Wer kennt Mindmanager ?

Hallo, seit Jahren „verfolgt“ mich eine Software namens Mindmanager oder auch Mindmapper (hoffe das ist dasselbe oder zumindest ähnlich). Ich hatte immer so diffus das Gefühl, das könnte ich brauchen, das könnte mein Leben einfacher machen.

Jetzt habe ich mir ein Buch dazugekauft und frage mehr denn je: Wozu soll denn das dienen? Wozu ist das gut? Kann man das wirklich brauchen? Da steht derart viel Schwulst und warme Luft drin, daß ich weniger denn je verstehe, ob ich es brauchen kann?

Danke für Hinweise Antal

Auch hallo.

Hallo, seit Jahren „verfolgt“ mich eine Software namens
Mindmanager oder auch Mindmapper (hoffe das ist dasselbe oder
zumindest ähnlich). Ich hatte immer so diffus das Gefühl, das
könnte ich brauchen, das könnte mein Leben einfacher machen.

…wie gesagt: könnte

Jetzt habe ich mir ein Buch dazugekauft und frage mehr denn
je: Wozu soll denn das dienen? Wozu ist das gut? Kann man das
wirklich brauchen? Da steht derart viel Schwulst und warme
Luft drin, daß ich weniger denn je verstehe, ob ich es
brauchen kann?

Danke für Hinweise Antal

Eine Mindmap hat den psychologischen Hintergrund, dass das
Gehirn zwei Teile besitzt: die eine lernt über Worte, die
andere über Bilder. Wenn man beide Teile nutzt, erzielt man besonders
grosse Lerneffekte. Hier ein Bspl. f. eine Mindmap: http://www.schnydrig.ch/Mindmap_PDF/I-52-Informatik-…

HTH
mfg M.L.

Danke Markus, für die schnelle Antwort, aber irgendwie hilft sie mir doch noch nicht richtig weiter. Dazu zwei Fragen: 1.: Verwendest Du selbst diesen Mindmapper? 2.: Deine Verlinkung funktioniert nicht, jedenfalls nicht bei mir.

Daß man mit zwei Hirnhälften mehr erreicht als mit einer, war mir auch klar. Andererseits war ich bisher mit meinen Lernergebnissen nicht unzufreiden :smile:). Andererseits, gerade deswegen habe ich ja gesagt, dieses Programm „verfolgt“ mich. Ich hätte gerne gewußt, was dahinter ist, was wirklich dahinter steckt. Und zwar ohne, daß ich mich erst 1/4 Jahr lang einarbeiten muß (dieses Buch, das ich, wie erwähnt, dazu gekauft habe, hat ein paar hundert Seiten; es wird doch niemand im Ernst erwarten, daß ich das alles durchfummle? Noch dazu, wo es im amerikanischen Sabber-Stil geschrieben ist: Alles auswalzen und ausdrücken, bis wirklich nichts mehr rauskommt, und dann den Teig wenden und noch mal von vorne beginnen) Und alle Erklärungen erinnern mich so ein wenig an „homöopathische Heilmittelerklärungen…“.

Daß man nur eine sonst als Liste dargestellte Aufgabenliste auf ein Blatt Papier malt und mit Strichen verbindet, das kann es ja wohl nicht sein, oder? Bisher herrscht aber bei mir dieser Eidnruck vor!

Antal

Nachtrag
Halt, Markus, der Link funktioniert doch. Entschuldigung. Aber, das was man sich da runterlädt, gibt genau das wider, wovon ich spreche: Was soll das Gemälde? Man kriegt da was an den Hals geknallt, fertig, und jetzt? Was mach ich damit?

Antal

Hi,

eine Mindmap kann nur was für den bringen, der sie auch gemalt hat. Fremde können ohne Erklärung meistens nicht wirklich verstehen, was die Bilderchen bedeuten.

Ehrlich gesagt bringt mir ein Blatt Papier und ein Bleistift deutlich mehr, aber das muss jeder für sich selber entscheiden.

Gruss,

Herb

Hallo an dieser Stelle.

Hi,

eine Mindmap kann nur was für den bringen, der sie auch gemalt
hat. Fremde können ohne Erklärung meistens nicht wirklich
verstehen, was die Bilderchen bedeuten.

Ehrlich gesagt bringt mir ein Blatt Papier und ein Bleistift
deutlich mehr, aber das muss jeder für sich selber
entscheiden.

Alles richtig. Immerhin geht eine Mindmap nicht auf alle
Besonderheiten der Lerneigenschaften des Lesers ein. Und
das mit dem Zettel und Stift dient _auch_ der Festigung des
Lernstoffs :wink:

mfg M.L.

***nur für Javaprogrammierer (offtopic)***
Was ist eigentlich von dem Buch „J2EE Hotspots“ von Adam bien et alii
von 2003 zu halten ? Gibt’s heute unter tecchannel.de zu kaufen. Und ja:
hab’s schon gekauft und runtergeladen…
Hier noch eine evtl. interessante Diplomarbeit von 2004:
http://zeus.fh-brandenburg.de/~rambow/diplom-mark-ra…

Hallo,

Hallo, seit Jahren „verfolgt“ mich eine Software namens
Mindmanager oder auch Mindmapper (hoffe das ist dasselbe oder
zumindest ähnlich). Ich hatte immer so diffus das Gefühl, das
könnte ich brauchen, das könnte mein Leben einfacher machen.

Kann, muss aber nicht…

Jetzt habe ich mir ein Buch dazugekauft und frage mehr denn
je: Wozu soll denn das dienen? Wozu ist das gut? Kann man das
wirklich brauchen?

Das musst Du Dir selber beantworten! hast Du Dir schonmal die beschreibungen unter http://www.mindjet.com/de/ genauer durchgelesen? hast Du Dir einfach mal die Demoversion angeschaut? Weisst Du was Mindmappings sind? Was willst Du genau?

Mindmappings dienen dazu eben seine gedanken geordnet zu papier bzw. in ein programm zu bringen. Somit hat man (natürlich nur mit einem gewissen lernaufwand) nach kurzer zeit die Möglichkeit auch nach mehreren monaten das wieder hervorgekramte schnell zu verstehen und es schnell umsetzen zu können.
Allerdings ganz ohne Eigendisziplin und lernarbeit geht es nicht.

Schau Dir mal Freemind unter http://freemind.sourceforge.net/ an. Das kann dasselbe und ist OpenSource.

Gruß
h.

Hallo,

Mindmaps können ein ganz gutes Werkzeug sein, Dinge zu strukturieren. D.h. Du fängst ein neues Projekt an, und jetzt fallen dir dazu 1000 Dinge ein. Zu einigen Bereichen fallen dir sofort konkrete Unterpunkte ein, zu anderen nur einige Detailprobleme. Wenn Du diese Dinge jetzt einfach in eine Liste schreibst, musst Du auch sofort eine Priorisierung vornehmen, und hast schnell nur noch den kleinen Teilbereich im Blickfeld, in dem Du dich gerade bewegst. Querverbindungen zu anderen Bereichen fallen Dir nicht so schnell auf.

Bei einer Mindmap kannst Du hingegen erst einmal alles „auf den Tisch werfen“ und dann einzelne Abhängigkeiten definieren. Hierüber ergibt sich dann nach einiger Zeit ganz von selbst eine Strukturvon Teilprojekten und in diesen zu bearbeitenden Problemstellungen. Gerade in Situationen, in denen man sich nicht an vorhandenen Strukturen orientieren kann, ist diese Vorgehensweise sehr hilfreich. Aber auch bei schon vorhandenen Strukturen ist sie gut geeignet um deren Anwendbarkeit (bzw. die Notwendigkeit der Anpassung im konkreten Fall) zu überprüfen.

Ich nutze Mindmaps auch gerne für die Konzeptionierung von Vorträgen und Reden, weil sie die einzelnen Gedankengänge und Ideen sehr schnell in einen logischen Ablauf bringen.

D.h. als reines Werkzeug finde ich Mindmaps durchaus brauchbar.

Eine vollkommen andere Frage ist die Auseinandersetzung mit Standards in der Gestaltung von Mindmaps (also welche Symbole wofür stehen sollen, warum man bestimmte Farben einsetzt, …) Dies macht dann Sinn, wenn man in wechselnden Arbeitsgruppen mit Mindmaps arebitet, damit Fremde einen schnelleren Zugriff auf die Struktur einer nicht von ihnen mit erarbeiteten Mindmap bekommen. Tatsächlich sind mir aber noch nie Kollegen begegnet, die auch nur annähernd in der praktischen Arbeit so agieren würden. Verbreiteter ist solches Methodenwissen bei ausgebildeten Moderatoren, …

Noch eine ganz andere Thematik ist dann die Beschäftigung mit den Hintergründen, warum Mindmaps so hilfreich sind. Damit mag sich gerne auseinandersetzen wer Spaß und Interesse daran hat, und bestimmte Prinzipien zur Religion hochstilisieren will, mein Fall ist das nicht. Mir reicht es aus, dass ich in Mindmaps ein brauchbares Werkzeug für viele Dinge gefunden habe, und nutze es einfach (ich mache mir auch nicht ständig einen Kopf darüber, was da mechanisch in meinem Automotor vorgeht, wenn ich mit dem Wagen zum Supermarkt fahre).

Gruß vom Wiz

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o.k., danke allen
O.k., danke allen für die Aufklärung. Jetzt ist mir um wesentliches Klarer, worum es sich da handelt. und: Brauch ich nicht, mein Hirn denkt per se strukturiert - kein Witz Antal

Sorry, aber ich habe den Eindruck, dass hier sehr viele sehr wenig über Mindmapping verstehen.
Ein Mindmap ist eine Ideensammlung die entstanden ist durch eine Frage. Die Frage wird in der Mitte des Mindmap ganz konkret gestellt. In dem Demo Mindmap fehlt diese schon einmal.

Dir fallen auf die Frage dann gewisse Antworten ein, die Du in den Ästen gruppierst. Dann bemerkst Du, dass sich gewisse Gruppen bilden lassen. Also fast Du einige Einträge über einen Dicken Ast als Gruppe zusammen. Die Einträge bilden dann einen Endzweig, können aber wiederum ein Gruppe sein und nochmals Zweige haben.

Das ganze soll die Ideenfindung bei einer Frage (zum Beispiel: Mit welchen Methoden kann unsere Firma den Kundenkreis vergrößern) dienen.

Ein Mindmap ist eine gute Methode, um die Ideen eine Brainstorms zustruktuieren, leider aber nicht zu klassifizieren.

Grüße,

Roland

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Du bist kein Programmierer :wink: owT

nicht, mein Hirn denkt per se strukturiert - kein Witz Antal

haha