Wer kann diese Widmung lesen?

Von den Personen, die in Frage kommen, ist folgendes bekannt.
weibl.: * 1869 Crossen an der Oder
männl.: * 1878 Cüstrin
Trotz des ungewöhnlichen Altersunterschieds gemeinsam fünf Kinder.
Für eine Konfirmation war er auf jeden Fall zu jung. Sie ist jedoch wieder fast zu alt. Und einen Psalm mit „Jüngling“ bei einer Frau ist komisch.
Spätestens zu Beginn des 1.WK wohnen bereits beide zusammen in Berlin.
Gruss
Rakete

.Ich hab noch vor der „Vorrede“ eine Einstempelung im Lorbeerkranz entdeckt:
G.B.C. Berlin 1853.
Auf der Innenseite ist offenbar noch eine individuelle Widmung in Goldprägung: Vertrau auf Gott so wirds dir Wohlergehen.

Ein Vergleichsexemplar aus dem selben Nachlass ist eine Ausgabe des gleichen Verlags von 1920. Dort sind im Einband Name und Konfirmationsdatum eingeprägt. Die Einstempelung sieht auch anders aus: Rundstempel Kgl. Konsistorium der Provinz Brandenburg und Berlin.
Ich denkr, dass wird auch nicht mehr bringen.
Trotzdem danke nochmal.
Beste Grüße
Rakete

Ich finde, der Ortsname könnte auch Cüstrin heißen. Er ist ja auf jeden Fall genauso unleserlich geschrieben wie die Unterschrift. Vielleicht gehörte das regelrecht zu seiner Unterschrift, und da kann sowas bei rauskommen (meiner Meinung nach).

Und nach dieser Seite hier: https://www.cuestrin.de/ findet man drei verschiedene Kirchengemeinden, die man allesamt als evangelisch bezeichnen könnte: Altlutherisch, evangelisch, reformiert. -

Und diese Seite https://www.theol.uni-kiel.de/de/professuren/pt-pohl-patalong/team/patalong/homiletik-1/arbeit-mit-konfirmand-innen/Konfirmation%20historisch.pdf bezieht sich zwar auf die Reformationszeit, aber da steht drin, dass z. B. Calvin als geeignetes Alter für die Konfirmation 10 Jahre empfiehlt, und die reformierte Kirche sie im Alter zwischen 9 und 15 durchgeführt hat.
Gut, das ist sehr lange her, aber wer weiß schon so genau, was da im 19. Jahrhundert in Preußen üblich war in den verschiedenen Gemeinden? Da müsste man einen spezialisierten Historiker fragen. - Das könnte man übrigens machen, indem man bei einem Hochschulprofessor fragt, der das richtige Fach dazu hat.
Was übrigens auch noch möglich wäre, dass die Eltern nur eine einzige Konfirmationsfeier für alle Kinder einrichten wollten, und dann wurden alle konfirmiert, bei denen das Alter halbwegs passte. (ich z. B. wurde genau aus diesem Grunde wegen meiner älteren Schwester ein Jahr zu früh konfirmiert)

Übrigens sind wir dann wahrscheinlich verwandt, ich habe nämlich auch Vorfahren aus Cüstrin. Oder wir sind durch die Vorfahren wenigstens bekannt vom Sehen … :wink:

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Würde mich sehr freuen. Vielen Dank!:kissing_heart:

Vielleicht tut es auch schon Jemand, der sich in Cüstrin mit dem Thema Geneaalogie hobbymässig beschäftigt. Es gibt sicher Internetseiten, die auf solche Personen hinweisen. (Ich könnte mir vorstellen, dass dieser Pfarrer sich öfter in den Gesangbüchern der Konfirmanden „verewigt“ hat.)

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