Hallo,
ich habe gestern ein Weidezaungerät installiert. Das Gerät hat auf 1000m noch 7200Watt und soll stärker als ein Rinderzaun sein, da Schafe sonst nichts merken.Gestern lief das gGerät sehr gut,
über nacht hatte ich das Gerät aus und heute morgen hab ich es eingestellt und der Strom floß seeehr schwach durch die Litze. Das Gerät gibt aber richtig gut ab, sobald es an die Litze kommt, kribbelt es nur noch…vielleicht kann mir jemand sagen was ich tun kann, bevor meine Ziegen merken dass es nicht richtig funktioniert…!!! An manchen Stellen kommen Brennessel gegen den Draht, es sind insgesammt 5 Drähte übereinander gespannt.
Vielen Dank,
jani
Hallo,was ganz wichtig ist ,die Erdung am besten 2 Stäbe und wenigstens 1m tief bei Sandboden kann es schnell passieren das der Strom nicht richtig fliest weil der Boden im moment einfach zu trocken ist.
Hallo,
außer der schon erwähnten Erdung - ein Erdungsanker sollte zum Gerät gehören und richtig feist in den Boden gedengelt sein:
An manchen Stellen kommen Brennessel
gegen den Draht, es sind insgesammt 5 Drähte übereinander
gespannt.
Bei feuchtem Wetter, Frühnebel und so täglich den Zaun abgehen (mit einer Sense bewaffnet) und alles wegnehmen, was den Zaun berührt.
Wenn der Zaun zuerst gut gehauen hat und einen Tag später nicht mehr: Wie siehts mit den Isolatoren aus? Ist der Draht vielleicht an manchen Stellen vom Isolator auf dessen (metallene?) Stütze / Nagel gerutscht?
Wenn Du keinen Draht, sondern (gebrauchte) Litze/Band mit eingewobenem Leiter benutzt, kann auch das Gegenteil der Fall sein: Solange alles ein bisschen feucht ist, klappts prima, und sobald die ganze Geschichte richtig durchtrocknet, machen sich die Stellen bemerkbar, wo der Leiter gebrochen ist - und ganze Teile des Zaunes sind stromlos.
Bei Ziegen wirst Du auf Dauer immer mal wieder dieses oder jenes Problem haben: Die kriegen alles spitz. Nicht, um große Wanderungen zu machen, eher aus Neugier.
Schöne Grüße
MM
hallo,
zunächst mal danke schön für die antwort. ich habe einen erdpfahl, ca. 50cm tief im boden, 10cm gucken raus, man spürt nichts wenn man ihn berührt. Isolatoren hab ich nur ein paar benutzt, da ich plastikpfähle habe. bewachsen ist einiges und ich denke, ich werde es auf diesem unebenen grundstück kaum schaffen alles frei zu halten…geht dat denn nisch auch anders??? mehr strom?? *blondhalt*
es ist halt schon an der stelle vorbei, wo dieser plöpsel vom gerät auf den draht trifft, jetzt weiß ich nicht, schießt das alles ins nimmerland oder geht es da schon nicht weiter? es ist ja nicht nur dass ich am ende der 500m keinen strom habe sondern auch schon am anfang…
vielleicht sollte ich den ziegeln eisenkugeln an die beine binden…*überleg* ok WAR EIN SCHERZ!
Hallo nochmal,
bewachsen ist einiges und
ich denke, ich werde es auf diesem unebenen grundstück kaum
schaffen alles frei zu halten
Hier lässt sich trotz Ziegen eventuell mit weniger Strippen (= mehr Bodenabstand) mehr erreichen.
Oder auch, indem man keinen Elektrozaun einrichtet, sondern auf einen Schafzaun (Knotengitter) zurückgreift (verzinkt in der Größenordnung 1€/m).
es ist halt schon an der stelle vorbei, wo dieser plöpsel vom
gerät auf den draht trifft, jetzt weiß ich nicht, schießt das
alles ins nimmerland
Dieses ist dann anzunehmen. Dann war meine Vermutung (2) jedenfalls falsch: Kein gebrochener Leiter, sondern der gesamte Zaun leitet gut ab - das ist dann ziemlich gleichgültig, wo die „Versickerung“ liegt.
Ich weiß nicht, ob das heute noch erlaubt ist - Ziegen wurden ein paar hundert Jahre lang gerne gepflockt, d.h. täglich per Pflock & Strick auf ihr zugewiesenes Stück festgelegt. Wenn man keinen Opa dazusetzen kann, ist das wohl nicht die schlechteste Lösung.
Schöne Grüße
MM