Dieses Exemplar dürfte nur wenige Tage alt sein, viele seiner Artgenossen „blühten“ vor etwa einer Woche (hauptsächlich in Gruppen um die Bäume), sind inzwischen aber „verwelkt“ (spricht man von blühen und welken bei Pilzen?).
Bisher hatten wir noch keine Pilze, sie müssen letzten Herbst mit dem Rindenmulch zu uns gefunden haben.
Sieht wie ein Märzschneckling aus, die sind unten erst hell und werden dann grau und wachsen im Nadelwald oder unter Laubstreu und wachsen gesellig von Februar bis Mai im Nadelwald.
Antwort ohne Gewähr zum weiteren Nachforschen.
Allu
Sieht wie ein Märzschneckling aus, die sind unten erst hell
und werden dann grau und wachsen im Nadelwald oder unter
Laubstreu und wachsen gesellig von Februar bis Mai im
Nadelwald.
Märzschneckling wäre nicht schlecht, die Menge reicht sicher für eine große Pilzpfanne. (Keine Angst, ich werde sie nicht essen.)
Allerdings sind die Pilze doch eher braun als grau, heben sich zB kaum vom Rindenmulch ab, wie man auf dem ersten Bild wohl sieht. Lt Wikipedia ist der Pilz aber wohl optisch sehr variabel, es könnte also stimmen. Verzweigte Lamellen passt wohl auch, obwohl ich sie nicht besonders „wachsartig“ empfinde. Der Pilz ist recht fest/hart und weder schleimig noch riecht er irgendwie besonders.
Dieser Pilz wuchs übrigens neben einem Flieder, die restlichen Bäume sind (kleinere) Laubbäume, bei den (kleinen) Nadelbäumen wachsen keine Pilze.
Welche Pilze wachsen denn sonst noch um diese Jahreszeit und kommen gern mit Rindenmulch daher?
Deine Pilze sind mit hoher Wahrscheinlichkeit die erwähnten Märzschnecklinge; versuche mit Gugl weiteres zu finden. Vielleicht hat jemand im Freundeskreis ein Pilzbuch zum Nachlesen?
Derzeit gibt es kaum anderes, nur Morcheln hätten jetzt Saison, sehen aber komplett anders aus, sind hohl.