Wer kennt diese Vorrichtung?

http://www.infopalestina.com/lihatberita.asp?id=933
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Hallo,
so etwas ähnliches gab es schon in WK II bei den Deutschen , z. B. für das Sturmgewehr 44(hiess Krummerlauf oder so und soll es in einem Winkel von 30, 60 und 90 Grad gegeben haben). Es ist ein Gerät mit dem man um die Ecke schiessen kann. Das ergibt sich schon aus einer flüchtigen Betrachtung der Bilder.
Gruss
Rainer

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Interessant. Mit einam tatsächlichen geknickten Lauf habe ich das noch nicht gesehen. Würde mich interessieren, wie das technisch funktioniert, dass die Kugel dem Knick folgt, noch dazu wenn der Lauf flexibel ist, wie es bei dem Modell zu sein scheint.
Für speziell im Häuserkampf eingesetzte US-Einheiten gehören Gewehre mit Kameras afaik wohl fast schon zur Standard-Ausrüstung, aber da muss man das ganze Gewehr um die Ecke halten und kann dann über einen seitlichen Bildschirm schauen, was da los ist.

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Moin,
das ist eine israelische erfindung, sogar recht neu (ich glaube höchstens 5 Jahre, zumindest offiziell).

Der Clou ist hier, dass auf dem vorderen, abklappbaren Teilstück eine gewöhnliche Selbstladepistole sitzt (Glock, wenn mich nicht alles täuscht), unter der eine Kamera angebracht ist, die ihre Bilder auf den Monitor am hinteren Schaftstück projiziert. Somit ist der Abklappwinkel frei wählbar und die Zielvorrichtung ist präzise und kalibrierbar.

Frag mich jetzt nicht nach Quellen, ich habs gelesen, aber finde auf die Schnelle keine Internetseite, sorry.

Gruß
Krischan

Tach

Da gibt es keinen ‚Knick‘. Im Prinzip ist das ganze nur eine Vorrichtung um eine Pistole abzufeuern. Du kannst sie im 2. Bild von unten ganz gut sehen (in dem fall eine Glock). Das ganze rundherum ist nur eine Kamera, eine Pistole und ein Stativ für beides. Der Schütze drückt den Abzug quasi indirekt. Was er in der Hand hat ist nicht die Waffe selber sondern eben nur eine Abzugsvorrichtng die bei Betätigung ihrerseits den Abzug der Pistole drückt. Alles in allem nicht gerade revolutionär aber draufkommen muss man halt :smile:

Gruß

Christoph

PS: Hier nen Link auf deutsch: http://www.heise.de/tp/deutsch/inhalt/co/16364/1.html

[Bei dieser Antwort wurde das Vollzitat nachträglich automatisiert entfernt]

Hi,

Da gibt es keinen ‚Knick‘. Im Prinzip ist das ganze nur eine
Vorrichtung um eine Pistole abzufeuern. Du kannst sie im 2.
Bild von unten ganz gut sehen (in dem fall eine Glock). Das
ganze rundherum ist nur eine Kamera, eine Pistole und ein
Stativ für beides.

Tatsache. Faszinierend einfach. Man muss halt nur genau hinschauen.

Gruß

Volker

Hi!

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Guckst du hier:
http://www.heise.de/tp/deutsch/inhalt/co/16364/1.html

oder gib in Google den Suchbegriff „Corner Shot“ ein (massenhaft Links)

Grüße
Heinrich

es gab auch im 1. WK ein ähnliches „Gewehr“… es schoss zwar nicht um die Ecke jedoch aus einem Schützengraben heraus… ohne das der Schütze über den Graben schauen musste

es war ein österr.-ungar. Karabiner zum Schiessen aus Schützengräben Modell 1895 (Mannlicher)…ähnliche „Einrichtungen“ entstanden auch in der frz., dt., und engl. Armee. Nach der Erprobung von 1000 derartigen gewehren auf dem Balkan und in Italien bestellte die habsburger Armee noch weitere 6000 Stück.

Quelle:Waffen im 1. und 2. Weltkrieg - Dörfler Waffenkunde…

MfG Robert

es ist eine glock und der abzug wird durch einen schwergängigen bowdenzug betätigt. die fachwelt ist geteilter meinung aus den unterschiedlichsten gründen.

cu beerli

Hallo,

ich kenne diese Vorrichtung und habe sie auch bereits testen dürfen/ können.
In das Gerät, das über eine Videokamera und einen Monitor verfügt, wird eine Pistole gespannt. Die Aufnahme ist für alle gängigen Pistolen erhältlich. Bei mir wars eine Glock 17 im Kaliber 9x19.
Die Kamera zeigt in die Richtung der Laufmündung (zumindest sollte das so sein) und stellt den angenommenen Trefferpunkt als rotes Dreieckskreuz auf dem Bildschirm dar. Mittels eines Hebels kann das Gelenkt abgeknickt werden, so daß beobachtund/Schuß um die Ecke aus sicherer Deckung theoretisch möglich ist.
Nach einer halben Stunde Übung ist die Bedienung des Gelenks recht eingängig.
Das Probeschießen blieb indes ernüchternd:
Schuß auf 20 Meter auf Mannscheibe verteilte 10 Schuß über die komplette Scheibe…nachdem der Haltepunkt gefunden war! Das „Fadenkreuz“ lag überall, aber nicht über dem Trefferpunkt.
Sehr gewöhnungsbedürftig war auch der Rückstoß, der die waffe nicht etwa nach hinten, sondern diese ganze Schießmaschine nach rechts schob und etwa 60° um die Längstachse rotierte. Schwer, da die waffe zu halten, noch schwerer, nach erfolgtem Schuß die Waffe wieder, und das auch noch möglichst schnell, erneut auf das Ziel auszurichten.
Sollte der böse Bube zudem noch bemerken, daß man ihn mit solch einem Ding aufzufassen versucht, reicht eine gute Ladung Schrot, um das irrsinnig teure Schießgerät ins Jenseits zu befördern.
An sich gute Idee, aber nicht ausgereift:smile:

Liebe Grüße,

Marcus