Oje!
* Softwareentwicklung: Anwendungs- und Frameworkentwicklung
* Serveradministration
* Buildmanagement
Das fällt alles für mich zusammen unter „Applikationsentwicklung“.
1 - Softwareentwicklung
* 1.1 - Technologien
* EJBs
* Servlets
* Web Services
* Swing
* 1.2 - APIs / Frameworks
* Hibernate
* XMLBeans
* Axis und Axis2
* Spring
* Seam
* Turbine
* JSF
* log4j
* Ehcache
* Velocity
* Jakarta Commons
* 1.3 - Applicationserver
* JBoss
* Tomcat
* WebLogic
Geht’s noch bisschen detaillierter?
Warum nicht einfach „J2EE inkl. Apache Framework“?
Unsere guten Entwickler brauchen etwa 2 Wochen, um sich in einem Modul wie Hibernate oder Commons zurecht zu finden.
Alles in allem entsteht für mich, bei 7 Jahren Tätigkeit, da ein wirklich fader Beigeschmack, denn so eine Liste - allerdings mit noch mehr Modulen - könnte ich auch unseren Trainees ausstellen.
Eine derartige explizite Auflistung würde ich so auslegen:
- keine Ahnung von XML
- keine Ahnung von Datenbanken
- keine Ahnung von BPMN
- keine Ahnung von Modellierungswerkzeugen
- keine Ahnung von Interfaces
- keine Ahnung von Robust Design
- keine Ahnung von Design Patterns
…
2 - Serveradministration
* Installation und Konfiguration von Linux-Servern als
Java
Applicationserver (JBoss, Tomcat, WebLogic)
* Konfiguration von JBoss Clustern
* Konfiguration von CVS, MediaWiki, Bugzilla
* Installation und Konfiguration von Xen Servern
3 - Buildmanagement
* Ant
* Maven
* Entwicklung eines Buildsystems für Java Projekte
Aber sowas wie Software entwickelt hat er nicht? Also ich meine, Applikationen im Bereich Front/Backend geschrieben?
Die von Herrn Mustermann erbrachten Leistungen zeigten große Initiative sowie ein überdurchschnittliches Engagement.
Durch seine selbständige und eigenverantwortliche Arbeit hat er stets gute Erfolge erzielt.
Sonst hätten wir ihn schon viel früher gefeuert…
Seine guten Leistungen haben in jeder Hinsicht und in bester Weise unseren Erwartungen entsprochen.
… die nicht sehr hoch waren…
Neben den guten Informatikkenntnissen hat Herr Mustermann eine schnelle Auffassungsgabe bei der Umsetzung fachlicher Anforderungen. Seine Arbeitsergebnisse konnten auf allen Gebieten gut in die Systemlandschaft integriert werden.
Er arbeitete in hohem Maße selbständig und zuverlässig. Seine Arbeiten hat er zur vollsten Zufriedenheit erledigt.
Die Wiederholung mit leicht veränderten Worten interpretiere ich mal als „Das hier ist eine Gedankenklammer, alles was zwischen der ersten und zweiten Selbständigkeit steht, kann getrost ignoriert werden“.
Sein Verhalten gegenüber Vorgesetzten und Kollegen war stets einwandfrei.
Hat sich wenigstens nicht mit den Leuten angelegt.
Für den loyalen und engagierten Einsatz bei „Der Firma“ möchte ich Herrn Mustermann im Namen aller Mitarbeiter ausdrücklich danken.
Aber nicht für die Resultate, denn die sind keinen Dank wert.
Herr Mustermann verlässt „Die Firma“ auf eigenen Wunsch.
Endlich!
Für seine berufliche Zukunft wünschen wir ihm weiterhin viel Erfolg.
Privat aber nicht alles Gute, denn eigentlich würde es keiner bedauern, wenn er vom LKW umarmt wird…
Alles in allem: In Anbetracht der Tätigkeitsdauer armselig.
Für ein Praktikumszeugnis wär’s erste Sahne.