Hallo! Ich bitte dringend um Hilfe, weil meine Mutter (63 Jahre alt) seit fast 4 Jahren leidet und ihr bis dato kein Arzt helfen konnte. Sie muss den ganzen Tag, egal ob sie steht oder liegt, immer wieder aufstoßen, unabhängig davon, ob sie gegessen hat oder nicht. Mittlerweile genügt es schon, wenn sie ihr Brustbein berührt, um immer wieder aufstoßen zu müssen. Essen kann sie fast gar nicht mehr, denn egal was und in welcher Menge sie etwas zu sich genommen hat, muss sie das erbrechen und das Nahrungsmittel kommt ihr mit einem zähen, oft fettigen Schleim wieder hoch. Das passiert selbst nach dem Trinken von Tee. Alles bringt sie wieder hoch.
Magen- und Darmspiegelung waren ohne Befund und es geht ihr immer schlechter. Kann mir da jemand helfen? Ich wäre unendliche dankbar!!! Vielen Dank im Voraus! Dexxaca.
Ich bin kein Arzt, aber laut den Symptomen könnte es ein Siegelringzell-Karzinom sein. Was sagt der Gastroenterologe zu dieser Theorie?
Alles Gute für Euch beide.
Hallo,
Ich bin kein Arzt, aber laut den Symptomen könnte es ein
Siegelringzell-Karzinom sein…
mich würde sehr interessieren, wieso das die Symptome eines Siegelringcarcinoms sein sollen?
Kommt den unverdaute Nahrungsmittel raus?
Ich könnte mir vorstellen, dass die Patientin eine Hernie / Divertikel hat. Die werden schnell bei einer Magenspiegelung übersehen. Ich würde in diesem Fall einen Breischluck unter Durchleuchtung /DSA machen. Evtl. kommt man so der Ursache auf die Schliche…
Liebe Grüsse
Anja
Aber das muss dann ein ziemlich „besoffener“ Arzt gewesen sein, der die Magenspiegelung durchgeführt und eine Hernie übersehen hat.
[MOD] Wer kennt diese Symptome und hat eine Diagno
Hi!
Ich bin kein Arzt, aber laut den Symptomen könnte es ein
Siegelringzell-Karzinom sein. Was sagt der Gastroenterologe zu
dieser Theorie?
Bitte vorsichtig sein mit Ferndiagnosen! Auch wenn diese hier mit „könnte“ gut verpackt ist - so ist sie jedoch schwerwiegend genug, als daß man damit grundsätzlich nicht leichtfertig und ohne weitere Erklärungen um sich werfen sollte. Zumal auch mir nicht klar ist, wie man auf eben diese „Diagnose“ kommen sollte bei den vorliegenden Daten.
Man sollte neben der eigentlichen Frage auch den dahinter stehenden Menschen beachten und was für psychische Folgen solch eine „Ferndiagnose“ nach sich ziehen könnte.
Gruß,
Sharon
Moderator
Hallo,
nicht unbedingt. Wenn man die Anatomie solcher Erkrankungen kennt, ist es leicht möglich das man vorbeispiegelt, weil eine Schleimhautvulst die anatomischen Gegebenheiten überdeckt.
Auch Dir noch liebe Grüsse, 
Anja
P.s. Ich weiß immer noch nicht, wie man auf das Siegelringcarcinom kommt?
Ich bin kein Arzt, aber laut den Symptomen könnte es ein
Siegelringzell-Karzinom sein. Was sagt der Gastroenterologe zu
dieser Theorie?
Entschuldigung, aber das ist heller Blödsinn. Man ist kein Arzt, aber man stellt lebensgefährliche Diagnosen, nachdem bereits im UP steht, daß die Gastroskopie unauffällige war.
Ich denke, Sharon hat noch viel zu sanft reagiert.
Die Siegelringzellen kommen ja nicht direkt in der Schleimhaut, sondern ind Falten der Schleimhaut vor, diese Adenokarzinome produzieren dann übermäßig Schleim, die Patientin klagte über Schleim im Erbrochenem.
Natürlich gibt es da auch andere Möglichkeiten, aber das könnte man bei der Endoskopie übersehen.