Hallo, wer kann mir erklären wann man bei der Kontierung im Datev-Buchungsungsbeleg den Betrag ins Soll und wann ins Haben setzt. Normal bucht man Kosten an Verbindlichkeit bzw. Forderung an Erlöse. Auf dem Buchungsbeleg kann man kontieren:
Betrag Haben - Gegenkonto Sachkonto - Konto Kreditor oder
Betrag Soll - Gegenkonto Kreditor - Konto Sachkonto.
Welchen Vorteil hat die eine Form gegenüber der anderen? Hat das evtl. was mit Splittbuchungen zu tun?
Danke für Eure Antwort
Servus,
zum Kontieren ist die Arbeit mit Vorzeichen eigentlich unüblich.
Es kann einen Sinn haben, genau so zu kontieren wie eingegeben wird, wenn die Erfassung selber durch jemanden besorgt wird, der keine eigentlichen FiBu-Kenntnisse hat.
Welches Konto bei der Eingabe im Feld „Konto“ steht, richtet sich danach, wo man die Abstimmsumme ansetzt, und welches Konto man ohne erneute Eingabe weiter"schleppen" will.
Bei Debitoren und vielen gleichartigen Umsätzen steht sinnvoll das Sachkonto im Feld „Konto“ und das Personenkonto im Feld „Gegenkonto“, wegen der Schleppfunktion; unabhängig vom Vorzeichen Rechnung oder Gutschrift.
Bei Kreditoren steht sinnvoll das Personenkonto im Feld „Konto“, wegen der Abstimmsumme und wegen der Eingabe des Vorsteuerschlüssels.
Bei Geldkonten das Geldkonto, wegen der Abstimmsumme. Unabhängig von Geldeingang-ausgang.
Schöne Grüße
MM