Ich hab da mal eine Frage, und zwar: Wer kann Finnisch und kann mir sagen, welchem Schwierigkeitsgrad er diese Sprache zunordnen würde und ob es möglich ist, mit universitär angeeignetem Sprachwissen in Finnland zu kommunizieren!? Ich wundere mich nur, weil hier in Erlangen der Finnischkurs nur aus zwei Teilen besteht - Anfänger und Fortgeschrittene. Ist die Sprache so logisch, so „ausnahmslos“, dass man die Regeln lernt und sich den Rest selbst aneignen kann?
Liebe Grüße,
die Lidscha,
die ein wenig Angst vor den vielen Äs und Üs hat… ;o)
Ich hab da mal eine Frage, und zwar: Wer kann Finnisch und
kann mir sagen, welchem Schwierigkeitsgrad er diese Sprache
zunordnen würde und ob es möglich ist, mit universitär
angeeignetem Sprachwissen in Finnland zu kommunizieren!?
ich kenne Deutsche, die seit vielen Jahren hier leben und mit der Sprache immer noch ihre Schwierigkeiten haben
Ich wundere mich nur, weil hier in Erlangen der Finnischkurs
aus zwei Teilen besteht - Anfänger und Fortgeschrittene. Ist
die Sprache so logisch, so „ausnahmslos“, dass man die Regeln
lernt und sich den Rest selbst aneignen kann?
die Regeln der Sprache sind ‚logisch’- wenn man einmal dahintergestiegen ist, es gibt keine Ausnahmen. Jedes Wort wird so ausgesprochen, wie es geschrieben wird.
Aber die Grammatik ist recht kompliziert, die 15 Fälle, Stufenwechsel, Vokalwechsel, die verschiedenen Wortendungen….
Liebe Grüße,
die Lidscha,
die ein wenig Angst vor den vielen Äs und Üs hat… ;o)
Ich hab da mal eine Frage, und zwar: Wer kann Finnisch und
kann mir sagen, welchem Schwierigkeitsgrad er diese Sprache
zunordnen würde und ob es möglich ist, mit universitär
angeeignetem Sprachwissen in Finnland zu kommunizieren!?
Also nach zwei Jahren Finnisch in vier Kursen konnte ich in Finnland ziemlich gut kommunizieren. Die Sprache hat nach gewisser Zeit auch abgefärbt, vor allem in der Rechtschreibung.
Schwierigkeitsgrad ist schwer zu beurteilen. Ich finde den Anfang schwer, später braucht man nur noch ein gutes Vokabelgedächtnis und Logik.
ich kenne Deutsche, die seit vielen Jahren hier leben und mit
der Sprache immer noch ihre Schwierigkeiten haben
Und ich kenne welche, die noch nicht mal ein Wort können…
Aber die Grammatik ist recht kompliziert, die 15 Fälle,
Stufenwechsel, Vokalwechsel, die verschiedenen Wortendungen….
Wohl wahr. Finde die Fälle praktisch. Das ist besser als für jede mögliche Situation ein neues Wort lernen zu müssen. So lässt sich in einem Wort herrlich viel reinpacken. Nur beim Sprechen hab ich da so meine Probleme. Wünschte mir einen privaten Finnen zum Quatschen…
Das ist besser als für
jede mögliche Situation ein neues Wort lernen zu müssen. So
lässt sich in einem Wort herrlich viel reinpacken.
Yep, irgendwer sagte einmal zu mir - man kann im Finnischen ein ganzes Wörterbuch auswendig lernen und ist trotzdem nicht in der Lage dazu ein Satz aus einem Buch zu lesen.
Nur beim
Sprechen hab ich da so meine Probleme. Wünschte mir einen
privaten Finnen zum Quatschen…
Aber das gesprochene Finnisch unterscheidet sich schon etwas vom geschriebenen, da wir viele Wörter abkürzen.
Moi Moi Nauraa
Aus Helsinki?
Grins, nein, aus Lappland, ein Finne der sich ins Saami-Land verirrt hat
Ich find es immer wieder schön, dass Deutsche besser Finnisch
können, als wir Finnen.
Glaub mal, die kleine Nauraa kann ihre Sprache.
Hi Sanni-Leena,
Da hast du wohl was falsch verstanden. Ich wollte nur sicherstellen, dass nicht geglaubt wird, die finnische Morphologie sei 100% regelmäßig (Nauraa meinte ja, es gäbe keine Ausnahmen, was ja nicht stimmt). Und ich weiß mit Sicherheit (und du auch, wenn du Finnisch kannst), dass Finnisch sehr wohl Ausnahmen hat… in Form von unregelmäßigen Verben, Stufenwechsel, etc. Sicherlich nicht viele, aber mehr als 0.
Das meinte ich damit.
Da hast du wohl was falsch verstanden. Ich wollte nur
sicherstellen, dass nicht geglaubt wird, die finnische
Morphologie sei 100% regelmäßig (Nauraa meinte ja, es gäbe
keine Ausnahmen, was ja nicht stimmt)
Nein, Nauraa hatte geschrieben, das es außer den bestehenden Grammatikalischen Grundsätzen keine Ausnahmen gibt, die Stufenwechsel, Vokalwechsel, ect gehören zu den Grundsätzen und diese hat sie erwähnt.
Und ich weiß mit
Sicherheit (und du auch, wenn du Finnisch kannst), dass
Finnisch sehr wohl Ausnahmen hat… in Form von :unregelmäßigen
Verben, Stufenwechsel, etc. Sicherlich nicht viele, aber :mehr
als 0.
Mit Sicherheit recht viele!
Ich spreche seit 30 Jahren Finnisch, die kleine Nauraa seit 28 Jahren.
Das meinte ich damit.
Du solltest dir erstmal die gesamte Antwort durchlesen, bevor du ‚Falsch‘ zu einem Muttersprachler schreist. Außerdem gibt es im gesprochenen Finnisch sehr viele Unterschiede - Wortzusammenfassungen, Endungen werden weggelassen …
Da hast du wohl was falsch verstanden. Ich wollte nur
sicherstellen, dass nicht geglaubt wird, die finnische
Morphologie sei 100% regelmäßig (Nauraa meinte ja, es gäbe
keine Ausnahmen, was ja nicht stimmt)
Nein, Nauraa hatte geschrieben, das es außer den bestehenden
Grammatikalischen Grundsätzen keine Ausnahmen gibt, die
Stufenwechsel, Vokalwechsel, ect gehören zu den Grundsätzen
und diese hat sie erwähnt.
Wenn du’s so siehst, kannst du auch sämtliche unregelmäßigen Verben in die grammatikalischen Grundsätze einsortieren. Oder diejenigen Wörter, die eben nicht dem Stufenwechsel unterliegen (weil sie z.B. Fremdwörter sind oder was weiß ich).
Und ich weiß mit
Sicherheit (und du auch, wenn du Finnisch kannst), dass
Finnisch sehr wohl Ausnahmen hat… in Form von :unregelmäßigen
Verben, Stufenwechsel, etc. Sicherlich nicht viele, aber :mehr
als 0.
Mit Sicherheit recht viele!
Ich spreche seit 30 Jahren Finnisch, die kleine Nauraa seit 28
Jahren.
Also gibst du mir jetzt doch recht? Ich sagte doch, dass es einiges an Ausnahmen gibt. Dann bejahst du mir das also?
Um eine mal aufzuzählen: Das Verb „olla“ (ich glaube irgendwie nicht, dass es das einzige unregelmäßige Verb ist).
Das meinte ich damit.
Du solltest dir erstmal die gesamte Antwort durchlesen, bevor
du ‚Falsch‘ zu einem Muttersprachler schreist. Außerdem gibt
es im gesprochenen Finnisch sehr viele Unterschiede -
Wortzusammenfassungen, Endungen werden weggelassen …
Wie du sicher selbst weißt, unterliegen gerade Muttersprachler oft Irrtümern in Bezug auf die eigene Sprache. Nicht immer haben Muttersprachler den besten Überblick über die Eigenheiten ihrer Sprache. Ich wollte nur nicht, dass jemand was missversteht.
Keine natürliche Sprache ist 100% regelmäßig, und es ist schwer zu entscheiden, ab wann etwas keine „grammatikalische Grundregel“ mehr ist.
Tut mir leid, wenn du das als böse Kritik aufgefasst und/oder in den Falschen Hals bekamst…