Guten Abend ins Forum,
hmmm leider habe ich keine pasende Rubrik gefunden.
Lieber Mod eventuell verschieben. So mein Anliegen ist folgendes. Sagen wir mal Stadt A stellt die Altstadt zur Verfügung damit B das Alstadtfest organisieren kann.
B als Organisator kümmert sich um alles. Das ist doch öffentliche Fläche an wen fließt dann der „Gewinn“ des Altstadtfestes? wenn 100 000 Zuschaer erwartet werden von Freitag bis Samstag. und ca. 100 Aussteller Fressbuden usw. da sind bleibt doch auch irgendwas an Geld über.
Dürfte die Stadt dann die Hand aufhalten? Wenn ich mein Grundstück vermiete bekomme ich doch auch den Ertrag?
Schon gegoogelt aber nichts gefunden.
Danke für die Auskünfte
Was für „Gewinn“ soll das denn sein?
Die Händler und Gastronomen leben von ihrem Gewinn.
Platzmieten und andere Gebühren bekommt sowieso die Stadt, wenn es denn anfällt.
Weitere Überschüsse kenne ich nicht, weil ich auch keine entsprechenden Quellen kenne.
dies kann man nicht pauschal beantworten.
Die Frage sollte man bei der Stadt/Gemeinde stellen.
In unserem Städtchen wird die Organisation oft dem Gewerbeverein,
bzw. den ortsansässigten Vereinen übertragen.
Dafür sind diese allerdings dann auch für den Ablauf verantwortlich.
Wenn überhaupt ein Gewinn erwirtschaftet wird, wird dieser für ein Fest für die Bürger wieder verwendet.
Lieber Mod eventuell verschieben. So mein Anliegen ist
folgendes. Sagen wir mal Stadt A stellt die Altstadt zur
Verfügung damit B das Alstadtfest organisieren kann.
B als Organisator kümmert sich um alles. Das ist doch
öffentliche Fläche an wen fließt dann der „Gewinn“ des
Altstadtfestes? wenn 100 000 Zuschaer erwartet werden von
Freitag bis Samstag. und ca. 100 Aussteller Fressbuden usw.
da sind bleibt doch auch irgendwas an Geld über.
Dürfte die Stadt dann die Hand aufhalten? Wenn ich mein
Grundstück vermiete bekomme ich doch auch den Ertrag?
Die Frage ist - wer ist der „Veranstalter“? Die Stadt oder der „Organisator“?
Bei unserem Altstadtfest ist der Veranstalter ein Verein, der u.a. Verträge mit der Stadt abschliesst. Allerdings ist es ein Irrtum, dass dabei große Gewinne entstehen. Die Organisation hat üblicherweise auch gewisse Ausgaben (GEMA, Sicherheit, Sanitäter, Versicherungen, Künstler uvam.), und man ist normalerweise froh, wenn es einigermaßen +/- Null aufgeht.
da gibt es x mögliche Modelle, und je nach Standort, Größe der Veranstaltung und Termin/Anlass/Inhalt ist es vollkommen unterschiedlich, ob die Gemeinde das selbst in die Hand nimmt, und überhaupt Standgebühren verlangen kann, oder gegen Pauschalpreis die weitere Geschichte einem Veranstalter komplett in die Hand gibt, selbst mit einzelnen Standbetreibern Verträge schließt, …
In vielen Kleinstädten ist man inzwischen froh, überhaupt noch entsprechende Veranstaltungen abhalten zu können, weil sich professionelle Anbieter mit konkreten Themen und einem entsprechenden Portfolio an eigenen Angeboten und Zugang zu spezialisierten Unternehmern um solche Dinge kümmern. Da stellt man dann gerne die Plätze umsonst oder für kleines Geld zur Verfügung, und überlässt es dem Veranstalter ob und in welcher Höhe und auf welcher Basis sich der dann finanziert (Eintritt, Standmieten von beteiligten Unternehmen pauschal oder nach Umsatz, Besucherzahlen, …).
An interessanten Standorten kann eine Stadt ordentlich Geld verlangen, und tut dies normalerweise dann auch als Veranstalter (ggf. über dafür gegründete Zweckbetriebe oder Vereine, …) selbst gegenüber den einzelnen Standbetreibern, wenn wir von den großen innerstädtischen Traditionsveranstaltungen sprechen, bei denen richtig Geld verdient wird. Beim Ritterfest auf dem Feld am Stadtrand kann das schon wieder ganz anders aussehen.
Die kleineren Schützenfeste auf dem Dorf werden inzwischen oft aus einer einzigen Hand abgewickelt, und man ist regelmäßig froh, wenn sich wenigstens so einer dann noch „erbarmt“ und mit Zelt, Toilettenwagen, Schießstand und Würstchenbude anrückt, und dafür nicht gleich Vorschuss und Umsatzgarantie verlangt. Da werden dann die kommunalen Beistellleistungen gerne aufgrund politischer Beschlüsse nicht berechnet, um dadurch nicht noch zusätzliche Hindernisse aufzubauen. Der Ortsrat, der wegen ein paar Tausendern für Absperrungen, Müllentsorgung, … so eine Veranstaltung platzen lassen würde, hätte bei der nächsten Wahl sicher schlechte Karten.
erstmal Danke für die Antworten.
Das Thema kam bei einer Diskussion über ein etwas größeres Stadtfest auf.
Es ging um einen Markstand und die Gebühren sollten an einen Veranstalter entrichtet werden, obwohl der 2x2 m Pavillon auf öffentlichem Gelände gestanden hätte.
Schönes WE