.B. Kriminalität und steigert das allgemeine Wohlbefinden, was letztendlich auch dem Steuerzahler wieder zugute kommt.

(O.k. in meiner Steuerbescheinigung habe ich meine
Spendenquittung auch eingereicht :wink:

Siehste, der Staat denkt nämlich auch, dass es was Gutes ist für den Staat und damit für Dich selbst als Bürger.

Für viele stellt sich die Frage gar nicht, weil eben nur dem
geholfen wird, der gerade direkt Hilfe einfordert. Ist das
ethisch vertretbar, dass meistens dem geholfen wird, der am
meisten „schreit“?

Ob das so ist, kann ich nicht beurteilen.

Naja, nicht jede Frau hat Zwillinge :wink:.

Wie seht Ihr das? Welche Reihenfolge beim Helfen sollte es
geben? Zuerst die Familie?

Zuerst dem Menschen!

Sage dass mal dem Veganer, der vom Fleischer kein Rindfleisch mehr kauft.

Die Theorie, die Ihr vertretet mag ganz interessant sein, aber

Danke, dass du meine Theorie unbesehen interessant findest
*fotzel* :wink:

Naja, es war mehr eine Darstellung, wie Du es praktisch handhabst, was ich noch interessanter fand.

Besten Gruß
Mathias

Hallo,

Wie seht Ihr das? Welche Reihenfolge beim Helfen sollte es
geben? Zuerst die Familie?

Die Theorie, die Ihr vertretet mag ganz interessant sein, aber
wie sieht es denn praktisch aus?

Theorie und Praxis sehen so aus, daß es einige wenige Grundsätze gibt:

  1. Die enge Familie steht über allen anderen.
  2. Hilf vorzugsweise in einer Form, in der Du am besten, am effektivsten helfen kannst.
  3. Hilfe zur Selbsthilfe ist zu bevorzugen.
  4. Vergiß nicht Dein eigenes Wohl. Selbstaufopferung macht Dich auf Dauer kaputt.

Gruß,

Malte

Hallo,

danke. Ist das Deine persönliche Ethik?

Humanistisch, Christlich, Utilaristisch, sonstwistisch?

Besten Gruß
Mathias

Hallo,

danke. Ist das Deine persönliche Ethik?

yep, hab ich mir gerade so „zusammengereimt“. Ich halte das zwar „schon immer“ so, hab mir da aber bisher nicht strukturiert Gedanken drüber gemacht. Dank Dior also für den Anreiz, das zu tun! :smile:

Humanistisch, Christlich, Utilaristisch, sonstwistisch?

Pragmatisch-istisch, weil ich mir die Hilfeleistungen raussuche, die ich besonders gut bedienen kann.
Dankbar-istisch, weil mir meine Familie schon oft genug den Arsch gerettet hat.
Ego-istisch und Altru-istisch gleichermaßen, weil ich nur dann dauerhaft und wirksam anderen helfen kann, wenn es mir selbst halbwegs gut geht.
Pädagogisch-istisch, weil Hilfe zur Selbsthilfe effektiver und nachhaltiger ist.

Sind das genug Istischisms? :wink:

Ernsthaft: Als in Deutschland Aufgewachsener und Mitglied einer christlichen Hilfsorganisation bin ich natürlich christlich geprägt, fühle mich aber keiner mir bekannten Religion sonderlich nahestehend. Ich glaube, der „schwache Agnostizismus“ ist mir ziemlich sympathisch.

Gruß,

Malte

Hallo,

Ich glaube, der „schwache
Agnostizismus“ ist mir ziemlich sympathisch.

Hmm, Du glaubst also, dass es z.B. Feen und Klabautermänner (das sind Platzhalter) wirklich geben könnte, glaubst aber nicht wirklich an sie, aber ziehst sie bei Deinen Überlegungen in Bezug auf z.B. ethisches Verhalten in Betracht.

Als Angehöriger einer christlichen Organsiation bist Du sicher kein Säkularist?

Besten Gruß
Mathias

http://www.jewfaq.org/tzedakah.htm

Hallo,

Ich glaube, der „schwache
Agnostizismus“ ist mir ziemlich sympathisch.

Hmm, Du glaubst also, dass es z.B. Feen und Klabautermänner
(das sind Platzhalter) wirklich geben könnte, glaubst aber
nicht wirklich an sie, aber ziehst sie bei Deinen Überlegungen
in Bezug auf z.B. ethisches Verhalten in Betracht.

nein, ich hab keine Ahnung, ob es solches Zeugs gibt und mache mein Handeln und Denken von dieser Frage soweit es mir möglich ist und nach bestem Wissen und Gewissen unabhängig.

Als Angehöriger einer christlichen Organsiation bist Du sicher
kein Säkularist?

Das kommt darauf an, was genau Du damit meinst.

Ich habe konkret weder mit der EKD, der diese Organisation „assoziiert“ ist, was am Hut, noch mit der christlichen Religion im engeren Sinne.

Die christlichen Werte, die diese Organisation (Es sind die Johanniter, ist ja kein Geheimnis) in erster Linie und ganz konkret vertritt, teile ich - aber nicht, weil sie christlich sind, sondern weil ich mich mit ihnen identifizieren kann.

Aus diesem Grund bin ich aber bspw. auch nicht geeignet, auf Oberer Führungsebene in dieser Organisation tätig zu sein, da dort eine Identifizierung auch mit den konkret evangelisch-christlichen Inhalten gefordert wird (und das meinen die ziemlich ernst!).

Ich bin da, weil ich da meine „besonderen“ Fähigkeiten anbringen kann, weil die Aktionen, in denen ich mich engagiere, in meinen Augen wertvoll sind und weil es Spaß macht.

Gruß,

Malte

Hallo,

Als Angehöriger einer christlichen Organsiation bist Du sicher
kein Säkularist?

Das kommt darauf an, was genau Du damit meinst.

Ich habe konkret weder mit der EKD, der diese Organisation
„assoziiert“ ist, was am Hut, noch mit der christlichen
Religion im engeren Sinne.

Die christlichen Werte, die diese Organisation (Es sind die
Johanniter, ist ja kein Geheimnis) in erster Linie und ganz
konkret vertritt, teile ich - aber nicht, weil sie christlich
sind, sondern weil ich mich mit ihnen identifizieren kann.

Aus diesem Grund bin ich aber bspw. auch nicht geeignet, auf
Oberer Führungsebene in dieser Organisation tätig zu sein, da
dort eine Identifizierung auch mit den konkret
evangelisch-christlichen Inhalten gefordert wird (und das
meinen die ziemlich ernst!).

Ich bin da, weil ich da meine „besonderen“ Fähigkeiten
anbringen kann, weil die Aktionen, in denen ich mich
engagiere, in meinen Augen wertvoll sind und weil es Spaß
macht.

Tja es scheint wohl keine staatliche Alternative bzw. religionsfreie Alternative zu dieser Organisation zu geben in der Du dann, wenn Du mal alt und weise bist Deine Erfahrung auf höherer Organisationsebene einbringen könntest? Irgendwie traurig.

Vielleicht wird es mal Zeit die "Malte"ser zu gründen. Meinen Segen :wink: hättest Du.

Besten Gruß
Mathias

Hallo,

Die christlichen Werte, die diese Organisation (Es sind die
Johanniter, ist ja kein Geheimnis) in erster Linie und ganz
konkret vertritt, teile ich - aber nicht, weil sie christlich
sind, sondern weil ich mich mit ihnen identifizieren kann.

Tja es scheint wohl keine staatliche Alternative bzw.
religionsfreie Alternative zu dieser Organisation zu geben in
der Du dann, wenn Du mal alt und weise bist Deine Erfahrung
auf höherer Organisationsebene einbringen könntest? Irgendwie
traurig.

doch, gibt es - das Deutsche Rote Kreuz und den Arbeiter Samariter Bund. Gegen das DRK hab ich allerdings gewisse Vorbehalte. ASb wäre ne Möglichkeit. Allerdings strebe ich auch nicht danach, in die höhren Führungsetagen aufzusteigen, und ich mag die meisten Eigenheiten der Johanniter. Der Glaubensbezug ist auf „meiner“ Ebene soweit im Hintergrund, daß ich damit sehr gut leben kann.

Letztlich kommts auf die Dinge an, die man tut.

Vielleicht wird es mal Zeit die "Malte"ser zu gründen. Meinen
Segen :wink: hättest Du.

Die gibt’s schon, und ironischerweise sind die katholisch :wink:

Gruß,

Malte

Vielleicht wird es mal Zeit die "Malte"ser zu gründen. Meinen
Segen :wink: hättest Du.

Die gibt’s schon, und ironischerweise sind die katholisch :wink:

Das war wohl der Witz an der Sache :wink:

Beste Grueße,
Typhoon