Wer fotografiert noch analog

…und warum?
Hallo,
eigentlich wollte ich mir eine digitale SRC zulegen. Aber nachdem ich die unterschiedlichsten Beurteilungen über die Vor- bzw. Nachteile von digitalen und analogen Cameras gelesen habe bin ich dabei meine analoge SR zu reaktivieren.
Ich bitte mal um EureMeinung.
Schönen Gruß
Zorro

Hi
olle icke. manchmal. wenn ich spass haben will.

…und warum?

weil ich manchmal spass beim fotografieren haben will, und meine Ausrüstung mit den 24 objektiven (die ich mir für die DSLR in 100Jahren nicht leisten werden kann) zu benutzen.

eigentlich wollte ich mir eine digitale SRC zulegen.

SRC?

Aber
nachdem ich die unterschiedlichsten Beurteilungen über die
Vor- bzw. Nachteile von digitalen und analogen Cameras gelesen
habe bin ich dabei meine analoge SR zu reaktivieren.

nu, wenn du sie hast… warum nicht. Ich benutze meine analogen, weil ich die ohne nachzudenken und abzusetzen im schlaf bedienen kann und weil ich schrankvoll gute scherben für jeden zweck habe.

Nachteil… früher hatte ich den Diafilm von

Hallo!

Ich!! …und viele andere auch, es gibt mehr als uns die Werbung und Marketing weismachen will. Analog ist nicht out, analog rockt.

…und warum?

Weil ich es einfach gerne mache, weil ich nicht alles mit dem Computer machen will und dann gibt es da noch eine gewisse Protesthaltung gegen den Mainstream (man muss doch nicht immer das machen, was alle anderen tun). Außerdem hat die klassische Silberfotografie eine eigene Ausstrahlung und jedenfalls sehr gute Qualität.

eigentlich wollte ich mir eine digitale SRC zulegen. Aber
nachdem ich die unterschiedlichsten Beurteilungen über die
Vor- bzw. Nachteile von digitalen und analogen Cameras gelesen
habe bin ich dabei meine analoge SR zu reaktivieren.

Ja da gibt es nichts zu widersprechen, obwohl ich persönlich der Meinung bin, dass die „Qualität“ als abstrakter Begriff auf Grund der großen Fortschritte in der digitalen Fotografie nicht der Grund sein kann. Die alte Diskussion analog gegen digital ist mE überholt. Da ist nicht das eine besser oder schlechter, sondern es ist einfach anders. Möge doch jeder künstlerisch so gestalten, wie er gerne möchte. Ich sehe jedenfalls keinen Grund, hier gegeneinander zu sein (nur um einer mögliche Sinnlosdiskussion analog vs. digital hier zuvorzukommen)

Schau doch mal zu uns in die VFDKV oder die APHOG
www.vfdkv.de, www.vfdkv-forum.de, www.aphog.de

Gruß
Tom

weil ich manchmal spass beim fotografieren haben will, und
meine Ausrüstung mit den 24 objektiven (die ich mir für die
DSLR in 100Jahren nicht leisten werden kann) zu benutzen.

Ich weiß ja nicht, was für Objektive du so hast, aber hast du dich schonmal schlau gemacht, ob es dafür nicht Adapter gibt, um sie an das ein oder andere moderne Bajonett anschließen zu können?

Hi Zorro,

zwar selten, aber ab und zu immer noch.

…und warum?

Es ist wohl so, wie der Streit zwischen CD und Vinyl.
Analoge Bilder sind was anderes als ein digitales, das jetzt rational zu begründen fällt mir aber schwer.
Hast Du schon mal ein Negativ vergrößert?
Irgendwie ist das was magisches, wenn das Bild in der Entwicklerschale langsam entsteht; geht natürlich nur bei SW.

Mittlerweile hab ich mehrere Gehäuse und vom Fischauge bis zum 500 mm Tele mehr als ein dutzend Linsen. Das alles hat zwar mittlerweile kaum noch einen materiellen Wert, einen ideelen für mich schon.
Zudem arbeite ich anders, wenn ich mit einer analogen Kamera arbeite, irgendwie bewuster, weil ich nichts mehr löschen kann.

Gandalf

Hi

mmmmh… Konica2Nikon gibt es wohl…

nur… das gibt ja dann die Brennweitenumrechenproblematik da die D70s kein Vollformatsensor hat. weiss ich ob ich mit dem 1.8/85 dann noch den Spass hab? ok, den adapter könnt man sich mal zu legen… aber irgendwie ist das nichts echtes.

LCB

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Moin,

Mit meiner Nikon F65(Neg.Bilder), immer dann, wenns bessere Bilder werden sollen.
Vorallem, wenn schwierige Lichtverhältnisse, mit oder ohne Blitz zu bewältigen sind.

Mit einer DSLR werde ich noch warten.
Diese Megapixelorgie muß ja irgendwann aufhören und zu was Besserem führen.
Je mehr Pixel die auflösen, destomehr Rauschen ab ISO 400 bzw. 800,
auch bei den DSLR, leider. Nur sind die noch, um Klassen besser, als die Kleinen.

Seit Okt.06 eine Panasinic Lumilux FX 07, als Immerdabei-Kamera.
Die macht bis ISO 200 „noch“ ganz ordendliche Fotos.

P.S. Eine Bridge-Kamera suche ich schon eine Weile(als Alternative bis zur DSLR).
Kann mich da nicht recht entscheiden.
Die können zwar recht viel, aber leider nicht alles ordendlich(für Schnappschüsse ist sind sie nur bedingt geeignet oder kein 28mm WW), bzw. mit Abstrichen wie beim Zubehör(xD-Card statt SDHC-Card).

mfg
W.

Moin,

Mit meiner Nikon F65(Neg.Bilder), immer dann, wenns bessere
Bilder werden sollen.
Vorallem, wenn schwierige Lichtverhältnisse, mit oder ohne
Blitz zu bewältigen sind.

Verstehe ich nicht. Es gibt bei DSLRs schon recht brauchbare ISO 1600 und 3200. Gar 6400. Schon ersteres gibt es doch kaum als benutzbaren Film.

Hallo,

mein Vater fotografiert teils noch analog, da er einen riesigen Objektivpark von Minolta hat. Weniger als Vollformat kommt für ihn nicht in Frage, daher hat er keinen der DSLR-Bodys von KoMi/Sony und wartet auf die sagenhafte alpha 900, die vielleicht einmal kommt. In der Zwischenzeit hat er viel Spaß mit der Sony R1 Bridgekamera. Seine analogen Minolta-Bodies benutzt er weiterhin für die Unterwasserfotografie.

Gruß,

Myriam

Moin,

Mit meiner Nikon F65(Neg.Bilder), immer dann, wenns bessere
Bilder werden sollen.
Vorallem, wenn schwierige Lichtverhältnisse, mit oder ohne
Blitz zu bewältigen sind.

Verstehe ich nicht.

Meine Analoge + „ordendliche Objektive“ reichen mir auch dafür.
Ganz einfach: Weil ich es kann. :wink:
Hab in den '70ern mit Contax SLR und Zeis-Gläsern damit angefangen.

Wer nicht fotografieren kann, der kann hier lernen:
http://www.andreashurni.ch/index2.html
http://www.fotolehrgang.de/
http://www.vfdkv-forum.de/
Alles andere ist Knipsen. Nur braucht man dafür eine DSLR?

Es gibt bei DSLRs schon recht brauchbare ISO 1600 und 3200.

Definiere brauchbare.

Sensorgrößen
Ungefähre Rauschfreiheitsgrenze für Sensor-Chips liegt bei ~ 6,0 µm.
http://sprec000.lima-city.de/Digicam9.html
Die gibt es im Moment nur im Profi-Bereich und entsprechenden Kosten.
http://www.digitalkamera.de/Kamera/Canon/EOS-1Ds_Mar…
Und Objektive wie z.B. 85mm F1.4 kostet auch €€€€!
Beispiel:
http://www.fotokoch.de/fotowelt/Nikon_AF_1_4_85_D_IF…

Das analoge Objektiv hat an einer DSLR aber F2.1 bei 127,5mm Brennweite.
Also braucht man für Portraits ein Neues.
http://www.andreashurni.ch/digital/index.html
Die Scherben, die als Kit-Objektiv dabei sind, nur ~150€.

Gar 6400.

Das braucht man bei DSLR auch, weil es an bezahlbaren „guten“ Scherben mangelt.
Vergleich von DSLR mit 6400:
http://www.dpreview.com/reviews/sonydslra700/page17.asp

Schon ersteres gibt es doch kaum als benutzbaren Film.

C ISO 1600 http://www.fotokoch.de/fotowelt/Fuji_Superia_1600_13…

mfg
W.
P.S. Thema Ende für mich

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Hallo!

Ich glaube nicht, dass Du mit so einem Adapter viel Spass hättest:

Meines Wissens hat Nikon das geringste Auflagemaß (Abstand Bajonett - Film/Sensor ca. 45mm) von allen Kleinbild-SLR-Herstellern. Du könntest mit Deinen Konica Objektiven an der Nikon also nicht auf „unendlich“ scharf stellen. Die fehlende Übertragung von Informationen zwischen Objektiv und Kamera kommt dann noch erschwerend hinzu.

Insofern genieß mal lieber weiterhin das analoge Fotografieren!

Grüße von der Nebelkrähe
die mit analogen Nikons unterwegs ist

Hi

mmmmh… Konica2Nikon gibt es wohl…

nur… das gibt ja dann die Brennweitenumrechenproblematik da
die D70s kein Vollformatsensor hat. weiss ich ob ich mit dem
1.8/85 dann noch den Spass hab? ok, den adapter könnt man sich
mal zu legen… aber irgendwie ist das nichts echtes.

LCB

Nachdem ich Schuhkartons mit patronierten professional Filmen belichtet habe, die ich dann auch oft selber weiterverarbeitete, kenne ich mich relativ gut mit den Filmen aus. Ich habe mir trotzallem sofort eine 995 gekauft, dann eine D100. Das Ergebnis von der 995 war ein bisschen schwach, wegen der voreingestellten Scharfstellprozedur, die völlig irrsinnig ist. So schnell wie der Akku leer ist, kann man schlecht ein Profil programmieren. Aber die Farben sowie die Bildschärfe würde ich als sehr ausgewogen bezeichnen. Das ist mit Chemiefilmen so schnell kaum zu erreichen. Die komplette Technik ist aber nicht auf Serien oder Lichtsammeln ausgerichtet, es ist einfach ein Knipsapperat, selbst die DSLR ist menuetechnisch ein Knipsapperat. Um nun reproduzierbare Ergebnise zu bekommen, die nicht „zufällig im Fall“ aufgenommen wurden, habe ich wieder zu Chemiefilmen gegriffen, Planfilme in 9x12 oder 13x18. Ein teurer Spass, aber noch professionell am Markt. Wenn ich nun mit Chemiefilmen am optimieren bin, dann kostet das viel Zeit, viel Chemie. Da die Technik bei Chemikameras professionell ist, kann man sich damit aber gut „einschiessen“. Mit der Digitalkamera kann man durchaus ein paar aussergewöhnliche Pixelserien machen ohne dadurch belastet zu werden. Die Planfilme scanne ich ein, bearbeite diese am PC. Dann belichte ich die Ergebnisse oder drucke die Bilder aus. Das Ergebnis ist allerdings nicht so super, besser wäre echtes Fotopapier. Die allerbesten Inkjets können gerade eben mal fotoähnlich drucken. Das Ergebnis ist aber weder laminiert noch kunstvoll. Das echte Drucken klappt dafür gut. Meines Erachtens bleibt gerade die s/w Fotografie erhalten, dazu vermutlich noch die E6 Prozesse, die allerdings viel schlechter werden als echte c41 Umkehrfilme. Die Zeit oder Lust sowas zu kalibrieren werden aber die wenigsten haben.