Ich bin auf der Suche nach einem unabhängigen Vermögensverwalter, der meine Ersparnisse in erster Linie sicher und in zweiter Linie rentabel anlegt. Es geht mir dabei - gerade in Zeiten wie diesen - um die Sicherheit der Anlage.
Dabei bin ich auf das Vermögenszentrum gestoßen, eine Schweizer Firma mit Niederlassungen in Deutschland (München und Frankfurt/Main).
Hat jemand Erfahrungen mit denen, kann sie empfehlen oder auch nicht? Was gibt es an Alternativen? Danke!
Hallo Julian,
mit dem Vermögenszentrum habe ich keine Erfahrung.
Aber Alternativen findest Du hier:
Viel Erfolg wünscht der Money-Schorsch
Aber Vorsicht, denn die Mitgliedschaft im V.U.V. ist noch kein Qualitätssiegel. Ich kann mich noch gut an das „Wertpapierhandelshaus Driver & Bengsch“ aus Itzehoe erinnern, das 2006 noch dort gelistet war. Zwar haben die in einem Vermögensverwalterwettbewerb der DAB mit einem virtuellen Depot regelmäßig Spitzenplätze belegt, aber in den realen Vermögensverwaltungen total versagt.
Selbst die defensive Depotvariante hatte vergleichsweise herbe Verlust zu verkraften und das in einer Zeit, als der Markt noch richtig gut lief!
Viele Grüße
Stephan
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Wozu brauchst Du einen Berater, wenn Sicherheit für Dich an erster Stelle steht. Der Berater kostet in aller Regel Geld bzw. empfiehlt Dir etwas, wovon er Provision bekommt.
Mach ein Festgeld, da gibts für 1 Jahr schon mal bis zu 5,4%.
Willst Du Dein Geld länger festlegen, dann gibts dafür 5,25%. Allerdings kommst Du inder Zwischenzeit nicht an Dein Geld ran.
Alles, was aktuell mehr Rendite bringt (und die 5 + Prozent sind schon gut gegenüber Staatspapieren) geht auf Kosten der Sicherheit.
Selbst, wenn Du einen Berater nimmst, ein gesundes Misstrauen ist dabei nie verkehrt. Nicht blind etwas unterschreiben und nur etwas machen, was DU auch verstehst.
Gruß
Willi
Hallo Schorsch,
danke für de Hinweis, dort sind sie (unter anderen) auch gelistet. Das Konzept paßt m. E. ganz gut, die Gebühren sind moderat, Provisionen gibt’s keine. Suche halt Erfahrungsaustausch, BEVOR ich mich festlege.
Gruß JK
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Hallo Willi,
danke für die Hinweise!
Es geht aber nicht einfach nur um Festgeld (oder Tagesgeld). Es geht um eine längerfristige Anlage. Und es werden keine Provisionen gezahlt (deshalb interessiere ich mich dafür), sondern es fallen (moderate) Gebühren an. Mißtrauisch bin ich trotzdem, ich will auch nur in Dinge investieren, die ich verstehe, da hast Du schon recht.
Ich suche keine Alternativanlagen, sondern explizit Erfahrungen MIT dem Vermögenszentrum.
Gruß JK
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Hallo Willi,
Wozu brauchst Du einen Berater, wenn Sicherheit für Dich an
erster Stelle steht. Der Berater kostet in aller Regel Geld
bzw. empfiehlt Dir etwas, wovon er Provision bekommt.
bei Vermögensverwaltern fallen in der Regel keine Provisionen an, sondern jährliche Gebühren (z.B. 1,5% p.a.) berechnet auf das angelegte Kapital.
Mach ein Festgeld, da gibts für 1 Jahr schon mal bis zu 5,4%.
Willst Du Dein Geld länger festlegen, dann gibts dafür 5,25%.
Allerdings kommst Du inder Zwischenzeit nicht an Dein Geld
ran.Alles, was aktuell mehr Rendite bringt (und die 5 + Prozent
sind schon gut gegenüber Staatspapieren) geht auf Kosten der
Sicherheit.
Das ist im Moment zwar richtig, liegt aber an der Sondersituation durch die Finanzkrise. Wer längerfristig mehr als Staatspapierrendite haben möchte, muss weitreichender investieren. Und da ist eine klare und diszipliniert eingehaltene Strategie die Erfolgsgrundlage.
Selbst, wenn Du einen Berater nimmst, ein gesundes Misstrauen
ist dabei nie verkehrt. Nicht blind etwas unterschreiben und
nur etwas machen, was DU auch verstehst.
Klingt gut. Aber mal im Ernst: Wer versteht denn wirklich, wie ein Rentenpapier oder eine Aktie tatsächlich funktioniert? Geschweige denn die damit verbundenen Risiken?
Ich finde den Ansatz zwar gut, glaube aber bei genauem Hinsehen nicht, dass er wirklich umsetzbar ist.
Es grüsst der Money-Schorsch
bei Vermögensverwaltern fallen in der Regel keine Provisionen
an, sondern jährliche Gebühren (z.B. 1,5% p.a.) berechnet auf
das angelegte Kapital.
Das heisst dann aber, dass der Vermögensverwalter etwa 7% Rendite erwirtschaften muss, um das Festgeld zu schlagen. Festgeld bzw. Sparbriefe gibt es natürlich auch langfristig. 7% Rendite heisst dann aber natürlich auch wieder höheres Risiko.
Das ist im Moment zwar richtig, liegt aber an der
Sondersituation durch die Finanzkrise. Wer längerfristig mehr
als Staatspapierrendite haben möchte, muss weitreichender
investieren. Und da ist eine klare und diszipliniert
eingehaltene Strategie die Erfolgsgrundlage.
Sichere Strategien, die hohe Renditen bringen sollen, gibt es nicht. Wieviele Leute haben z.B. in den letzten Jahren einen Riester-Fondssparplan gemacht, weil sie gesehen haben, dass man da Renditen von fast 10% erwirtschaften kann. Keiner, der Aktienfonds gewählt hat, liegt jetzt noch vorne. Da nützt auch die Kapitalgarantie wenig, denn die Inflation frisst das Kapital im Laufe der Zeit auf. Es geht hier nicht um Riester, es soll nur ein Beispiel sein.
Klingt gut. Aber mal im Ernst: Wer versteht denn wirklich, wie
ein Rentenpapier oder eine Aktie tatsächlich funktioniert?
Geschweige denn die damit verbundenen Risiken?
Ich finde den Ansatz zwar gut, glaube aber bei genauem
Hinsehen nicht, dass er wirklich umsetzbar ist.
Ich denke, jeder Normalsterbliche, der sich dafür etwas interessiert, wird eine normale Aktie und ein normales Rentenpapier verstehen. Wer das nicht tut, sollte sein Geld wirklich in ein Festgeld stecken, denn er ist jedem Berater hilflos ausgeliefert. Es ging mir hierbei eher um die strukturierten Produkte mit all den schönen Namen. Ein Angebot zu hinterfragen kann sehr hilfreich sein. Es gibt ja genügend Foren im Internet.
Es grüsst der Money-Schorsch
Es grüsst der Willi
P.S.:
Der Threadstarter hat ja schon gesagt, dass er eigentlich nur Meinungen zum Vermögenszentrum sucht, also ist unsere Diskussion für Ihn uninteressant. 
Hallo,
Das heisst dann aber, dass der Vermögensverwalter etwa 7%
Rendite erwirtschaften muss, um das Festgeld zu schlagen.
Festgeld bzw. Sparbriefe gibt es natürlich auch langfristig.
7% Rendite heisst dann aber natürlich auch wieder höheres
Risiko.
in der Tat besagen die Vereinbarungen zwischen Verwalter und Kunde oft, dass eine Zielrendite „Geldmarkt + X“ angestrebt wird und dafür ein bestimmtes Risiko in Kauf genommen wird. Hieran muss sich der Verwalter messen lassen.
Sichere Strategien, die hohe Renditen bringen sollen, gibt es
nicht. Wieviele Leute haben z.B. in den letzten Jahren einen
Riester-Fondssparplan gemacht, weil sie gesehen haben, dass
man da Renditen von fast 10% erwirtschaften kann. Keiner, der
Aktienfonds gewählt hat, liegt jetzt noch vorne. Da nützt auch
die Kapitalgarantie wenig, denn die Inflation frisst das
Kapital im Laufe der Zeit auf. Es geht hier nicht um Riester,
es soll nur ein Beispiel sein.
Nun, einen Sparplan in einen Aktienfonds als sichere Strategie zu bezeichnen wäre auch mehr als unseriös.
Vermögensverwalter haben allerdings schon die Möglichkeit Chancen und Risiken in definierten Grenzen zu halten - wenn die Strategie stimmt… .
Dies gibt es auch in diversen Investmentfonds wie z.B. Invesco Capital shield oder Metzler Torero Multi Asset.
Ich denke, jeder Normalsterbliche, der sich dafür etwas
interessiert, wird eine normale Aktie und ein normales
Rentenpapier verstehen.
Wäre wünschenswert. Aber in der Praxis wird das z.B. dort schon enden, wo ein Anleger sein Rentenpapier vor Fälligkeit zum aktuellen Kurs verkaufen will oder muss. Wer dann nachvollziehen kann, wie sich dieser Kurs grundsätzlich berechnet gehört nach meiner Erfahrung schon fast zu den „Experten“.
Wer das nicht tut, sollte sein Geld
wirklich in ein Festgeld stecken, denn er ist jedem Berater
hilflos ausgeliefert.
Da haben wir tatsächlich ein deutsches Grundproblem. Aber es gibt Hoffnung. So ziemlich jeder kann ein Handy bedienen, aber kaum einer kann erklären, wie Mobilfunk wirklich funktioniert. Also reicht es ja auch Kapitalanlegern vielleicht aus zu wissen, was man damit machen kann (und was nicht). Und das lässt sich vielleicht eher erlernen.
P.S.:
Der Threadstarter hat ja schon gesagt, dass er eigentlich nur
Meinungen zum Vermögenszentrum sucht, also ist unsere
Diskussion für Ihn uninteressant.
Ich hoffe, er möge uns vergeben.
Gruß vom Money-Schorsch
Ich hoffe, er möge uns vergeben.
Gruß vom Money-Schorsch
Dieser Hoffnung schließe ich mich an und bitte schon mal vorsorglich um Vergebung.
-)