hallo,
nur ein kleine frage. hat irgendwer ein ahnung was ein „Lumbesla“ ist oder was es bedeutet?
Danke,
Robert
hallo,
nur ein kleine frage. hat irgendwer ein ahnung was ein „Lumbesla“ ist oder was es bedeutet?
Danke,
Robert
Ein Lumbes ist ein nett gemeinter, augenzwinkernd gedachter,
kosenamenmäßiger Lump, das -la der fränkische Diminutiv.
Gruß
R.B.
[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]
danke nochmal, nun stellt sich mir aber die frage was ein „waggerla“ ist? kennt das auch wer?
„waggerla“
Kosename (fränkischer Diminutiv -la), der abgeleitet ist von der Bezeichnung von sehr jungen personen, die gerade erst laufen lernen, also noch wackelig auf den Beinen sind.
Gruß
Stefan
-la als diminuitiv, interessant (NP)
Ger nix besonderes, lediglich ein verkuerztes „-lein“, und wie wir alle wissen: „-chen“ und „-lein“ macht alles klein 
Gruesse,
Vlado
wo`s herkommt, weiß ich auch, aber dass sich neben -l, -li und -le noch diese form erhalten hat, war mir neu!
salü
dietmar
Ger nix besonderes, lediglich ein verkuerztes „-lein“, und wie
wir alle wissen: „-chen“ und „-lein“ macht alles kleinGruesse,
Vlado
wo`s herkommt, weiß ich auch, aber dass sich neben -l, -li und
-le noch diese form erhalten hat, war mir neu!
salü
dietmar
Also, hier in Nuernberg, sowie im suedlichen Mittelfranken, da ist das „-la“ als Diminutiv-Suffix dominierend:
Buebla (Bueblein),
Woerschdla (Wuerstchen),
Madla (Maedchen),
Huendla (Huendchen) usw., beliebig fortzusetzen.
Interessant ist, dass dieses „-la“ dem Lautwert nach dem Hochdeutschen „-lein“ noch am naechsten kommt.
Einfaches „-l“ (Maedel, Wuerstel…) ist wohl nicht mehr Dialekt, sondern der Versuch, der Hochsprache eine bestimmte Faerbung zu geben… 
„-le“ klingt mir etwas sehr ins Schwaebische gehend (Maedele?), oder?
Wo gibt es denn Beispiele fuer „-li“-Diminutive?
Gruesse,
Vlado
hi vlado,
Interessant ist, dass dieses „-la“ dem Lautwert nach dem
Hochdeutschen „-lein“ noch am naechsten kommt.
ui, das ist ja eine steile behauptung! und warum kommen die heimatsprachkundler auf so’ne aussage? um zu beweisen, dass (mosel-)fränkisch hochdeutscher ist als bairisch? (ich finde solche ideologieproduktion immer lustig und lehrreich). die aussage, so sie denn stimmt, erklärt sich wohl vor allem damit, dass die konkurrenten -le und -li (siehe unten) im alemannischen wurzeln und sich deswegen mit -lin, -lein „nur“ parallel entwickelt haben!?
Einfaches „-l“ (Maedel, Wuerstel…) ist wohl nicht mehr
Dialekt, sondern der Versuch, der Hochsprache eine bestimmte
Faerbung zu geben…
bin ich auch etwas skeptisch, es gibt schliesslich auch Suffix-Korruption
. Im schlesischen ist -el auch weit verbreitet (maus/mäusel), und schau mal im österreichischen die endung (mad)-erl, lasse mich aber gerne überzeugen.
„-le“ klingt mir etwas sehr ins Schwaebische gehend
(Maedele?), oder?
ja klar, kein missverständnis, ich habe -le, -li nicht in franken vermutet, sondern -le ist natürlich schwäbisch und -li die sehr verbreitete form im alemannischen buuredüütsch in der schweiz
Wo gibt es denn Beispiele fuer „-li“-Diminutive?
bitzli (bißchen), maidli (mädchen), buebli (junge) etc., so verbreitet, dass die diminuitiv-funktion deutlich abgeschwächt ist.
salü
dietmar
Wo gibt es denn Beispiele fuer „-li“-Diminutive?
Na, im Alemannischen (z. B. Schwyzerdütschen und Süd-Badischen),
es gibt doch auch die blöden Witze mit den „Verhüterli“…
Gruß R.B.
Hallo, Dietmar!
Interessant ist, dass dieses „-la“ dem Lautwert nach dem
Hochdeutschen „-lein“ noch am naechsten kommt.ui, das ist ja eine steile behauptung! und warum kommen die
heimatsprachkundler auf so’ne aussage? um zu beweisen, dass
(mosel-)fränkisch hochdeutscher ist als bairisch? (ich finde
solche ideologieproduktion immer lustig und lehrreich). die
aussage, so sie denn stimmt, erklärt sich wohl vor allem
damit, dass die konkurrenten -le und -li (siehe unten) im
alemannischen wurzeln und sich deswegen mit -lin, -lein „nur“
parallel entwickelt haben!?
Um Missverstaendnissen vorzubeugen: Das war nur so eine Beobachtung, der ich keinerlei Relevanz beimesse. Es ist sicherlich der falsche Weg, Dialekte mit der Hochsprache zu vergleichen, um z.B. irgendeine Form von „Evolution“ zu „beweisen“. Und ein authentischer Dialekt hat es auch nicht noetig, aus Rechtfertigungsgruenden an der Hochsprache gemessen zu werden. O.K.?
„-le“ klingt mir etwas sehr ins Schwaebische gehend
(Maedele?), oder?ja klar, kein missverständnis, ich habe -le, -li nicht in
franken vermutet, sondern -le ist natürlich schwäbisch und -li
die sehr verbreitete form im alemannischen buuredüütsch in der
schweizWo gibt es denn Beispiele fuer „-li“-Diminutive?
bitzli (bißchen), maidli (mädchen), buebli (junge) etc., so
verbreitet, dass die diminuitiv-funktion deutlich abgeschwächt
ist.
Dann sind wir in dieser Beziehung wohl einer Meinung 
Gruesse,
Vlado
frieden
Und ein authentischer Dialekt hat es auch nicht
noetig, aus Rechtfertigungsgruenden an der Hochsprache
gemessen zu werden. O.K.?
ja genau
Dann sind wir in dieser Beziehung wohl einer Meinung
ja genau
schade, frieden, nix mehr zu streiten 
salü
dietmar
Dann sind wir in dieser Beziehung wohl einer Meinung
ja genau
schade, frieden, nix mehr zu streiten
Wir koennten hoechstens darueber streiten, ob es hier je wahres „Konflikt-Potential“ gab…
Gruesse,
Vlado
konflikt-potenzial
Wir koennten hoechstens darueber streiten, ob es hier je
wahres „Konflikt-Potential“ gab…
konflikt-potenzial? nur wegen der rechtsschreibreform, der ich aus professionellen gründen anhänge!
d)
konflikt-potenzial? nur wegen der rechtsschreibreform, der ich
aus professionellen gründen anhänge!
Nein, „Potential“, wegen der alten Rechtschreibung, der ich aus wissenschaftlichen, aesthetischen und moralisch-politischen Gruenden anhaenge!
Spass beiseite: wieso schreibst Du denn alles klein? So weit geht doch die Reform gar nicht…
)
Gruesse,
Vlado
konflikt-potenzial? nur wegen der rechtsschreibreform, der ich
aus professionellen gründen anhänge!Nein, „Potential“, wegen der alten Rechtschreibung, der ich
aus wissenschaftlichen, aesthetischen und
moralisch-politischen Gruenden anhaenge!
meinst du, damit stünde es 1:3 für das bildungsbürgertum? 
Spass beiseite: wieso schreibst Du denn alles klein? So weit
geht doch die Reform gar nicht…)
es ist eine angewohnheit für die online-kommunikation, hat sich bei mir über die jahre so entwickelt. nur anreden schreibe ich groß, hurra, wieder eine sonderrechtschreibung!
*g
dietmar
Nein, „Potential“, wegen der alten Rechtschreibung, der ich
aus wissenschaftlichen, aesthetischen und
moralisch-politischen Gruenden anhaenge!meinst du, damit stünde es 1:3 für das bildungsbürgertum?
Nein: 3:0 fuer mich 
*g
V.