Wer kann mir helfen?

Ich habe eine Lebensversicherung und kann die aber leider monatlich nicht mehr halten.Ich habe gehört wenn man die verkauft ist man besser dran als die zu kündigen leider läuft diese versicherung aber erst 3 Jahre lohnt sich das überhaupt?
Wer kann mir sagen was ich am besten mache und zu wem ich da gehe?

Gruss Lea

Hi Lea

geh am besten zu deinem Versicherungsvertreter dem du vertraust. Ich würde sie ruhen lassen, wenn das möglich ist.

HH

diese versicherung aber erst 3 Jahre lohnt sich das überhaupt?

Vermutlich nicht! Ein nenneswerter Rückkaufswert bildet sich erst nach einigen Jahren. Also wie schon von meinem Vorschreiber erwähnt, beitragfrei stellen lassen oder kündigen. Ich würde die erste Alternative empfehlen.

Hallo Lea,

da Abschlusskosten bei Lebensversicherungen i.d.R. gleich zu Beginn der Vertragslaufzeit anfallen, wird leider ein sehr geringer Rückkaufswert im Vergleich zu den Beiträgen vorhanden sein. Eine Beitragsfreistellung sieht sicher optisch besser aus, ob sie es unter Betrachtung der Restlaufzeit unter Renditegesichtspunkten ist - schwer zu sagen. Meist muss eine gewisse Mindestsumme erreicht werden, damit überhaupt eine Beitragsfreistellung möglich ist. Aber diese beiden Alternativen wurden schon angesprochen.

Also von mir etwas drittes.
Ich würde erstmal überprüfen, ob das „monatlich nicht halten können“ nur übergansgweise ist und vielleicht absehbar ist, dass dies besser wird. Dann wäre m.E. eine Stundungsvereinbarung mit der Versicherungsgesellschaft die beste Lösung (so die das macht).

Was ist eine Stundung?
Also ersteinmal: das geht nur 1, max. 2 Jahre denke ich.
Die Beiträge werden gegen Zins gestundet und können nach Ablauf des Stundungszeitraumes nachgezahlt werden oder zum Ausgleich wird der Vertrag geändert (Monatsrate erhöht bzw. Leistung gesenkt).
Reicht das vorhandene Kapital nicht aus, um bei einer späteren Kündigung den Zins oder aber den Risikobeitrag des Versicherungsschutzes zu bezahlen, könnten sogar während des Stundungszeitraumes (geringe) (Risiko-)Beiträge anfallen.

Vorteil: Man erhält sich den Vertrag inkl. Versicherungsschutz, der Kalkulation mit einem niedrigen Eintrittsalter, der „erfolgreich absolvierten“ Gesundheitsprüfung und der steuerfreien Ablaufleistung (falls er 12 Jahre läuft)usw.

Nachteil: das Versicherungsunternehmen wird Zinsen berechnen (die höher sein werden, als der Vertrag selbst erwirtschaftet) - das geht also nur einen kurzen Zeitraum und ist nicht billig, d.h. wenn man danach doch kündigen muss, hat man einiges an Geld verbraten und es war im Nachhinein keine gute Entscheidung.

Dann noch eine vierte Möglichkeit:
Vielleicht ist es auch möglich, zumindest einen geringeren Beitrag zu zahlen und man erhält sich so einen Teil des usprünglichen Vertrages - dann kann man eine Herabsetzung der Versicherungssumme + des Beitrages versuchen.

Zu wem gehen?
Nun falls es eine Versicherungsgesellschaft mit Außendienst ist und dieser kompetent ist - dann zu diesem - auch dazu ist er da.
Ansonsten (möglichst zu Bürozeiten) beim Versicherungsunternehmen direkt anrufen und sich beraten lassen (auch die Werte für Rückkauf, beitragsfreie Summe, Herabsetzung usw. nennen lassen, um eine Entscheidungsgrundlage zu haben).

Viele Grüße

Thomas K.

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Hallo,

kommt auch darauf an, ob Du eine Familie absichern mußt,ob Du einen Vertrag vom „Fianzoptimierer“ hast oder aber einen guten Vertrag. Sehr hilfreich sind auch Renditetabellen im Internet. Ohne nähere Angaben
ist ein eindeutiger Rat nicht möglich. Bei manchen Gesellschaften bezahlst Du den Versicherungsberater wenige Monate, bei anderen 3 - 5 Jahre - je nachem wie „gut“ Du beraten wurdest.

Einer von zahlreichen Artikeln zu diesem Thema

http://www.manager-magazin.de/geld/geldanlage/0,2828…

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