offensichtlich habt ihr den Stubenwagen ja schon, also ist es wahrscheinlich zu spät. Wir hatten eine Wiege (mit Rädern) neben unserem Bett stehen (hauptsächlich, weil dort kein Platz für was anderes war. Wiege hat den Vorteil, dass man das Kind darin bewegen kann, und das ist nicht umsonst eine sehr alte Erfindung. Man kann z.B. gemütlich auf dem Sofa sitzen und lesen und mit einer Hand die Wiege bewegen. Für kleine Babys bedeutet Bewegung nämlich „ich bin nicht verlassen und kann in Ruhe schlafen“. Noch idealer ist das natürlich im Tragetuch (konnte ich aber erst ca. 6 Wochen nach der Geburt, ist halt kein Spaziergang). Die Wiege war auch länger als ein Stubenwagen (90 cm) und hat bei uns bis ca. 6 Monate gehalten, dann wurde die Kleine zu mobil und musste ins Kinderzimmer umziehen.
Dort haben wir sie dann ins Kinderbett gelegt, die 3 Gitterstäbe rausgenommen, eine Matraze davor, so konnte man eine Hand drauf legen und trotzdem selbst schlafen.
man muss immer sehen, wie das Kind reagiert und wie es für alle Beteiligten am erträglichsten ist.
Zu den Postings unten hätte ich noch zu sagen: Ich finde es voll O.K, wenn Du Deinen Schlaf brauchst. Für mich war es zumindest am Anfang sehr wichtig, dass mein Mann mir das Kind zum Stillen gegeben hat, weil ich nicht hochkam, um es mir zu nehmen. Aber das waren vielleicht drei Wochen (dass die Geburt schmerzhaft ist weiss man von Kindesbeinen an, aber welche Schmerzen mancher danach ertragen muss, ist selten Thema). Allerdings solltest Du genau beobachten, wie es Deiner Frau geht und im Zweifelsfall die Notbremse ziehen. Wir hatten sowas nach ca. 6 Monaten, die Kleine ist nachts alle 1 bis 2 Stunden wach geworden, ich immer gestillt (gut, war schlaftechnisch falsch, aber naja). Fakt ist, dass ich einmal ein Wochenende alleine war und am Ende meine Arme von Bisspuren übersät, so konnte ich die angestaute Agression durch den Schlafmangel auf mich kanalisiern, nicht aufs Kind. Von da an haben wir uns abgewechselt, und es ging super. Das ist vielleicht zu viel für dich, aber vielleicht kannst du im Notfall z.B am Wochenende mal den Dienst übernehmen. Ich wollte nur sagen: Ich habe damals nicht nach Hilfe geschrien, mein Mann musste das selbst feststellen.
Übrigens ist mir schon ganz bang, wenn wir endlich ein zweites Kind bekommen sollten. Inzwischen lässt seine neue Arbeit meinem Mann so kaum noch Schlaf, und er muss den ganzen Tag Auto fahren. Ich habe ja auch nichts davon, wenn er mir nachts hilft und dann am nöächsten Tag gegen einen Baum fährt…
du kannst deine Beiträge so lang löschen, wie keiner auf ihn geantwortet hat. Deswegen war es etwas … kontraproduktiv dein „Ups“ als Antwort zu verfassen.
Zur Wiege besser gesagt gegen Wiege haben wir uns relativ früh entschieden. Das schaukeln die Kinder scheinbar beruhigt ist klar aber wir wollens erst mal ohne schaukeln versuchen. Die Kiddis gewöhnen sich nämlich, unserer meinung nach, viel zu schnell an solche DInge und wenn man dann einmal damit angefangen hat kriegt mans nicht mehr aus ihnen raus.
Deswegen war es etwas … kontraproduktiv
dein „Ups“ als Antwort zu verfassen.
wieso, bis du geantwortet hast, hätte sie sich selbst doch
noch 2 mal löschen können und alles wär wieder weggewesen. Lag
also nicht an ihr.
Ja, aber weil sie ja fragte , was man tun könne, hätte sie das wahrscheinlich nicht getan, weil sie’s augenscheinlich wußte. Darum war die Antwort auf ihre Frage durchaus berechtigt.
Zur Wiege besser gesagt gegen Wiege haben wir uns relativ früh
entschieden. Das schaukeln die Kinder scheinbar beruhigt ist
klar aber wir wollens erst mal ohne schaukeln versuchen. Die
Kiddis gewöhnen sich nämlich, unserer meinung nach, viel zu
schnell an solche DInge und wenn man dann einmal damit
angefangen hat kriegt mans nicht mehr aus ihnen raus.
Nein, das ist in den Kindern drin, ob sie es kriegen oder nicht. Wenn sie es nicht kriegen, fehlt etwas. Wenn sie es kriegen, hat man natürlich irgendwann einen gewissen Kampf, wenn man wieder damit aufhören will. Bis in alle Ewigkeiten brauchen sie es nämlich nicht.
Abstillen ist ja auch ein Kampf, wenn man nicht gerade so lange stillt, bis man mit den Kindern vernünftig sprechen kann.
Diese Kämpfe gehören aber zur Erziehung und sind sehr wichtig. Die Eltern sollten sich dabei als Fels in der Brandung erweisen; als Leute, die sich nicht durch ein bisschen Geschrei von einem ganz ganz kleinen Menschen aus der Fassung bringen lassen.
Abstillen ist ja auch ein Kampf, wenn man nicht gerade so
lange stillt, bis man mit den Kindern vernünftig sprechen
kann.
woher hast Du denn diese Erfahrung? Meine Tochter hat ganz automatisch Portiönchen für Portiönchen normal mitgegessen und so bis zu 1,5 Jahren das Stillbedürfnis ganz von alleine verloren.
Ich könnte mir das höchstens vorstellen, wenn Kinder kein normales Essen angeboten kriegen. Babygläschen haben nämlich bei uns in der Familie mehrere Kinder nicht gemocht.
ja, war vielleicht ein bisschen Panik. Hatte ich mir auch irgendwie gedacht, aber leider auf die Schnelle nicht gefunden wie. Dann war ich wohl etwas panisch.
Es ist wirklich so. Sie brauchen es und erwarten es. Genauso wie Brust, Nähe und Geborgenheit. Oder wollt Ihr, dass Euer Kind das auch nicht bekommt, weil es sich daran gewöhnen könnte?
Übrigens hab ich noch kein Kind gesehen, dass noch bis 7 geschaukelt werden wollte. Im Gegenteil ist es eher so, dass Kinder sich dann immer länger SELBST schaukeln - weil ihnen was gefehlt hat in der Babyzeit. Ist mir irgendwie lieber, mein Baby wird geschaukelt, als dass es als Kleinkind immer so komisch wippt und sich so beruhigt.
Das Schaukeln ist ein ganz natürliches Bedürfnis, das irgendwann von selbst verschwindet, wenn man dieses Bedürfnis stillt.
Ich bin persönlich der Ansicht, dass viel zu viele Eltern sich darüber Gedanken machen, an was sich ihr Kind alles gewöhnen könnte. Natürlich gewöhnt es sich an vieles. Aber das tun wir Erwachsenen auch. Und das ist ganz normal. Und wenn ein Kind etwas nicht mehr braucht, wird es auch nicht mehr lange danach fragen. Das ist mit dem Schaukeln genauso wie mit dem Tragen und der Brust.
Warum sollte man dem Baby die Befriedigung eines Grundbedürfnisses vorenthalten, weil es sich daran gewöhnen könnte???
Lieben Gruß,
M.
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woher hast Du denn diese Erfahrung? Meine Tochter hat ganz
automatisch Portiönchen für Portiönchen normal mitgegessen und
so bis zu 1,5 Jahren das Stillbedürfnis ganz von alleine
verloren.
Diese Diskussion erinnert mich an die Sache, die im
Englischen „potty training“ genannt wird.
Meine Kinder wurden nicht trainiert (klingt irgendwie
nach Dressur) und sind trotzdem nicht länger als alle
anderen mit Windeln rumgelaufen.
Abstillen ist ja auch ein Kampf, wenn man nicht gerade so
lange stillt, bis man mit den Kindern vernünftig sprechen
kann.
Nö *g*
Mein Sohn ist grade jetzt abgestillt, und das ging einfach so nebenbei! Kein Kampf, kein gar nichts. Er hat nach und nach seine Stillmahlzeiten durch Gläschen/Brei/Milchflasche ersetzt haben wollen und dann die Brust auch vehement abgelehnt. Und er ist 10 Monate alt!
Diese Kämpfe gehören aber zur Erziehung und sind sehr wichtig.
Ja, aber in dem Kontext finde ich es ganz ganz wichtig, dass man diese „Kämpfe“ zu dem Zeitpunkt führt, an dem das Kind auch in der Lage ist, auf etwas zu verzichten.