Hallo,
seit Anfang März versuche ich meiner Krankenkasse (Taunus-BKK)schriftlich begreiflich zu machen, dass ich vom Angestellten- auf Studentenstatus umgestellt werden möchte.
Trotz Zusagen von ca 20 verschiedenen Personen passiert natürlich nix, ende April habe ich mich dann an die zuständige Dame beim Bundesversicherungsamt gewandt und seitdem außer einer Eingangsbestätigung meiner Beschwerde nix erhalten. Auf weitere schriftliche Anfragen wird nicht reagiert, telefonisch ist dort auch niemand zu erreichen.
Mehrere Telefonate mit der Referatsleiterin haben außer nicht eingehaltenen Zusagen auch nichts gebracht…
An wen kann ich mich denn als nächstes wenden, wenn meine Krankenkasse und das Bundesversicherungsamt sich tot stellen?
Danke
Phil
Hallo Phil,
ich denke das das BAFI sich nicht Tod stellt, sondern das erst einige Informationen über deinen Fall eingeholt werden. Denn bitte berücksichtige, das eine Entscheidung/Abmahnung erst vollzogen werden kann, wenn beide Seiten gehört sind. Weiterhin ist das BAFI nicht da, deine Interessen zu vertreten, sondern die Rechtmäßigkeit einer Handlung (Vorgehensweise eines Versicherungs-, Bank-, Investmet-Unternehmnes zu prüfen. Natürlich stinkt es einem, wenn man einige Zeit nichts hört, daher mein Tipp in diese Richtung: Ein Anforderungsschreiben an das BAFI senden. Die sollen dir über den Stand der Sachlage eine Information zusenden. Da du eine Eingangsbestätigung deiner Beschwerde hast, verwende das Aktenzeichen Desweiteren kannst du dich auch (wenn du es bis dato noch nicht gemacht hast) unter www.bafin.de/verbraucher/hinweis.html über den Ablauf eines Beschwerdeschreibens informieren. Bitte vergiß auch nicht, bei deiner BKK weiterhin Druck zu machen, sonst versäumst du eventuelle Änderungsfristen. Bei Fragen zu dem Umgang mit Versicherungsunternehmen kannst du dich ja melden. Wenn du dich bei einer Übergeordneten Stelle beschweren willst, wende dich am besten an das Bundeswirtschaftsministerium (viel Spaß), die sind noch schlimmer!
Gruß
Martin
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Hallo Martin,
danke für deine Antwort! Leider habe ich all das schon probiert, auf meine Schreiben hat das Bundesversicherungsamt nicht reagiert (Die Krankenkasse sowieso nicht).
Von der Referatsleiterin habe ich seit zwei Monaten wiederholt telefonisch die Zusage bekommen, ich würde innerhalb der nächsten Tage über den Stand meiner Eingabe informiert werden…wurde ich natürlich nicht.
Die Sachbearbeiterin ist wie gesagt nicht zu erreichen.
Dann bleibt wohl nur noch das Wirtschaftsministerium…
ciao
Phil
Hi,
ich hab gehört, das beim BVA (außer das die sehr lange Bearbeitungszeiten haben) einfach sehr viele Beschwerden über bestimmte Kassen vorliegen und die werden dann wohl mehr oder weniger gesammelt und bearbeitet.
Ansonsten scheinst Du nicht der einzige zu sein, der mit denen Probleme hat.
Mal ein kleiner Tipp: Wenn Du bei Taunus nicht weiterkommst, versuch es mal direkt über den Vorstand der Forum-BKK, die gehören nämlich zusammen, diese beiden Kassen und der Vorstand ist für beide zuständig.
Forum ist nicht so „überfordert bzw.überlastet“ weil teurer, evtl. wird Dir da eher geholfen.
Ansonsten wünsch ich dir viel Geduld
Gruß Jörg
P.S.: Billig ist nicht immer gut !!!
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Hey Phil,
dann wie gesagt viel Spaß, denn der haufen ist noch lahmer. Probiere es nochmal parallel mit einem Schreiben (Einschreiben mit Rückantwort) an das BAFI.
Gruß und viel Erfolg
Martin
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Hallo,
ich weiss, ich sollte das jetzt nicht schreiben aber es muss
einfach raus - bei uns wäre das eine Sache von max. 10 Minuten
garantiert !!!
Gruss
Günter Czauderna
Hallo Günter,
jaja, bei uns wäre…
Leider häufen sich die Meldungen und Beschwerden.
Warum ist das wohl so?
Warum sind andere (zu denen du gehörst) in der Durchführung schnell und kompetent?
Hat das wirklich nur etwas mit dem Sachbearbeiter zu tun?
Ich denke nein!
Gruß
Martin
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Hallo,
aber sicher doch, das hat was mit der Präsenz vor Ort zu tun,
mit den Mitarbeitern, die vom Fach sind, die aus der Region
sind, die sich auskennen und zum Teil persönlich bekannt
sind.
Ich sage Dir, und dazu stehe ich 100%ig.
Wenn Du bei mir in die Geschäftsstelle an einem Werktag um
6.45 Uhr morgens kommst, gehst du mit einer Studienbescheinigung
und einem geklärten Versicherungsverhältnis um 7.00 Uhr
aus der Geschäftsstelle.
Das hat natürlich seinen Preis (15,2%), aber als Student kannn
dir das egal sein, denn für die pflichversicherten Studenten muss
jede Kasse den gleichen Beitrag nehmen.
Noch Fragen ?
Gruss
Günter
Hallo Günter,
es ist klar, das die Motivation des Mitarbeiters vor Ort mit entscheident für den Erfolg eines Geschäftes ist. Mir stellt sich aber auch die Frage, ob eine schnelle Abwicklung (wir bleiben beim Thema) eines Vorganges nicht im Interesse eines jeden Unternehmens liegt. Unabhängig von der Art eines Unternehmens. Nach Analysen unseres Marktes (Versicherung) ERWARTET der Kunde, nach Unterzeichnung eines Antrages, die Zusendung der Vertragsunterlagen in 7-10 Tagen. Dann ist seine Zufriedenheit (bei uns gut versichert zu sein) am größten. Wird diese Zeit nicht eingehalten „kann“ dieses nicht so sein oder die Zufriedenheit nimmt proportional ab. Es gibt solche ZEITFENSTER für jeden Vorgang, also auch für Beschwerden. Will ich als Unternehmer eine Zufriedenheit beim Kunden erreichen, muß ich meinen Mitarbeitern also entsprechende Weisungen erteilen und diese natürlich kontrollieren (entprechende PC Programme haben heute schon Schulkinder). Es stellt sich mir also die Frage, ob manche Unternehmen/Behörden überhaupt eine Kundenzufriedenheit erziehlen wollen und es gibt immer noch Mitarbeiter der Unternehmen/Behörden die der Meinung sind: „Der Kunde will ja etwas von uns, also soll er auch sich Gedulden!“
Daher bin ich auch deiner Meinung, das ein persönnlicher Service vor Ort effektiv arbeiten kann. Im gleichem Maße bin ich überzeugt, das viele Unternehmen/Behörden ihre Weisungsmöglichkeiten nicht ausschöpfen wollen oder können. Dies muß verändert werden.
Noch Fragen ??
Viele Grüße
Martin
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