da ich häufig und viel unterwegs bin, ist mir folgendes aufgefallen…
Rechne ich mir vor Fahrtantritt die Strecke mit meinem Navigationsgerät (Falk) aus, habe ich eine Kilometeranzahl.
Manchmal frage ich dann noch (mehr spaßeshalber) einen Routenplaner (meist Michelin) im Internet, dann habe ich bei gleicher Strecke eine andere Kilometeranzahl.
Wenn ich dann die Strecke gefahren bin und mir die Tachowerte aufgeschrieben habe, habe ich einen dritten Wert.
Es läßt sich keine Regelmäßigkeit erkennen, mal ist der eine, mal der andere Wert größer.
Auch stimmt die Geschwindigkeitsanzeige des Tachos fast nie mit der Anzeige meines Tachos überein.
Kann mir einer erklären, wie das kommt? Oder auch: wer hat recht?
also diese Routenplaner kann man zum grossen Teil in die Tonne treten.
M.E. gibts nur einen vernünftigen Routenplaner. Und den gibts nicht online, sondern der kostet teuer Geld
Im Gegensatz zu Navi oder Roputenplaner darf der Tacho aber nur in bestimmten Toleranzen vom tatsächlichen Wert abweichen. Von daher geniesst der Tacho bei mir das grösste Vertrauen.
Auch bei den Navigationsgeräten (auch bei mir) gibts ab und an Abweichungen. Soo präzise sind die auch nicht.
Ist natürlich, je nach Qualität, auch unterschiedlich.
1.Messgeräte sind ungenau und haben Fehler
2.Karten sind ungenau und haben Fehler
was willst du hören?
Auch stimmt die Geschwindigkeitsanzeige des Tachos fast nie
mit der Anzeige meines Tachos überein.
Hä?
Du meinst wohl eher Tacho ungleich navi, oder? Kuck mal im Archiv, hier wurde auf meine Frage hin damals angenommen, dass Navis in diesem Punkt sehr genau, genauer als Autotachos sind
Im Gegensatz zu Navi oder Roputenplaner darf der Tacho aber
nur in bestimmten Toleranzen vom tatsächlichen Wert abweichen.
weißt du die Tolleranzen zufällig?
Ich hätte gedacht, dass der Tacho nur eigentlich keine zu geringe Geschwindigkeit anzeigen sollte und deshalb tendenziell eher zu hoch anzeigt. Beim Navi hängt ja nichts davon ab, so dass der Fehler zu beiden Seiten ungefähr gleich ist. Wenn man nicht sehr langsam oder sehr kurvig fährt, würde ich eigentlich der Geschwindigkeit vom Navi mehr trauen (außer es ist ein sehr einfaches).
Relativ einfach zu beantworten.
Geschwindigkeitsanzeige des Navi / Anzeige meines Tachos: Das Navi ist erheblich genauer, aber nur bei gutem Empfang der Sateliten und nicht im Tunnel, dichtem Wald oder hohen Häuserschluchten. In diesen Fällen ist der Tacho genauer.
Km Falk / Km Michelin / Km Tacho / Km Navi
Km Navi ist genauer als Falk, Michelin und Tacho aber nur so lange, siehe oben Tunnel Wald usw. den Empfang nicht stören.
Km Falk zu Km Michelin, das kann auch ich nicht verstehen.
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
Für den Tacho:
In den letzten beiden Dritteln des Anzeigebereichs, zumindest ab der 50km/h-Marke an wenn die letzten beiden Drittel des Anzeigebereichs oberhalb der 50km/h-Marke liegen 0 bis plus 7% des Skalenendwerts.
Bei Geschwindigkeiten oberhalb von 20km/h darf die Anzeige den Sollwert nicht unterschreiten.
Dies ist allerdings ein bischen unsinnig, da selbst bei einem Kleinwagen der Skalenendwert im utopischen Bereich von 230km/h liegt
Für den KM-Zähler:
+/- 4%
Ich hätte gedacht, dass der Tacho nur eigentlich keine zu
geringe Geschwindigkeit anzeigen sollte und deshalb
tendenziell eher zu hoch anzeigt. Beim Navi hängt ja nichts
davon ab, so dass der Fehler zu beiden Seiten ungefähr gleich
ist. Wenn man nicht sehr langsam oder sehr kurvig fährt,
würde ich eigentlich der Geschwindigkeit vom Navi mehr trauen
(außer es ist ein sehr einfaches).
Eben. Man wird mit gleichen Fahrzeuge auf gleicher Strecke mit unterschiedlichen Navi-Systemen sicher Differenzen haben.
Nur frage ich mich, ist das so weltbewegend?
Auch wird man bei gleichen Fahrzeugen unter gleichen Bedingungen unterschiedliche Werte vom Tacho erhalten.
Die Ausgangsfrage ist daher recht akademisch, denn ob ich auf der Strecke Hamburg - Berlin nun eine Differenz vom Navi zum Tacho um ein paar KM habe ist doch nun wirklich schnurz.
Man könnte mit geeichtem Tacho ja mal einen Feldversuch machen
Aus Erfahrung mit unterschiedlichen Navi-Systemen in Fahrzeugen verschiedener Hersteller kann ich auch nur sagen das die Genauigkeit der Navis stark differiert.
Ich fahre des öfteren Motorradtouren mit mehreren Personen. Gleiche Strecke, alles gemeinsam! Dabei vergleichen wir unsere Tachos. Dabei kommt es zu Abweichungen von 1-2%.
Hallo -
da der Tacho vom Getriebe angetrieben wird, nimmt er die Umdrehungszahl der Räder als Mass.
Da sind bei neuen Reifen im Verhältnis zu Abgefahrenen
können mal 7 - 8% drin sein.
Gruß Fritz
Hallo Ihr,
da ich häufig und viel unterwegs bin, ist mir folgendes
aufgefallen…
Rechne ich mir vor Fahrtantritt die Strecke mit meinem
Navigationsgerät (Falk) aus, habe ich eine Kilometeranzahl.
Manchmal frage ich dann noch (mehr spaßeshalber) einen
Routenplaner (meist Michelin) im Internet, dann habe ich bei
gleicher Strecke eine andere Kilometeranzahl.
Wenn ich dann die Strecke gefahren bin und mir die Tachowerte
aufgeschrieben habe, habe ich einen dritten Wert.
Es läßt sich keine Regelmäßigkeit erkennen, mal ist der eine,
mal der andere Wert größer.
Auch stimmt die Geschwindigkeitsanzeige des Tachos fast nie
mit der Anzeige meines Tachos überein.
Kann mir einer erklären, wie das kommt? Oder auch: wer hat
recht?
KM-Zähler und Tacho ganz einfach testen:
Fahre auf einem möglichst gradem Autobahnstück entlang, ohne jemanden zu überholen. Alle 500m steht am Rande ein kleines km-Schild. So kannst Du den KM-Zähler testen. Für den Fall, dass mal ein Schild falsch steht, fährst Du eine „Teststrecke“ über mehrere KM.
Um den Tacho zu prüfen: Drück einem Beifahrer eine Uhr mit Sekundenzeiger bzw. eine Quarzuhr mit Sekundenanzeige in die Hand. Mit 90 km/h brauchst Du jeweils 20sek. für die 500m. Bei diesem Tempo ist die Wahrscheinlichkeit gering, dass Du einen LKW überholen und dafür natürlich einen Schlenker machen musst.
Weil ein Tacho nicht immer gleichmäßig falsch geht: 120km/h=15sek
Bedenke aber, wie schon geschrieben, dass durch den Reifenabrieb bzw. im Winter mit einem anderen Reifensatz das Ergebnis schon wieder anders aussieht.
Hallo -
da der Tacho vom Getriebe angetrieben wird, nimmt er die
Umdrehungszahl der Räder als Mass.
Da sind bei neuen Reifen im Verhältnis zu Abgefahrenen
können mal 7 - 8% drin sein.
Gruß Fritz
Hallo Fritz,
das ist leider ein weit verbreiteter Irrtum.
Der Verschleiß der Lauffläche hat (fast) keinen Einfluß auf den Abrollumfang eines Reifens.
Entscheidend dafür ist die Länge des Gürtels,- definiert über den dynamischen Halbmesser r(dyn).
Das ist wie bei einer Panzerkette.
Auch hier ist die Länge der Kette maßgeblich.
Die Dicke der Gummipolster spielt dabei (fast) keine Rolle.
Gruß (Diesel-) Fritz
Hallo Ihr,
da ich häufig und viel unterwegs bin, ist mir folgendes
aufgefallen…
Rechne ich mir vor Fahrtantritt die Strecke mit meinem
Navigationsgerät (Falk) aus, habe ich eine Kilometeranzahl.
Manchmal frage ich dann noch (mehr spaßeshalber) einen
Routenplaner (meist Michelin) im Internet, dann habe ich bei
gleicher Strecke eine andere Kilometeranzahl.
Wenn ich dann die Strecke gefahren bin und mir die Tachowerte
aufgeschrieben habe, habe ich einen dritten Wert.
Es läßt sich keine Regelmäßigkeit erkennen, mal ist der eine,
mal der andere Wert größer.
Auch stimmt die Geschwindigkeitsanzeige des Tachos fast nie
mit der Anzeige meines Tachos überein.
Kann mir einer erklären, wie das kommt? Oder auch: wer hat
recht?
Hallo
Warum hat noch niemand erwähnt, dass der Rollradius entscheidend ist, also die Distanz des Achsenmittelpunkts zur Fahrbahn?
Der Rollradius hängt ab von
Reifenart, -Zustand
Reifendruck
Geschwindigkeit
Achslast
Da wird langsam klar, dass die beste Methode für Otto Normalverbraucher die Messung ist, also wie beschrieben
Distanzmessung durch Vergleich der Tachoanzeige mit den km-Steinen
Zeitmessung zwischen km-Steinen und Umrechnung auf km/h.
Erich
bei den Tachos ist der Kilometerzähler meist relativ genau (abhängig vom Reifenzustand - abgefahrenen Reifen haben einen geringeren Durchmesser, was zu einer zu hohen Streckenanzeige führt).
Dagegen zeigen alle PKW-Tachos eine höhere Geschwindigkeit an, als tatsächlich gefahren wird.
Danke euch…
…allen, auch wenn ich immer noch nicht schlauer bin.
Den Versuch, den erichsz vorgeschlagen hat, werde ich mal machen, wenn wir mal zu zweit unterwegs sind.
Der Hintergrund meiner Frage: ich bin selbstständig und werde manchmal nach Kilometern bezahlt. Mit dem Auftragsgeber gibts immer mal wieder Probleme wegen der Abrechnung…
Nun ja, das werden wir dann schon mal hinbekommen…