Hallo Bernhard!
Vielen Dank für diesen fantastischen Artikel, der sicherlich ebenso relatistisch und praxisnah ist, wie ausführlich!
Zunächst darf ich die aufgekommenen Fragen beantworten:
Vertrieb ist so ein Ding.
Stimmt!
Ob du die ganzen kleinen, selbständigen Betten- und Matratzengeschäfte
abklappern möchtest…
Ich nicht. Dafür gibt es Vertreter. Aber das allein genügt mir nicht. Und ich habe auch keine Lust, eine große Organisation aufzubauen, ich bin Erfinder, Schriftsteller, Werbetexter usw., aber nicht Manager.
…oder ob du gleich an einen Großhändler willst.
Ja. Aber das genügt mir auch nicht.
Beides hat seine Vor- und Nachteile.
Eben! Das ist ja mein Problem.
Direkt an den Endkunden ist ein extremer Aufwand, vor allem im Bereich Werbung.
Werbung mache ich gerne selber.
…auch was Lieferung und Kundenservice angeht.
Stimmt. Ich bin ja nicht Neckermann.
Wieviele Matratzen pro Zeiteinheit (Woche, Monat) produziert werden können.
Beliebige viele, ich lasse das alles von anderen Firmen machen, Laserschneiden, Diamantschneiden, Montage, es gibt genug Firmen, die das können.
Wieviele du vorfinanzieren könntest, welches Budget für den Vertrieb
zur Verfügung steht.
Null.
Mag sein, dass es Menschen gibt, die das tun (3.000 Euro dafür ausgeben), vielleicht sogar nicht wenige, aber du musst herausfinden wer das ist.
Menschen mit Rückenschmerzen, Menschen, die gerne bequem schlafen, Menschen, die viel Geld haben, teure Hotels, Schwimmbäder, und was weiß ich, wer noch.
Ich weiß, ist jetzt alles ein bisschen viel und kompliziert.
Nein, ich habe schon damit gerechnet.
Für Rückfragen stehe ich dir gern auch per Mail zur Verfügung.
Beim Vertrieb kann ich dir leider nicht helfen, aber vielleich
kann ich dir bei der Planung über ein paar Steine
hinweghelfen.
Danke. Ich komme vielleicht darauf zurück.
Viele Grüße und vielen Dank
Andreas