@ Duck313
Hallo,
Sie sind Fachmann, dass erkenne ich an Ihren guten Ratschlägen.
Wir haben Gutachter eingeschaltet, jetzt schon den Dritten.
Der erste Gutachter (öffentlich bestellt und vereidigte) hat, nachdem er Kontakt mit dem Architekten hatte, nicht mehr unsere Interessen vertreten.
Dann haben wir eine Gutachterin, ebenfalls öffentlich bestellt und vereidigt eingeschaltet. Auch hier das Gleiche. Die erste Analyse war sachlich richtig. Kaum bestand wieder Kontakt mit dem Architekten, wurden unsere Interessen nicht mehr vertreten.
Bei mir war es am Anfang nur ein Bauchgefühl, dass hier etwas nicht stimmt.
Ich arbeite aber in einem großen Unternehmen mit eigener Bauabteilung.
Ich habe der leitenden Architektin die Unterlagen, - nachdem die Sachverständigen jeweils Kontakt mit dem Architekten vorgelegt- und Sie bestätigt meine Vermutungen.
Um nur ein Beispiel zu nennen. Unser Gauben haben von innen geschimmelt (schlimmster schwarzer Schimmel, weil nicht das ausgeschriebene imprägnierte Holz vom Zimmermann eingebaut wurde.
Das Holz wurde auch nicht vom Dachdecker dann abgedeckt.
Die Gauben waren von der Erstellung an über den Winter (8 Monate) der Witterung ausgesetzt und haben geschimmelt (schwarzer Schimmel).
Der Architekt wurde (im Beisein einer Zeugin, meiner früheren Nachbarin - selbst Architektin, allerdings Brasilianerin, die in Deutschland nicht arbeitet weil Sie mit einem gutsituierten Mann verheiratet ist und sich lieber um die Kinder kümmert) aufgefordert die Gauben behandeln zu lassen.
[Der Architekt hat anscheinend vergessen, dass diese anwesend war und dass Sie vom Fach ist weiß er auch nicht, weil Sie damals nur als stumme Zeugin der Vorgänge war).
Der Architekt blieb untätig.
Es wollte auch kein anderes Unternehmen, welche wir angerufen haben - aus Haftungsgründen- diese Arbeiten übernehmen: Alle verwiesen auf den Architekten, der mit der Bauüberwachung beauftragt war.
Weil der Innenausbau stockte (Verkleidung der Gauben von innen) und der Architekt völlig untätig blieb habe ICH die Gauben selbst behandelt.
Der Architekt hat dann gegenüber der zweiten Gutachterin später behauptet „sein Maler“ hätte den Schimmel beseitigt mit den und den Mitteln und Fotos beigefügt, von dem Zustand, als ICH den Schimmel schon beseitigt HATTE.
(ich weiß allerdings nicht ob ich das richtig gemacht habe und ob er nicht wiederkommt?
Da ich diese Lügengeschichte des Architekten kannte (insbesondere hatte ich zur Schimmelbeseitigung etwas völlig anderes benutzt, andere Mittel) , er wusste ja dass ich selbst den Schimmel behandelt hatte, aber nicht wie, habe ich die Gutachterin aufgefordert, dass sie sich vom Architekten die schriftliche Bestätigung des Malers über den Einsatz und die verwendeten Mittel solle vorzeigen lassen.
Dieses wurde von ihr verweigert. (Ich hatte ihr nicht erzählt, dass es eine Lügengeschichte vom Architekten war, weil mein Vertrauen in öffentlich bestellte Gutachter, nach den Erfahrungen mit dem ersten Gutachter schon geschwunden waren.
Oder ein weiteres Beispiel.
Bevor Sie den Architekten kennen gelernt hatte, hat Sie aufgeschrieben, dass die Innenbetontreppe mangelhaft sei und ein Statiker hinzu gezogen müsste. Sogar in roter Schrift geschrieben.
Nach der Begegnung mit dem Architekten hat Sie dann vorgeschlagen, dass der Bauunternehmen, der seit über einem Jahr zusammen mit dem Architekten behauptet, die Treppe sei mangelfrei, solle diese selbst in Stand setzen, wo doch vorher, nicht ohne Grund- die Statik bzw. Bewehrung schon angezweifelt wurde.
Nicht nur die Lauflinie ist nicht eingehalten und manche Stufen haben Bögen, manche sind zu schmal, die Höhe ist auch unterschiedlich, sondern dass Schlimmste, der Beton wurde überhaupt nicht verdichtet. Einige tiefe Löcher sind zu sehen. Aber zusätzlich ist der Beton ÜBERHAUPT nicht verdichtet worden. Beim Versuch eine provisorisches Geländer anzubringen sind große Stücke aus den Stufen gebrochen.
Auch fehlt Bewehrung. Ich habe während der Bauphase einige Fotos gemacht, die das beweisen.
Der Architekt hat, wenn überhaupt nur Fotos gemacht von Gewerken, die korrekt waren oder er übermittelt Fotos (Makro-Vergrößerung).
Ein Foto hat er als Makrovergrößerung von einem angeblich korrekt eingebauten Fugenblech in der weißen Wanne übermittelt. Mir kam dieser Ausschnitt sofort seltsam vor. Ich habe dann gefragt wo diese Stelle fotografiert worden wäre.
Es stellt sich heraus, dass ich genau die gleiche Stelle (ich wollte damals nur den Baufortschritt dokumentieren) gemacht hatte (was der Architekt aber nicht wusste).
Und siehe da, dieses Foto (Makrovergrößerung) mit korrekt ausgeführtem Fugenblech, kann niemals von unseren Baustelle sein.
Der Architekt ist nicht nur im hohen Maße unfähig er ist auch noch dumm. Die Wandhöhe passt überhaupt nicht. Unsere Wandhöhe war dort nur 1 m. Sein Bild zeigt aber eine mindestens 2 m hohe Wand.
Ich könnte diese Geschichte weiterführen ohne Ende.
Jetzt haben wir den dritten Gutachter.
Ganz sicher ist, dass viele Baumängel darauf zurück zu führen sind, dass überhaupt kein richtige Ausführungsplanung vorliegt, sondern nur die Genehmigungsplanung mit an einigen Stellen Maßketten, aber an vielen Stellen aber keine Maße (z.B. Einbau Fensterhöhe Dachflächenfenster, die alle zu niedrig eingebaut wurden) oder dass das Kellergeschoss mit wohnraumartiger Nutzung (eigentlich sehr hochwertiger Nutzung es liegt dort überall Granitboden oder hochwertiger Eichenparkett ) überhaupt nicht mit einer Dämmung geplant wurde.
Die Ausführung wird einfach der Baustelle überlassen. Bei uns waren anscheinend unfähige Hilfsarbeiter. Den im Vertrag eingetragenen Bauleiter haben wir während der Bauphase nie gesehen.
Er trat erst auf, zusammen mit dem Architekten- um gemeinsam gegen die Bauherren Mängel abzuwehren (z.B. Betontreppe, aber dies ist nur ein Mangel von unzähligen).
Vielleicht sollte ich erwähnen, dass am Kellergeschoss eine 8 cm Perimeterdämmung (ob das heute noch dem Stand der Technik entspricht, wo die direkte Nachbar-DHH 16 cm hat) ausgeschrieben wurde.
Es wurden bei uns verschiedenfarbige Perimeterdämmung verarbeitet (Resteverwertung) wo die Pfalz überhaupt nicht ineinander passt und überall Wärmebrücken sind.
Der Gutachter meinte, dass wir nicht beweisen könnten, ob doch vielleicht noch Ausführungspläne bestehen würde.
Aber 1) hat der Architekt diese rudimentären Pläne selbst als E-Mail als Ausführungsplanung übermittelt und
2) Selbst wenn er diese "noch nachträglich aus dem Hut zaubern würde, wären trotzdem die Mängel (z.B. zu niedrig eingebaute DFF, Kellergeschoss mit Perimeterdämmung steht vor und die Lichtschächte sind eindeutig direkt auf dem Beton montiert ) z.B. trotzdem vorhanden.
Auch nachträglich erstelle tatsächliche Ausführungspläne können die manifestierten Mängel doch nicht beheben, oder?
Der Architekt war sogar so dumm, mir eine E-Mail vom Bauunternehmen weiterzuleiten, wo der Großhändler bestätigt, dass er lila Perimeterdämmung geliefert hätte .
An unserem Haus ist aber überwiegend grüne, einen Steifen allerdings 10cm Stärke blaue) und ansonsten nur wenig lila Dämmung.
3 verschiedenen Hersteller.
Aus der weitergeleiteten E-Mail des Großhändlers geht auch hervor, dass die Liefermenge an 2 Baustellen geliefert wurde. Und darin wundert er sich schon, dass diese (geringe) Menge (wir haben nur einseitig angebaute Doppelhaushälfe) an 2 Baustellen geliefert wurde.
Die zweite Adresse ist eine „Pseudo“-Baustelle.
Ein Kindergarten, der vor vielen Jahren gebaut wurde und sicherlich nicht von dem Bauunternehmen, was für uns tätig war.
Jedenfalls steht das Kellergeschoss weiter vor als die Obergeschosse darüber, weil eben diese Dämmung am Kellergeschoss, die in den „Ausführungsplänen“, jedenfalls nennt der Architekt diese so, nicht aufgeführt waren.
Ein Fachmann auf der Baustelle hätte dies vielleicht erkannt und Bedenkenanzeige erstattet, nicht aber der Architekt und das Bauunternehmen mit dem er immer zusammen arbeitet.
Der neue Gutachter kommt mir auch nicht ganz „koscha“ vor.
Er versucht in seiner Stellungnahme alles den Unternehmen als Fehler zuzuschieben.
Seine Empfehlung zur Betontreppe, wo ich alleine in dieser Woche 2 mal gestolpert bin, aufgrund dieser vielen o.g. Mängel und unser Sohn letzte Woche einige Stufen runter gefallen ist (abgerutscht auf einer Stufe, die zu schmal ist) schlägt doch allen Ernstes vor, die Treppe könne nicht mehr geändert werden, er würde einen Ausgleich in Geld vorschlagen.
WIE BITTE?
Und wir verletzten uns weiterhin jede Woche?
Ich weiß, Sie können so etwas nicht glauben.
Aber das ist nur die Spitze des Eisberges.
Ich bin momentan viel zu krank (mich haben diese Lügengeschichten und das der Architekt mit den Unternehmen unter einer Decke steckt und es uns mehr als schwierig gemacht wird insbesondere wo die Vermutung nahe liegen könnte, dass die Mängelsumme/ Vermögensschaden so hoch ist, dass der Architekt lieber Gutachter besticht, als für seine mangelhafte Planung und Überwachung einzustehen.
Ich könnte diese Geschichte endlos weiter führen.
Ich denke nur, Sie glauben mir vielleicht nicht, oder können so etwas nicht glauben.
Ich habe meinen Glauben an „öffentlich bestellte Gutachter“ verloren.
Oder es gibt so etwas wie Berufs-Ehre, dass man eigene Architektenkollegen so gut wie möglich schützen muss. Oder jeder ist bestechlich, es kommt nur auf die Summe an.
Ich bin gespannt ob Sie mir hierauf antworten (würde mich freuen) oder nur „mit den Ohren schlackern“.
Aber können Sie verstehen, dass ich ihren Rat mit den Gutachtern kenne?
Wenn ich nicht zu krank wäre und hoffe diese Sache überhaupt zu überleben, dann werde ich die gesamte Sache mal veröffentlichen um andere Bauherren vor diesen Betrüger zu warnen.
Ein anderes Bauherrenpaar, die älter sind und de Mann herzkrank wurden von diesem Architekten auch noch zusätzlich neben den Mängel finanziell über den Tisch gezogen.
Das Haus sollte ca. 320.000,-- Euro kosten (der Architekt vermeidet aber Verträge zu machen, damit man ihm nichts nachweisen kann. Tatsächlich kostete Haus später über 600.000,–.
Das ältere Ehepaar musste deshalb eine ETW verkaufen, die eine Altersvorsorge war und müssen jetzt im neuen Haus (Zwangs-)vermieten.
Diese Leute schämen sich auf den Architekten hereingefallen zu sein und weil der Mann herzkrank ist wollen Sie nicht gegen diesen Architekten vorgehen.
Allerdings gibt es auch Baustellen von diesem Architekten, die einiger Maßen mängelfrei gebaut wurden (außer dass er nie unter der Bodenplatte dämmt, da er mündlich den Bauherren mitteilt, dass wäre so wie auf Eierkartons gründen). Wenn der Bau fast mängelfrei ausgeführt wird, dann liegt das an den einzelnen Bauarbeitern auf der Baustelle, die mehr oder wenig Ahnung haben.
Der Architekt erkennt Fehler nicht oder falls das nächste Gewerk diese erkennt, versucht er diese zu vertuschen, denn er arbeitet immer nur mit den gleichen Firmen zusammen, die von seinen Aufträgen abhängig sind.
Ich bin jetzt sehr gespannt auf ihren Kommentar.