Wer hat ratschlag?

Ich bin seit 2 Monaten in psychischer Behandling wegen Depression in Verbindung mit generalisierter Angststörung.Es ist auch bis jetzt schon besser geworden,aber dieser blöde Druck in meinem Kopf ist unangenehm bis lästig.Es tut im Grunde genommen nicht weh,aber ich hab das Denkproblem,wenn ich mich weit von meiner Wohnung wegbewege,daß "irgendwas"passieren könnte.Dieser Spuk verfogt mich in gewissen Wellen und ich male mir das die übelsten Szenarien aus,obwohl offenkundig keine Anlass dazu ist.Es ist wie eine Art lauernder geringer Druck im Kopf,der mir sagt,„hallo hier bin ich noch“.Kann mir einer vielleicht einen Rat geben,wie ich das mal reduzieren könnte.Ich weiß,das diese Gedankengänge weitestgehend unbegründet sind,aber es will einfach keine Ruhe geben,dieses Gegrübele und Übervorsichtigkeit.

Vielen dank!

Hallo Hendrik!

Zuerst mal solltest du dich in psychotherapeutische Behandlung begeben (aber vielleicht meintest du das ja… :wink: )

Das ist dann auch der beste Ansatz, um dem Problem auf die Spur zu kommen. Wie du selbst erkannt hast, hat deine Angst keine objektive Ursache, die man dann einfach so abstellen könnte. Solche Ängste zeigen vielmehr an, dass irgendetwas im Argen liegt und das gilt es mit dem Psychotherapeuten aufzuarbeiten. Das dauert auch sicher länger als 2 Monate, v.a. wenn auch Depressionen behandelt werden.

Insofern hoffe ich, dass du den richtigen Therapeuten gefunden hast. Wenn du dich nicht aufgehoben fühlst, sprich es an, und wenn das nicht hilft, dann such dir einen anderen Therapeuten.

Alles Gute wünscht dir

ChrisTine

Hallo Hendrik,

´wandern´ draußen in der klaren Luft mit Kurzübernachtungen in den schönsten Landschaften der näheren Umgebung von Taunus, Vogelsberg, Rhön und Spessart. Allein oder zusammen mit anderen in einer Gruppe. Anzeigen siehe im Journal oder frag nach beim Deutschen Alpenverein Sektion Frankfurt. Wäre das was?

Gruß
guvo

Hallo Hendrik,

efahrungsgemäß ist es zunächst gut, die Depressionen und Angststörungen medikamentös zu behandeln, damit der Patient zur Ruhe kommt. Dann kann man eine Psychotherapie ansetzen.
Such Dir einen guten Psychiater und einen Psychotherapeuten.

Gruß
Kosmokatze

Wahnsinn!
Da hocken die ganzen Depressiven und Angstgestörten oft monatelang in Kliniken und schlucken Psychopharmaka - und dabei bräuchten Sie nur ein bisschen Wandern gehen in der schönen Natur und alles wäre gut!

Ach je. Wenn wir das alles eher gewusst hätten…

„grumpsel“

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Hallo!

efahrungsgemäß ist es zunächst gut, die Depressionen und
Angststörungen medikamentös zu behandeln

Das kommt auf die Intensität der Störung an.
lg infi

Sag bloß, Du hältst mit dem Königsweg bloß hinterm Berg? Na warte.

Gruß
guvo

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