Hallo zusammen,
ich hoffe ich bin in diesem Forum richtig! Wir beabsichtigen den Kauf eines älteren Hauses (Bj. 1955), das schon größtenteils vom Vorbesitzer saniert worden ist. Es handelt sich um ein 1 1/2 geschossiges verklinkertes Einfamlienhaus (freistehend). Das Dachgeschoss verfügt beidseitig über Gauben, die sich über die komplette Hausbreite erstrecken. Es ist gedämmt, allerdings nicht nach aktuellen Standards. Die verklinkerte Fassade ist nicht gedämmt.
Unsere Frage wäre, wie man nun am Besten vorgeht bezüglich energetischer Sanierungsmaßnahmen. Sollte man erst Mal eine Thermografie (heißt das überhaupt so?) machen lassen um zu sehen, wo die Schwachpunkte sind, und dann danach entscheiden, wo und wie man Dämmungen vornimmt. Das Problem ist dabei bloß, dass wir dann ja erst einziehen müssten, denn solche Messungen werden ja in der Heizperiode gemacht, oder? Ist Ausschäumen eine Alternative zur Außendämmung durch Styroporplatten (Kosten/Nutzen), um die wertbeständige Klinkerfassade zu erhalten? Und wie sieht das mit der vorhandenen „veralteten“ Wäredämmung des Daches aus, reicht sowas erfahrungsgemäß oder sollte man auch diese erneuern und wenn ja, müsste dies dann nicht vor Einzug geschehen? Das Blöde ist halt, dass das Haus schon bezugsfertig renoviert ist, da es ursprünglich vermietet werden sollte und man sich nun doch für den Verkauf entschloss, sodass es natürlich schade wäre, nun da Wände im DG aufreißen zu müssen, um die Isolierung zu erneuern. Oder wie wird sowas überhaupt gemacht?
LG und danke für Eure Erfahrungen!!
Claudia