Wer kann diese Widmung lesen?

Hallo,

in einem alten Gesangbuch ist diese Widmung. Ich kann nur ein wenig entziffern. Offenbar stammt sie vom Pfarrer für den Konfirmanden:

Beste Grüße
rakete

Hallo,

Unten:
Gott mit Dir auf Deinem
Lebensweg
Zur Erinnerung an Deinen Konfirmations-
tag, den 7. September 1888

(Für das Andere muss ich mich erst einlesen - vielleicht ist Jemand schneller.)

Gruss
Jörg Zabel

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Beiläufig: Interessant, dass damals die Konfirmationen im Herbst stattfanden; Schuleinfänge hingegen im Frühjahr / zu Ostern.

Hallo,

der obere Teil dürfte Psalm 119:9 sein:

Wie wird ein Jüngling seinen Weg unsträflich gehen?
Herr wenn er sich hält nach Deinem Wort!

Gruß
Kreszenz

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Toll, vielen Dank schon mal. DIe Worte nach 1888 scheinen „an seinen“ zu heißen. Aber was heißt das Wort vor der Unterschrift?
Leider scheinen der Name und der (vermutlich) Orts- oder Kirchenname unlesbar zu sein.
Infrage käme Crossen a.d.Oder oder Küstrin

Gruss
Rakete

(nach der Jahreszahl)
„u. an deinen Prediger“

Unter der Unterschrift steht
„Pfarrer in …“

Gruß
Metapher

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Vielen Dank,
wie das in der Ahnenforschung so ist: man steht nach einem kleinen Schritt sofort wieder in der Sackgasse. Die entscheidende Information Name oder Gemeinde, die einen weiter bringen könnte bleibt im Dunkel.
Lieben Dank an alle für die hervorragende Entzifferungskunst. Jetzt weiss ich zumindest, was der Prediger geschrieben hat, was auch nicht wenig ist.
Schönen Sonntag!
rakete

Heisst das nicht „Pfarrer zu…“?
Lassen sich von der Ortsangabe zumindest einzelne Buchstaben oder deren Anzahl entziffern? Das würde zumindest die Spekulationen einschränken.
Gruß
rakete

Welche "Nebeninformationen " gibt es zu dem Gesangbuch? Das könnte hilfreich sein.

Ein „z“ sollte eine markante „Schleife nach unten“ haben. Und das „u“ braucht einen Strich oberhalb. Für ich sieht es auch nach dem Wort „in“ aus.

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Das heißt mE weder das eine noch das andere.
Ich lese als 1. Buchstaben ein lateinisches „E“ (es kommt häufiger vor, daß Eigennamen in Latein geschrieben sind).
Der 2. Buchstabe könnte ein „m“ oder ein „n“ mit einem waagrechten Verdoppelungsstrich sein.
Ergo der Ortsname beginnend mit „Emm …“ oder „Enn …“

Danach vielleicht (falls „m“) ein „k“ oder (falls „n“) ein lateinisches „s“ und nach der Lücke ein „k“.

Die Kirchspielnamen sind manchmal abweichend zum Geburts- oder Wohnort.
Hast Du keine passende Geburtsurkunde dazu?

Gruß

Ich muß mal ein bißchen meckern! :wink:
quote=„Metapher, post:6, topic:9469272“]
„u. an deinen Prediger“
[/quote]
Da kann man mal sehen, wie diese unsägliche Rechtschreibreform auch auf alte Texte Einfluß nimmt. :bomb:
Wetten, daß der Pfarrer „Deinen“ großgeschrieben hat? :wink:

Nix für ungut + Gruß

es auch mit einem schlichten corrigendum getan gewesen wäre? Ohne Spekulation auf Einflüsse von Rechtschreibreformen?

Natürlich steht da

„u. an Deinen Prediger“

Gruß

Nur dieNamen, Geburtsdaten und Orte der Personen, den ich es zuordne. Die Orte hab ich oben genannt. Evangelisch.
Die Geburtsdaten passen allerdings nicht ganz zum Konfirmationsdatum. Vielleicht wurde es auch in der Familie von einer anderen Person weitergereicht.

Warum sollte er an dieser Stelle in die lateinische Schrift gewechselt haben?

Ich weiss nur aus späteren Zeiten, dass die Gesangbücher der Kirchenprovinzen Abweichungen voneinander hatten. Geben die allgemeinen Daten des Buches etwas her?

Warum weiß ich nicht, vielleicht daß man es auch im Ausland lesen kann?
Guck hier: Bergheim
.www.geburtsurkunde.1836_191212.x
.

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In Berlin gedruckt .
Mit Genehmigung des königlichen Konsistoriums der Provinz Brandenburg
Berlin 1883
Verlag Trowitsch und Sohn
Leipziger Straß3 133

Dann erscheint mir ein Ort ausserhalb der Provinz Brandenburg unwahrscheinlicher als ein Ort der dazu gehört.

Könnte es denn evtl. auch ein schlampig geschriebenes C sein?

Käme da nicht auch ein u in Frage?

Ein Ort, der mit Emmk … oder Ennsk … anfängt, das finde ich irgendwie komisch!

Ansonsten sind ja die meisten Dörfer mittlerweile irgendwie eingemeindet und von daher sehr schwer zu finden.