Guten Tag,
Hallo,
ich versuch mal sachlich zu bleiben.
seit 2001 zahle ich monatl. ca. 300 € in die
Lebensversicherungen Aufbau T52 für meine Frau, meinen Sohn
und mich ein.
es handelt sich wohl nicht nur um eine (reine)fondgebundene LV. Welche Zusatzversicherungen sind eingeschlossen? Mann,Frau,Sohn: gibt es Witwen- oder Waisenrenten? Eine BU-Rente ist wohl auch mitversichert?
Um eine Rendite zu errechnen müsste man dann wissen, wie hoch der Sparanteil aus den 300 Euro ist.
Die aktuelle Wertstellung insgesamt: 14.000 € mehr
eingezahlt als zur Zeit Wert.
Die Zahlungen für die Risikoabsicherung ist natürlich weg. (s.o.)
Mir ist klar, dass die Börse zur Zeit ganzen unten ist. Aber
so viel Einbuße?
Wieviele Anteile am Fond hast du denn erworben? Um wieviel % müsste der Fond steigen, damit man bei ±0 ist?
Fondgebundene Policen stehen z.Zt. natürlich nicht gut da; ich glaube aber, dass der „Verlust“ nicht so dramatisch ist wie von dir beschrieben (Begründungen s.o.).
Ich habe mal kurz den Tarif gegoogelt. Hört sich eigentlich gar nicht so schlecht an! (ich bin nicht vom Gerling)
Ich habe mich von einem Makler für die Verträge überreden
lassen. Und ehrlich gesagt, mich nicht genau informiert.
Dazu natürlich kein Kommentar!
Fakt ist, dass ich keine garantierte Auszahlungsumme
in der Höhe meiner Einzahlung habe.
Das ist bei fondgebundenen Policen nicht unüblich.
Was soll ich jetzt machen ? Ich habe Angst,
noch mehr Geld in den Sand setzen ? Ich glaube nicht,dass ich
zum Zeitpunkt der Auszahlung (2032)
meine Einzahlungen wenigstens rausbekomme.
Wie gesagt erst mal den Sparanteil erfragen!
Still legen, verkaufen ?
Vielleicht auch einfach weiterzahlen!
Bitte um sachliche Hilfe
Hab ich versucht.
Noch etwas grundsätzliches zu der aufgekommenen Diskussion:
Zumindest bei uns ist es so, dass die höhe der Provision unabhängig davon ist, welchen LV-Tarif mann verkauft. Die Provision richtet sich nach der Höhe der eingezahlten Beiträge. Bei anderen namhaften Versicherungen ist das auch so.
Ein Verkäufer kann also dem Kunden das Produkt verkaufen, welches er für am sinnvollsten hält. Er wird dies auch tun, da er ja keinen Vorteil aus einer schlechten Rendite des VN zieht!
Es ist immer leicht, im Rückblick eine getroffene Entscheidung als falsch zu erkennen.
Wir haben doch in den letzten 20 Jahren schon jede Menge „Säue durchs Dorf treiben“ gesehen. Ich erinnere nur an die Sonderabschreibung in den neuen Bundesländern, englische Lebensversicherungen, Gebäudefinanzierungen mit Tilgung in Aktienfonds etc.,etc.,etc. Alles supertolle Produkte, die seinerzeit sogar von „Verbraucherschützern“
(Bund der versicherten i.S. engl. LV) propagiert wurden. Heute wissen wir es besser!
Jeder Verkäufer hat seine eigene Vorstellung von richtig und falsch! Es gibt auch keine Patentlösung, da keiner!!! in die Zukunft sehen kann.
Die „Beschimpfungen“ hier im Forum brigen weder den Fragenden noch den Antwortenden weiter. Ich gestehe jedem seine eigene Meinung zu! Diese wird aber auch durch drastische Wortwahl nicht zum Gesetz!
Auch halte ich es für völlig verantwortungslos, jemanden die Auflösung einer 8 Jahre alten LV zu empfehlen, nur weil man selbst eine solche (fondgebundene) LV nicht verkauft hätte. (Zumal hier kaum Informationen zum Vertrag stehen)
Danke
Gruß
tycoon