ich suche Informationen und / oder eine Bezeichnung zu nachfolgendem Erscheinungsbild.
Notorisch panischer Ablehnung ( weit über das „Normale“ hinaus ) jeglicher Veranwortung für’s:
eigene Handeln mit ständiges Verdrehung und Leugnung von Gegebenheiten mit einer enorme rücksichtsloser Selbstverständlichkeit
eigene Leben ( auch einer Tätigheit ), dafür lässt man sich sogar schwängern
Wer nicht mitzieht wird fallengelassen und hinter den Verbündeten ( auch eigene Kinder ) wird Schutz gesucht.
Opfer dieser Vorgehensweise rennen förmlich gegen Wände hoch wenn sie keine handfeste Beweise haben und werde im Falle einer Scheidung zur Parkbankbesitzer. Nur wenn man diese Beweise hat - und auch immer wieder vorlegen kann - hat man eine kleine Chance dem zu entkommen. Zumal ständig ausgewichen wird und im Umfeld nach Verbündete ( auch eigene Kinder ) gesucht wird. Natürlich mit der eigene „Wahrheit“. Das eigene Kind - ohne Rücksicht auf sie - lässt man sogar prozessieren gegen den Vater um das eigene Leben finanzieren zu können. Man nennt es: „Ich will nur mein recht“.
Meine Fragen:
Ist das eine Charakterristik oder doch eher ein Krankheitssyndrom ?
Wo findet man Infos dazu und gibt es da Hilfe ?
MfG
Wander
P.s. Mir geht es NICHT um Eheprobleme oder ahnlichem
Es geht mir rein um die Eingrenzung der Problematik auf eine Bezeichnung und um eine evt. Möglichkeit mich auszutauschen mit andere Betroffenen.
so wie du die problematik darstellst, klingt das eher nach rechtlichen komplikationen. da wäre ein guter anwalt das mittel der wahl.
aber zur zwischenmenschlichen seite: eine „bezeichnung des erscheinungsbildes“ wird dir hier wahrscheinlich keiner geben können. ferndiagnosen sind eigentlich (fast) immer unangebracht, da die näheren umstände immens wichtig sind für eine solche „einordnung“ in ein psychologisches krankheitsbild. wahrscheinlich werden die experten hier „die nachtigall trapsen hören“, aber eine eindeutige festlegung wäre unseriös.
ich würde dem betroffenen empfehlen, mal eine beratungsstelle aufzusuchen und sich ausführlich mit dem berater darüber auszutauschen. ich glaube, das ist effektiver. adressen für beratungsstellen sind in den gelben seiten zu finden oder im internet zuhauf.
wenn du noch eine stadt nennst, werden dir hier sicherlich gern ein paar leute eine beratungsstelle empfehlen.
ich bin mir bewusst, dass eine Ferndiagnostik oder eine Globale Einordnung sicherlich nicht immer einfach oder mögklich ist weil halt viele Facetten als Grund eine Rolle spielen können.
Ich versuch es mal an Hand eines recht einfach dargestellten Beispiels zu erläutern.
Jemand der drogensüchtig ist lebt in andere eigene Welt mit eigene Regeln und Verhaltensmustern. Wäre ich sein Vater - totale unerfahren mit der Thematik Drogen - würde ich mit den Auswirkungen konfrontiert werden ohne zu wissen womit ich es zu tun habe. Aber ich wäre ein Opfer. Das zur Darstellung.
Nun versuche ich, an Hand meiner reale Situtation und Schilderungen an dem Begriff „Drogensucht“ zu kommen um zu verstehen womit ich es zu tun habe.
Nur so habe ich in mein Fall eine Chance unmittelbar und vor allem nachhaltend einzugreifen. Nur wenn ich erreiche dem „Kind“ beim Namen zu nennen habe ich vor Gericht eine Chance das Thema endgültig aktenkundig zu machen, hoffen auf Berücksichtigung und es ad Akta zu legen .
Es ist wie bei meiner jüngste Recherche die dazu führte, dass das Thema Eltern-Kind-Entfremdung ( ich kannte diese Formulierung noch nicht )ein Namen bekam und zwar das PA-Syndrom. Ein Oberbegriff für eine Summierung von negative Geschehnisse rundum dem Kontakt zwischen dem Kind und dem nicht beim Kind zu Hause lebenden Elternteil.
Zum Glück findet dieser Begriff in jüngster Zeit immer mehr Berücksichtigung bei den Gerichten. Unterstützt durch eine Änderungsempfehlung seitens des Europäischen Gerichtshofes, die in dieser Hinsicht sogar von einer menschenverachtende Vorgehensweise bei den deutschen Gerichten spricht. Aber das soll hier nicht das Thema sein.