Wer fährt nach Hurghada und kann einen Brief mitne

Hallo, ich suche Jemanden der die nächste Zeit nach Hurghada fährt und einen Brief für mich mitnehmen kann…

Hi Aniko,

dafür gibt es die Post.

Genauso wie kaum noch jemand auf Kettenbriefe hereinfällt wirst Du niemanden finden, der nicht mißtrauisch wäre ob Du irgend etwas ohne Risiko für Dich geschmuggelt haben willst. Derartige Vorfälle zum Nachteil hilfsbereiter Menschen gab es schon öfters.
Deswegen ist niemand mehr so blöd wildfremden Menschen kostenlose und für einen selber gefährliche Kurierdienste durchzuführen.

Wenn Deine Sendung einen gewissen Wert hat mußt Du eben in den sauren Apfel beissen und entsprechenden Aufpreis für eine Versandversicherung an die Post entrichten.

Gruß,

MecFleih

Hey, MecFleih,
was soll das denn? Ich habe Leuten zB auch schon Briefe nach Cuba mitgegeben,
und auch welche mitgenommen. Es gibt auch einen ziemlich grossen Unterschied
zwischen einem Paeckchen und einem Brief - und wenn sich jemand, der sich sonst
bereiterklaeren wuerde, Sorgen macht, kann man zB anbieten, einen Brief
mitzunehmen, solange man ihn vorher aufmachen darf. Und wenn das der Absenderin
nicht passt, dann klappt’s halt nicht- aber man muss doch nicht schon im Voraus
erklaeren, dass man zu sowas nicht bereit waere!
(you know, ‚what goes around, comes around‘ - there’s nothing wrong with doing
someone a favour once in a while, by which I’m not trying to say that you should
take stupid risks).
Hope you know what I mean.
Gruss aus Dublin,
Isabel

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Hey, MecFleih,
was soll das denn? Ich habe Leuten zB auch schon Briefe nach

Hi Isabel,
finde ich gut, dasss du ebenso denkst. Ich habe keine Probleme damit dem " Mitnehmer" vorher den Inhalt des Briefes zu zeigen.
Sicherlich gibt es eine Post, es gibt sogar einen Kurierdienst, aber genau da gehen die Probleme los. Wenn ich Jemandem etwas nach Ägypten schicken möchte, muss er erst bei der Post 150 Ägyptische Pfund bezahlen um das Päckchen ausgehändigt zu bekommen. Bei einem Monatseinkommen von ca. 280-500 Ägyptischen Pfund ist das ein wenig utopisch!!! Klar, man könnte auch diese 150 Ägyptische Pfund mit reinlegen, aber wie erlebt, kommt nicht mal der Inhalt an!!!
Davon abgesehen habe ich mir selber mal in den Urlaub etwas aus Deutschland nachschicken lassen per Brief, dieser Brief war geöffnet! Das mal zu „meinen Beweggründen“!

mit frerundlichen Grüssen
Aniko

Cuba mitgegeben,
und auch welche mitgenommen. Es gibt auch einen ziemlich
grossen Unterschied
zwischen einem Paeckchen und einem Brief - und wenn sich
jemand, der sich sonst
bereiterklaeren wuerde, Sorgen macht, kann man zB anbieten,
einen Brief
mitzunehmen, solange man ihn vorher aufmachen darf. Und wenn
das der Absenderin
nicht passt, dann klappt’s halt nicht- aber man muss doch
nicht schon im Voraus
erklaeren, dass man zu sowas nicht bereit waere!
(you know, ‚what goes around, comes around‘ - there’s nothing
wrong with doing
someone a favour once in a while, by which I’m not trying to
say that you should
take stupid risks).
Hope you know what I mean.
Gruss aus Dublin,
Isabel

Hi Aniko,

dafür gibt es die Post.

Genauso wie kaum noch jemand auf Kettenbriefe hereinfällt
wirst Du niemanden finden, der nicht mißtrauisch wäre ob Du
irgend etwas ohne Risiko für Dich geschmuggelt haben willst.
Derartige Vorfälle zum Nachteil hilfsbereiter Menschen gab es
schon öfters.
Deswegen ist niemand mehr so blöd wildfremden Menschen
kostenlose und für einen selber gefährliche Kurierdienste
durchzuführen.

Wenn Deine Sendung einen gewissen Wert hat mußt Du eben in den
sauren Apfel beissen und entsprechenden Aufpreis für eine
Versandversicherung an die Post entrichten.

Gruß,

MecFleih

Hi Mac,
Alle Menschen sind schlecht und haben nur schlechte Gedanken? tztztztz, ich denke anders! Wenn Jemand etwas für mich mitnimmt, so darf er sehen was er mitnimmt und es muss auch nicht " umsonst" sein!
Die Gründe warum, siehst du unten in dem Re-schreiben an Isabell.
KLar, ich könnte auch eine Drogenschmugglerin sein, die in einem Brief eine Tonne Kamelmist vermischt mit ein wenig Viagra und Melantonin nach Ägypten schleusen will. Wäre aber blödsinn, kann mir nicht vorstellen, dass überhaupt Jemand das Zeuch rauchen würde. Davon abgesehen würde jeder Zöllner der " so eine Ladung" entdecken würde einen „Steifen“ kriegen und sofort einschlafen!

:wink:)))))

Aniko

sehr zu empfehlen für Israel…

Nehmt doch mal nen Brief nach oder von Israel mit und seid so gut und sagt es dem Security Heini. Dann viel Spaß! Der nimmt Euch und Euer Gepäck auseinander, lässt Euch den Brief abgeben und noch einiges mehr.

Übrigens, es muss ja nicht gleich Drogenschmuggel sein. Auch das Überbringen eines Briefes, dessen Inhalt im Empfängerland unerwünscht ist oder dort irgendwelche Probleme machen könnte, würde den „Beförderer“ zum Mitwisser bzw. Mittäter machen.

In Indonesien sind z. B. die Gefängnisse, genauso übrigens in Ägypten, nicht für längeren Aufenthalt für Westeuropäer geeignet…

Ich sehe daher das „nicht-mitnehmen“ nicht als unwillig oder „du-kannst-es-ja-mit-der-Post-schicken“, sondern schlicht und einfach eine Notwendigkeit des „Selbstschutzes“.

Gruß Peter

Hallo Aniko,

glaub mir - ich habe bei einem Ägypten-Reiseveranstalter gearbeitet und auch eine Freundin, die mehrere Jahre in Ägypten gelebt hat und auch dort verheirtatet war.

Ich vermute, Du hast Dich in Hurghada verliebt? Au weh!

Aber es muß niemand 150 Pfund auf der Post bezahlen! Da will schlicht und ergreifend jemand die Mitleidmasche abziehen!

Evtl. kannst Du mal beim Reiseveranstalter, mit dem Du regelmäßig fliegst (was Du wahrscheilich tust) fragen, ob Du was mit Co-Mail mitschicken kannst - ich hab das ab und an für meine Freundin gemacht, wenn der Wert des Briefes und sein Gewicht (bücher) nicht im Verhältnis zum Porto standen.

Geht aber nur, wenn Dein Empfänger bei einem solchen Reiseveranstalter arbeitet.

Grüße

Wendy

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Für die USA und den fernen Osten ebenfalls…

Nehmt doch mal nen Brief nach oder von Israel mit und seid so
gut und sagt es dem Security Heini. Dann viel Spaß! Der nimmt
Euch und Euer Gepäck auseinander, lässt Euch den Brief abgeben
und noch einiges mehr.

In den USA wird man an den Flughäfen sogar überall darauf hingewiesen und von den „Security Heinis“ gefragt ob man sein Gepäck unter permanenter eigener Kontrolle hatte, oder ob es mal unbeaufsichtigt war. Weiterhin interessiert sie ob es nur das eigene Gepäck ist oder man Dinge für andere mitnimmt.
Ich glaube man erlebt interessante Dinge wenn man dann erzählt dass man Sachen für andere Leute befördert…

Übrigens, es muss ja nicht gleich Drogenschmuggel sein. Auch
das Überbringen eines Briefes, dessen Inhalt im Empfängerland
unerwünscht ist oder dort irgendwelche Probleme machen könnte,
würde den „Beförderer“ zum Mitwisser bzw. Mittäter machen.

In Indonesien sind z. B. die Gefängnisse, genauso übrigens in
Ägypten, nicht für längeren Aufenthalt für Westeuropäer
geeignet…

Ich sehe daher das „nicht-mitnehmen“ nicht als unwillig oder
„du-kannst-es-ja-mit-der-Post-schicken“, sondern schlicht und
einfach eine Notwendigkeit des „Selbstschutzes“.

Es gibt sogar einen Kinofilm über eine Frau, die seinerzeit in Indonesien (Singapur, China?) zum Tode verurteilt wurde weil sie nur jemandem einen Gefallen getan hat und der Zoll in der mitgeführten Ware dann Drogen entdeckte. Sie schaffte es schließlich auf abenteuerliche Art und Weise zurück in ihre Heimat nach Australien zu fliehen.
Es ist auch noch nicht lange her seit einer jungen Deutschen in Singapur beinahe die Todesstrafe gedroht hat - wegen derselben Geschichte. Dabei muß man nicht erst „große Mengen“ Rauschgift mitführen - es ist irrwitzig wofür in anderen Ländern extreme Strafen verhängt werden… dafür würde man hier bestenfalls verwarnt und wieder laufen gelassen.

Natürlich muß man nicht immer überall Schlechtes unterstellen. Aber ich würde bei aller Hilfsbereitschaft ansonsten in diesem Fall nicht helfen.

Gruß,

MecFleih

Nu schlagt doch nicht alle auf McFleih ein…

Moin zusammen

Beide Parteien haben doch Recht.
Die, die Briefe mitnehmen ( würde ich auch) und die, die sich den Inhalt zeigen lassen. (Darauf würde ich auch bestehen).

Manchmal staune ich über die Naivität einiger Reisender und da finde ich es nur gut, wenn jemand drastisch auf die Risiken hinweist.
In vielen Ländern ist der Kopf ab, wenn man mit Rauschgift erwischt wird. Das sollte man vorher wissen; hinterher über Menschenrechte lamentieren hilft nicht wirklich.
Wer schon mal in Singapur durch die Schleuse vorbei an den Rauschgiftunden gegangen ist und sich mit Gänsehaut Gedanken darüber gemacht hat, ob er wirklich die ganze Bahnfahrt lang sein Gepäck unter Kontrolle hatte, weiß was ich meine.

Und seit den Antrax-Briefen bezieht sich die Sorge nicht nur auf Päckchen und Pakete.

Okay, zugegeben, McFleih ist in seiner Wortwahl etwas viel über das Ziel hinausgeflogen; vielleicht liegts an seinem Spitznamem…

Also vertragt euch wieder

Gruß

heavyfuel

Die Sache ist fuer mich so, dass jeder seine Meinung haben kann. Und selbst wenn jemand nach H. faehrt, und nix mitnehmen will, dann brauch er sich doch hier auch nicht zu melden!
Aber wenn er ueberhaupt nicht dahin faehrt, aber mit seinen Kommentaren vielleicht die Moeglichkeit, jemanden zu finden, verbaut, dann finde ich das noch weniger ok.
Gegen seine Meinung an sich habe ich nichts - das ist seine Sache.
Naiv bin ich nicht. Aber ich find’s halt nicht nett, wenn jemand eben mit seinen negativen Kommentaren einem ‚Hilfesuchenden‘ die Chancen nimmt. Das war eigentlich der einzige Grund, warum ich die Antwort geschrieben hatte.

Es kommt so oft, in so vielen Foren, vor, dass Leute statt Antworten nur dumme Kommentare kriegen. Das ist doch nicht der Zweck von wer-weiss-was, und ich finde das immer superschade.
Don’t want to fight with anybody - that’s not the point either!
Hope you can see my point of view.
Gruss,
Isabel

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