Wer kann mir Fragen betr. 12 V - Elektrik beantwor

Ich muß Reparaturen usw. an meinem Motorboot aus finanziellen Gründen selber ausführen und stoße bei der Bootselektrik immer wieder auf Probleme.
Ich suche dringend einen Experten, der mich auf diesem Gebiet evtl. auch mal telefonisch beraten kann.

Schriftlich würde schon gehen.
Aber Telefon? Ich wohne in Schweden. Wird wohl ein bischen teuer

Torsten

Hallo,
schreib mal mehr über dein Problem, bzw. schicke mal ein Foto mit.

Gruß Steffen

Hallo Torsten!
Erst mal vielen Dank für Dein Angebot.
Wenn du in Schweden wohnst, wird es sicherlich billiger, wenn wir per E Mail korrespondieren, obwohl das Telefonieren heutzutage vom Preis ja in keinem Verhüältnis zu dem steht, was es früher mal gekostet hat…
Also, mit der Bootselektrik schlage ich mich seit Jahren herum und es gibt immer wieder Fragen.
Erst heute mußte ich ´feststellen, daß meine 2008 gkauften beiden Gelbatterien offensichtlich hin sind, denn obwohl an einem teuren, im Boot eingegbauten Laderät (mit der richtigen Kennung für Gel- Batteien) angeschlossen, zeigte das Voltmeter heute nur 10,6 Volt an, brauchte mich also nicht wundern, warum meine Airtop 2000 Standheizung von Webasto nicht ansprang, als ich sie nach Reparatur und Einbau laufen lassen wollte. Warum die Fehlerkodanzeige allerdings dreimal hintereinander jedesmal einen anderen Fehler meldete, ist mir z. B. nicht klar. Als ich dann die Autobatterie mit dazu nahm, lief die Heizug. Nebenbei gesagt, es sind Varta Batterien, vorher hatte ich ebenfalls Varta Batterien, aber die haben wenigstens 7 Jahre gehalten. Warum dies nun nach 5 Jahren nichts mehr taugen, weiß der Himmel.
Montag werde ich die Batterien zu Bosch bringen und prüfen lassen, ob die hin sind, oder ob vielleicht das Ladegerät nicht mehr richtig auflädt - wäre das vielleicht auch möglich?
Für heute genug, das nächste Mal habe ich Fragen zu mir unerklärlichem Lochfraß an einem Shand und an einem Kabelende, an dem vorher mal eine weitere Batterie war.
Jetzt will ioh im Internet mal nach neuen Gelbatterien gucken. Ende nächster Woche hatte ich vor, nach Norwegen aufzubrechen, bin also momentan ziemlich im Streß mit den letzten Vorbereitungen.
Grüße nach Schweden aus dem Norddeutschen Harzvorland sendet Dir Klaus

Hallo Steffen!
Danke erst mal. daß Du Dich gemeldet hast, hätte garnicht damit gerechnet, daß es gleich am selben Tag zwei nette Leute gibt, die mir hlefen wollen. Finde ich toll!!
Also, vorweg, ich will in Kürze in den Urlaub nach Norwegen und bin ziemlich im Vorbereitungsstreß. DAs Problem, das ich heute hatte, habe ich bereits allein gelöst. Die Standheizug im Boot ging wieder mal nicht, aber es lag an zu schwacher (Gel)-Batterie, leider ist diese scheinbar schon nach 4 Jahren hin. Hätte aber Fragen zu dem Voltmeter, welches mir mal ein junger Elektriker gebaut hat. Dieses Teil hat mir schon viel Geld und Nerven gekostet. Wenn ich es einschalte, zeigt es zunächst unmöliche Werte an (digital) die sich ständig verändern und schließlich nach Minuten auf einen Wert einpendeln, den man wohl als realistisch bezeichnen kann. Ist das denn normal? Müßte nicht sofort der tatsächliche Wert angezeigt werden? Das soll erst einmal genügen, viele Grüße aus den Harzvorland sendet Dir Klaus

Hej
Bin gerade im Urlaub am Götakanal. Darum nur kurz. Wir bauen die Webasto Dinger auch ein. Die verhalten sich beim ersten Start bischen komisch.
Ist eben so.
Batterie 5 Jahre alt, vielleicht noch mehrere Male tiefstentladen und eventuell Frost abbekommen. Klar kann die kaputt sein.
Möglich ist aber ebenso ein Defektes Ladegerat oder die Kabel zwischen Batterie und Ladegerat.
Ladespannung messen im Betrieb. Sollte über 13,5 Volt sein. Dann Batterie prüfen lassen, wenn Ladespannung ok ist.

Torsten

Hallo Torsten, wünsche Dir einen schönen Urlaub dort am Götakanal. Bist Du mit Boot dort?
Also, scheinbar sind meine Batterien doch nicht kaputt, Heute früh zeigte mein eingebauters Voltmeter auf der Digitalanzeige bis zu 14,6 Volt an. „Bis zu“ schreibe ich, weil die Zahlen ständig rauf und runter purzeln. Eigentlich knn das doch garnicht stimmen- über 14 V !!?? Ich bglaube, irgendwas stimmt mit dem Voltmeter nicht. Die Heitzung sprang problemlos an, Spannung also genug vorhanden. Heute habe ich nach Reparatur den Motor wieder eingebaut, morgen kommt der Z-Antrieb dran und Montag dann Probefahrt auf der Elbe.
Vor meinem Urlaub habe ich keine Zeit und Nerven mehr, die Elektrik abzuklären, aber nach dem Urlaub muß ich mich mal eingehend mit dem Voltmeter beschäftigen, es gibt da noch einige Fragen dazu. Du mußt jetzt nicht antworten, mach erstmal Urlaub…Wollte nur noch sagen, daß die Batterien noch nicht tiefentladen waren. Frost ahhaben sie natürlich abbekommen, ich kann ja meine Garage, in der das Boot im Winter drinnen steht, nicht heizen. Aber wenn das Ladegät ständig angeschlossen ise, lädt und entlädt, wie beschrieben ist, kann dann der Frost schaden??? Die Batterie im Auto bekommt im Winter doch auch Frost ab.
Also, ertmal schöne Grüße zum Götakanal und viel Freude im Urlaub!
Gruß von Klaus

Hallo
Nein, ich bin mit dem Auto unterwegs. Nun inzwischen auch in Norwegen.
Also über 14 Volt sind schon ok. Alles bis 14.5 / 14.7 ist vollkommen ok. Die Spannung des Ladegerates muss ja höher sein als die der Batterien. Sonst würde ja kein Ladestrom in die Batterie fliessen.
Das Schwänken der Anzeige ist ebenfalls normal da die Ladesannung vom Ladegerat nicht konstant ist.
Torsten

Hallo Torsten!
Grüß bitte schon mal Norwegen von mir. Sag, ich komme bald!
Die Spannung von ßber 14 V hat das Voltmeter ja angezeigt, als das Ladegerät nicht lief, also abgeschaltet hatte - glaube ich jedenfalls, da es ja nicht gesummt hat. Oder ist das Summen nur die Kühlung??? Ladet denn das Ladegerät völlig geräuschlos und summt nur, wenn es gekühlt wird? Also, ich dachte, der Wert stammt von den Batterien (es sind 2) Vielleicht hätte ich das Laderät vom Stromnetz nehmen müssen, um die Kapazität der Batterien zu prüfen. Ich werde gleich mal ins Boot gehen und das ausprobieren.
Gruß Klaus

Hallo,
Also mess mal die Spannung bei abgeschalteten Ladegerat (am Besten 230 Volt rausziehen).
Und dann mal messen mit Ladegerat in Aktion.
Die Werte schreib mir mal.

Torsten

Gute Tag Torsten!
Danke für Deine Antwort.
Bevor ich mich weiterhin mit den Ungereimtheiten der Elektrik bedschäftige, miß ich allerdings ersmal andere, gravierendere Probleme klären.
Ich war gestern nämlich auf der Elbe zur Probefahrt und es war ein einziges Desaster. Nach 20 km einwandfreieer Laufleistung des Motors eine Pause an einer Sandbank. Dabei festgestellt, daß schon wieder Kühlwassr fehlt,Verbleib ungeklärt, Wasser in der Bilge steht, Herkunft ungeklärt, dachnach sprang der Motor gut an, stotterte, und ging aus. Dann sprang er nicht mehr an. Diesel waran der Einspritzpumpe vorhanden, also nicht etwa der Filter zu. Befürchte, daß die einspritzpumpe defekt ist. Später pumpte die Bilgenpumpe nicht mehr und das 2 t schwere Boot konnte ich mit der Handwinde auf den Trailer ziehen, weil die Rutschkupplung der Elektrowinde durchrutschte. Ich sehe mich noch nicht in Norwgen. Ich wünsche dir mehr Glück und damit ertmal genug für heute, ich muß mich nun den Sachen widmen.
Gruß Klaus

Ok

Ich würde sagen, du hattest einen sch… Tag.
Als kleinen Trost mal ein paar Bilder von meiner kleinen Rundreise:
Guckst du hier http://www.tmjuk.de/index.php/de/privat.html

Hallo Torsten, endlich komme ich dazu, mich wieder mal zu melden. Vielleicht kannst du dich noch an mich erinnern… Ich hoffe, es geht dir gut!
Also, ich hatte voriges Jahr vor der Urlaubsfahrt nicht nur einen Sch… Tag, sondern gleich zwei Wochen! So lange hat es gedauert, bevor ich endlich losfahren konnte, weil ich einen Schaden nach dem anderen am Boot entdeckte und reparieren mußte (Löcher im Spiegel des Z-Antriebes durch Lochfraß), dazwischen jedesmal über 100 km bis zur Elbe, um dort Probefahrt zu machen. Dafür blieb ich dann bis zum 05. Oktober in Norge. Also, mit der Elektrik am Boot hatte ich dieses mal keine Probleme, allerdings ist die Versorgungsbatterie, obwohl erst gut 5 Jahre alt und Gel, nicht mehr ganz OK. Sie läßt sich nicht mehr auf 12 v bringen, was bedeutet, daß ich die Standheizung nicht laufen lassen kann, was aber von Zeit zu Zeit notwendig wäre.
Hatte aber dafür andere Probleme mit dem Volvo Penta. Dort hatte ich ja den Wärmetauscher schweißen, bzw. kleben lassen (in einer Sog. Fachwerkstatt). Das hat drei Tage gehalten, dann war der Wärmetauscher wieder undicht und ich konnte täglich mehrere Liter Wasser aufgießen, mußte alle 15 Min. anhalten, weil dann die Temperatur schon wieder anstieg wegen Kühlwassermangel. Also, Spaß hat das nicht gemacht. Bin im Herbst nicht mehr dazu gekommen, den Motor auszubauen, was ich jetzt im Frühjahr tun muß, um zu versuchen, den Wärmetauscher dicht zu bekommen. Ein Neuer kostet 2000€, das kann ich mir nicht leisten.
Was die Batterien angeht, bin ich am überlegen, ob ich das nächste Mal ganz Normale nehme und diese dann mehr im Heck plaziere, weil durch Anbau einer Ankerwinde das Boot nun buglastig ist. Die Batterien sind bei mir vorn in der Kajüte untergebracht. In erster Linie muß ich mich aber erst einmal mit dem Wärmetauscher befassen.
Das wars erst mal für heute, bis später mal, viele Grüße nach Schweden sendet Dir Klaus.

Hallo,

also das kapier ich nicht.
Du musst den Motor ausbauen um den Wårmetauscher dicht zu bekommen??
Der Wärmetauscher sitzt doch eigentlich irgendwo im Armaturenbrett.
Ist die Kopfdichtung heil? Nicht das der Motor Druck ins Wassersytem gibt und deswegen der Wärmetauscher kaputt geht.

Grüsse aus Schweden
Torsten

Guten Tag Torsten!
Danke, daß du dich gemeldet hast, auf meinen Brief nach so langer Zeit!
Also, das verstehe ich nun nicht: Wieso meinst du, der Wärmetauscher könnte irgendwo am Armaturenbrett sitzen???
Der Wärmetauscher an meinem Diesel- Bootsmotor ist doch ein Teil des Zweikreiskühlystems.
Da der Motor in einer Nische im Heck der Motors eingebaut ist, kommt man dort ganz schlecht heran. Um den Wärmetauscher abbauen zu können, ist es nötig, den Motor herauszunehmen.
Das habe ich im vorigen Frühjahr gemacht, weil das Kühlwasser, das ständig im Behälter weniger wurde, in der Bilge des Bootes wieder zu finden war.
Im ausgebauten Zustand habe ich dann den Motor laufen lassen und entdeckt, daß das Kühlwasser des inneren Kreislaufes durch einen kleinen Riß im Aluminium-Wärmetauscher herauskam, wenn der Motor warm wurde.
Daraufhin habe ich den Wärmetauscher-Kasten zu einem Kühlerreparaturservice gebracht. Der versuchte , den Riß zu schweißen, was er aber wieder aufgab, weil der Riß sich dabei verlängerte. Ob er den Riß vorher abgebohrt hat, weiß ich nicht, ich bezweifele es. Der Mann hat dann den Riß mit „Kaltmetall“ (Zweikompnentenmaterial) und Blechstreifen überklebt und auf die Rechnung geschrieben. „Ohne Garantie auf Haltbarkeit“
Bei der darauffolgenden Probefahrt war alles dicht, auch noch die ersten drei Tage im Norge-Urlqub. Dann jedoch war es wieder undicht, und es lief viel mehr Wasser weg als vorher. Nun Kennst du die Geschichte etwas detaillierter.
Ich will nun im Boote-Forum mal herumfragen, ob mir einer einen Tip geben kann, wie ich den Riß, abdichten kann. Von innen kann man nicht heran, auch von außen ist es nicht ganz leicht, da der Kasten sehr verwinkelt ist. Ich vermute, daß der Kleber ( Haftstahl, Rparaturmetall, Kaltmetall )sich gelöst hat, das kann ich aber erst sehen, wenn ich den Motor ausgebaut habe, komme so nicht mal mit einem Spiegel vernünftig heran, um es ansehen und beobachten zu können.

Bis später, muß los, um jemanden von der Bahn abzuholen.

Viele Grüße nach Schweden, Klaus

Ich hatte in deinem vorherigen Post blos Volvo gelesen und da dann eben auf ein Auto geschlossen :wink:
So kann man daneben liegen.
Trotzdem mal testen oder testen lassen ob die Kopfdichtung kaputt ist und Druck im Wassersystem aufgebaut wird.

Torsten

Hallo Torsten, das mit der Verwechslung, das hatte ich mir schon gedacht. Also, alles, was ich bisher schrieb, betrifft mein Boot, bzw. den Bootsmotor!
Die Kopfdichtung ist (wohl) nicht kaputt, so mein (guter) Autoscholosser nebenan. Außerdem ist ja ein Riß im Gehäuse des Wärmetauschers, das ist ohne Frage, wir haben ihn ja gefunden, nun stell sich nur die Frage, wie abdichten, nachdem schweißen und verkleben in die Hose gegangen ist. Ein Neuer, ich schrieb es, glaube ich schon, kostet 2000 €, das kann ich mir momentan nicht leisten.
Gruß Klaus