…, die Fliege fliegt und das Flugzeug auch. Ist dann das Flugzeug um die Fliege schwerer oder nicht?
Danke für die Antwort
lG
Wolfgang
…, die Fliege fliegt und das Flugzeug auch. Ist dann das Flugzeug um die Fliege schwerer oder nicht?
Danke für die Antwort
lG
Wolfgang
…, die Fliege fliegt und das Flugzeug auch. Ist dann das
Flugzeug um die Fliege schwerer oder nicht?
Ja.
Gruß
Christian
…, die Fliege fliegt und das Flugzeug auch. Ist dann das
Flugzeug um die Fliege schwerer oder nicht?
Ja.
Meine Frage lautete: „Ist es schwerer oder nicht?“ und Du antwortest mit „ja“, heißt das: „Ja, es ist schwerer“?, „Ja, es ist nicht schwerer“ oder gar „Ja, es ist schwerer oder nicht“
Gruß
Christian
Da gibt’s ja einen Witz von Otto Waalkes:„Mein Hund folgt auf Wort. Wenn ich zu meinem Hund sage: Kommst Du jetzt her oder nich’, dann kommt er her oder nicht“
lG
Wolfgang
hoppala
Ich hab anscheinend nur den Teil gelesen, den ich (unbewußt) lesen wollte. Richtig muß es natürlich heißen: Ja, das Flugzeug ist um die Fliege schwerer (unabhängig davon, ob sie fliegt, auf dem Kopf des Piloten sitzt oder an einem (sehr dünnen) Strick von der Flugzeugdecke baumelt).
Gruß
Christian
Hallo Wolfgang,
bitte nicht schon wieder:smile:
http://www.wer-weiss-was.de/cgi-bin/forum/showarchiv…
Grüße
Jürgen
hallo wolfgang,
wie juergen schon richtig feststellte, nicht schon wieder, cih erinnere mich zu gut an die debatte *huestel g*,
ja die maschine ist um die fliege schwerer.
mfg peter
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Hallo Wolfgang!
Dafür muß man erstmal die Bedeutung von Gewicht deutlich machen. Die physikalische Bezeichnung für das, was wir umgangssprachlich als Gewicht verstehen, ist nämlich „Masse“. Man unterscheidet zwischen der „trägen Masse“ und der „schweren Masse“.
Die träge Masse wirkt am deutlichsten, wenn die Geschwindigkeit eines Körpers geändert wird, also beim Beschleunigen und beim Bremsen. Die schwere Masse wirkt bei der Anziehungskraft zwischen Körpern, in unserem Fall also der Erdanziehungs- oder Gravitationskraft, die uns Menschen ebenso wie das Flugzeug oder die Fliege am Boden hält.
Wenn wir uns auf eine Waage stellen, wirkt auf eine Feder oder ähnliches eine Kraft die zu einer Auslenkung führt. Diese Auslenkung entspricht einer bestimmten schweren Masse, die als so genanntes Gewicht angezeigt wird. Auf eine Waage gesetzt, würde die Fliege auch eine bestimmte, minimale Auslenkung herbeiführen, entsprechend ihrer schweren Masse. Wir geben dies dann in Kilogramm/Gramm an und sprechen von Gewicht, wo eben die schwere Masse gemeint ist.
Wenn die Fliege dagegen fliegt, bewirkt ihr Flügelschlag einen Auftrieb, der größer ist als die Gewichtskraft, die die Fliege am Boden festhält.
Ebenso ist es mit dem aufsteigenden bzw fliegenden Flugzeug. Die Fliege und auch das Flugzeug heben ab, auf die Feder der Waage wirkt keine Kraft mehr, die Waage zeigt kein Gewicht an. Aber das Gewicht, sprich die schwere Masse, bleibt natürlich erhalten, sonst müßte die Fliege nicht mit den Flügeln schlagen und das Flugzeug nicht mit Geschwindigkeit abheben.
Im physikalischen Sinn von Gewicht als schwere Masse gibt es also keinen Unterschied, ob die Fliege im „zu wiegenden“ Flugzeug sitzt oder fliegt bzw das Flugzeug selbst steht oder abgehoben hat. Falls das Flugzeug auf konstanter Höhe Kurven fliegt, kommt zusätzlich das Moment der trägen Masse ins Spiel.
(Bernd Diekmann, Fachreferent für Physik im Bibliotheks- und Informationssystem der Uni Oldenburg).
Gruß max
Danke (o.w.T)
dummerweise muß man da was 'reinschreiben…
Stoppala
Um die alte Debatte (Lieferwagen mit Taube, oder?) doch noch einmal neu zu beleben:
Und wie verhält es sich, wenn auf beiden Seiten des (langsamen Propeller-)Flugzeugs 2 Fenster auf sind und da gerade eine heftige Boe durchzieht und die Fliege mitnimmt, solange sich die Fliege noch innerhalb des Flugzeugs befindet?
Zu beachten ist hierbei zB., daß eine vom Sturm verschoben werdende Hütte im Moment des Verschobenwerdens ja nicht mehr durchgehend, sondern nur „stoßweise“ ihre volle Gewichtskraft auf den Boden ausübt!
Grüße, moin, manni
Stoppala in Uppsala
Und wie verhält es sich, wenn auf beiden Seiten des
(langsamen Propeller-)Flugzeugs 2 Fenster auf sind und da
gerade eine heftige Boe durchzieht und die Fliege mitnimmt,
solange sich die Fliege noch innerhalb des Flugzeugs befindet?
Bisher haben wir das Flugzeug als geschlossenes System betrachte, daß es ja freundlicherweise ja auch ist (was sich bei Flughöhen von bis zu 12 km bei „normalen“ Flugzeugen durchaus positiv auf die Lebensdauer der Passagiere auswirkt).
Wenn wir jetzt die Außenwelt in Form von Wind hereinlassen, ist die Beantwortung der ursprünglichen Frage genauso sinnlos und unmöglich, wie eine Betrachtung in dieser Hinsicht zum Zeitpunkt des Einschlages der Maschine im südschwedischen Bergland.
MfG
Christian
Deutsche Schrift
Ja.
Meine Frage lautete: „Ist es schwerer oder nicht?“ und Du
das ist eine Ja/Nein Frage!
antwortest mit „ja“, heißt das: „Ja, es ist schwerer“?, „Ja,
es ist nicht schwerer“ oder gar „Ja, es ist schwerer oder
nicht“
Man kann nicht mit „Nein“ darauf antworten und meinen: „Nein, es ist schwerer“
genausowenig wie man nicht „Ja, es ist nicht schwerer“ antworten kann, weil das wiederrum ein Ja und Nein im Antwortsatz wäre.
Da wir Deuschen nunmal auf Ja/Nein Fragen in der Kurzform antworten, braucht man die anderen möglichen Satz-Zusammensetzung nicht in Betracht ziehen.
„oder nicht“ ist das selbe wie „nein“
man könnte auch formulieren „ist es schwerer, ja oder nein?“ … dann sollte es ja wohl „glasklar“ sein. ganz abgesehen davon, dass „ist es schwerer?“ sowieso nur eine boolsche Antwort zulässt - wahr oder falsch.
auf so eine frage reicht ein „Ja“ oder „Nein“ als Antwort - keine Deutscher wird an die Antwort noch die verneinte oder bejahte Frage hängen…
Da gibt’s ja einen Witz von Otto Waalkes:„Mein Hund folgt auf
Wort. Wenn ich zu meinem Hund sage: Kommst Du jetzt her oder
nich’, dann kommt er her oder nicht“
Bei einem Mensch funktioniert das auch - allerdings nur mündlich. Schreiben sollte man so einen Undeutsch wohl besser nicht. Noch sinnloserer Sätze kann man ja kaum noch formulieren: „Nachts ist es dunkler als draußen.“

STK
magst Du Kaffee oder Tee?
Hallo Stefan!
Natürlich habe ich vermutet, daß EXC meinte, es sei schwerer. Aber ich denke, daß man auf eine Ergänzungsfrage auch eine adäquate Antwort geben sollte, die dann mehr interpretierbar sein muß. Ich finde, daß wir ein Kommunikationsproblem haben, weil unsere Satzbildungen Interpretationen zulassen, die dann unterschiedlich ausgelegt werden (können). Ich nenne das „stille-Post-Phänomen“.
Wir haben in einer Gruppe einmal eine Situation vorgestellt bekommen (der Mann sitzt im Wohnzimmer und sagt zu seiner Frau: „Die Flasche Bier ist leer“). Du kannst Dir nicht vorstellen, welche unterschiedlichen Interpretationen da entstanden sind („Das Arschloch soll sein Bier selber holen“, dabei war aus dem Satz heraus nichts zu lesen, das darauf hindeutete, daß er seine Frau dazu auffordern würde, z.B.).
Und um diese Mißverständnisse zu vermeiden, bräuchte man bloß ein bißchen konzentrierter reden/schreiben/zuhören. Aber wie gesagt (geschrieben), ich habe es schon richtig verstanden, weil es doch auch klar war. Ich denke auch, daß EXC verstanden hat, was ich meinte.
lG
Wolfgang
Hallo Jürgen!
Hallo Wolfgang,
bitte nicht schon wieder:smile:
Ich wette postings mit demselben Inhalt wie das Deine gibt’s auch schon zuhauf. 
lG
Wolfgang
(kaffee und tee)
Hallo Stefan!
hallo wolfgang
Natürlich habe ich vermutet, daß EXC meinte, es sei schwerer.
Aber ich denke, daß man auf eine Ergänzungsfrage auch eine
adäquate Antwort geben sollte, die dann mehr interpretierbar
sein muß. Ich finde, daß wir ein Kommunikationsproblem haben,
weil unsere Satzbildungen Interpretationen zulassen,
das finde ich auch, allerdings nur bei den leuten, die nicht darauf achten, was sie wie sagen (oder schreiben)
Wir haben in einer Gruppe einmal eine Situation vorgestellt
bekommen (der Mann sitzt im Wohnzimmer und sagt zu seiner
Frau: „Die Flasche Bier ist leer“). Du kannst Dir nicht
vorstellen, welche unterschiedlichen Interpretationen da
ich kann mir ausmalen, wie, viele leute dann versuchen sich vorzustellen was der dichter uns damit wohl sagen wollte.
ICH alledings würde darauf nicht direkt reagieren sondern maximal ein zwei gegenfragen stellen oder einfach nur „meine kaffeetasse auch“ sagen
immerhim muß man die schlechte sprachgewohnheit der anderen nicht zum anlass nehmen, ein streitgespräch anzufangen oder gar gemein zu werden.
m.E. haben frauen einen gewissen vorsprung was dieses erraten dieser vermeintlich unausgerochenen wünsche angeht.
das ist wie die allgemeine frage „wissen sie wie spät es ist“
je nachdem in welchen zusammenhang dieser satz (oder als frage formuliert) kommt, kann man(n) sich dann überlegen bzw. sagen „ja“ oder „nein“ oder wenn es die typische cheffrage beim zuspätkommen ist, sagen: "ihnen auch einen wunderschönen guten morgen, chef!
"
entstanden sind („Das Arschloch soll sein Bier selber holen“,
dabei war aus dem Satz heraus nichts zu lesen, das darauf
hindeutete, daß er seine Frau dazu auffordern würde, z.B.).
Und um diese Mißverständnisse zu vermeiden, bräuchte man bloß
ein bißchen konzentrierter reden/schreiben/zuhören. Aber wie
korrekt.
wie geschrieben … ein dummer fehler wie ich finde, wenn man meint man müßte etwas verstehen, was der andere noch garnich gesagt hat.
ich finde es wichtig auf solche nichtigkeiten einzugehen, damit solche „sprachfehler“ garnicht erst zu gewohnheit werden.
leider sehe ich bei meinem vater, dass seine versuche seit geraumer zeit (ehe) absolut nutzlos sind.
es ist manchmal echt erstaunlich was sie verstanden haben wollte, was er nichtmal gedacht geschweige denn ausgesprochen hat.
er: „[wann] gibts heute abendessen?“
sie: „hast du [schon] hunger?“
Wolfgang
STK
PS: sollte man Ja/Nein Fragen immer mit Ja oder Nein Beantworten?
Natürlich - immer !!
