Kann es sein,
dass Sie nicht wissen, wovon Sie sprechen, wenn Sie den Begriff Versicherungsberater verwenden ?
Gruß
Günther
Kann es sein,
dass Sie nicht wissen, wovon Sie sprechen, wenn Sie den Begriff Versicherungsberater verwenden ?
Gruß
Günther
Hallo,
Ihre Anmerkung verstehe ich nicht.
Gruß
tycoon
Guten Tag tycoon,
der VB definiert sich nach § 59 (4) VVG. So wie Sie den Begriff verwenden, unterstellen Sie, dass ein VB Versicherungen verkauft.
Gruß
Günther
Sie wissen also gar nicht, um was es geht ;-(. O.K., das erklärt alles.
Mal gaaanz langsam erklärt:
„Versicherungsberater“ ist eine geschützte Berufsbezeichnung (http://www.finanz-lexikon.de/versicherungsberater_37…). Er benötigt eine Erlaubnis von der IHK und eine Zulassung nach §34 (Absatz e glaube ich). Der Versicherungsberater darf keine wirtschaftlichen Vorteile von versicherungsunternehmen annehmen.
Wer nicht zugelassen ist, darf sich nicht „Versicherungsberater“ nennen, sondern kann sich z.B. „Versicherungheini“ oder „Versicherungsvermittler“ nennen.
Versicherungsberatung ist Rechtsberatung. Versicherungsberater können ihre Mandanten vor Gerichten vertreten.
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Guten Tag Erdbeerzunge,
das meiste, was Sie darstellen, trifft zu.
Indessen vertritt der VB seinen Auftraggeber regelmäßig
außergerichtlich. Eine Ausnahme kann es geben, wenn der VB die
Zusatzqualifikation als zugelassener Rechtsanwalt besitzt.
Gruß
Günther
Hallo,
hierzu mal etwas kritisch:
Mindestanlagesumme bei der Quirin Bank 50.000 €
Erwartete Gewinnentwicklung: 7% p.a.
In 2008 hat das Depot der Quirinbank nach meiner Kenntnis um 6% zugelegt. Im Vergleich zu den Depots der Bankverkäufer, die oft mit Totalverlust oder -XX % abgeschnitten haben, waren die 6% glänzend!
sind: 3500,–€ Kosten:
75,–€ monatlich = 900,–€
20% vom Gewinn: 700,–€
1,2% vom Portfoliovolumen: 600,–€ (hast du wohl vergessen)
Habe ich natürlich nicht vergessen. Weil diese Kosten beim gemanagten Depot (das mit den 20% Gewinnbeteiligung) nicht anfallen. Wer sich sein Depot dort selber zusammenstellt, zahlt außer den monatlich 75€ noch jährlich 1,2% vom Depotwert. Aber derjenige zahlt keinerlei Kaufprovision etc. und erhält alle Bestandsprovisionen, Kickbacks etc. zurück.
Die Kosten fallen jedes Jahr an!
Ich kann dieses Angebot nicht so toll finden wie du!
Die Flatrate macht wohl erst bei wirklich grossen Summen Sinn.
Wegen der 75€ monatlich lohnt sich das ganze tatsächlich nur für größere Summen. Allerdings erhältst Du für die 75€ noch zusätzliche Gegenwerte (Rentenversicherungen zum Honorarberater- Tarif, jederzeit kostenlose Beratung zu Finanzfragen).
Wenn Du z.B. als Unternehmer pro Jahr z.B. 20.000€ in eine Rürup- Rente ohne eingerechnete Provision einzahlst, sparst du bei angenommenen 3,5% Provisionen jährlich 700€.
Guten Tag Erdbeerzunge,
Indessen vertritt der VB seinen Auftraggeber regelmäßig :außergerichtlich. Eine Ausnahme kann es geben, wenn der VB die
Zusatzqualifikation als zugelassener Rechtsanwalt besitzt.
Gruß
Günther
Hallo Günther,
Du hast natürlich Recht. Der Versicherunmgsberater vertritt lediglich außergerichtlich.
Viele Grüße
Erdbeerzunge
Jeder gute Versicherungsberater macht das kostenlos. Von dem
bekommst du dann natürlich Angebote für die Provision gezahlt
wird und die ggf. nur von einer Gesellschaft kommen.
Hallo,
wenn ich das richtig mitbekommen habe, muss das doch jetzt jeder Versicherungsverkäufer vor Abschluss machen. Oder verwechsle ich da was?
Es ist aber schon ein Unterschied, ob es für den „Berater“ einen Unterschied im Einkommen ausmacht, was der Kunde letztlich abschließt. Ob zur Absicherung des Todesfalls eine Risiko- oder eine Kapital-LV abgeschlossen wird, ist dem Honorarberater beim Blick auf sein Konto egal.
Dem provsisionsabhängigen Vermittler kaum… .
In der Praxis macht jeder schlaue Verkäufer im Vorfeld eine genaue Analyse (gerade die Struckis). Diese liefert nämlich die besten Argumente für den späteren Verkauf provisionsträchtiger Produkte… .
Letztlich kann niemand umsonst arbeiten und billig taugt nix.
Der Money-Schorsch
Es gibt für den Berater tatsächlich nur
wenig Anreiz hier Produkte auf Grund der Provision zu
bevorzugen.
Hallo,
hier muß ich leider widersprechen. Ich kenne grob geschätzt ca. 300 freie Finanzdienstleister (vom Vermögensverwalter über den Makler bis zum kleinen Strukturvertrieb) berufsbedingt persönlich.
Natürlich habe ich das nicht wissenschaftlich untersucht aber mein Eindruck sagt folgendes:
Nur ein sehr geringer Teil (
guten abend,
ich habe zwischenzeitlich einmal mit diesem herrn telefoniert,den ich anfangs beschrieben habe.
es ist nun so:
er berechnet pro beratungsstunde 85.-Euro (45 min.)
Thema nach Wahl.
eine komplette beratung zur altersvorsorge 750.Euro
das gleiche bei hausfinanzierungen.
geldanlageberatung stundenweise berechnung oder einen beratungsauftrag zu betreuung(bei großeren vermögen) einen mtl. obulus von 60.- €.
zusätzliche aufwendungen,bsp. auch die beauftragung zu kontaktherstellung zu den anbietern je nach tatsächlichem aufwand.
usw.
ich weiss nicht, das finde ich irgendwie eine runde sache.
mich wundert jetzt nur, wie dieser kunde von dir schon mit angeboten zu dem honorarberater gehen konnte.wenn er es so macht, erübrigt sich dieser ja. dieser berater mit dem ich hier telefonierte macht ja genau das,
er erstellt ein profil zu versicherung,geldanlage oder sonst einem thema und gibt mir die lösungsmöglichkeit zur hand.dann eben kann ich den berater beauftragen oder eben selbst zu der entsprechenden versicherung gehen.allerdings, so meinte er,würde er versicherungstarife oder geldanlagen anbieten die ohne provision sind.ausserdem wäre es aber bald so, dass alle versicherungen die provision entweder an den kunden oder gar nicht mehr berechnen.diese gesetz, das es bisher verbietet kunden provisionen zu überlassen, würde fallen.
dein kunde scheint keinen richtigen honorarberater gefragt zu haben?
was meint ihr?
bartholomäus
na ja…
…das ist doch kein Widerspruch. Materiell intelektuell usw. haben Manschen mit der Bezeichnung Honorarberater die gleichen Probleme.
Nur bei Kündigung und Neuabschluss bzw. Depotumschichtungen hat die Honorarberatung deutliche Vorteile.
Am Ende liegt es doch wieder bei der persönlichen Befähigung des Beraters und nicht bei seiner Bezeichnung.
Wie immer gibt es keine absolute Wahrheit.
Aber gleiche Qualifikation des Beraters vorausgestzt halte ich das System der Honorarberatung für besser geeignet, ein Ergebnis im Sinne der Interessen des Kunden zu erreichen.
Die Eigeninteressen des Beraters scheinen mir so weitgehend eliminiert.
Gruß Money-Schorsch
Off-topic zum Bankentest
Ich habe diesen Test auch gelesen…
die Vorgaben
sind realistischerweise im momentan Marktumfeld nicht seriös darstellbar, wo für die Vorgaben derzeit 2-3% gezahlt werden.
Mag sein, dass man dem Kunden klar machen muss, dass es unrealistisch ist ohne höheres Risiko… aber es sagt auch viel über den Test aus.
guten morgen,
ich lese aus dem text etwas ganz anderes heraus.
nämlich, dass man beraten wird ohne dass der berater weiss, wer man ist, was man tut, also grob gesagt welcher typ von anleger man denn eigentlich ist und welche erfahrungen man hat.und das allerbeste: im jahr 1 der finanzkrise!
das ist ein klarer verstoss gegen das gesetz, denn jeder finanzberater,bankberater ist gesetzlich verpflichtet von dem kunden
eine ordentliche einschätzung seiner finanziellen möglichkeiten und eine prüfung seiner eignung für bestimmte anlageformen vorzunehemn.
genau dieses versäumnis hat in jüngster zeit dazu geführt, dass in finanziellen dingen unbedarfte menschen geld in anlagen investiert die sie nicht verstanden haben und gar nicht der richtige typ dafür waren.und somit ihr geld verloren haben.
wann kapieren wir das endlich?
bartholomäus
genau dieses versäumnis hat in jüngster zeit dazu geführt,
dass in finanziellen dingen unbedarfte menschen geld in
anlagen investiert die sie nicht verstanden haben und gar
nicht der richtige typ dafür waren.und somit ihr geld verloren
haben.
Hallo,
diese Interpretation beinhaltet noch den Glauben an die Bank als „Beratungsstelle zur Vertretung von Kundeninteressen“.
Ist sie aber nicht. Banken sind Verriebsstellen für Finanzdienstleitungsprodukte (zumindest die Filialen in der Fläche). Das ist nichts schlechtes. Ein Supermarkt als „Vertriebsstelle für Lebensmittel“ ist ja auch nichts schlechtes.
Ich muss als Kunde nur wissen, wo ich wirklich hingehe.
Das eine gründliche Kundenanalyse in vielen Fällen ausblieb kann aus meiner Sicht zwei Gründe haben:
Hoher Druck und wenig Zeit beim Vertriebsmenschen
Schlecht trainierte Vertriebsmenschen
Wenn ich Führungskraft in einer Bankfiliale wäre, würde ich genau prüfen, ob die Daten richtig aufgenommen wurden. Sonst habe ich nämlich bald die Revision im Genick sitzen. Und die sind richtig lästig.
Aber auch unter vertrieblicher Sicht: Was kann mir als Bankvertriebsmensch (manche würden Bankberater sagen) besseres passieren, als dass mein Kunde mir die Argumente liefert, die ich für den Verkauf der Produkte brauche, die ich noch loswerden muss, damit ich am Montag beim Meeting nicht wieder vor allen auf die Mütze bekomme…?
Gruß vom Money-Schorsch
@ HighQ:
Finde Finanztest ja manchmal auch fragwürdig. Glaube aber, dass die sich hier bewusst waren, wie die Lage ist. Die Kundenanfragen kommen doch auch genau so rein. Und der Hinweis auf das Paradoxon wäre wohl als Mindestanforderung zu sehen.
Guten Tag Money-Schorsch,
das mit der richtig lästigen Revision nehme ich staunend zur Kenntnis.
Wo war die richtig lästige Revision, als reihenweise Bankenvorstände für ihr Haus Kettenbriefe eingekauft und zum Vertrieb aufgelegt haben
und dabei nach eigenem Bekunden eingeräumt haben, nicht verstanden zu haben, wie diese Dinger funktionieren ?
Wo war die Revision, als die Vorstände ihre Abteilungsleiter und diese
ihre Filialleiter und diese ihre Verkäufer auf die Kettenbriefe eingepeitscht haben ?
Wo war die Revision, als die Verkäufer diese elenden Prütteln an harmlose oder geldgierige und unbedarfte sogenannte Verbraucher
durchgereicht haben ?
Mir will scheinen, die sogenannte Revision ist ein Abstellgleis für
willfährige und verdiente Mitarbeiter, auf dem sie weiter willfährig
zum Wohle ihrer Institute vor sich hin eiern können.
Wo da eine Lästigkeit durchschimmern soll, bleibt mir verschlossen.
Gruß
Günther
Hallo Günter,
das mit der richtig lästigen Revision nehme ich staunend zur
Kenntnis.
ja, ja, die Adventszeit! Immer voller Überraschungen, nicht wahr?

Spaß beiseite.
Ich glaube hier liegt ein Missverständnis beim Aufgabenbereich der Revision vor.
Man kann vielleicht sagen, dass die Revision sowas wie der verlängerte Arm der BaFin (Bankenaufsicht) ist. Sie soll dafür sorgen, dass die Bank bei einer Prüfung durch das BaFin keine Probleme bekommt und checkt deshalb, ob die entsprechenden Vorgaben eingehalten werden.
Da die BaFin keine Vorgaben zur Produktgestaltung usw. macht, fällt die von Dir beschriebene Problematik nicht in diesen Aufgabenbereich. Die Kontrolle der Vorstände wäre nach meinem Verständnis Aufgabe der Aufsichtsräte. Aua!
Die Kontrolle der angesprochenen Wphg-Vorgaben und Dokumentationspflichten fällt allerdings vollumfänglich in den Aufgabenbereich der Revision.
Mir will scheinen, die sogenannte Revision ist ein
Abstellgleis für
willfährige und verdiente Mitarbeiter, auf dem sie weiter
willfährig
zum Wohle ihrer Institute vor sich hin eiern können.
Wo da eine Lästigkeit durchschimmern soll, bleibt mir
verschlossen.
Ich habe bisher die Revisionen in vier Banken kennen gelernt. Dort war es immer so, dass diejenigen, die eine große Karriere in der Bank vor hatten und ganz nach oben wollten (also im Allgemeinen so richtige „Sympathieträger“), eine gewisse Zeit in der Revision verbracht haben mussten. Nirgends lernt man die Bank so gut kennen wie dort. Und nirgens kann man sich als Wichtigtuer so schön profilieren wie dort!
„Lästig“ ist da eher ein Kompliment als eine Übertreibung.
Aber das kann woanders natürlich anders sein.
Gruß vom Money-Schorsch
und wie finde ich den seriösen Berater?
Die Eigeninteressen des Beraters scheinen mir so weitgehend
eliminiert.
Aber genau den Teil kapier ich nicht: Woher nehmen sie die altruistische Grundannahme, dass der Berater sich nicht doppelt bereichert? Warum sollte er nicht erst das Geld vom Kunden nehmen und dann auch noch die Provision zusätzlich einstreichen?
Ich habe zwar rausgehört, dass diese Provisionen angeblich an den Kunden weitergereicht werden, aber ist das verbindlich/immer so/nachprüfbar?
Und das hier genannte Beispiel, dass dann der Berater hintenrum seine Provision beim Versicherungsvertreter doch einfordert erscheint mir auch wahrscheinlich.
Oder ich kenn es persönlich auch noch aus dem Bereich Gesundheitswesen, wie trickreich dort (aktuell) geschmiert wird (Weihnachtsgeschenke, überteuerte Mietverträge, Reisen, …) , ohne offiziell Provisionen auszuzahlen.
Nennt mich Misanthrop aber ich sehe momentan keine Chance eine Berater zu finden, dem ich vertrauen könnte. Sieht hier sonst jemand eine Chance dafür? Wie???
Aber genau den Teil kapier ich nicht: Woher nehmen sie die
altruistische Grundannahme, dass der Berater sich nicht
doppelt bereichert? Warum sollte er nicht erst das Geld vom
Kunden nehmen und dann auch noch die Provision zusätzlich
einstreichen?
Weil ein ordentlicher Honorarberater den Vertrag selber abschließt, und zwar provisionsfrei. Da heutzutage JEDER Vertrag die Kosten extra ausweisen muss, ist es ein Leichtes zu sehen ob Vertriebskosten vorliegen oder nicht.
Man kann den Berater ja auch bitten, zum Vergleich mal die Kosten MIT Provision auszudrucken, damit man den Unterschied sieht.
Gruß
Granini
P.S. Man kann auch ZU misstrauisch sein, bei Finanzberatung ist es allerdings schon ratsam sehr aufzupassen, dass der Berater aber „hintenrum“ einen Vertrag mit Provision heimlich abschließt, geht weiter über versteckte Kosten oder Falschberatung hinaus, das ist schon kriminell. Glaube ich kaum, dass sich das so einfach die Berater trauen… zumal das wie gesagt auch sehr leicht nachzuvollziehen und zu beweisen ist. Da lohnt sich das Risiko einfach nicht. 