Wer kann mir helfen ? Lebensversicherung Gerling

Guten Tag,

seit 2001 zahle ich monatl. ca. 300 € in die Lebensversicherungen Aufbau T52 für meine Frau, meinen Sohn und mich ein.

Die aktuelle Wertstellung insgesamt: 14.000 € mehr
eingezahlt als zur Zeit Wert.

Mir ist klar, dass die Börse zur Zeit ganzen unten ist. Aber so viel Einbuße?

Ich habe mich von einem Makler für die Verträge überreden lassen. Und ehrlich gesagt, mich nicht genau informiert.

Fakt ist, dass ich keine garantierte Auszahlungsumme
in der Höhe meiner Einzahlung habe.

Was soll ich jetzt machen ? Ich habe Angst,
noch mehr Geld in den Sand setzen ? Ich glaube nicht,dass ich zum Zeitpunkt der Auszahlung (2032)
meine Einzahlungen wenigstens rausbekomme.

Still legen, verkaufen ?

Bitte um sachliche Hilfe

Danke

Mir ist klar, dass die Börse zur Zeit ganzen unten ist. Aber so viel Einbuße?

Du solltest einen längeren Atem haben. In den ersten fünf Jahren werden bei Lbeensversicehrungen erstmal alle Kosten bestritten, deswegen hast Du jetzt nach 8 Jahren erst eine geringe Rendite. Das wird sich jetzt bessern, wenn Du durchhälst.

Ich habe mich von einem Makler für die Verträge überreden
lassen. Und ehrlich gesagt, mich nicht genau informiert.

Tut mir Leid, dafür habe ich kein Verständnis. 3600 € pro Jahr für 31 Jahre zu berappen ohne sich das zu überlegen ? Mich könnte man nicht mal zu einem zehntel davon „überreden“.

Fakt ist, dass ich keine garantierte Auszahlungsumme in der Höhe meiner Einzahlung habe.

Und das fällt Dir jetzt, nach 8 Jahren auf ?

Was soll ich jetzt machen ? Ich habe Angst,
noch mehr Geld in den Sand setzen ?

Da kann man schwer einen Ratschlag geben. Vielleicht mal mit der Gesellschaft reden (nicht mit dem Makler) welche Alternativen die anbieten.

Ich glaube nicht,dass ich zum Zeitpunkt der Auszahlung (2032)

Kannst Du 23 Jahre in die Zukunft sehen ?

Still legen, verkaufen ?

Das kauft noch keiner. Zu allem anderen würde ich nur etwas sagen, wenn ich den Vertrag sehen könnte.

Hallo Gohle,

Nordlicht hat recht, die Versicherungen ziehen in den ersten Jahren i.d.R. die kompletten Kosten des Vertrages ein, so dass der größte Teil Deiner Beiträge zunächt einmal zur Tilgung Deiner „Schulden“ genutzt wurde. Da ist es leicht nachvollziehbar, dass derzeit deutlich weniger Rückkaufwert besteht, als eingezahlt wurde. Ob das soviel anders wäre, wenn die Märkte besser gelaufen wären, lasse ich an dieser Stelle einmal der Phantasie des Lesers. Meine Erfahrungen sind diesbezüglich zumindest recht eindeutig.

Für die Versicherungsunternehmen ist diese so genannte „Zillmerung“, also die Verrechung der Kosten in den ersten Jahren, ein äußerst einträgliches Geschäft, denn statistisch gesehen, erleben rund 65% der Lebensversicherungverträge ihr "natürliches (Vertrags-)ende nicht und werden zum Teil deutlich vor der Zeit gekündigt oder beitragsfrei gestellt. So haben die Unternehmen dann bereits die „Schäfchen“ ins Trockene gebracht und es kann ihnen egal sein, was mit dem Vertrag geschieht.

Welche Lösung nun für Dich die beste ist, lässt sich so pauschal nicht beantworten. Das wäre hochgradig unseriös. Es würde aber Sinn machen, den Vertrag finanzmathematisch zu analysieren, um zu ermitteln, welcher Weg für Deinen Fall der sinnvollste wäre. Höre Dich mal um, vielleicht findest Du einen guten Berater in Deiner Nähe, der dazu fähig ist.

Hoffe, das hilft ein wenig weiter.
Beste Grüße aus Südniedersachsen
Stephan Heddinga

Nordlicht hat recht, die Versicherungen ziehen in den ersten
Jahren i.d.R. die kompletten Kosten des Vertrages ein, so dass
der größte Teil Deiner Beiträge zunächt einmal zur Tilgung
Deiner „Schulden“ genutzt wurde. Da ist es leicht
nachvollziehbar, dass derzeit deutlich weniger Rückkaufwert
besteht, als eingezahlt wurde. Ob das soviel anders wäre, wenn
die Märkte besser gelaufen wären, lasse ich an dieser Stelle
einmal der Phantasie des Lesers. Meine Erfahrungen sind
diesbezüglich zumindest recht eindeutig.

Jetzt wollen wir mal nicht übertreiben, Herr Heddinga! Bei uns, z.B. hätte der Fragesteller zu diesem Zeitpunkt die eingezahlten Beiträge (trotz Kosten und trotz Vers.Schutz ab dem 1. Monat) in etwa zurück, geschweige denn, es würden 14.000 fehlen. Die Augenwischerei Fonds-LV ist schon auch stark abhängig vom Börsenmarkt!
(Hätte er eine konventionelle LV ab 2001 bei uns abgeschlossen, wäre es sogar noch mehr, da die festgelegten Verzinsungen jahrelang wesentlich höher waren als heute.)

Für die Versicherungsunternehmen ist diese so genannte
„Zillmerung“, also die Verrechung der Kosten in den ersten
Jahren, ein äußerst einträgliches Geschäft,

Aber auch für den Kunden, wenn er den Vertrag für das benutzt, für das er vorgesehen war, nämlich für seine Altersversorgung (bei Zillmerung kommt bei Ablauf nunmal mehr heraus)

denn statistisch

gesehen, erleben rund 65% der Lebensversicherungverträge ihr
"natürliches (Vertrags-)ende nicht und werden zum Teil
deutlich vor der Zeit gekündigt oder beitragsfrei gestellt.

Dazu tragen auch häufig windige Gestalten bei, die dem Kunden windige Anlagen aufs Auge drücken, für die sie die Werte aus LV-Kündigungen oder LV-Verkäufen (+ regelmäßige beiträge) verwenden.

So

haben die Unternehmen dann bereits die „Schäfchen“ ins
Trockene gebracht und es kann ihnen egal sein, was mit dem
Vertrag geschieht.

Das ist ein Problem! Ich informiere den Kunden TROTZDEM, mit der Folge, dass noch nie eine LV oder RV (meiner Kunden) zugunsten einer neuen Anlage gekündigt oder verkauft worden ist.
Sie glauben gar nicht, wie dankbar Kunden sein können, wenn man sie über die Tragweite des Unterfangens informiert hat!

Welche Lösung nun für Dich die beste ist, lässt sich so
pauschal nicht beantworten. Das wäre hochgradig unseriös. Es
würde aber Sinn machen, den Vertrag finanzmathematisch zu
analysieren, um zu ermitteln, welcher Weg für Deinen Fall der
sinnvollste wäre. Höre Dich mal um, vielleicht findest Du
einen guten Berater in Deiner Nähe, der dazu fähig ist.

Diesen Fall können sie niemals mathematisch überprüfen, da sie auch niemals die Börsensituation vorhersagen können!
Man müsste allerdings wissen, ob in den Verträgen größere Berufsunfähigkeits- und Todesfallzusatzversicherungen integriert sind.
Da die Gesellschaften vom ersten Monat an in der Leistungspflicht sind,würde dies natürlich auch zu einem schwächeren Rückkaufswert beitragen!

Gruß cooler

neue Basis schaffen, rechnen
Hallo Gohle!

seit 2001 zahle ich monatl. ca. 300 € in die Lebensversicherungen Aufbau T52 für meine Frau, meinen Sohn und mich ein.

Die aktuelle Wertstellung insgesamt: 14.000 € mehr
eingezahlt als zur Zeit Wert.

Ok, das Kind is irgendwie im Brunnen. Aber du bist nicht allein und heute ist der erste Tag vom Rest deines Lebens, also überleg erst mal, was dir Wichtig ist.

  • Risikoabsicherung (für deine Familie)?
  • Kapitalbildung (fürs Alter)?
  • BU (die möglicherweise nicht oder erst nach Streit zahlt)?

Denk laaaange drüber nach, dann fang an zu rechnen:

  1. Was kostet dich dein „Risiko“ völlig isoliert bei Neuabschluss?
  2. Wie würdest du ggf. deinen „Ansparwunsch“ heute anpacken?
  3. Was kosten / nützen diese beiden Dinge in Relation zum aktuellen Gerling - Vertrag?

Natürlich wohnen viele Unbekannte in deiner Rechnung - aber immerhin weisst du heute (hoffentlich) eher was du brauchst/ willlst als 2001.

  1. sollte relativ einfach und flott kalkulierbar sein
    • dito -
  2. is dann nur noch ne Rechnung

Mit dieser „Analyse“ kannst du vermutlich eher deine Entscheidung treffen. Auch ein „Berater“ hats leichter mit dir, wenn du schon grob weißt, was du willst. und was nicht (mehr).

Viel Glück!

Timsy

denn statistisch

gesehen, erleben rund 65% der Lebensversicherungverträge ihr
"natürliches (Vertrags-)ende nicht und werden zum Teil
deutlich vor der Zeit gekündigt oder beitragsfrei gestellt.

Unabhängig von allem…woher kommen diese Zahlen? Es gibt nicht mal den Ansatz einer Grundlage dafür! Manche Leute (von interessierter Seite) behaupten sogar 80-90%!
Ich bin weit über 20 Jahre bei meiner Firma und habe ca. 5 % Beitragsfreistellungen (weiß gar nicht mehr, wann es eine Kdg. gab)!
Übrigens, ich bin überzeugt, dass z.B. Aktienfonds (welche ursprünglich für die Altersversorgung vorgesehen waren), praktisch nie ihr Ziel erreichen. Bei jedem finz. Engpass wird doch darauf zugegriffen, bzw. viele verkaufen aus Angst, wenn die Börsenlage schief wird!

Hallo Stephan,

Für die Versicherungsunternehmen ist diese so genannte
„Zillmerung“, also die Verrechung der Kosten in den ersten
Jahren, ein äußerst einträgliches Geschäft,

Dabei übersiehst Du, dass es für die Versicherung noch einträglicher ist, wenn der Vertrag bis zum Ende läuft.

denn statistisch gesehen, erleben rund 65% der Lebensversicherungverträge ihr
"natürliches (Vertrags-)ende nicht und werden zum Teil
deutlich vor der Zeit gekündigt oder beitragsfrei gestellt.

Und genau da ist das Problem. Wenn jemand Verträge mit einem Monatsbeitrag von 300 € abschließt (Laufzeit 31 Jahre) und sich dann 8 Jahre später überlegt, ob das Sinn macht, kann man nun dem Unternehmen wirklich nicht vorwerfen, dass die Renditeerwartungen nicht erfüllt werden.

So haben die Unternehmen dann bereits die „Schäfchen“ ins
Trockene gebracht und es kann ihnen egal sein, was mit dem Vertrag geschieht.

Das stimmt nicht, denn wenn der Versicherte die Laufzeit durchhält, wird das Schäfchen, das im Trockenen ist, viel größer, und zwar nicht nur für die Versicherung, sondern auch für den Versicherten.

Welche Lösung nun für Dich die beste ist, lässt sich so
pauschal nicht beantworten. Das wäre hochgradig unseriös. Es

Da sind wir einer Meinung.

würde aber Sinn machen, den Vertrag finanzmathematisch zu analysieren,

Wenn Du diese Kosten in die Renditebetrachtung einbeziehst, geht die Rendite noch weiter runter. Ein bißchen mehr Geduld würde auch helfen.

Ich bin weit über 20 Jahre bei meiner Firma und habe ca. 5 %
Beitragsfreistellungen (weiß gar nicht mehr, wann es eine Kdg. gab)!

Das mag für Deine Firma gelten, aber nicht für die Branche. Gerade momentan brechen die LVs ohne Ende weg. Einkommensverluste und Arbeistlosigkeit mögen bei Euren Kunden keine große Rolle spielen, aber Scheidungen kommen auch bei Beamten vor.

Und wenn Du jetzt noch an die Gesellschaften denkst, die über Strukturvertriebe verkaufen, kannst Du die 5 % endgültig vergessen.

Übrigens, ich bin überzeugt, dass z.B. Aktienfonds (welche
ursprünglich für die Altersversorgung vorgesehen waren),
praktisch nie ihr Ziel erreichen.

Einverstanden.

Macht es Sinn?
Moin cooler,

macht es eigentlich Sinn, dass ich mich als Investmentspezialist mit Versicherungsspezialisten herumstreite? - Nein, denn jeder hat seine Überzeugungen, die er mehr oder minder belegen kann. Wenn ich es darauf anlegte, würden wir wahrscheinlich noch nächste Woche (verbal) aufeinander einschlagen. Sorry, aber ich habe auch noch wichtigeres zu tun.

In die Zukunft kann sowieso keiner schauen und wer sich heute hinstellt und behauptet, dass dieses oder jenes Produkt das allein selig machende sein wird, hat, Verzeihung für den Ausdruck, nicht alle Latten am Zaun.

In diesem Sinne
Stephan Heddinga

… um fruchtlose Grundsatzdebatten zu verhindern. Zur Ausgangsfrage kann nach wie vor Stellung bezogen werden.

Herr Hedingga,
ich betrachte sie beileibe nicht als eine Person, mit der ich mich schlagen müsste. Sie haben etwas völlig anderes anzubieten!
Sie sind Geldanlage-Spezialist, ich bin Altersvorsorge-Spezialist. So einfach ist das!
Im ersten Moment fühlt es sich ähnlich an, ist aber extremst unterschiedlich!

Gruß cooler

P.S. Eine Quelle für die von ihnen in den Raum geworfenen Zahlen wäre nicht schlecht („65%“)! Danke!

Guten Tag,

ich gehe davon aus, dass diese Verträge als Altersvorsorge gedacht sind - richtig?

Eine Altersvorsorge über eine Fondspolice aufzubauen halte ich grundsätzlich für sehr gewagt.
Ein Kunde von mir, hat über seine Bank die Tilgung der Hausfinanzierung über einen Fonds abgeschlossen - gute Nacht - kann ich da nur sagen. Ich würde niemals risikobehaftete Geldanlagen für wichtige finanzielle Absicherungen wählen - niemals!
Ich empfehle meinen Kunden eine konservative Geldanlage mit garantierten Ablaufleistungen.
Ferner untersuche ich hier mittels Morgen und Morgen (Rating-Software) die Gesellschaften und empfehle dann ein Unternehmen aus der TOP-Gruppe.

Stellen Sie die Police beitragsfrei oder kündigen Sie diese.Investieren Sie in Garantieprodukte, damit Sie sich nicht ärgern, kein Risiko haben und ruhig schlafen können. Scheinbar hat Ihr Makler Ihr Anlegerverhalten nicht erfragt oder nicht richtig beurteilt - erschreckend!
Sie können sich gerne an mich wenden, damit ich Ihnen einen „für“ Sie besseren Vorschlag erstellen kann.

Viele Grüße
P. Rose

MOD: Werbung entfernt

Eine Altersvorsorge über eine Fondspolice aufzubauen halte ich
grundsätzlich für sehr gewagt.

Das hängt davon ab, wie die Altersvorsorge insgesamt ausfgebaut ist.

Ich empfehle meinen Kunden eine konservative Geldanlage mit
garantierten Ablaufleistungen.

Garantien fressen Rendite !!

Ferner untersuche ich hier mittels Morgen und Morgen
(Rating-Software) die Gesellschaften und empfehle dann ein
Unternehmen aus der TOP-Gruppe.

Das ist nichts besonderes, das tun alle Makler und Mehrfachagenten.

Stellen Sie die Police beitragsfrei oder kündigen Sie diese.

… und schließen Sie einen neuen Vertrag ab.

Investieren Sie in Garantieprodukte, damit Sie

… die Vertriebskosten, die Sie bei den vorhandenen Verträgen gerade bezahlt haben, noch einmal bezahlen dürfen.

Scheinbar hat Ihr Makler Ihr Anlegerverhalten nicht erfragt
oder nicht richtig beurteilt - erschreckend!

Woher willst Du das wissen ?

1 Like

Zu allererst klare Fakten:
Bankkaufmann, Bankfachwirt, an der Börse gearbeitet, dann von der Versicherungsbranche gekauft worden, 10 Jahre Top Führungskraft im Versicherungsbereich, seit 5 Jahren Unternehmer mit ein paar Angestellten, ferner Prüfer damals für BWV und jetzt IHK sowie Ausbildereignungsprüfung.

nach langem hin und her hast Du also Deine Berufung gefunden :smile:…ich möchte Dich bitten die Probleme der Menschen hier ernst zu nehmen und Texte zu lesen und zu verstehen…wenn jemand schockiert darüber ist, dass er nur noch die Hälfte seiner eingezahlten Beiträge als Vertragsguthaben hat - so ist dieses schlimm- (wenn Du Beitrag richtig gelesen hättest, würdest Du die Laufzeit gesehen haben- sag mir doch mal, wann ein durchschnittlicher Vertrag sich amortisiert - ohne nachzulesen :smile:, es ist defakto so, dass er nicht ausreichend informiert wurde!!! Was warst Du denn vor Deiner Eingebung der „erfolgreiche Versicherungsvermittler“§84HGB-Du arbeitest mit Morgen und Morgen :smile:manipuliert vielleicht! (nicht einmal Makler)zu werden?
Es kommt bei Existenzbedrohenden Absicherungen nicht auf Rendite an- Deine Argumentation erinnert mich sehr stark an Strukturvertriebe und deren schlechte Ausbildung…es zählt der Mensch und seine Sicherheit und nicht wieviel ein Vertrag generieren könnte - aber das wirst Du evtl. noch lernen, wenn Du etwas länger dabei bist…Meine Bitte an ALLE, schaut bei existenziellen Geldangelegenheiten (Altersvorsorge, Hausfinanzierung etc…) nicht nur auf die Rendite…viel wichtiger ist doch, dass ich weiß, das ich zu einem bestimmten Zeitpunkt eine garantierte Summe zur Verfügung habe, oder nicht - hätte und könnte zählt dann nämlich nicht-was nützt es Euch, wenn Ihr Eure Altersvorsorge erst mit 90 erhaltet-nichts -oder?. Garantie frisst Rendite…wenn ich diese Aussage schon höre…erschreckend…es geht in Deinem Job nicht um Geldanlage sonders um Sicherheit (genau deswegen ist Deine Branche so verschrien, weil Ihr über Dinge redet von denen Ihr ein Primanerverständnis habt und selbstverständlich ein paar kurze Schulungen und evtl. Wochenendseminare - hoffentlich hast Du Deine Sachkundeprüfung schon - aber wahrscheinlich hat Dein Ausschliesslichkeitsvertrieb Dich sowieso freigestellt, Beratungen aufgrund von Vergangenheitswerten erstellt-unverantwortlich!!!), denke mal an Deine Berufung - wahrscheinlich vorher Schrauber und jetzt erkannt, wie einfach und schnell Man Kohle verdienen kann…willst Du mich steuerlich beraten und als großer Anlagespezialist auftreten???..- ich glaube nicht, dass ein Versicherungsvermittler diesen Part übernehmen sollte…obwohl, wenn Du sogar die Börsenkurse hervorsehen kannst - eine wirklich Karriere :smile: - Du spielst hier mit Existenzen! Dein gefährliches, antrainiertes Halbwissen kannst Du gerne bei den Freunden und Bekanten auslassen - sie werden es Dir sicherlich danken - spätestens in 30 Jahren, wenn sie Ihr Haus nicht abzahlen können oder zum Amt müssen, weil die Rente nicht reicht:smile: aber Du hattest ja so tolle Prognosen gemacht - unverantwortlich!!! Wenn dann bitte eine Risikosplittung haber nicht mit der Prämisse Rendite sondern Sicherheit!!

Jetzt aber, nichts für ungut - ich wünsche Dir ganz viel Erfolg und viel Zeit zum „NACHDENKEN, ÜBERLEGEN und VERSTEHEN“ Die Menschen benötigen Ihr Geld zu einem festen Zeitpunkt und Deine Prognosen sind nichts wert - oder sprichst Du etwa Garantien aus - obwohl selbst dieses wäre mir nicht sicher genug - DWS…Frage doch in Zukunft Deine Kunden, ob sie Dir ein wenig Geld zum spielen geben - denn garantieren kannst Du „NICHTs“
Du brauchst nicht mehr zu antworten und Dich nicht zu rechtfertigen - es ist alles gesagt! Versicherungsvermittlern glaubt keiner und schon gar nicht nach Deiner Aussage mit der Rendite - überlege bitte für Dich selbst, ob Du mit dem Unglück, dass Du Deinen Kunden vorsätzlich (nicht grobfahrlässig) zufügst leben kannst und ob der Beruf wirklich für Dich geeignet ist! Ich würde sagen, suche Dir etwas anderes oder denke nach was Du Deinen Kunden sagst und verkaufst!

Eine Frechheit, dieser Beitrag.

Eine Altersvorsorge über eine Fondspolice aufzubauen halte ich
grundsätzlich für sehr gewagt.

Das hängt davon ab, wie die Altersvorsorge insgesamt
ausfgebaut ist.

Ich empfehle meinen Kunden eine konservative Geldanlage mit
garantierten Ablaufleistungen.

Garantien fressen Rendite !!

Hallo,
Du weißt, ich bin oft deiner Meinung, aber hier muss ich dir widersprechen.
Eine Fonds-LV oder eine Fonds-RV ist Augenwischerei, schon wegen der Doppelkosten! Für die Gesellschaften ideal (das Anlagerisiko wird voll auf den Kunden abgewälzt und es lässt sich massenhaft EK einsparen), für den Kunden erbärmlich!
Wenn der arme Rentner seine Fonds-LV/RV in schlechten Börsenzeiten erhält, ist er so besch… dran, besch… gehts nicht!

Interessantes am Rande: Die Cosmos und die AM haben zum 1.9.2008 (als der Dax bei weit über 6000 Punkte stand) die Werte für ihre jeweils konservative LV bzw. Fonds-LV herausgegeben (LZ 12 J.)- selbst bei der besten Fonds-LV der AM, war das Ergebnis im Vergleich zu den jeweils gleichen (eigenen) konventionellen Produkten beschämend! Dito bei Cosmos!

Gruß cooler

P.S.
Fazit: Denkbar ungeeignet für die Altersversorgung! Selbst fassen die Versicherer Aktien nur sehr vorsichtig an, pushen aber Fondspolicen für die Kunden! Grund: siehe oben

Eine Frechheit, dieser Beitrag.

Für mich auch viel zu scharf formuliert, aber es steckte auch viel Wahres drin (und damit meine ich nicht die persönlichen Angriffe)

Meinen Beitrag kannst Du nicht gelesen haben, sonst hättest Du nicht das geschrieben.

Hinweis: Persönliche Angriffe führen zur Löschung des Beitrages. Diesen lasse ich stehen, weil ich nicht den Eindruck erwecken möchte, keine Kritik zu vertragen.

Guten Tag Gohle,
ehe Sie und andere noch mehr basteln, gehen Sie einfach zur
Verbraucherberatung bzw. dort zum Versicherungsberater. Anrufen, Termin, Unterlagen hinlegen, erzählen, zuhören, zahlen, fertig.
Und dann Bescheid wissen, auch wenn es am ganzen Körper schmerzt.
Gruß
Günther

Moin cooler,

Du weißt, ich bin oft deiner Meinung, aber hier muss ich dir widersprechen.

dafür ist dieses Forum schließlich da.

Gruß

Nordlicht