Hallo liebe com.
ich habe ein Problem. Und zwar habe ich einige pvc-u Rohre durch mehrere Räume gelegt. Nach dem Verlegen habe ich die Durchbrüche mit Brandschutzmörtel wieder verschlossen.
Das ist nun über ein Jahr her, nun meint der Bauherr der Brandschutz Mörtel muss wieder aus den Durchbrüchen rausgekratzt werden, weil sich die Wände des Hauses Hochhuas) bewegen würden, und das Rohr dadurch eingedrückt würde und es dadurch zum Rohrbruch kommen kann. Kann mir jemand sagen, ob das plausibel ist?
Damals wurde das ganze so abgenommen und es hat niemand interessiert. Ist es überhaupt rechtens wenn man nach fast einem Jahr solche Mängel reklamiert?
Hallo
Bewegungen des Baukörpers können durchaus sein.
Wie das ganze rechtlich aussieht weiss ich nicht.
Einfacher könnte man das mit einem Mantelrohr lösen, das als Schutzrohr über das PVC Rohr geschoben wird.
So ist das z.B. auch bei allen möglichen haustechnischen üblich, sogar bei Gasleitungen wird das in Durchbrüchen so gemacht.
Zudem gibt es für alle möglichen Rohre auch Branschutzmanschetten oder auch elastischen Branschutzmörtel aus Kartuscchen.
Müßte man mal überhaupt überprüfen ob eine Branschutzabschottung nötig ist; müßte je nach baulichen Gegebenheiten abgeklärt werden.
MfG
Nelsont
Hallo !
Warum Brandschutzmörtel ?
Ist es ein Brandschott,oder nur eine „normale“ Wand,die verschlossen werden mußte nach Rohrverlegung?
Grundsätzlich müßen Rohre doch eine Außenhülle aus Isolierung gegen Schallübertragung haben,gegen Wärmeverlust oder gegen Schwitzwasserbildung bei Kaltwasser.
Diese Umhüllung bleibt beim Mauerdurchbruch doch dran und wird eingemauert,vermörtelt.
Dann ist ein leichtes Spiel der Leitung möglich,egal ob vom Haus oder der Leitung(Wärmedehnung) kommend. Druck auf die Leitung im Mauerbereich gäbe es dann nicht.
Baumängelhaftung nach VOB 5 Jahre
MfG
duck313