Im Zuge meiner Weiterbildung habe ich in der Schule das Fach „Deutsch“. Dazu habe ich ein Lehrmittel erhalten das sich „Wege zum besseren Deutsch“ nennt und von Walter Winkler stammt. Immer wieder wird in diesem Buch vom Kasus gesprochen. „…verlangt einen bestimmten Kasus“ steht zum Beispiel in einem Satz, dass die Präposition verlangt. Leider wird im ganzen Buch nie der Kasus erklärt. Da ich ein schlechtes Sprachverständnis habe, bitte ich euch mir in einfachen Worten den Kasus zu erklären, da ich nicht erst bis nächsten Freitag warten will.
Ja, jetzt weiss ich, dass der Winkler von Fällen redet. Jetzt muss ich nur noch verstehen, wie ich das mit der Präposition in Verbindung bringe. Immerhin gibts 8 Präpositionsarten. Im Text heisst es:
Die Präpositionen verlangen einen bestimmten Kasus (Fall. Richtig?). Sie sind meist ein- oder zweisilbig: an, in, auf während. Manche bestehen aus zwei Teilen: um… willen, bis zum, von… an. Oft treten sie mit dem Artikel verschmolzen auf: am, beim, im, vom, ins, fürs, durchs.
So. Leider verstehe ich den Abschnitt nicht. Kannst du mir es in anderen Worten erklären?
es gibt im Prinzip 4 Gruppen von Präpositionen (Verhältniswörter):
Präpositionen mit dem Akkusativ:
bis, durch, entlang, für, gegen, ohne, um, wider
d.h. ich muss z.B. sagen: durch den Wald, und nicht etwa durch dem Wald oder durch der Wald
Präpositionen mit dem Dativ
aus, außer, bei, mit, nach, seit, von, zu und einige andere noch
wiederum schreibt mir jede dieser Präpositionen den Fall vor, den ich mit ihr benütze:
mit der Mutter muss es heißen, und nicht etwa mit die Mutter
Präpositionen mit dem Genitiv:
die wichtigsten sind: während, kraft, mangels, wegen, trotz, statt
also: während des Gewitters, nicht etwa: während das Gewitter;
Anmerkung: während kann auch eine Konjunktion, also ein Satzbindewort sein: während ich arbeite, sitzt er vor dem Fernseher…
Wechselpräpositionen:
davon gibt es genau 9 in der deutschen Sprache:
an, auf, hinter, in, neben, über, unter, vor, zwischen
Die können entweder den Dativ oder den Akkusativ haben, das hängt jetzt vom Verb ab:
ich gehe in die Kirche (Frage: wohin? —>Akkusativ)
ich bete in der Kirche (Frage: wo? ----> Dativ)
Ich drucke es mir aus…
… werde meinen Kopf zuerst ins kalte Wasser stecken und wenn er dann abgekühlt ist werde ich es nochmals lesen. Werde in aber sicher unserer Deutschlehrerin zeigen. Was dagegen??
Text:
"Die Präposition dient dazu, Wörter bzw. Wortgruppen zueinander in Beziehung zu setzen. Diese Beziehungen können verschiedener Natur sein, z. B.:
lokal: unter, neben
temporal; seit, bis
kausal: wegen
final: für
konditional: bei
konsekutiv: zufolge
konzessiv: trotz
modul: durch"
Dann folgt der Text, denn du mir oben erklärt hast. Was ich kann nun die Präpositionen von oben nicht den von dir erklärten vier Gruppen zuorden.
Leider bin ich einer, der immer nach einer Logik sucht, obwohl das in der Sprache nicht so oft vorkommt.
Text:
"Die Präposition dient dazu, Wörter bzw. Wortgruppen
zueinander in Beziehung zu setzen. Diese Beziehungen können
verschiedener Natur sein, z. B.:
lokal: unter, neben
temporal; seit, bis
kausal: wegen
final: für
konditional: bei
konsekutiv: zufolge
konzessiv: trotz
modul: durch"
modul sollte wohl modal heißen, das zunächst.
Also, Andreas, 2 Dinge darfst du hier nicht vermischen:
einmal, und darauf bezog sich meine Erklärung:
Die grammatische Struktur oder Form - dahin gehören Begriffe, wie Akkusativ, Dativ, Substantiv, Kasus etc.
Das, was du jetzt oben anführst, hat etwas mit der Bedeutung , also dem Inhalt dieser Präposititionen zu tun.
So gesehen, gibt es natürlich mehrere Gruppen, in die man sie einordnen kann.
Deine Gruppe nochmal:
lokal: unter, neben (Ort)
temporal; seit, bis (Zeit)
kausal: wegen (Grund)
final: für (Ziel, Zweck)
konditional: bei (Bedingung)
konsekutiv: zufolge (Folge)
konzessiv: trotz (Einräumung, Zugeständnis)
modal: durch" (Art und Weise)
das alles bezieht sich auf die Bedeutung!
Leider bin ich einer, der immer nach einer Logik sucht, obwohl
das in der Sprache nicht so oft vorkommt.