Eine rhetorische Frage: Wie blöd muss bzw. kann man als Politiker eigentlich sein? Oder: Ist die CDU (jetzt im allgemeinen) noch zu retten. Erst sich über die Bundesjustizministern (zu Recht) aufregen, und dann sagt der Vizepräsident des Abgeordnetenhauses Berlins, Stölzl (CDU), sowas: „Die Deutschen haben immer Unglück gehabt, wenn sie sich irrationalen Stimmungen hingaben oder sich mit Propaganda-Phrasen in Gang bringen ließen. Das war 1914 so, das große Unglück der Erdrutsch-Wahlen von 1931/32 war so, und sie waren immer im Glück, wenn sie nüchtern waren.“ (im Bezug auf die neue alte Regierung).
Man sagt ja immer, der Mensch lerne aus den Fehlern anderer, aber irgendwie habe ich manchmal Zweifal daran.
In diesem Sinne: „Niemand hat die Absicht, Vergleiche mit Hitler zu ziehen.“
ich glaub die dummheit tat einigen weh, der fdp, dem herrn schroeder und jetzt einigen cdu-leuten.
dabei hat schroeder mit DG noch mal glueck gehabt, man stelle sich vor DG haette den vergleich der methoden vor 4-8 wochen oder nach der wiederwahl des bundeskanzlers und der minister angestellt.
es scheint halt so, dass solche vergleiche in letzter zeit inflationaer sind.
man sollte am ende des jahres die duemmsten faux pas einzelner politiker kueren.
beste gruesse, peter
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Eine rhetorische Frage: Wie blöd muss bzw. kann man als
Politiker eigentlich sein?
Wieso rhetorisch ? *g*
Man sagt ja immer, der Mensch lerne aus den Fehlern anderer,
aber irgendwie habe ich manchmal Zweifal daran.
Nun ja, für viele Politiker vom „alten Schlag“ war es wesentlich mehr verinnerlicht, dass man die Zeit zwischen 1933 und 1945 inkusive des gesamten dazugehörigen Vokabulars wie „Hitler“ am besten komplett aus seinem Gehirn streicht, außer für hochoffizielle Betroffenheitsveranstaltungen natürlich.
Zwar wird man dadurch, dass man gewissen Dinge zu Tabuthemen erklärt nicht intelligenter, aber man läuft wenigstens nicht in Gefahr, sich in die Nesseln zu setzen.
Die „jungen“ sind da wohl noch etwas zu unbedarft. Insbesondere die mittelmäßig intelligenten (die ganz intelligenten wissen wiederum, welche Wörter sie zu meiden haben). Wer jedoch diese Zeit aufgrund von mangelnder Intelligenz oder Bildung eh nicht in seinem Hirn hat (Wer war nochmal Hitler ? öh…), ist hier eindeutig im Vorteil
In diesem Sinne: „Niemand hat die Absicht, Vergleiche mit
Hitler zu ziehen.“
Das wiederum hat weltpolitisch-psychologische Gründe. Jetzt kann sich wengistens jeder menschenverachtende, kriegstreibende Staatschef beruhigt sagen, so wie Hitler sei er ja nun nicht, und zwar in keinster Weise, ja nicht mal ansatzweise. Das ist bestimmt gut fürs Gewissen.
Indem man das wirlich Schlimme mit dem Wort „Hitler“ besetzt hat, kann man es nicht mehr öffentlich benennen. Ein wunderbarer Mechanismus zur Verharmlosung.
Das blöde ist natürlich, dass durch die Medien wirklich jeder Satz den irgendein Politiker mal sagt so hochgepusht werden kann. Ich denke mal, dass die Politiker früher da keinen Deut besser waren, als die heute, nur dass sie eben den Vorteil hatten, dass nicht gleich jedes Wort, das sie irgendwo gesagt haben zum sprichwörtlichen Elefanten gemacht wurde.
Wenn heute ein Politiker mal nen schlechten Tag hat und da etwas verbockt, kann ihn das gleich Kopf und Kragen kosten (siehe unsere Justizministerin a.D.). Insgesamt glaub ich dass solche Statements auch oft von den Medien stark manipuliert werden, um die eigenen Verkaufszahlen/Einschaltquoten zu stärken!
Schönen Gruß
Edi
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