Wenn alles einem egal ist

Hallo, ich habe ein Problem, in letzter Zeit hagelt es nur noch Briefe durch unfälle(Verkehr) Die Arbeitsagentur möchte noch was von mir wobei ich mit denen nur Kurz was zutun hatte, mitlerweile ist mir auch egal was Polizisten machen und ich merke das Regeln total schwachsinig sind bzw kommt es mir so vor.
Bin ich so unglücklich?
Ich fühle mich sicherlich nicht wie ein Goldenboy jedoch auch nicht der Typ der Depri ist.
Ist es eine Phase?
Schalte ich langsamm ab weil es zu viel wird?
Alles was ich von der Erziehung an gelernt habe und bis jetzt eingehalten und befolgt habe lasse ich links stehen und benheme mich total anders.

Ich würde mich freuen wenn mir jemand schreiben würde der das selbe durchlebt hat und mir erzählt wie es bei ihm weiter ging.

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Moin Gordon!

Hallo, ich habe ein Problem, in letzter Zeit hagelt es nur
noch Briefe durch unfälle(Verkehr)

Was meinst du denn damit? Wer schreibt dir die Briefe (denn ein Unfall kann dir keinen Brief schreiben). Mach doch bitte den Zusammenhand deutlich.

Die Arbeitsagentur möchte
noch was von mir wobei ich mit denen nur Kurz was zutun hatte,

Also bist du arbeitslos und arbeitssuchend? Ist das eines deiner Probleme?

mitlerweile ist mir auch egal was Polizisten machen

In welchem Zusammenhang?

und ich
merke das Regeln total schwachsinig sind bzw kommt es mir so
vor.

Das geht ja vielen so. Meinst du jetzt bestimmte Regeln oder ist so eine allgemeine Feststellung?

Bin ich so unglücklich?

Das kannst du doch selbst am besten beantworten, oder nicht?

Ich fühle mich sicherlich nicht wie ein Goldenboy jedoch auch
nicht der Typ der Depri ist.

Sondern wie?

Ist es eine Phase?

Ja. Das ganze Leben verläuft in Phasen, so jedenfalls meine Erfahrung.

Schalte ich langsamm ab weil es zu viel wird?

Was ist „es“?

Alles was ich von der Erziehung an gelernt habe und bis jetzt
eingehalten und befolgt habe lasse ich links stehen und
benheme mich total anders.

Das machen wohl viele so. Stellt das ein Problem für dich dar? Wenn ja: Inwiefern?

Ich würde mich freuen wenn mir jemand schreiben würde der das
selbe durchlebt hat und mir erzählt wie es bei ihm weiter
ging.

Was durchlebt hat? Ich finde dein Posting recht wirr und möchte dich bitten, deine Situation genauer zu beschreiben. Dann fällt es leichter, dir zu antworten.

LiebeGrüßeChrisTine

Hallo Gordon,

(nebenbei erwähnt: ich finde deinen Text überhaupt nicht wirr!)

Meine Theorie ist, der springende Punkt ist hier zu finden:

Alles was ich von der Erziehung an gelernt habe und bis jetzt
eingehalten und befolgt habe lasse ich links stehen und
beneheme mich total anders.

Zu sich selbst finden kann man nur, wenn man sich von den Moral- und sonstigen aufgedrückten Vorstellungen der Eltern/ des sozialisierenden Umfeldes löst.
Bevor man seine eigene Mitte findet, ist es völlig normal, dass das Pendel erstmal in die andere Richtung ausschlägt.

Vieles löst sich schon auf, wenn man es akzeptiert. D.h., freue dich am besten darüber, dass es dir gelingt, die dir übergestülpten Werte abzulegen und du nun die Freiheit hast, dir deine eigenen Wertmaßstäbe zu legen.

Es gibt ein paar Regeln, die haben durchaus ihren Sinn, wie z.B. Verkehrsregeln… vielleicht kann es dir gelingen, dich nur gegen die Regeln zu wehren, die dich persönlich einschränken und dabei andere nicht zu gefährden und vor allem dir durch solch eine (wenn auch wichtige) Phase dein Leben nicht zu vermasseln.

Meist in solchen Phasen, in denem das Ich so unklar ist, erscheint einem das Drumherum äußerst belastend, man sieht eigentlich nur noch Berge vor sich und die erscheinen dir natürlich als zuviel.

Bleib mutig und tapfer,
aber pass auf dich auf!

jeanne

mir hat bisher der Glaube geholfen. Bin 49m.