Wer hilft einem bei Depression

Hallo,
mein Mann ist nach 31 Jahren Betriebszugehörigkeit, wegen Insolvenz, entlassen worden. Ist seit dem völlig fertig. Kann nicht richtig schlafen und kommt sich nutzlos vor. Der Hausarzt hat ihn krank geschrieben und eine Überweisung zum Psychologen gegeben. Der Termin ist aber erst am 2.12. (eher ist nichts zu bekommen). Nun hat ihm der Hausarzt heute gesagt, daß er meinen Mann nur noch eine Woche krankschreiben kann (insegsamt jetzt 4 Wochen) ansonsten gäbe es Ärger mir der KK. Jetzt ist mein Mann total verzweifelt. Er kann in diese Fa. nicht mehr gehen. Wenn er davor steht fängt er an zu zittern. Wer kann uns helfen? Was soll er jetzt machen?

Hallo, die Depression ihres Mannes ist durch den Verlust des Arbeitsplatzes ausgelöst. Ich kenne keine Bestimmung, die vorschreibt, dass nur 4 Wochen Krankmeldung möglich ist. Reden Sie doch nochmal mit dem Hausarzt darüber.

Die Überweisung zum Nervenarzt ist wegen eines akuten Zustandes erfolgt. Bei der Anmeldung zur Behandlung bei dem Facharzt müssten sie darauf hinweisen, dass es sich um einen akuten dringenden Fall handelt, dessen Behandlung nicht auf Dezember verschoben werden kann. Sicherlich kann ihnen dabei auch ihr Hausarzt helfen!

Mehr kann ich ihnen hierzu nicht raten. Ich hoffe, dass ihr Mann bald die erforderliche Hilfe erhält.

Mit freundlichem Gruß, W.Ohl Hausarzt

Hallo Undine,

es ist leider so, dass die Therapeuten terminlich ziemlich ausgebucht sind. Was ich mir vorstellen könnte, wäre der Besuch einer psychiatrischen Tagesklinik. Das sind Einrichtungen, wo man nicht stationär behandelt wird, sondern sich bloß tagsüber aufhält zu Therapiezwecken. Andererseits verstehe ich nicht, wieso der Hausarzt der Meinung ist, den Patienten bloß vier Wochen krank schreiben zu können? Hier ist doch Hilfe angezeigt, die das System offenbar nicht zu leisten im Stande ist?

Alles Gute,
Fips