Hallo,
seit etwa 10 Jahren leide ich an Asthma bronchiale und Neurodermitis. Im November 2009 hatte ich auf Grund einer schwierigen Arbeitssituation ein Burn out und befand mich für 3 Wochen in einer Spezilklinik, die ich auf eigenen Wunsch verlassen habe, da ich mich unter Suizidgefährdeten Mitpatienten fehl am Platz fühlte. Wieder zu Hause habe ich mir einen Psychologen gesucht, der mir in kürzester Zeit enorm weitergeholfen hat, und ich nun wieder voll im Arbeitsleben stehe, und belastbar bin wie vorher.
Da ich schon seit Jahren bei meinem Hausarzt um eine Kur gebettelt habe,habe ich dann auf eigene Faust einen Kurantrag bei der Rentenversicherung gestellt.
Der Kuarantrag war für eine sehr gute KLinik für Lungen und Hautkrankheiten. Mein Hausarzt und Psychologe haben mich auf diesem Weg unterstützt.
Nun wurde der Antrag mit der Begrünung abgelehnt, dass meine Erwerbstätigkeit nicht gefährdet ist, und eine psychosomatische Kur für mich geeigneter wäre.
Gegen diesen Bescheid habe ich kurzen Widerspruch eingelegt, der jetzt genauer begründet werden soll.
Soll ich denen etwa Fotos meiner Hände und Füße schicken (an den Stellen habe ich die Neurodermitis)? Zwar habe ich in den letzten Jahren gelernt mit diesen Erkrankungen zu leben, aber vor allem die Neurodermitis plagt mich regelmäßig.
Oder wie kann ich meine Beschwerden und mein Bedürfniss nach einer Kur am besten darlegen?
zunächst mal habe ich selbst wegen sehr starker gesundheitlicher Beeinträchtigungen (Antrag auf Erwerbsunfähigkeit) die Erfahrung gemacht, das zunächst ersteinmal alles ziemlich ‚abgeschmettert‘ wurde; da hilft wirklich nur immer wieder Einspruch zu erheben, und zwar sehr selbstbewußt und auch mit Unterstützung (z.B. auch bei einer etwaigen Formulierung des Widerspruchs)des behandelnden Arztes, so wie ich dies auch in Deinem Fall auf jeden Fall handhaben würde…
DU bist krank, DU hast die Beeinträchtigungen, DU brauchst eine Kur in einer für DICH und DEINE Erkrankung/en angebrachter Klinik…ich kann Dir dazu nur empfehlen Dir das SGB (Sozialgesetzbuch) zuzulegen (entweder bei der Bücherei ausleihen oder kaufen, ca. 15,- €), da findest Du vieles, was Dir behilflich sein könnte(lass Dich nicht durch den ganzen Paragraphendschungel dort beirren!) und Du kannst Dich im Falle von einzulegenden Widersprüchen auch immer auf einen für Deinen Fall zutreffenden Paragraphen, wenn erforderlich, berufen!
Bei der Formulierung Deines erneuten und berechtigten Widerspruchs kann Dir sicher und hoffentlich auch Dein Arzt behilflich sein, es ist wichtig, das Du fordernd Deine Beweggründe (also die Schwere Deiner Erkrankung u.s.w.)darstellst, um eben NICHT in eine Erwerbsunfähigkeit zu geraten, brauchst DU diese Kur, das mach denen ganz klar!!
Hallo,
das mit den Fotos von Händen und Füßen ist schon mal eine gute Idee, dann würde ich mich mit dem Arzt und dem Psychologen noch einmal beraten. Vielleicht stellt dir der Psychologe ein Schriftstück aus in dem er darauf verweißt das dein Arbeitsleben gefährdet sein wird, wenn Du nicht bald in Kur kommst.
Einen Versuch ist es wert.
LG Tanja
Das blöde ist nur, dass die Neurodermitis schubweise auftritt und ich die letzten Monate, vermutlich dank des harten Winters einigermaßen ruhe hatte. Und dadurch natürlich nicht jeden Monat beim Arzt gehockt bin, was die aber scheinbar erwarten. nur hat m nach einigen Jahren keine Lust mehr ständig von einem Arzt zum anderen zu rennen nur um als Versuchsobjekt für irgendwelche Creme´s oder dergleichen herzuhalten.
dann könntest Du ja begründen, das es dann, wenn es auftritt, Du jedesmal so eingeschränkt bist, das Du nicht in der Lage bist, dann auch zu arbeiten. Und eben nicht möchtest, das diese Schübe in immer kleiner werdenden Abständen auftreten, zudem leidest Du ja auch unter starkem Asthma, das Dich zusätzlich erheblich beeinträchtigt…so in etwa
Ich selbst bin 1x mal pro Quartal beim Arzt, manchmal auch öfter. Aber einmal sollte ausreichend sein (zumindest für die KK und RV-Träger) da dann ja eine Regelmäßigkeit erfolgt, außerdem kannst Du ja angeben, das Du wegen ständig benötigter Medikamente, die Du sicher ja regelmäßig bekommst? nicht jedesmal persönlich beim Arzt erscheinen mußt, sondern Dir diese auch per Telefon als Rezept ausstellen lässt. So läuft es jedenfalls bei mir.
Also gut, das mit´n Asthma hab ich recht gut im Griff nach all den Jahren und mein Spray hb ich das letzte mal keine Ahnung wann gebraucht.
Und natürlich hock ich mindestens einmal im Quartal beim Doc, wegen Grippe, Bakterieller Atemwegsinfektion und natürlich den Sachen vom strukturierten Behandlungsprogramm. Aber ganz ehrlich, außer Antibiotika hatte ich dei letzten Monate nicht regelmäßig ein Medikament. Weil ich´s eben satt hab ständig irgendwelche Sachen auszuprobieren.
Und das mit der Neurodermitis ist halt im Lebensmittel Einzelhandel echt manchmal … nicht so schön. Ist aber auch verständlich denk ich mal