aber gerne doch…
Moin
Also: Ich schliese ein Adapterkabel vom VHS-Player an den
Composite- oder Videoeingang der Terratek-Karte an.
Falls vorhanden. Einige VHS-Player haben nur SCART IN/OUT, aber dafür gibts Adapter auf Composite. (Audio-Kabel nicht vergessen !)
Dann nehme
ich eine Software wie z.B. Pinnacle 8 oder Virtual Dub oder
eine andere Capture-Software von der ich bis dahin weiß, dass
sie einfach zu bedienen, schnell und für meine Zwecke gute
Qualitäten hat.
soweit so gut. (vergiss DScaler nicht. sehr einfach, aber leider ein bisschen beschränkt was VCD, SVCD und schneiden angeht)
Dann muss ich wohl bei der Software die Quelle angeben
das Composite-IN der TV-karte.
und
den Speicherort und das Speicherformat (was für eine
Dateierweiterung
hat denn „unkomprimiert“ .avi?)
.avi Die Dateierweiterung hat in dem Fall nix zu sagen. In einer avi können unkomprimierte Daten drin sein, oder mit DivX komprimierte Daten oder mit MPEG 1, MPEG 2, MPEG 4, … denk dir hier eine Liste von etwa 40 Codecs … Es sollte nur Video und Audio sein.
. Nach meiner Vorstellung würde
ich
bei der Terratek die vollen 720 x 576 nehmen und der Sioftware
mitteilen, dass ich das ganze in mpeg2 gespeichert haben
möchte!?!
So in der Art. (Bei 720x576 und MPEG-2 wird der Prozessor nicht mehr klar kommen, das sind zuviele Daten. Bei der Auflösung wäre unkomprimiert direkt auf Festplatte speichern besser, gute Platten kommen mit sowas klar)
Bei Aufnahme-start muss man noch Play auf dem VHS-Player drücken.
Es gibt Codecs die einerseits den Datenstrom kleiner halten
und sich trotzdem gut schneiden lassen (generell die die nur
key-Frames benutzen) (USB 1 wäre dann immernoch nicht möglich)
Wie heißen diese, bzw. welche Sopftware arbeitet mit diesen?
Alle Softwares arbeiten mit allen Codecs. Für meine Zwecke reicht MPEG4-V2 von Mirocsoft. (ich nehm allerdings auch nicht > 320x240 komprimiert auf, weil mein Prozessor sonst nicht mehr mitkommt)
ok avi lässt sich fast immer besser schneiden als mpeg, so
gesehen ist avi besser. Mpeg ist aber so schlecht zu schneiden
dass man i.d.R. nicht auf die Idee kommt das zum schneiden zu
benutzen.
Ich kann mit tmpegnc wunderbar mpeg cutten und mergen.
Es geht dabei relativ viel qualität verloren. Bei unkomprimiertem avi scheident man i.d.R auf’s Frame genau und komplett ohne Qualitäts verlust.
Die
Umkompiermier-Zeit nehm ich gern in Kauf für die bessere
Qualität.
Ich auch, nur fehlt mir an dieser Stelle noch ein wenig das
Verständnis,
wie das mit unkomprimiert genau geht?
Man wählt den Codec „raw“. Dieser schreibt die Daten so wie sie von der TV-karte kommen in die Datei. Ohne Umrechnen, ohne komprimierung.
Brauche ich da nur einmal auf’n Record-Button zu klicken und
kann
dann über Composite/VideoIn 4 Stunden VHS auf Platte ziehen?
ja. (und Play auf dem VHS-Player) eine 4 Stunden VHS digitalisieren dauert exakt 4 Stunden. Das Umrechnen u.U. länger.
O.K., ich hätte zur Not etwa 140 GB Space, aber ob das reicht?
Jetzt mal für unkomprimiert:
nehmen wir mal eine Auflösung von 640x480 an. Das sind 640*480 = 307200 Bildpunkte. Jeder Bildpunkt enthält (z.B.) 16 Bit Farbinformationen => 307200*16 = 4915200 Bit pro Bild. Ein Byte sind 8 Bit => 614400 Byte pro Bild. Es werden i.d.R. 25 Bilder pro sek. aufgenommen : 15360000 B pro sek. => 15000 KB/sek. => 14.6 MB/s. Dazu kommt noch der Ton mit 176 KB/s macht also 14.8 MB/s.
bei 140 GB hat man also für 2,6 Stunden Film Platz.
Komprimiert man das ganze mit MPEG4-V2 mt meinen Einstellungen kommt eine Komprimierung von 11:1 raus: 1.34 MB/s. Bei 140 GB entsprechen also grob 29 Stunden Film.
Und dann ist doch überall zu lesen, dass bei 4 GB am Stück
schluss
ist, oder wie verhält es sich damit?
es ist meistens nach 2 GB schluss. Dann muss eine neue Datei angefangen werden. VirtualDub macht das automatisch, ohne irgendwas vom Film zu verpassen. (Man hat dann jede Menge 1.9 GB-Dateien, Virtual kennt aber die Reihenfolge)
Wenn du was speziell zum Aufnehmen willst nimm eine „Haupauge
PVR“ TV-karte. Da bezahlt man etwa 100 Euro (250 insgesamt)
für einen MPEG-2-Chip (Tipp: dein Rechner kann MPEG-4 besser
auf der CPU rechnen als die MPEG-2 auf ihrem Spezialchip) und
einen Haufen Software (von denen es bessere Freeware-versionen
gibt, google hilft).
So wie ich das nun verstehe, meinst du mpeg4 eigentlich
divX…
nee, es gibt DivX und es gibt MPEG4. Das eine (MPEG 4) ist von Mircosoft entwickelt worden, das andere (DivX) wurde Microsoft vom Entwicklungs-Server geklaut und dann weiterenwickelt.
…was aber nicht gut zum capturen ist (s.o.).
weil es (divX) sich nicht so gut beim Schneiden verhält wie z.b. MPEG 4 oder unkomprimiertes.
Meinst du
vielleicht,
dass mein Rechner von der Geschwindigkleit her besser ist als
diese
Haupauge, aber die Schnittstelle der Hapauge besser geeignet
ist,
als der Composite der Terratek???
Die Haupauge nimmt deinem Prozessor Arbeit ab. Wenn du 720 x XYZ direkt in MPEG 2 aufnemmen willst ist die PVR die bessere Wahl (weil’s noch keinen Prozessor gibt der das schnell genug kann). Wenn du unkomprimiert oder so um 333 x XYZ (TV-Qualität) aufnehmen willst reicht dein Prozessor aus und du brauchts die PR nicht.
Dein Fazit für mich wäre dann:
„Versuche es mit der Terratek…unkomprimiert“, gelle?
jupp.
Wäre es denn so teuer, für das qualitativ gute capturen von
analogem Material eine fitte Lösung zu entwickeln?
die PVR kostet doch nur so um 240 ?
Und wie machen das die echten Profis?
digital. Der Kamera-film ist das letzte was analog läuft, dann kommen ein paar sehr unhandliche Film-scanner und es geht ab in den Rechner.
Manche schneiden noch den Film, aber nur wenns nicht schnell gehen muss, oder fürs Fernsehen ist. (Bei manchen Sendern sieht man die digitalen Fehler, wenn z.b. ein Band nicht ganz sauber ist, oder der DatenServer abraucht und auf den 2. ungeschaltet wird.)
Haben die
Analog-Capturekarten
für 5000 ? oder was?
Für Film ? Häng noch ein paar 0’en an.
Das was ausgestrahlt wird hat nur 720 x XYZ Bildpunkte, das kann man in bester Qualität durch eine TV-Karte ziehen. Dei Profi-Teile haben nur bessere Ausfallwerte, sprich die halten Jahrzehnte Dauerbetrieb durch. Die Karten die man kaufen kann sind nach ein paar Jahren tot.
Das grösste Problem ist die synchronisation mit dem Ton. Da sind Profigeräte mit anderen Möglichkeiten (vorallem supergenauen Uhren) ausgestattet.
cu