Tach, „Easy“,
Ich würde mich vermutlich für diese Kiste entscheiden: Zum
einen bin ich mit meinem DFI-MB recht zufrieden, zum anderen
sind 2 MB Cache nett.
Dachte ich auch, insbesonders wg. des Cache und wg. Sockel 7,
(halte Slot 1 CPUs für ne ziehmlich wackelige Angelegenheit
und eher unglückliche Lösung)
[…]
Nur: die Kiste läuft allgemein ziehmlich hakelig, insbesonders
bei Multitasking.
Uh? Das sind ja merkwürdiege Dinge. Hakelig? Sicher, daß die Festplatte in Ordnung ist? „Hakelig“ lief dieser Rechner, bevor seine Platte starb. Unter Linux gab es immerhin Einträge in den Log-Dateien, die ich damals nicht hinreichend berüchsichtigt habe (Linux war damals recht neu für mich…)
Während eines Downloads geht z.B. kein
Emailversand (als wäre die Kiste damit ausgelastet) und
„Sandra“ meldet mir, daß ich das Bios updaten soll.
Meinen Universalrat kennst Du ja: Betriebssystem „updaten“. Wobei bei tatsächlich kaputter Hardware Linux (oder $BSD) auch wegstirbt. Ob das Motherboard und was daran hängt kaputt ist oder ob Windows „mal wieder seine Tage hat“, kann ich aus der Entfernung natürlich nicht sagen.
Für das alte ASUS Board gibt es ein Bios-Update vom August
dieses Jahres !!!.
Auch wenn ich mich nicht mit BIOS-Updates aufhalten will: Solche Firmen, die langfristigen Supprot auch für alte Produkte bieten, bekommen bei mir einen Pluspunkt.
Denke, daß ich nun doch mal dieses
ausprobiere. Hab eh das Gefühl, daß mit dem ASUS Board alles
runder lief (trotz der mickrigen 350 MHz des PII).
Nun, das Gefühl ist ja in diesem Fall tatsächlich das wichtigste.
Das sie alle ins Nostalgiebrett gehören, ist mir schon klar,
Ooops? Die sind allesammt „schneller“ ausgestattet als mein
Rechner hier.
Weiß ich doch. Doch echte Hardwarefraks werden über alle 3
Boards nur milde lächeln und ich hoffte mir somit Antworten
wie „Kauf Dir lieber gleich was Richtiges“ vom Hals zu halten
-)
Ich finde es mittlerweile viel interessanter, mit vergleichsweise kleiner Hardware ein robustes, zuverlässiges System zusammenzustellen.
Robust und zuverlässig ist das hier, das was länger dauert, tut man in der Regel selten (Perl gestern neu gebaut…) oder ist wenig durch CPU-Geschwindigkeit beeinflußbar.
Mein lokaler IMAP-Server schwitzt zum Beipiel doch merklich, wenn ich mit Gnus Dinge in einem Folder mache, der mehr als 13000 Mails beinhaltet.
Wie herkömmliche Mailprogramme mit derartig großen Ordnern zurechtkommen, weiß ich allerdings auch nicht. StarOffice braucht jedenfalls einiges an Energie, um sowas per IMAP zu öffnen. Aber das ist auch ein Monsterprogramm mit sehr hoher Saugkraft…
Wenn mir wieder eine Platte abrauchen sollte, werde ich die mit einer SCSI-Platte ersetzen. Da wird soetwas vermutlich deutlich zügiger gehen und technisch halte ich SCSI für solider.
Ich will meinen Rechner schließlich noch möglichst viele Jahre benutzen (und wenn das nicht gehen sollte, sind SCSI-Platten unkomplizierter weiterzubetreiben…)
So, das zum Thema: „Meine CPU ist schneller“: eine Ode an die Langsamkeit 
Achja: Spiele habe ich hier nicht wirklich. Außer Tetris, Sokoban, Asteroids und - hört, hört - FreeCity. Aber ich nutze die nicht…
Gruß,
Sebastian